@capablanca
Ich würde nicht sagen, dass die momentan vorhandenen wissenschaftlichen und philosophischen Möglichkeiten und Methoden unzureichend sind, um die Lebenskraft zu erklären. Ich finde nur, Lebenskraft ist einen ziemlich ungewöhnlicher Begriff, für etwas, für das sowohl naturwissenschaftliche als auch philosophische Begriffe existieren.
Dass es möglicherweise philosophische Begriffe gibt, welche sich mit jeweiligen Vorstellungen, was die Lebenskraft sein könnte existieren, könnte sehr wohl sein. Ich finde aber Hahnemanns herangehensweise irgendwie noch interessant: Er behauptet, dass es die Lebenskraft gibt und dass sie Instinktiv auf äussere Reize reagiert weiter versucht er die Lebenskraft nicht zu definieren. Jegliche Definitionen, welche nach seiner Zeit der Lebenskraft anerkannt wurden, entstammen anderen Köpfen. Hier noch ein paar Paragrafe aus S. Hahnemans Organon der Heilkunst: „ §9: Im gesunden Zustande es Menschen waltet die geistartige, als Dynamis den materiellen Körper (Organism) belebende Lebenskraft (Autocratie) unumschränkt und hält alle seine Theile in bewundernswürdig harmonischem Lebensgange in Gefühlen und Thätigkeiten, so dass nser inwohnende, vernünftige Geist sich dieses lebendigen, gesunden Werkzeugs frei zu dem höhern Zwecke unsers Daseins bedienen kann.
Was den Geist betrifft, nun ja, die Wissenschaft hat noch keine Möglichkeiten gefunden die Qualia (für die, die es nichn kennen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Qualia) zu erklären, was übrigens noch die letzte Frage (harte Frage) ist, um endgültig unsere Träume darüber aufzulösen, dass der Mensch was Besonderes im Kosmos ist.
Gibt es eventuell noch einen Begriff für den agierenden Bewusstseinsanteil? Wie ich aus dem Wiki verstehe, handelt es sich bei der Qualia lediglich um den empfindenden Teil ...
Die Frage ist, ob man aus der möglichen Unlösbarkeit dieser harten Frage (
http://en.wikipedia.org/wiki/Hard_probl ... sciousness) daraus gleich so eine Esoterik aufbauen muss, die so beschaffen ist, dass sie nahezu religiöse Ausmaßen annimmt. Man kritisiert das Wissen anderer, z.B. der Schuldmedizin, erlaubt sich Urteile über sie, legt ihnen Grenzen fest, die so gar nicht stimmen, merkt aber vielleicht nicht, dass man selbst noch viel weniger weiß oder ernsthaft begründen kann. Es ist immer diese Flucht in den Geist .... ah das ist ja so toll. Weiß du was das Problem dabei ist? Ich kann nämlich immer sagen, dass alles Geist ist, und niemand kann es mir 100% widerlegen. Geist ist nicht nur mein Körper und meine Gesundheit, Geist ist alles, die Lebenskraft, das ganze Universum ...... Aber das ist dann der Punkt, wo diskutieren keinen Sinn macht, weil mind. eine der Parteien einen unangreifbaren Standpunkt einnimmt.
Ok, das Argument, dass alles Geist ist, ist momentan Naturwissenschaftlich nicht widerlegbar. Somit ist der Standpunkt, dass alles Geist ist, von Naturwissenschaftlicher Seite her betrachtet, momentan unangreifbar. Umgekehrt, ist die Naturwissenschaftliche Weltbetrachtung seitens der geistigen von jedem Aspekt her angreifbar, da letztere Naturwissenschaftlich unantastbar ist, was aber nicht bedeutet, dass die Naturwissenschaft die Erklärungen welches dem Standpunkt entstammen, das Geist alles ist, auf ihre (NW) Art und Weise verstehen wird/kann. Das dies Seitens der Naturwissenschaft als unfair empfunden wird, ist demzufolge leicht verständlich, da ihre Argumente als ihr unverständlich beantwortet erscheinen. Dies schliesst aber die Möglichkeit, dass das Argument, alles seie Geist, nicht aus, nur weil die naturwissenschaftliche Methodik dessen Argumentationsweise nicht zu verstehen vermag.
