Ihr sind eifach ächt geili Sieche, wie ihr das immer in Wort fasse chönd, eifach genial.
@United Spiritual Lifeforms
Mini Grosstante hät mal gseit: "immer wenn ich mich sälber ha chöne nöd eso wichtig neh, isch es mir vill eifacher gfalle, mich z'öffne". Im Zämehang mit dem wo Du seisch "d reis i mich het nid ade reis us mir verbigfüehrt, und wär ohni sie gar nid möglich gsi." zeigt das öppis uf.
Einersiits will ich mich
selber sii, bi
mir sii,
mich zeige - nur bewürkt die Kon-Zen-Tration uf mich, grad s'Gägeteil, vo dem, was ich demit "erreiche" will. Statt un(er)zwunge,
us mir use cho, gah ich no tüüfer i mis Ich inne, und begägne det in erschter Linie dene Gedanke - mängmal au dene Gfühl (wie Sehnsucht, Einsamkeit, etc.) - wo mich in ihre Bann ziehnd. Derart innerlich verhäxt, isches einigermasse logisch, dass en enormi Barriere (anderi nänned das Muur) entstaht, i mir drin, wo verhinderet, dass ich us mir usechume. Derart bini dänn also hinder dere selbstbastlete Muur gfange... und nöd frei.
De Notusgang us dem use: mich sälber (paradox!) nöd so wichtig neh, sozsäge, wie Du seisch, mich unschuldig fühle, mich nöd um das z'kümmere was anderi säged, nöd rächtfertige, sondern eifach mal frei - sii. Also so in Etwa: so wichtig bin ich gar nöd, also chani au mache wasi will, und wänn öpper nöd demit klar chunt, und mich dänn hasst, was sölls, so wichtig bini nöd.
Was denn dezue führt, dass ich ebe genau dadurch, genau das mache, was für mich stimmt und so (zämehang zum Dex sim biitrag herstell) genau die lüüt triffe wo ich gern träffe möcht.
falls ich jetzt dademit völlig a dir verbii gredt han: sorry, bin so gseh halt no nöd ganz vo dem wäg abecho
@Melliandra
Oder andersch gseid, wenn mal alles das döftisch mache, womer suscht us was für Gründ au immer nid chan/will, bruchts en rächte Schritt das denn au z'mache.
Anere Goa isches au so, dass mer alles mache darf, was mer suscht nöd mache chan/will. Und grad det, womer doch alles dörf alegge, mit allne darf rede, aumal blödsinn quatsche, au mal philosophiere, au mal läbe, flirte, lache, i sich gah, meditiere, versueche eifach mal sonen devilstick id hand z'neh, mal es bier z'vill trinke, mal ufe decki hocke, mal go shake usw. - äh ja - halt Goa... jedefalls wieso fallts mir usgrächnet dänn schwer, us mir usezgah? natürlich: liechter als sägemermal im gschäft, det bini hypervorsichtig, wem ich wie fest vertraue, nöd mal so sehr wege de andere lüüt, ehner will ich mich da grundsätzlich nöd umbedingt usgliche und wohl fühle. jedefalls weniger usgliche und wohl wie anere Goa.... naja und doch fallts mir au anere Goa, jedefalls mängmal, schwer. Du seisch es ligi villicht dra, dass mer gar nöd so de typ dezue isch. ich glaub das (uf all fäll was mich sälber agaht) nöd. sägemermal: mis Herz weis sehr genau, dass es frei und unabhängig und offe und kommunikativ wött sii. Es liidet, ziemlich!, wenn immer ich mich selber iisperre, hinder dere Denk-Muur. Das gspüri rächt dütlich und das zeigt mir, dass ich ..hm.. da en fehler mache. halt würkli en wichtige grosse bedütende fehler. und zwar de fehler, mich selber z'verrate. das woni eigetlich wär. das woni bin. ich bin ganz andersch, chume nur so sälte dezue
@beidi
lugged, ich weiss doch au nöd, de biitrag isch wieder voller konzept und ohni inhalt, aber ich chume eifach nöd us mir use. oder i mich ine, oder bliib nöd det, oder was eigetlich, kei ahnig, um das in wort z'fasse müssti jedi sprach spräche wo's gitt inklusive windruusche und wällebewegige, aber das chani nöd. ich cha nur eifach wiiter liide, bis es mir irgedwänn vollends ushänggt und ich so uf de gipfel chume, oder eifach mal wieder usbräche, us de gsellschaftliche norm (naja bin ja dra... lol) und so versueche en anderi perspektive z'becho vo mir sälber, oder villicht bringt ja indie würkli was, was das agaht, oder so, ich versuech immer no z'vill und mach z'wenig. ich dänk z'vill und säg z'wenig. ich schriib z'vill und lose zwenig zue. ich verlüre immer no mänsche wo mir wichtig sind, mängmal us unachtsamkeit, mängmal will ich nöd so bin, wieni bin, mängmal au willi so bin wieni bin, aber ich weiss no nöd mal wie ich bin, ich gseh lüüt wo so sind wie ich gern wär, aber brings nöd here, wenigstens i de art wieni rede und tuene au so z'sii, oder jedefalls nöd immer. ich bin uf de suechi, nach öppisem wod nöd finde chasch, nur läbe, und es isch mängmal es bizeli verwirrend. bewunderig, begeisterig, inspiration, läbe, lerne, frust, mängmal au selbsterkänntnis, mängmal au arroganz, chönd eim so viel zeige und glichziitig so vill neh.
und all das isch doch eifach nüt, gege en wald wo durs sunneliecht goldig lüchtet, während de wind um dis haar weht und mänsche um dich ume sind, wo du liebsch: unendlich - grundlos - gern häsch.
wott gar nöd meh im läbe.
meh gitts gar nöd.
das isch bereits alles.