Impfungen und Krankheit im allgemeinen

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piraña

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von piraña »

ich finde, dass ihr manchmal ein wenig überreagiert. taiphoon ist halt mit herzensblut bei seiner sache dabei, und solange ich von meiner haltung überzeugt bin, kann er mir auch nichts andrehen, was ich mir nicht andrehen lassen will. und das soltet ihr auch nicht. bleibt skeptisch, denn wir haben alle noch eine menge vor uns, das wir noch lernen können. voneinander. miteinander.

mag sein, dass ich ein wenig hinter dem mond lebe, aber auch ich muss/darf abschätzen, zu wem ich mit einer so wichtigen "sache" wie meiner gesundheit gehe (wem ich mein vertrauen schenke). mit einem gebrochenen oberschenkel überwiegt mein gesunder menschenverstand, aber bei anderen wehwehchen renne ich einfach nicht gleich zum arzt. schmerzen sind manchmal auch zum aushalten gut geeignet - da spürt man sich.

ich bin nicht gegen impfungen - ich will aber im moment keine mehr machen lassen. ich beuge da anders vor, und einen gebrochenen oberschenkel hatte ich zum glück noch nie (glück, oder doch übervorsichtigkeit?). doch spätestens dann käme ich nicht drumm herum. gewisse heilmethoden können einander unterstützen und ergänzen, doch dafür muss man offen sein. gegen die schulmedizin bin ich nicht - nur geht es auch in vielen fällen anders, und dies haben viele menschen verlernt - sofern sie es je gewusst haben.

es gibt pro und contra - auch für eltern. einerseits ist es zu einfach, die kleinen gegen alles mögliche impfen zu lassen - andererseits soll es den knirpsen gut gehen. ich staune immer wieder, wie viel weiter gewisse kinder sind, als die meisten erwachsenen. doch, kaum sind sie auf der welt, da werden die meisten schon vorsorglich gegen x sachen gepiekst, und übertreiben sollte man es auch nicht. dies kann unter umständen schäden verursachen, die sich viele jahre später bemerkbar machen.

was mir an ihm (taiphoon) gefällt, ist, dass er so überzeugt ist von dem, was er schreibt (habe ich wenigstens das gefühl). was mir an ihm nicht so gefällt, ist, dass er für andere dinge nicht so viel platz hat - wegen der "über"zeugung.

aber da ist er mir wahrscheinlich ähnlich stur - was ich an ihm wiederum mag :-k

bildet euch eure meinung - aber lasst euch nicht von einzelnen verunsichern - auch nicht von mir. ich pick mir halt mal da mal dort was raus, was ich gebrauchen kann...desswegen habe ich auch aus verschiedenen religionen ein paar für mich brauchbare einflüsse in mein leben einfliessen lassen. und es zeugt höchstens von eigener unüberzeugtheit, wenn man sich so schnell verunsichern lässt. da weiss ich ausnahmsweise genau, wovon ich rede, da ich mal selbst ein ganz unsicheres wesen war.
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Taiph00n
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@ Tribalis
Hmmmm, ich finde Taiph00n du hast es etwas übertrieben mit deinen Aussagen. Hat etwas Rattenfängerisches, alles toll alles wunderbar, meines ist richtig deines ist falsch. Bin nun Kritischer zum ganzen Tema eingestellt als zuvor. Denke es ist sicher "ne gute sache" aber wen man sich hinstellt und sagt: Vergesst alles was ihr geglaubt habt zu wissen, ist man nicht besser als die gegenseite. Mit Verständniss und tolleranz ereicht man meist mehr....
Ich habe eine Tendenz, manchmal zu Übertreiben ... Das meiste was ich aber sage bezüglich der Homöopathie stützt sich aber auf das, was Hahnemann in seinem Organon der Heilkunst aufführt. Wenn du Hahnemanns schriften liest, dann zieht er endlos über die Schulmedizin seinerzeit her, nicht aber aus blinder Überzeugung, nein, sondern weil er abertausende Menschen von ihren Leiden befreit hat durch die Anwendung der Homöopathie. Ihm hatte nicht die Theorie durch gefolgter Praxis seine Richtigkeit rückgrat gegeben, sondern rein der Fakt, dass die Praxis die Theorie hervorbrachte und lediglich die Praxis, auch über den 200 Jahren seither, die Richtigkeit seiner Theorie nur untermauert haben, mit echten geholfenen Menschen. Ich will aber eigentlich niemandem sagen, „Vergesst alles was ihr geglaubt habt zu wissen“. Ich möchte hier einfach ein Gegenpol zu dem präsentieren, was bis anhin geglaubt wurde. Mir geht es nämlich mit der Homöopathie folgendermassen: Ich weiss, dass die Theorie stimmt und die Praxis diese auch untermauert, ausnahmslos. Jedoch habe ich nicht das Gefühl, dass ich daran Glaube, trotz ich schon mehrere bestätigungen genau dieser Theorie durch die Praxis erhalten habe. Bei der Schulmedizin habe ich das Gefühl, dass ich daran Glaube, ist ja alles logisch nachvollziehbar, was sie behauptet und praktiziert. Jedoch fressen die Ausnahmen der Praxis, und dessen sind viele, das theoretische Fundament, worauf sie Aufbaut unter den Füssen weg. Rational ist die Homöopathie die Heilkunst die hilft, Emotional aber, die Schulmedizin welcher ich gerne vertrauen schenken würde ...
Etwas intressiert mich jetzt doch noch. Wie würdest du einen Oberschenkelbruch nach einem Velounfall (zusammenstos mit blödem Auto) "heilen"?
Standard: Schmerzmittel, Mmttel gegen Infektionen, sterile Wundbehandlung, Schiene zur Stabilisierung, Schrauben u.s.w
Die Homöopathie sagt nicht pauschal, dass die Schulmedizin schlecht ist oder unrecht hat. Es gibt genau eine Disziplin, welche eine Symbiose mit der Homöopathie eingehen sollte, diese wäre die Chirurgie. Gerad z.Bsp bei einem Oberschenkelbruch: Da würde ich als Homöopath, homöopathisch Arnica geben. Diese würde den Heilprozess ungemein unterstützen und wahrscheinlich beschleunigen (wird sie auch, habe aber bis jetzt keine chance dafür gehabt, dies auch in Erfahrung zu bringen). Die Homöopathie schliesst auch nicht den Gebrauch von Schmerzmittel aus. Schmerzen sind ein spezielles Kapitel für sich ... Die Mittel gegen Infektionen handeln sich z.Bsp. bei einem Oberschenkelbruch um genau ein, nämlich die Tetanusimpfung, was aber eigentlich unnötig ist ... sterile Wundbehandlung ist ja logisch, dass diese gemacht werden muss, gehört ja zur Hygiene, auch die Homöopathie weiss, dass dreckige Wunden zu problemen führen kann (in Bezug auf Tetanus vermindert nur schon die Blutung und das sterilisieren der Wunde die Chance einer solche Infektion um ein vielfaches, eine Erkrankung an Tetanus wäre aber durch eine korrekte, klassische Homöopathische Behandlung gut zu überstehen). Finde es Interessant, dass du hier die Schiene aufführst und nicht ein Gips ... Schrauben, tja, wenns die braucht ...
Ich habe das Gefühl, dass auch die Chirurgie noch drastische Fortschritte machen könnte und die angewandten Methoden sehr grob sind, aber bei einer Symbiose mit alternativen Methoden und entfernung von der Atombomben-Methoden die sonst meist in der Medizin angewendet werden, wäre eine solche Entwicklung durchaus denkbar ...
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Tribalis
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Tribalis »