Wenn Geist alles ist, denn ist Geist immer gleich. Dies führt dazu, dass diese Betrachtensweise jegliche Form von Wertigkeit ausschliesst, da alles ein und dasselbe ist (somit wäre schon geklärt, dass der Mensch nie was besonderes sein kann, da alles ein und dasselbe ist, sich nur anders ausdrückt). Die Naturwissenschaftliche herangehensart ist die der Wertigkeit. Sie kategorisiert, vergleicht und beschreibt, was zwangsläufigerweise zu einer Wertung führt. Nun steht sie vor dem Problem, wie man etwas bewertet, was nicht bewertbar ist, da das nicht bewertbare alles gleichstellt, also alles gleichwertig macht? Wenn du mich fragst, ist die Naturwissenschaft genau aus dem Bedürfniss des Menschen entstammt, sich als etwas spezielles im Kosmos zu definieren. Die interessante Frage für mich ist, wie kann man dem Menschen in Erfahrung bringen, dass er allem gleichwertig ist, da er im Grunde genommen alles ist, obwohl er sich als etwas unabhängiges, spezielles fühlen möchte. Meiner momentanen Ansicht nach, ist der Mensch eine der anderen, geistigen Ausdrucksform unabhängige Ausdrucksform, jedoch im Kerne sind alle geistigen Ausdrucksformen gleich, da Geist immer ein und dasselbe ist. Wir Menschen sind speziell in dem Sinne, dass wir uns als unabhängige geistige Ausdrucksform erleben können und es geschafft haben, uns vollends auf diese zu fixieren, wobei wir der Erfahrung der Gleichwertigkeit uns entziehen können (wir erleben es nicht, aber wir könnten es uns beibringen, wie wir es erlebbar machen können). Meiner Vorstellung nach, müssen wir es nun hinkriegen, dass wir als unabhängige Ausdrucksform uns der Gleichwertigkeit bewusst werden (diese also erleben) und dies als Basis der Erschaffung einer neuen Art des Menschenseins gebrauchen, wobei wir uns auf die perfektionierte Fähigkeit des Erlebens des seins als unabhängiges Leben zur Erstellung dieser neuen Art des Menschenseins zunutze machen. (Hui, ein recht verwirrt-verwirrender Brocken ...)
Und dies hat nichts mit Homöopathie zu tun, die, wenn sie es wert ist, früher oder später, ob sie es will oder nicht, ohnehin in die Schulmedizin einziehen wird, sondern ist rein philophischer Natur.
Krebszellen sind nichts weiter als nicht-sterbliche Fehlkopien gesunder Zellen. Sie vermehren sich und sterben nicht ab.
Dann sind Krebszellen unsterblich? Demzufolgen kann man sie ja dann auch nicht töten ...
Fehlkopien entstehen aber nachweislich auch aufgrund äußerer Einflüsse. Dazu gehört z.B. Strahlung. Das verhält sich sowohl im Reagenzglas als auch im Körper äquivalent. Wissenschaftlich gesehen, liegt nur ein anderes Behältnis vor.
Mit dieser Aussage kann ich mich nicht vereinbaren. Nachweislich wurden ausserhalb des Körpers (im Reagenzglas) meines Wissens nach nur mittels Biophotonik Krebszellen erschaffen, dass dies mit radioaktiver Strahlung auch schon geschehen wäre. Soviel ich weiss, bedarf es des Körpers zur Erschaffung von Krebszellen, interessanterweise stellt die Biophotonik durch ihre Eigenart genau einen Beweis dieser Aussage dar. Damit beweist sie auch, dass es überhaupt nicht irrelevant, dass Behältnisse wie Körper und Reagenzglas austauschbar wären ...
Geist hat dabei in naturwissenschaftlichen Hinsicht keinen Einfluss. Dass du aber wieder alles auf Geist lenken kannst, habe ich schon oben gesagt.
Siehe oben wieso dass sie Einfluss haben kann, ohne dass die Naturwissenschaft dies verstehen könnte.
Interessanterweise hast du mir aber bestätigt, dass man Krebszellen nicht aus dem nichts erschaffen kann, es gebraucht immer einer „Vorzelle“.
Be. Soul. Body. Heart. Mind. Potential. Consciousness.