http://www.dokustream.net/?p=69
Habe schon viele Dokus gesehen, aber die hier hat mich doch überrascht.
Einiges hatte ich noch nicht gewusst oder noch nicht davon gehört.
Was meint ihr dazu ?
Die Häuser aus Hanf-Beton ? Das Hanf / Plastik - Auto ?
Zellulose aus Bäumen ist gar nicht geeignet für Papier, Hanffasern sind aber perfekt tauglich dazu ! ? !
Hanf in den USA illegal gemacht um Konkurrenz zur neuen Baumwollindustrie und Nylon-Industrie auszuschalten ? ! !
Unglaublich superblöd : Hanf zu verbieten.
gut grow zusammen
Dokumentarfilm über Hanf
- dalamascus
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Re: Dokumentarfilm über Hanf
Schäben
Die Schäben sind die Reste der verholzten Pflanzenteile, die sich nicht zur Fasergewinnung verwenden lassen. Dennoch sind sie kaum weniger wertvoll. Die 31.000 t Hanfschäben, die 2003 von europäischen Hanfbauern produziert wurden, finden vor allem als Einstreu Verwendung. Pferdebesitzer schätzen besonders die Absorptionsfähigkeit und leichte Kompostierbarkeit der Einstreu aus Hanf.
Blätter
Blatt und Blüte der Hanfpflanze können heute zu „ätherischen Hanfölen“ veredelt werden. Diese Wasserdampfdestillate finden dann als Geschmacksstoffe in Lebensmitteln oder als Geruchsstoff in z. B. Waschmitteln Verwendung.
Nachwachsender Rohstoff
Hanf ist als nachwachsender Rohstoff wegen seiner problemlosen Zucht und vollständigen Nutzbarkeit beliebt. Es werden keinerlei Herbizide benötigt, weil die Pflanzen bereits nach wenigen Tagen den Boden vollständig beschatten, sodass kein Unkraut mehr Licht findet. Außerdem ist er äußerst schädlingsresistent und pflegeleicht. Hanf produziert mehr Biomasse als jede andere heimische Nutzpflanze. In der Wirtschaft ist Hanf äußerst vielseitig einsetzbar und wird wegen seiner hohen Haltbarkeit, Umweltverträglichkeit und niedrigen Energiebilanz geschätzt.
Aus Hanf können über 40.000 verschiedene Produkte aus allen Bereichen des täglichen Lebens hergestellt werden:
Fasern
Hanffasern werden durch Brechen und Walzen der Stängel vom Rest der Pflanze getrennt. Je nach Länge der so gewonnenen Faser entstehen aus ihnen grobe Fliese oder feinster Zellstoff.
Hanffasern sind vor allem aufgrund ihrer Langlebigkeit, gesundheitlichen Unbedenklichkeit und Schädlingsresistenz als Dämmstoff, z. B. für den Hausbau, gut geeignet.
Für die Herstellung von Textilien und Papier eignet sich Hanf hervorragend, da er lange haltbare Fasern hat.
Eine klassische Anwendung ist das Werg – loses Fasermaterial zum dichten Verschrauben von Rohrgewinden. In der Gebäudetechnik werden – trotz der „moderneren“ Alternative Teflonband – nach wie vor oft Hanffasern verwendet, um durch das Auffüllen der Gewindespalten Wasser- und Heizungsrohre abzudichten, da es sich durch einige Vorteile auszeichnet:
Bei Flüssigkeitseinwirkung quillt die Faser auf. Die Quellung unterstützt nachträglich die Dichtwirkung.
Soll das Rohr nahe der Verschraubung geschweißt oder gelötet werden, bietet Hanf eine höhere Temperaturstabilität.
Hanf widersteht der hohen mechanischen Belastung beim Festschrauben besser als Teflon. Das Zurückschrauben ist nur mit Hanfdichtungen möglich; Teflondichtungen werden dabei zerstört.