Taiph00n =D> Super Antworten, so machts das Thema "realistischer". Abschliessend für mich, wen ich mal vor einem Gesundheitlichen Problem stehe, weiss ich nun das es auch Alternativen gibt die man in seine Entscheidung der Behandlung berücksichtigen sollte.
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Taiph00n
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@ Hölderlin:
Wenn Ähnliches Ähnliches heilt, sollten wir uns alle schleunigst gegen alles impfen gehen (was ich übrigens absolut nicht befürworte)!
Würd ich auch sagen, ausser, dass die Erfahrung mit Impfungen beweisen, dass es sich beim Impfen nicht um eine Heilung durch similimum handelt ...
Ich bin mir ziemlich sicher, dass du, thaiphoon, genau weisst, was ich mit "elitärer Einbildung" gemeint habe! Für dich ist deine
Heilpraktik die einzig wahre und du begründest dies mit Grundprinzipien des Seins - das ist für mich elitär! Aber das ist meine Ansicht
und wenn das für dich nicht so ist (was ich vermute), dann ists in Ordnung und geht mich nichts an!
Sorry, will nicht sagen, dass die Homöopathie die einzig wahre Heilpraktik ist. Es gibt ja noch viele andere Heilmethoden welche je nach übel besser geeignet sind. Die Homöopathie stellt lediglich eine andere herangehensweise für die Arzneibasierte Medizin dar, basierend auf ein unwandelbares Naturgesetz, nämlich dass jegliche Substanz eine Erstwirkung, danach eine Gegenregulierende Zweitwirkung nach sich ziehen, wobei herkömmliche Arzneimittellehren die Erstwirkung nutzen, die Homöopathie aber für ihren Erfolg auf die Zweitwirkung zielt. Sie kann bei jeder Art von Behandlung unterstützend gebraucht werden und kann den Heilungsprozess ungemein helfen und Beschleunigen, jedoch ein grossteil anderer Heilmethoden schliesst sie defintiv aus, noch stellt sie sich über diese. Die Homöopathie, da sie eigentlich rein Evidenzbasiert ist, widerlegt lediglich die andere Art von Arzneimittelgabe, nämlich die, welche sich auf die Erstwirkung stützen. Die Schulmedizinische Arzneimittellehre stützt sich nämlich af die Erstwirkung. Ich möchte hier nicht sagen, die Homöopathie sei die einzige wahre Heilmethode und alle anderen wären für die Katz‘. Ich behaupte lediglich, dass die Schulmedizinische Arzneimittellehre sich auf ein Irrtum aufbaut, möchte aber auch diese nicht als schlecht abstempeln, lediglich durch das näherbringen der Homöopathie aufzeigen, dass es sich wirklich um ein Irrtum handelt. (Namentlich, dass Krankheit ohne geistig-energetischem mal möglich ist) Ich verlange auch nicht, dass man mir einfach nur so glaubt. Die Homöopathie ist eine Erfahrungsheilkunde. Jeder kann ihre Richtigkeit/ihre Fälschlichkeit durch Selbstversuch überprüfen. Die Homöopathie ist nämlich erst durch Selbstversuch wirklich entdeckt worden (schon Hippokrates und Paracelsus haben das grundlegende Prinzip der Homöopathie erwähnt, liessen diese aber aus Interesse an anderen möglichkeiten weiterhin unerforscht). Auch kenne ich, z.Bsp. Behauptungen Seitens der Spagyrik, welche die Homöopathische Arzneien auch noch als unvollständig betrachten, diese widerlegt aber nicht das Homöopathische Heilgesetz, um welches sich eigentlich schlussendlich in der Homöopathie handelt.
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Taiph00n
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@capablanca
