Reisebericht
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Fallen Angel 2
Reisebericht
Vielleicht interessiert es ja jemanden, auch die Vorgeschichte(n) zu lesen, wie ich auf die Idee kam, und wie die Umsetzung war, etwas für mein Leben durchaus Aussergewöhnliches zu machen: eine Reise nach Indien.
Anfangs da war ein Gespräch irgendwann vor vielen vielen Jahren, über den Jakobsweg im Gange. Da wurde geträumt, da wurde erzählt, da wurden die Bücher gelesen, die heute wohl jeder kennt (ausser mir), weil es so anders war, so real, weil die Leute Träumer sind. "Ja das mach ich dann mal, da muss ich echt mal machen, das wäre schon schön", sagten sie alle, immer wieder. Einige haben es vermutlich tatsächlich getan, viele andere - so auch ich - blieben zuhause. Brauchten doch einen Job, brauchten das Geld, brauchten die DVD's, brauchten die Ablenkung, verbrauchten ihre Zeit.
Da war es stets ein schöner Gedanke, Ferien zu machen, in Goa. Nicht dem Land - die Partys sind gemeint. Denn an einer Goa, da verreist man, geht weg, vom Alltagstrott, hinein in eine Zauberwelt, gelebtes Märchen, Tanz und klingelnde Glöckchen, Seite an Seite mit den düsteren Seiten von Ablenkung und Suche. Inspiration und Zerfall. Ausbruch tat Not und ich brach mit den Partys, zog mich zurück, in den sicheren Hafen einer Beziehung, war einige Zeit zufrieden, machte meinen Job, verlor ihn, bekam einen Neuen, verlor die Freundin - wie das Leben halt so spielt.
Ganz allein, schüchtern und verworren, suchte ich wieder Anschluss, ans Leben, an die Märchen, an den Zauber der Musik, bekam ihn zu fassen, lebte ihn ganz, Kummer und Freude in vertrautem Tanz. Dann die Liebe, die immer wieder erschütterte, mich verwirrte, wusste nicht, ob ich dauern liebte oder gar nie, weil irgendwie, das war so seltsam, gab es so viele, liebevolle Menschen hier und da.
Die Liebe war es auch, die mich vorantrieb, in dem Sinn, dass sie mich in tiefste Täler der Selbstzweifel, aber auch die Gipfel der Selbsterkenntnis schubste, denn jedesmal, wenn ich sie spürte, da war alles gut, da war alles Licht und Tag und Hell - die Nacht, die Dunkelheit, der Schmerz folgte allzu schnell. Und doch war sie es, die mich lehrte, mich zu öffnen, klar, ich wollte da noch, viel zu oft und viel zu schnell, da wollte ich, war noch gefangen im "brauchen", weil ich wollte doch! Nicht allein sein, Zwei sein, geliebt sein und Liebe geben. Und doch, war dieses Wollen - war diese Sehnsucht, ein Mittel, ein Heilmittel, um Kontakt aufzunehmen, mit anderen Seelen. Und so traf ich denn auch, immer mehr Leute, sprach über viele Dinge.
Schritt für Schritt wurde mir klar, dass ich gar nicht so zufrieden war. Das Wechselspiel aus Ferien am Wochenende und dem Stollenbau unter der Woche, es war nicht erfüllend. Natürlich konnte ich mich selbst immer gut Täuschen, und so fand ich ausreden, wie zum Beispiel, ich arbeite um die Partys zu finanzieren, was zwar "richtig" war, wenn man es sozusagen Kausal betrachtet, nur... da gab es so ein Gespräch, als ich sagte, ja vielleicht kann ich ja dieses System sozusagen von Innen verändern, also indem ich anders bin, werden auch andere anders, worauf die Antwort kam: nein, entweder Du bist ein Teil des Mechanismus, oder nicht. Die Maschine bleibt Maschine, Du kannst entweder mitmachen, oder es sein lassen.
Und so überlappten sich die Ereignisse, und ich war noch immer irgendwie nicht ganz da, noch nicht so richtig angekommen in der einen Welt, aber auch noch nicht wirklich weg aus der anderen Welt, und schwebte sozusagen in einer Zwischenwelt, einem Zwielicht aus Selbstverleugnung und dem Wunsch mich zu finden. Doch glücklicherweise ist das Leben ein gütiger Lehrer, während ich also so zwischen den Welten rumdümpelte, erschuf das Leben derweil Synchronizitäten. Manche erkannte ich nicht, andere waren in Etwa wie wenn sich die Wolken auftun und jemand runterbrüllt, "guck mal DA!"