Hanf zur Energieerzeugung
Im Zuge der aufgrund von Ölverknappung und Klimaschutz immer attraktiver werdenden Energiegewinnung aus nachwachsenden Rohstoffen könnte Hanf die Zukunft der Mobilität sichern helfen. Ein Hanffeld bringt bis zu 15 Tonnen Trockenmasse pro Hektar, was 3.000 bis 4.000 Litern Kraftstoff entspricht. Sein Potenzial als universeller Rohstoff aber könnte Cannabis auf den 20 Millionen Hektar stillgelegter Landwirtschaftsflächen in der EU ausspielen. Den o.g. Ertrag zugrundegelegt, könnte auf dieser Fläche 60 Mrd. Liter Kraftstoff erzeugt werden. Bei einem Verbrauch von 6 l/100 km und 10000 km zurückgelegter Strecke/Jahr könnten damit 100 Mio. Pkw betrieben werden. Allein in Deutschland könnte auf den stillgelegten Ackerflächen (2004: knapp 1 Mio. Hektar) 3 Mrd. Liter Kraftstoff erzeugt werden. Unter für die Energiegewinnung optimierten Methoden und in Kombination mit Vor- oder Folgefrüchten lässt sich sogar noch ein deutlich höherer Energieertrag erzielen. Kraftstoff aus Hanf könnte in Form von Biodiesel oder BtL-Kraftstoff hergestellt werden.
Hanf ist auch einsetzbar als Regenerative Energiequelle (z. B. Verbrennung der Biomasse zur Stromerzeugung).
Militärische Bedeutung
Im Zweiten Weltkrieg bekam der Hanfanbau in den USA wieder einen wichtigen Stellenwert als strategischer Rohstoff, nachdem die Philippinen als Hauptlieferant durch die Japanische Besatzung ausgefallen war. So brauchte man z. B. Hanf für Ankerseile, Taue, leichte Feuerwehrschläuche, Schnürsenkel für Millionen Paar amerikanischer Soldatenstiefel und Fallschirmstoff. Im Durchschnitt brauchte jedes US-amerikanische Schiff 10.360 Meter Tau. Das Landwirtschaftsministerium drehte den Propagandafilm Hemp for Victory, den jeder Farmer anschauen und quittieren musste.[8]
Hanfwälder wurden durch die Taliban in Afghanistan eingesetzt um ISAF-Truppen aufzuhalten und den eigenen Milizen Schutz zu bieten. Die schnell wachsende Pflanze breitet sich in Gebieten, die mit Bewässerungskanälen durchzogen sind, rapide aus und wächst mehrere Meter hoch. Fahrzeuge können diese Wälder aus dicht gereihten Pflanzen nicht durchdringen und für die Taliban bieten sie ideale Deckung. Selbst mit Wärmebildkameras sind Menschen kaum auszumachen, da die Wälder die Hitze des Tages lange speichern und so die Unterschiede zwischen Körper- und Umgebungswärmestrahlung gering sind. Versuche die Wälder abzubrennen scheiterten, da die Pflanzen sehr viel Wasser speichern und so selbst mit Brandbeschleunigern verstärkte Brände ersticken.[9]
Nutzhanf
Hanffasern sind der Rohstoff für sehr widerstandsfähige Textilien.Von der Antike bis tief ins 20. Jahrhundert war Hanf ein anerkannter und unentbehrlicher Rohstoff zur Herstellung einer Vielzahl von Gegenständen, darunter Kleidung, Taue und Takelagen für Schiffe und Papier.
In den Jahren nach 1985 kam es zu einem regelrechten Hanf-Boom, der nicht nur dem Rauschhanf, sondern auch den Anwendungen der Nutzpflanze immensen Vortrieb einbrachte. Im Zuge dieser Hanfwelle entstanden in aller Welt Strukturen, die sich für eine Normalisierung der gesetzlichen Lage oder schlicht eine vollständige Legalisierung einsetzten. Das weltweit wachsende Engagement und der damit wachsende politische Druck führten dazu, dass man sich auf europäischer Ebene mit Hanfanbau beschäftigte und heute (2008) 14 Nutzhanf-Sorten in der EU zum Anbau erlaubt sind.
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Re: Dokumentarfilm über Hanf
Jep so isches. Nix neus