Ich möchte die mögliche Wirkung der Homöopathie keineswegs in Frage stellen. Allerdings ist der menschliche Organismus und Geist hoch komplex, dass ich bezweifle, das man durch eine verbale Anamnese (d.h. ohne eine eingehende medizinische Untersuchung) herausfinden kann, was für ein Mittel auf ein bestimmtes Krankheitsbild oder meinetwegen eine bestimmte Verstimmung der Lebensenergie das Richtige wäre. Das klingt mir ein wenig idealistisch. Zumal die Möglichkeiten der Medizin hier auch eingeschränkt sind und sie die rein verbale Anamnese gar nicht ausschließt.
Keine Frage, der Organismus und Geist sind schon komplex, die Zusammenwirkun noch viel komplexer. Die Homöopathie setzt auch nur Grundkenntnisse dieser voraus,v.a. des Geistes, da man manchmal ein bisschen interpretieren die Aussagen des Patienten muss, um ein Symptom ausfindig zu machen. Die Homöopathie schaut die ganze Sache folgendermassen an: Organismus und Geist sind eine Symbiose, dessen Existenz aber durch die Lebenskraft überhaupt erst ermöglicht wird (hoffe du verstehst diese Aussage). Sie geht davon aus, dass im normalen fliesszustand der Lebenskraft, ein Mensch gesund ist. Wenn diese aber nicht mehr korrekt fliesst, ist der Mensch krank. Der Ausdruck dessen sind die erfahr- und sichtbaren Symptome die dieser Mensch wahrnimmt (geistige- und körperliche). Dies ist die Erscheinung der Krankheit, die Realität wie sie sich am Menschen manifestiert. Indem die Gesamtheit der Symptome erfasst werden, wird die Krankheit als ganzes erfasst, was die Ursache schon miteinschliesst. Es geht nicht ums verstehen der komplexen körper-geist-lebenskraft-symbiose, sondern rein ums beobachten der erfahrbaren Erscheinungen dessen.
Man sollte nicht vergessen, dass die Medizin ebenso Krankheiten anerkennt, die ihre Ursachen bzw. Beziehungen im Geiste haben (Psychosomatik). Aber es gibt eben auch solche, die nicht der Psychosomatik zuzuordnen sind. Beispielsweise ist Krebs ein genetischer Defekt, der zur Folge hat, dass sich bösartige Zellen reproduzieren. Ein derartiger körperlicher Schaden hat nichts mit Geist zu tun. Dies lässt sich beweisen. Wer dem widerspricht, hat m.E. das Wort Evidenz nicht durchdrungen.
Grosse Aussage zu behaupten, dass es bewiesen sei, dass Krebs keine Energetische Ursache hätte. Ich glaube, dass lediglich die grobstoffliche Ursache für Krebs geglaubt ist, bewiesen zu sein. Dies ist eine Teilwahrheit, da sie aber die Symbiose von Körper-Geist-Lebenskraft ausser acht lässt, rein diese Tatsache als Ursache zu erklären sehr töricht erscheint. Das Interessanteste and diesen „Evidenzien“ ist, dass je weiter man dessen Ursachen untersucht, die verschiedenen „Evidenzien“ sich beginnen zu widersprechen und Ausnahmen bilden, was dann die Frage aufwirft, ob diese „Evidenzien“ wirklich so evident sind, wie sie dies beanspruchen.
Ich möchte nicht der Homöopathie eine rationale Vorgehensweise absprechen, die durchaus wissenschaftlichen Methoden ähnelt oder dieselben sind. Allerdings ist das Kennzeichen einer jeden wissenschaftlichen Methode die methodisch gewonnene Erkenntnis. Eine wissenschaftliche Erkenntnis ist aber allgemein wahr und daher grundsätzlich durch andere nachvollziehbar und reproduzierbar. Erfüllt sie nicht dieses Kriterium, kann nicht von echter Wissenschaft gesprochen werden, unabhängig davon, inwiefern die gewonnene Erkenntnis im Einzelnen wahr ist.
Meines Wissens erfüllt die Homöopathie all diese kriterien.
Dass selbst der Begründer der Homöopathie mit nicht reproduzierbaren Erkenntnissen arbeitete, habe ich dem Wikipedia-Artikel über Homöopathie entnommen:
Zitat:
Die Entwicklung dieses zentralen Prinzips der Homöopathie geht auf einen Selbstversuch Hahnemanns zurück, mit dem er herausfinden wollte, wie die damals schon als Mittel gegen Malaria bekannte Chinarinde wirkt.[2]

