Sein oder Nicht sein / To be or Not to be

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UV-Spider
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Sein oder Nicht sein / To be or Not to be

Beitrag von UV-Spider »

William Shakespeare:
Hamlet:
Sein oder nicht sein; das ist hier die Frage:
Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben - schlafen -
Nichts weiter!
was gibts hier wohl anzufügen??? Kennt doch jeder...
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meli
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Beitrag von meli »

bedarf keiner weiteren worte .. :o)
 
Freunde sind Engel, die uns wieder auf die Beine helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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frä irz
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Beitrag von frä irz »

sehr pessimistisch, aber anfügen will ich auch nix
Raphael
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Wohnort: Garten Eden

Beitrag von Raphael »

ein paar Zitate von Shakespeare:

" Is not this something more than fantasy ? "
(ist dies nicht etwas mehr als Einbildung ?)

" A little more than kin, and less than kind "
(Etwas mehr als verwandt und weniger als naturgegeben freundlich)

" O, that this too too sullied flesh would melt, thaw and resolve itself into a dew, or that the Everlasting had not fixed his canon 'gainst self-slaughter! O God, God, how weary, stale, flat and unprofitable seem to me all the uses of this world! "
(Oh, könnte dies zu sehr, zu sehr befleckte Fleisch zergehn, schmelzen und sich zu Tau auflösen, oder hätte doch der Ewigwährende sein Gestz nicht gegen Selbstvernichtung aufgerichtet! O Gott, Gott, wie lässtig, schal, öde und unerspriesslich erscheint mir all das Treiben dieser Welt!)


" Something is rotten in the state of Denmark. "
(Etwas ist faul im Staat Dänemark)

" And therefore as a stranger give it welcome. There are more things in heaven and earth, Horatio, than are dreamt of in your philosophy. "
(Und darum heisst als Fremdling es willkommen. Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio, als es deine Philosophie sich träumen lässt)


" Therefore, since brevity is the soul of wit, and tediousness the limbs and outward flourishes, I will be brief. "
(Deshalb, da Kürze der Weisheit Seele ist und Weitschweifigkeit ihre Gliedmass und äusseren Verzierungen, mache ich es kurz)


" More matter, with less art "
(Mehr Inhalt, mit weniger Redekunst)


" Doubt thou the stars are fire, doubt that the sun doth move, doubt truth to be a liar, But never doubt I love. "
(Bezweifle, dass in Sternen Feuer sei, bezweifle, dass die Sonne sich bewegt, Befürchte in der Wahrheit Lügerei, Doch niemals zweifle, dass ich Liebe hege.)


" Though this be madness, yet there is method in't. "
(Dies mag zwar Irrsinn sein, hat aber doch Methode)

Ham: Denmark's a prison.
Ros: Then is the world one
Ham: A goodly one, in wich there are many confines, wards and dungeons; Denmark being one o'th' worst
Ros: We think not so, my lord
Ham: Why, then 'tis none to you; for there is nothing either good or bad, but thinking makes it so. To me it is a prison.
Ros: Why, then your ambition makes it one: 'tis too naroow for your mind.
Ham: O God! I could be bounded in a nut-shell, and count myself a king of infinit space, were it not that I have bad dreams.
Guil: Which dreams, indeed, are ambition: for the very substance of the ambitious is merely the shadow of a dream.
Ham: a dream itself is but a shadow.
(Dänemark ist ein Gefängnis / Dann ist die Welt eins / Ein staatliches, in dem es viele Bereiche, Zellen und Kerker gibt; und Dänemark ist einer der schlimmsten / Der Ansicht sind wir nicht, mein Prinz / Nun, dann ist es keines für euch, nur unser Denken macht's dazu. Für mich ist es ein Gefängnis / Nun, so macht es Euer Ehrgeiz dazu: 's ist zu eng für Euren Geist / O Gott, ich könnt in einer Nussschale eingeschlossen sein und mich als König unbegrenzten Raums betrachten, wenn ich nur nicht schlimme Träume hätte. / Diese Träume sind in Wahrheit Ehrgeiz: Denn die Kernsubstanz des Ehrgeizigen ist lediglich der Schatten eines Traums / Ein Traum ist selber nur ein Schatten )

The earth, seems to me a steril promontory, this most excellent canopy, the air, look you, this brave o'erhanging firmament, this majestical roof fretted with golden fire, why it appeareth nothing to me but a foul and pestilent vongregation of vapours... What a piece of work is a man, how noble in reason, how infinit in faculties, in form and moving, how express and admirable, in action how like an angel, in apprehension, how like a god: the beauty of the world, the pragon of animals; and yet to me, what is this quintessence of dust?
(Die Erde erscheint mir als unfruchtbares Vorgebirg, dieser vortreffliche Baldachin, die Luft, seht ihr, dies prächtige, überwölbende Firmament, dies majestätische Dach mit goldnem Feuer ausgelegt, fürwahr, es kommt mir als nichts anderes vor denn eine überlriechende und giftige Ansammlung von Dünsten... Welch ein Meisterstück ist ein Mann, wie edel von Verstand, wie unerschöpflich in seinen Fähigkeiten, in Gestalt und Bewegung wie angemessen und bewundernswert, im Handeln wie engelgleich, im Wahrnehmen wie gleich einem Gott: Die Zier der Welt, die Vorstellung der beseelten Kreatur; und dennoch, für mich, was ist diese Quintessenz des Staubs ?)

To be, or not to be, that is the question - Whether 'tis nobler in the mind to suffer the slings and arrows of outrageous fortune, or to take arms against a sea of troubles, and, by opposing, end them.
To die, to sleep - no more; and by a sleep to say we end. The heart-ache, and the thousand natural shocks that flesh is heir to; 'tis a consummation devoutly to be wished. To die, to sleep - to sleep, perchance to dream...ay there's the rub, for in that sleep of death what dreams may come, when we have shuffled off this mortal coil, must give us a pause - there's the respect that makes calamity of so long life
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