So traf ich denn wiederum Leute, Menschen, Geschichten und Lieder, die erzählten von Ausbruch und Einbruch, ins eigene Sein. Ich zog meine Schlüsse aus Fehlern im Geschäft, die tatsächlich ins Geld gingen, zog meine Schlüsse aus dem Betriebsklima, dass nicht zuletzt durch mich auch nicht immer eitel Sonnenschein war, kam schliesslich und endlich mal, zu dem Punkt, an dem ich sagte: jetzt reichts! Nicht etwa, oder zumindest nicht nur, weil die Firma mir nicht entsprach, sondern viel mehr, weil ich nicht der Firma entsprach. Ich hatte einfach keine Lust mehr, mein restliches Leben zu versuchen, Erwartungen zu erfüllen, die ich nicht erfüllen konnte, weil ich einfach nicht so bin, oder noch nicht, oder vielleicht nie. Ob ich zu gut oder zu schlecht war, darüber zu streiten, ist müssig. Es hat halt einfach nicht gepasst.
Und so beendete ich diese Farce, kündigte - noch dazu ohne einen neuen Job in Aussicht zu haben, was im Grunde genommen genau das ist, wovon alle immer abraten, was auch vom RAV nicht eben gutiert wird, doch ich wollte nicht länger alles in meinem Leben davon abhängig zu machen, es "richtig" zu machen, ich wollte einfach nicht mehr das machen, was nicht richtig ist, für mich. Wie um diesem Gedanken zu wiedersprechen, suchte ich dann gleich wieder neue Jobs, und lustigerweise war der eine ein Traum, der schnell platzte und der andere so völlig absolut überhaupt nicht das, was ich kann und will, dass ich wieder einmal anerkennend dem Leben auf die Schultern klopfen musste: erneut hat es mir mal wieder deutlich gemacht, das Selbstbetrug nicht funktioniert. Davon abgesehen war's ein lustiges Bewerbungsgespräch.
Währenddessen traf ich eine Frau, die gerade auf dem Weg nach Indien war, und sie erzählte mir, wie einfach es sein kann, wenn man es sich nicht so kompliziert macht - und lebt, statt auf der Stelle zu treten. Indien. Oh ja von Indien hörte ich so manches. Ein halbes Jahr zuvor, erzählte mir eine Reisende, dass sie neun Monate in Indien lebt, und drei Monate arbeitet, um die neun Monate zu finanzieren. Kann "man" sich das vorstellen? Konnte ich es mir damals vorstellen? Kaum. Ich mein: hey, ich muss doch Abos zahlen, Wohnung, Steuern und und und, von dem vielen Geld, dass ich verdiente war Ende Monat kaum je irgendwas übrig geblieben, und was ich sparte, krallte sich der Fiskus, wie soll das bitte gehen? Für sie vielleicht, aber ich?! nein, da bin ich doch schon viel zu angepasst, viel zu sehr in der Mühle aus Leben und Partys, da auszubrechen, wär ja ganz nett, aber so unrealistisch, aber schön, schöne Vorstellung, schöne Imagination. Die Magie hinter der Erzählung war dennoch reizvoll, liess mich so ganz nicht los. Lebte in mir fort...
Da ich was Jobs angeht, eh nicht so recht wusste, was ich will, rechnete ich mal durch, wie viel Geld ich eigentlich habe, und wie viel ich brauche, und nach der Rechnung könnte ich diesen Jakobsweg ja endlich mal gehen. Zwei Monate könnte ich mir leisten, danach bräuchte ich einen Job. Das schien mir machbar.
Dann kamen in den Gesprächen neue Ideen auf, ganz verrückte Ideen, ich könnte ja die Wohnung künden. Was? das geht doch gar nicht! Ich mein hallo und dann? und das ganze Zeug in der Wohnung? und da bekam ich ein Geschenk zum Geburtstag: Einen Gutschein für eine Mulde. Den ganzen Kram entsorgen, den ich eh nicht brauche, und der seit 3 Jahren in meinem Keller steht... das weckte neue Möglichkeiten. Auf einmal war es gar nicht mehr so abwägig, die Wohnung aufzulösen. Und wenn ich sie auflöste, dann könnte ich ja auch länger verreisen... vielleicht gar nach Indien?
Und da traf ich meine Mutter mal wieder und sie überraschte, ja verblüffte mich mit den Worten: "ach das ist doch kein Problem, stell das Zeug bei uns unter, wir haben da noch etwas Platz und künd doch die Wohnung und wenn Du zurück kommst, kannst ja eine Weile bei uns wohnen". Und in diesem Moment wurde mir bewusst, wie einfach das alles ist. Dass es doch gar nicht so kompliziert ist. Just do it. Gesagt getan, Wohnung gekündigt und auf einmal rollte, oder floss es wieder.