Bei diesem Selbstversuch nahm Hahnemann als gesunder Mensch Chinarinde ein und beobachtete an sich das vorübergehende Auftreten von Symptomen, die denen der Malaria ähnelten. Daraufhin vermutete er, dass eine solche Fähigkeit, ähnliche Symptome zu erzeugen, möglicherweise ursächlich für die Heilwirkung der Chinarinde bei Malaria sei. Er unternahm nun weitere Selbst- und Fremdversuche und hielt Ausschau nach weiteren Mitteln, auf die seine Vermutung zutreffen könnte. Schließlich erhob er die von ihm angenommene Wirkungsweise zu einem allgemeinen Prinzip der Arzneiwirkung, dem Ähnlichkeitsprinzip.

Hahnemann verzichtete zunächst auf Versuche einer theoretischen Begründung. In seinem Spätwerk[3] bezog er sich – offensichtlich bemüht um eine nach damaligen Maßstäben wissenschaftliche Begründung – auf vitalistische Vorstellungen („Umstimmung der Lebenskraft“). Hahnemanns Selbstversuch mit Chinarinde war zwar von ihm selbst schriftlich dokumentiert worden, konnte aber bis heute nicht reproduziert werden. Inzwischen ist bekannt, dass Chinarinde bzw. das darin enthaltene Chinin durch Eingreifen in den Fortpflanzungszyklus der Malariaerreger wirkt und dass das Mittel im Allgemeinen nicht die von Hahnemann beschriebenen Symptome hervorruft. Möglicherweise handelte es sich bei diesen um eine allergische Reaktion aufgrund einer Sensibilisierung für Chinin (Hahnemann hatte das Mittel bereits früher gegen ein „Quartanfieber“ eingenommen).[4]

http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie
Nicht glauben, weil es geschrieben ist, sondern selbstversuchen, falls es zweifel gibt. Viele Menschen würden heute noch glauben, die Welt wäre flach, hätte man ihnen in der Schule nicht erzählt sie sei rund ...
Zu Studien: manchmal denke ich, wenn hier im Forum das Wort Studie fällt, man gleich an Betrug, Lügen und Geldmacherei der Pharmakonzerne denkt. Das darf jeder für sich gerne machen und ist mir persönlich auch egal.

Für mich heißt Studie: die unvoreingenommene, vorurteilsfreie Herangehensweise an eine Fragestellung der Natur resp. des Geistes ohne die geringste Erwartung oder Hoffnung auf ein Ergebnis. Dass es heute viele Studien gibt, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, führt dazu, dass der Begriff "Studie" weiter gefasst werden kann. Studien werden heute zum Teil von Interessengruppen finanziert, was ihre Wissenschaftlichkeit relativiert, ja sogar teilweise gänzlich in Frage stellt.
Du beschreibst das Studienproblem gut. Da kann ich nur sagen, entweder man informiert sich breit (wenn man alles liest, dann ist man über jeden Aspekt informiert ... vielleicht in 5 Leben könnte man das schaffen). Oder, z.Bsp. im Falle der Homöopathie, man startet einen Selbstversuch ...
Übrigens: ich möchte in keiner Weise die Wirksamkeit des Geistes und einer positiven Grundhaltung anzweifeln. Dass aber dies alle Arten von Krankheiten aufheben bzw. sie erst gar nicht entstehen lassen kann, finde ich nicht nur leichtgläubig, sondern eine Beleidigung gegenüber vielen Menschen, die an schweren physisch bedingten Krankheiten leiden oder sogar daran gestorben sind.
Der einzige Grund wieso dass das als beleidigend empfunden werden könnte, wäre, falls die Wirksamkeit des Geistes wirklich existiert, dass betroffene mit ihrer eigenen Ignoranz konfrontiert werden, was aber nicht die Wirksamkeit des Geistes verneinen würde ...
Im habe weder mit Medizin noch mit Homöopathie (bzw. Alternativmedizin im Allgemeinen) Probleme. Ich leide selbst seit Monaten an einem Tinnitus (der Medizin sind nur 2% der Ursachen bekannt - Anamnese? ) und werde mich bald einer Akkupunktur unterziehen. Dies macht ein Allgemeinmediziner, der sich schon seit fast 30 Jahren auch mit alternativ medizinischen Methoden beschäftigt. Er vereinigt die verschiedenen Formen der Heilkunst und spricht keiner Nutzen ab. Ich denke, das ist der einzige, sinnvolle Ansatz, um der Wahrheit näher zu kommen.
Ein guter Freund von mir leidet seit er auf der Welt ist an einem ständige Juckreiz (Neurodermitis). Das hat was mit einem fehlenden Enzym in der Haut zu tun, was vom Körper aufgrund eines genetischen Fehlers nicht produziert wird. Er hatte diese Krankheit bevor er überhaupt so etwas wie Geist wahrnehmen konnte. Sie ist chronisch und unheilbar. Aufgrund des Juckens hatte er schon verschiedene Wundflecken an der Haut, die alles andere als appetitlich aussahen. Inzwischen, nach 30 Jahren, hat er die Krankheit geistig einigermaßen unter Kontrolle, dass er eben dem Juckreiz nicht mehr nachgibt und von sich sagen kann, ein normales Leben zu führen. D.h. aber nicht, dass es ihn nicht ständig juckt.
Wer nicht hilfe sucht, dem kann nicht geholfen werden. Dein Weg wird für dich stimmen und dich dorthin führen wo du hin musst. Das gleiche gilt für deinen Freund.
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Taiph00n
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@piraña
ich finde, dass ihr manchmal ein wenig überreagiert. taiphoon ist halt mit herzensblut bei seiner sache dabei, und solange ich von meiner haltung überzeugt bin, kann er mir auch nichts andrehen, was ich mir nicht andrehen lassen will. und das soltet ihr auch nicht. bleibt skeptisch, denn wir haben alle noch eine menge vor uns, das wir noch lernen können. voneinander. miteinander.
/yo
es gibt pro und contra - auch für eltern. einerseits ist es zu einfach, die kleinen gegen alles mögliche impfen zu lassen - andererseits soll es den knirpsen gut gehen. ich staune immer wieder, wie viel weiter gewisse kinder sind, als die meisten erwachsenen. doch, kaum sind sie auf der welt, da werden die meisten schon vorsorglich gegen x sachen gepiekst, und übertreiben sollte man es auch nicht. dies kann unter umständen schäden verursachen, die sich viele jahre später bemerkbar machen.
Interessant ist auch, dass gewisse Kinder durch das verhalten ihrer Eltern krank werden ...
was mir an ihm (taiphoon) gefällt, ist, dass er so überzeugt ist von dem, was er schreibt (habe ich wenigstens das gefühl). was mir an ihm nicht so gefällt, ist, dass er für andere dinge nicht so viel platz hat - wegen der "über"zeugung.
Bitte lass meine Zeugungsfähigkeit hier raus ... [-( 8-[ :lol:
Kann sein, versuche aber allem eine chance zur behauptung zu geben, wenn noch so absurd ... Meine Vermutung ist, dass schnell einmal ein Bild der 100% überzeugung und mit eingehender unflexibilität entsteht, obwohl man im Grunde gar nicht so denkt ...
aber da ist er mir wahrscheinlich ähnlich stur - was ich an ihm wiederum mag
Man muss mal kopfvoran gegen die Mauer rennen, sonst wird man ja nie erfahren, dass sie doch wirklich härter ist als der Schädel und mit dieser nicht durchbrochen werden kann ... (bitte nicht zuhause nachahmen ...)
Be. Soul. Body. Heart. Mind. Potential. Consciousness.
Capablanca

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Capablanca »

Taiph00n hat geschrieben:Grosse Aussage zu behaupten, dass es bewiesen sei, dass Krebs keine Energetische Ursache hätte. Ich glaube, dass lediglich die grobstoffliche Ursache für Krebs geglaubt ist, bewiesen zu sein. Dies ist eine Teilwahrheit, da sie aber die Symbiose von Körper-Geist-Lebenskraft ausser acht lässt, rein diese Tatsache als Ursache zu erklären sehr töricht erscheint.
Ich habe lediglich sehr grob erklärt, was Krebs auf molekularbiologischer Ebene ist und dass er nichts mit Geist zu tun hat. Denn wenn er was mit Geist zu tun hätte, gar von ihm bedingt oder zwingend abhängig wäre, wäre somit auch die Krebserscheinung nur in einem Körper, der über einen Geist verfügt, möglich. Da dem aber nicht so ist, weil Krebs bzw. sein molekularbiologisches Korrelat auch völlig unabhängig vom Körper existiert, nämlich im Reagenzglas nachgewiesen werden, ja gar dort provoziert und erzeugt werden kann, hat er nichts mit Geist zu tun, sondern ist eine rein physische Angelegenheit, unabhängig davon wie oft du nun das Außerachtlassen einer schwammig definierten Körper-Geist-Lebenskraft postulierst. Die Ursache von Krebs lässt sich molekularbiologisch erklären. Darüber habe ich aber bisher nichts gesagt.

Taiph00n hat geschrieben: Zitat:
Ich möchte nicht der Homöopathie eine rationale Vorgehensweise absprechen, die durchaus wissenschaftlichen Methoden ähnelt oder dieselben sind. Allerdings ist das Kennzeichen einer jeden wissenschaftlichen Methode die methodisch gewonnene Erkenntnis. Eine wissenschaftliche Erkenntnis ist aber allgemein wahr und daher grundsätzlich durch andere nachvollziehbar und reproduzierbar. Erfüllt sie nicht dieses Kriterium, kann nicht von echter Wissenschaft gesprochen werden, unabhängig davon, inwiefern die gewonnene Erkenntnis im Einzelnen wahr ist.


Meines Wissens erfüllt die Homöopathie all diese kriterien.
Meines Wissens tut sie das im Hinblick auf die Reproduzierbarkeit nicht, und ist somit keine vollwertige Wissenschaft, auch wenn sie sich wissenschaftlicher Methodik bedienen versucht.
Taiph00n hat geschrieben:Nicht glauben, weil es geschrieben ist, sondern selbstversuchen, falls es zweifel gibt. Viele Menschen würden heute noch glauben, die Welt wäre flach, hätte man ihnen in der Schule nicht erzählt sie sei rund ...
Dann glaube ich auch deinen Kersti-Links mal nicht. Dabei komme ich mir ohnehin nur einseitig informiert vor. Übrig bleiben eine Menge von Behauptungen bezüglich des Zusammenhanges zwischen Körper, Geist und Krankheiten.
Taiph00n hat geschrieben:Der einzige Grund wieso dass das als beleidigend empfunden werden könnte, wäre, falls die Wirksamkeit des Geistes wirklich existiert, dass betroffene mit ihrer eigenen Ignoranz konfrontiert werden, was aber nicht die Wirksamkeit des Geistes verneinen würde ...
Der Grund warum das beleidigend ist, steckt genau in dieser Aussage von dir. Du wirfst Menschen Ignoranz vor, die zu großen Teilen für ihre Krankheit nichts können. Denn auch wenn die Wirksamkeit des Geistes existiert, was ich nicht bezweifelt habe, heißt das noch lange nicht, dass sie sich über alles erstreckt.
Fallen Angel 2

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Also mal wieder das übliche:

Die Wissenschaft findet etwas raus, und bleibt dort stehen, und nennt jeden der darüber hinaus nach weiteren, tiefergehenden Evidenzien (sind das irgendwelche Blumen?) sucht, einen träumer, utopist oder schlimmstenfalls einfach unfähig.

Die Homöpathie findet etwas heraus, und beginnt nun die Medizin ans Bein zu pinkeln, weil diese viel zu oft über den Faktor dessen stolpert, was die Wissenschaft aus welchen Gründen auch immer (vermutlich zu wenig Phantasie, logisch, wenn man 20 Jahre in muffigen Kabuffs hockt und Bücher wälzt), wie zuvor gesagt nicht anerkennen oder suchen oder überhaupt nur sich vorstellen mag.