Etwa drei Tage später, war mein Entschluss gefasst, tatsächlich länger zu verreisen, Indien spuckte mir im Kopf rum, Zauberhäxli war gerade in Thailand, andere flogen gerade nach Indien, und so fragte ich mich wohin? das Universum beantwortete mir die Frage. In einem Gespräch bei frühlingshaften 22° wurde mir erzählt, dass Indien schon etwas hart ist. Gerade wenn jemand, wie ich, keine Ahnung vom Reisen hat, Indien das ist krass, es zeigt einem so vieles, so viele Eindrücke, damit umzugehen, kann schwierig sein, Thailand bietet da schon einen etwas sanfteren Einstieg.
Und das gab für mich den Ausschlag: sanft, hatte ich es jetzt jahrelang. Immer den einfachsten Weg gehen, das konnte ich gut, nichts riskieren, immer schön vorsichtig... auf der Stelle treten halt. Und so entschloss ich mich für Indien, ohne auch nur ansatzweise, eine Ahnung zu haben, worauf ich mich da einlasse. Einfach mit der Idee im Hinterkopf: dort musst Du Dich mit Dir und der Welt auseinandersetzen, hast gar keine andere Wahl.
Kurz darauf trafen viele Menschen aufeinander, von denen viele schon gereist sind und während diesen Gesprächen, wurde Indien etwas porträtiert, es wurde diskutiert - ein Satz bleibt mir in Erinnerung: "in Indien kommt alles umgehend auf Dich zurück, das ist zwar in der Schweiz auch so, aber da gehts vielleicht eine Woche, in Indien, da machst Du was, und *bamm* kommt die Retourkutsche". Klingt verlockend...
Anfangs da war ein Gespräch irgendwann vor vielen vielen Jahren, über den Jakobsweg im Gange. Da wurde geträumt, da wurde erzählt, da wurden die Bücher gelesen, die heute wohl jeder kennt (ausser mir), weil es so anders war, so real, weil die Leute Träumer sind. "Ja das mach ich dann mal, da muss ich echt mal machen, das wäre schon schön", sagten sie alle, immer wieder. Einige haben es vermutlich tatsächlich getan, viele andere - so auch ich - blieben zuhause. Brauchten doch einen Job, brauchten das Geld, brauchten die DVD's, brauchten die Ablenkung, verbrauchten ihre Zeit.
Da war es stets ein schöner Gedanke, Ferien zu machen, in Goa. Nicht dem Land - die Partys sind gemeint. Denn an einer Goa, da verreist man, geht weg, vom Alltagstrott, hinein in eine Zauberwelt, gelebtes Märchen, Tanz und klingelnde Glöckchen, Seite an Seite mit den düsteren Seiten von Ablenkung und Suche. Inspiration und Zerfall. Ausbruch tat Not und ich brach mit den Partys, zog mich zurück, in den sicheren Hafen einer Beziehung, war einige Zeit zufrieden, machte meinen Job, verlor ihn, bekam einen Neuen, verlor die Freundin - wie das Leben halt so spielt.
Ganz allein, schüchtern und verworren, suchte ich wieder Anschluss, ans Leben, an die Märchen, an den Zauber der Musik, bekam ihn zu fassen, lebte ihn ganz, Kummer und Freude in vertrautem Tanz. Dann die Liebe, die immer wieder erschütterte, mich verwirrte, wusste nicht, ob ich dauern liebte oder gar nie, weil irgendwie, das war so seltsam, gab es so viele, liebevolle Menschen hier und da.
Die Liebe war es auch, die mich vorantrieb, in dem Sinn, dass sie mich in tiefste Täler der Selbstzweifel, aber auch die Gipfel der Selbsterkenntnis schubste, denn jedesmal, wenn ich sie spürte, da war alles gut, da war alles Licht und Tag und Hell - die Nacht, die Dunkelheit, der Schmerz folgte allzu schnell. Und doch war sie es, die mich lehrte, mich zu öffnen, klar, ich wollte da noch, viel zu oft und viel zu schnell, da wollte ich, war noch gefangen im "brauchen", weil ich wollte doch! Nicht allein sein, Zwei sein, geliebt sein und Liebe geben. Und doch, war dieses Wollen - war diese Sehnsucht, ein Mittel, ein Heilmittel, um Kontakt aufzunehmen, mit anderen Seelen. Und so traf ich denn auch, immer mehr Leute, sprach über viele Dinge.
Schritt für Schritt wurde mir klar, dass ich gar nicht so zufrieden war. Das Wechselspiel aus Ferien am Wochenende und dem Stollenbau unter der Woche, es war nicht erfüllend. Natürlich konnte ich mich selbst immer gut Täuschen, und so fand ich ausreden, wie zum Beispiel, ich arbeite um die Partys zu finanzieren, was zwar "richtig" war, wenn man es sozusagen Kausal betrachtet, nur... da gab es so ein Gespräch, als ich sagte, ja vielleicht kann ich ja dieses System sozusagen von Innen verändern, also indem ich anders bin, werden auch andere anders, worauf die Antwort kam: nein, entweder Du bist ein Teil des Mechanismus, oder nicht. Die Maschine bleibt Maschine, Du kannst entweder mitmachen, oder es sein lassen.