Die Mediziner finden etwas heraus, nämlich das z.B. das gesamte TCM-Spektrum ihnen ihre Arbeit ungemein erleichtert und sie beginnen nun diese anzuwenden, was der Wissenschaft nicht schmeckt weil es unwissenschaftlicher, altertümlicher, chinesischer Unsinn sei, während die Homöpathen das seltsam finden, weil sie der Medizin ja jetzt eigentlich nicht mehr ans Bein pissen können. Um das auszugleichen verteutert die Medizin allerdings die Behandlungsmethoden, und versucht Unsterblichkeit zu erfinden, um künftig (ähnlich wie die UBS seinerzeit) nicht mehr von kleinen Fischen abhängig sein zu müssen.

Die Kranken ergreiffen wahlweise Partei für die Medizin oder die Homöpathie und hin und wieder glaubt auch einer er sei von irgendeinem religiös angehauchten geheilt worden, je nachdem halt, was derjenige Kranke glaubt.

Besorgte Eltern wissen nicht mehr ob sie nun impfen sollen, Indienreisende werden als doof abgestempelt wenn sie sich impfen lassen, allerdings macht es ja dann doch jeder (tenor: "jo impfe musch") was ich doch irgendwie seltsam finde, weil es letztendlich doch so kommt wie es kommen muss.

Ich glaube an Dinge, die von allen drei Parteien mehr oder weniger als Unsinn bezeichnet würden, nämlich daran dass der Geist vollständig verantwortlich ist, für alles was seinem Körper geschieht. Und ich glaube auch daran, dass Werkzeuge benutzt werden dürfen und sollen. Aber nicht abused wie das auf Englisch so schön heisst. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass die Lebensführung, die Lebenseinstellung, das spirituelle Wachstum als ganzes und so eine Art Nonchalance contra Verbohrtheit beeinflussen ob, wie fest, und wie lange man krank wird. Beweise? ich interessiere mich nicht für Beweise. Beweise sind zu 90% gefälscht, adaptiert oder schlichtwegs nicht vorhanden.

Was jedoch nicht vergessen werden sollte: das verhindert nur. Wer vorsichtig ist, wird sich mit 90%iger Sichereit kein Bein brechen. Wer unbedingt Sport und Riskanten Sport betreiben will, geht halt auch ein Risiko ein. Der Geist geht dieses ein niemand sonst...

Aber: was machen wir mit den Leuten, die bereits krank sind? Alternativmedizin und Präventivmedizin verhindern krankheiten, geheilt werden sie anschliessend durch die Medizin. Ausgelöst werden sie durch die Medizin, WENN der Patient vorher nicht schon krank war. Nimm heute ein Starkes Antibiotikum wenn Du NICHT krank bist, und du bist morgen krank. Daher finde ich auch diese ganze "Haben Sie einen Reizdarm"-Werbung völlig daneben, gefährlich und krank. Wer einen hat, wird es wissen oder?

Desgleichen diese völlig schimpfliche Verpackung von Zigaretten heutzutage. Ein Mantra wie "Rauchen ist tödlich" wird nicht dazu führen, dass die Leute gesünder werden, wenn sie rauchen. Ich sage ständig wenn ich rauche: "das härtet ab" und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass das WIRKT. Besser als die Verpackung ;)

Und falls nicht: kann ich immer noch Chemo machen und versuchen in einem Ashram zu mir zu finden, und im Weg des Tao eine Heilung des Geistes herzustellen.

Ignorant? Und wie!
Fallen Angel 2

Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Fallen Angel 2 »

und falls sich jemand fragt, warum ich dann impfen befürworte: ich denke es gibt noch etwas, das stärker ist als der Geist und das ist das Unterbewusste. Und wenn ich mich impfen lasse, so bin ich unterbewusst gegen Krankheiten des Geistes gefeit. /happy
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@ Capablanca
Ich habe lediglich sehr grob erklärt, was Krebs auf molekularbiologischer Ebene ist und dass er nichts mit Geist zu tun hat. Denn wenn er was mit Geist zu tun hätte, gar von ihm bedingt oder zwingend abhängig wäre, wäre somit auch die Krebserscheinung nur in einem Körper, der über einen Geist verfügt, möglich. Da dem aber nicht so ist, weil Krebs bzw. sein molekularbiologisches Korrelat auch völlig unabhängig vom Körper existiert, nämlich im Reagenzglas nachgewiesen werden, ja gar dort provoziert und erzeugt werden kann, hat er nichts mit Geist zu tun, sondern ist eine rein physische Angelegenheit, unabhängig davon wie oft du nun das Außerachtlassen einer schwammig definierten Körper-Geist-Lebenskraft postulierst. Die Ursache von Krebs lässt sich molekularbiologisch erklären. Darüber habe ich aber bisher nichts gesagt.
1. Ich vermute, dass du meine Definitionen nicht verstehst. Für mich repräsentiert die Lebenskraft die Urenergie selbst, was die Existenz von allem überhaupt erst ermöglicht. Die Lebenskraft ist demnach nicht nur dem Menschen eigen, sondern allem, was existiert. Der Geist, für mich, ist der Anteil des Menschen, welches nicht fass oder greifbar ist, also aus molekülen etc. bestehend, quasi die Summe des Bewusstseins. Lebenskraft und Geist sind mit den momentan vorherrschenden naturwissenschaftlichen Möglichkeiten und Methoden noch nicht erklärbar, jedoch für den Menschen spür- und erfahrbare Realitäten. Der Körper repräsentiert somit alles, was der Lebenskraft, bzw. dem Geist zuordenbar wäre, dies führt dazu, dass dies somit alles momentan naturwissenschaftlich erklärbare umfasst.

2.Ganz ehrlich, ich bin darüber nicht mehr genauestens Informiert, was der momentan Stand der Krebsforschung ist (sind das die Forscher selbst überhaupt noch?), aber bei einem Budget von mehreren Milliarden CHF, wage ich zu behaupten, dass die Informationsflut schlichtwegs zu immens ist, um den Überblick zu bewahren. Ich kenne z.Bsp. genau eine Methode, mit dem gesunde Körperzellen nur durch äussere Einflüsse von selbst in Krebszellen sich mutierten und dies durch die Versuche von Dr. Fritz-Albert Popp und der Biophotonik. Da es sich aber bei der Biophotonik wieder um Elektromagnetismus handelt und mir persönlich die Naturwissenschaft dieses Phänomen unzureichend definiert und erklärt, driften wir schon wieder in Richtung (noch) unerklärtem. Die Erkenntnis von Dr. Popp deutet sowieso darauf hin, dass Krebs (beim Menschen) direkt mit dem menschlichen Körper in Zusammenhang steht und nicht von alleine aus dem nichts entstehen kann. Es wäre mir neu, dass man aus dem nichts Krebszellen erschaffen kann. Wenn dies der Fall wäre, dann wären wir ja Götter. Alle, durch Gentechnik oder Züchtung kreirten Zellkulturen bedürfen Mutterzellen, was Energetisch gesehen, nur eine Übertragung der bereits vorhandenen feinstofflichen Energie darstellt. Zu behaupten, dass „Geist“ am Krebs ausgeschlossen ist, nur weil man Krebszellen ausserhalb des Körpers kreiren kann, in anbetracht, dass noch nicht einmal naturwissenschaftlich bekannt ist, was „Geist“ ist. Meine Meinung ist es, dass die Naturwissenschaft irgendwann soweit fortschreitet, dass sie die Fehler, welche sich bei ihr über den Jahrhunderten eingeschlichen haben, erkennen und korrigieren, was dann aber auch zu neuen Erkenntnissen führen wird, welche momentan nicht vorstellbar sind/wären und ihr somit auch komplett neue Horizonte eröffnet werden.
Meines Wissens tut sie das im Hinblick auf die Reproduzierbarkeit nicht, und ist somit keine vollwertige Wissenschaft, auch wenn sie sich wissenschaftlicher Methodik bedienen versucht.
Meine Vermutung ist, dass hier die klassische, momentan gebräuchliche naturwissenschaftliche herangehensweise nicht mehr genügt, um die Anforderungen auf eine objektive Studie bezüglich der Wirkungsweise der Homöopathie zu ermöglichen. Dies bezieht sich auf der Beweis ihrer Heilfähigkeit. Wie du schon bemerkt hast, fordere ich in diesem Thread immer wieder auf, einen Selbstversuch durch Arzneimittelprüfung durchzuführen. Interessanterweise basieren alle Studien bezüglich der Homöopathie auf dessen Wirksamkeit bei der bekämpfung von Schulmedizinisch definierten Krankheiten, was eigentlich, wenn man die Theorie Hahnemanns kennt, nur zu einem unbefriedigenden Resultat führen kann, da Homöopathische Heilung nur durch die Behandlung des Menschen als ganzes, einzelnes Wesen ermöglicht wird. Mir ist jedoch keine Studie bekannt, an der z.Bsp. Doppelblind Homöopathische Arzneimittelprüfungen durchgeführt wurden, was ja auch ein Beweis hervorbringen könnte, dass Homöopathische Mittel Symptome an gesunden Menschen hervorrufen können (vielleicht würde ein solcher Versuch auch das Gegenteil beweisen). Homöopathie und Naturwissenschaft müssten sich einander nähern, um eine Erklärung hervorzubringen, wieso die Homöopathie wirkt oder doch nur auf dem Placeboeffekt beruht.
Der Grund warum das beleidigend ist, steckt genau in dieser Aussage von dir. Du wirfst Menschen Ignoranz vor, die zu großen Teilen für ihre Krankheit nichts können. Denn auch wenn die Wirksamkeit des Geistes existiert, was ich nicht bezweifelt habe, heißt das noch lange nicht, dass sie sich über alles erstreckt.
Schlussendlich führt hier die Meinungsverschiedenheit zu den unterschiedlichen Betrachtungsweisen was beleidigend sein könnte oder nicht ...
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Taiph00n »

@ FA2:
Willkommen im Sci-Fi Reality-TV-Leben.
und falls sich jemand fragt, warum ich dann impfen befürworte: ich denke es gibt noch etwas, das stärker ist als der Geist und das ist das Unterbewusste. Und wenn ich mich impfen lasse, so bin ich unterbewusst gegen Krankheiten des Geistes gefeit.
1. Meiner Meinung nach beinhaltet der „Geist“ das Bewusste und Unterbewusste.
2. Was ist, wenn, durch die Impfung du die Krankheit lediglich nie die Chance gibst, im Bewusstsein auszubrechen? Dann würde das ja bedeuten, dass die Krankheit im Unterbewusstsein sich tobt und somit erst die unterbewusste Erscheinungen hervorbringt, welches dann aber dein Bewusstsein als total andere Krankheit wahrnimmt, obwohl es genau diejenige wäre, welches, hätte man sich nicht Impfen lassen, von anfangs an dir bewusst gewesen wäre?
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Capablanca »

Taiph00n hat geschrieben: Lebenskraft und Geist sind mit den momentan vorherrschenden naturwissenschaftlichen Möglichkeiten und Methoden noch nicht erklärbar, jedoch für den Menschen spür- und erfahrbare Realitäten. Der Körper repräsentiert somit alles, was der Lebenskraft, bzw. dem Geist zuordenbar wäre, dies führt dazu, dass dies somit alles momentan naturwissenschaftlich erklärbare umfasst.
Ich würde nicht sagen, dass die momentan vorhandenen wissenschaftlichen und philosophischen Möglichkeiten und Methoden unzureichend sind, um die Lebenskraft zu erklären. Ich finde nur, Lebenskraft ist einen ziemlich ungewöhnlicher Begriff, für etwas, für das sowohl naturwissenschaftliche als auch philosophische Begriffe existieren. Was den Geist betrifft, nun ja, die Wissenschaft hat noch keine Möglichkeiten gefunden die Qualia (für die, die es nichn kennen: http://de.wikipedia.org/wiki/Qualia) zu erklären, was übrigens noch die letzte Frage (harte Frage) ist, um endgültig unsere Träume darüber aufzulösen, dass der Mensch was Besonderes im Kosmos ist. Die Frage ist, ob man aus der möglichen Unlösbarkeit dieser harten Frage (http://en.wikipedia.org/wiki/Hard_probl ... sciousness) daraus gleich so eine Esoterik aufbauen muss, die so beschaffen ist, dass sie nahezu religiöse Ausmaßen annimmt. Man kritisiert das Wissen anderer, z.B. der Schuldmedizin, erlaubt sich Urteile über sie, legt ihnen Grenzen fest, die so gar nicht stimmen, merkt aber vielleicht nicht, dass man selbst noch viel weniger weiß oder ernsthaft begründen kann. Es ist immer diese Flucht in den Geist .... ah das ist ja so toll. Weiß du was das Problem dabei ist? Ich kann nämlich immer sagen, dass alles Geist ist, und niemand kann es mir 100% widerlegen. Geist ist nicht nur mein Körper und meine Gesundheit, Geist ist alles, die Lebenskraft, das ganze Universum ...... Aber das ist dann der Punkt, wo diskutieren keinen Sinn macht, weil mind. eine der Parteien einen unangreifbaren Standpunkt einnimmt. Und dies hat nichts mit Homöopathie zu tun, die, wenn sie es wert ist, früher oder später, ob sie es will oder nicht, ohnehin in die Schulmedizin einziehen wird, sondern ist rein philophischer Natur.
Taiph00n hat geschrieben: Es wäre mir neu, dass man aus dem nichts Krebszellen erschaffen kann.
Krebszellen sind nichts weiter als nicht-sterbliche Fehlkopien gesunder Zellen. Sie vermehren sich und sterben nicht ab.
Fehlkopien entstehen aber nachweislich auch aufgrund äußerer Einflüsse. Dazu gehört z.B. Strahlung. Das verhält sich sowohl im Reagenzglas als auch im Körper äquivalent. Wissenschaftlich gesehen, liegt nur ein anderes Behältnis vor.
Geist hat dabei in naturwissenschaftlichen Hinsicht keinen Einfluss. Dass du aber wieder alles auf Geist lenken kannst, habe ich schon oben gesagt.
Taiph00n hat geschrieben:Zu behaupten, dass „Geist“ am Krebs ausgeschlossen ist, nur weil man Krebszellen ausserhalb des Körpers kreiren kann, in anbetracht, dass noch nicht einmal naturwissenschaftlich bekannt ist, was „Geist“ ist.
Das ist immer noch plausibler als zu behaupten, die Wirksamkeit des Geistes erstreckt sich über alles, ohne aber wirklich über den Geist etwas verstanden zu haben. Ich finde, da ist viel Wunschdenken dabei.
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von ilenja »

do no en buech tip .. ech denke das chrankheite dur blockierti seelefluss chömme .. wieso und werum muess jede selber usegfinde ...
ech kopiert mal de link damit ech nöd zu emotional due schriebe *gg

http://www.heilpraktikerverband.de/repo ... &s_von=vdt
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von Capablanca »

Da unsere Gesellschaft und das Medizinsystem lediglich die körperliche Komponente der Gesundheit sehen, ist damit nur ein Teil der Gesundheit berücksichtigt. Viele Gesundheitsstörungen sind überwiegend psychosozial, das heißt sie kommen aus dem persönlichen Erleben und Empfinden und aus den Einflüssen der Umgebung und der Umwelt. Diese Faktoren lassen sich auch als psychosozialer Stress bezeichnen.

Das heutige Medizinsystem behandelt in der Regel nur die körperlichen Symptome, insbesondere durch Verabreichung von Antibiotika und auch von Psychopharmaka. Eine Ausschaltung der eigentlichen Ursachen des psychosozialen Stresses liegt aber nicht in dieser Behandlungsmethode.
Da wird man ja beim Lesen krank /stop

Edit: ich frage mich wieso sich das eine System so definieren muss, in dem es ein anderes pauschal schlecht macht.
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Re: Impfungen und Krankheit im allgemeinen

Beitrag von ilenja »

leben und leben lassen .. das gegesiitige ufzwinge mit sech welle bewiese das de ander meh und besser weiss findi eifach truurig ..
darum schrieb ech jetze eifach nüme dezue ..
ech saege ja au ned das dini assichte mech chrank möche ..
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