Und so überlappten sich die Ereignisse, und ich war noch immer irgendwie nicht ganz da, noch nicht so richtig angekommen in der einen Welt, aber auch noch nicht wirklich weg aus der anderen Welt, und schwebte sozusagen in einer Zwischenwelt, einem Zwielicht aus Selbstverleugnung und dem Wunsch mich zu finden. Doch glücklicherweise ist das Leben ein gütiger Lehrer, während ich also so zwischen den Welten rumdümpelte, erschuf das Leben derweil Synchronizitäten. Manche erkannte ich nicht, andere waren in Etwa wie wenn sich die Wolken auftun und jemand runterbrüllt, "guck mal DA!"
So traf ich denn wiederum Leute, Menschen, Geschichten und Lieder, die erzählten von Ausbruch und Einbruch, ins eigene Sein. Ich zog meine Schlüsse aus Fehlern im Geschäft, die tatsächlich ins Geld gingen, zog meine Schlüsse aus dem Betriebsklima, dass nicht zuletzt durch mich auch nicht immer eitel Sonnenschein war, kam schliesslich und endlich mal, zu dem Punkt, an dem ich sagte: jetzt reichts! Nicht etwa, oder zumindest nicht nur, weil die Firma mir nicht entsprach, sondern viel mehr, weil ich nicht der Firma entsprach. Ich hatte einfach keine Lust mehr, mein restliches Leben zu versuchen, Erwartungen zu erfüllen, die ich nicht erfüllen konnte, weil ich einfach nicht so bin, oder noch nicht, oder vielleicht nie. Ob ich zu gut oder zu schlecht war, darüber zu streiten, ist müssig. Es hat halt einfach nicht gepasst.
Und so beendete ich diese Farce, kündigte - noch dazu ohne einen neuen Job in Aussicht zu haben, was im Grunde genommen genau das ist, wovon alle immer abraten, was auch vom RAV nicht eben gutiert wird, doch ich wollte nicht länger alles in meinem Leben davon abhängig zu machen, es "richtig" zu machen, ich wollte einfach nicht mehr das machen, was nicht richtig ist, für mich. Wie um diesem Gedanken zu wiedersprechen, suchte ich dann gleich wieder neue Jobs, und lustigerweise war der eine ein Traum, der schnell platzte und der andere so völlig absolut überhaupt nicht das, was ich kann und will, dass ich wieder einmal anerkennend dem Leben auf die Schultern klopfen musste: erneut hat es mir mal wieder deutlich gemacht, das Selbstbetrug nicht funktioniert. Davon abgesehen war's ein lustiges Bewerbungsgespräch.
Währenddessen traf ich eine Frau, die gerade auf dem Weg nach Indien war, und sie erzählte mir, wie einfach es sein kann, wenn man es sich nicht so kompliziert macht - und lebt, statt auf der Stelle zu treten. Indien. Oh ja von Indien hörte ich so manches. Ein halbes Jahr zuvor, erzählte mir eine Reisende, dass sie neun Monate in Indien lebt, und drei Monate arbeitet, um die neun Monate zu finanzieren. Kann "man" sich das vorstellen? Konnte ich es mir damals vorstellen? Kaum. Ich mein: hey, ich muss doch Abos zahlen, Wohnung, Steuern und und und, von dem vielen Geld, dass ich verdiente war Ende Monat kaum je irgendwas übrig geblieben, und was ich sparte, krallte sich der Fiskus, wie soll das bitte gehen? Für sie vielleicht, aber ich?! nein, da bin ich doch schon viel zu angepasst, viel zu sehr in der Mühle aus Leben und Partys, da auszubrechen, wär ja ganz nett, aber so unrealistisch, aber schön, schöne Vorstellung, schöne Imagination. Die Magie hinter der Erzählung war dennoch reizvoll, liess mich so ganz nicht los. Lebte in mir fort...
Da ich was Jobs angeht, eh nicht so recht wusste, was ich will, rechnete ich mal durch, wie viel Geld ich eigentlich habe, und wie viel ich brauche, und nach der Rechnung könnte ich diesen Jakobsweg ja endlich mal gehen. Zwei Monate könnte ich mir leisten, danach bräuchte ich einen Job. Das schien mir machbar.
Dann kamen in den Gesprächen neue Ideen auf, ganz verrückte Ideen, ich könnte ja die Wohnung künden. Was? das geht doch gar nicht! Ich mein hallo und dann? und das ganze Zeug in der Wohnung? und da bekam ich ein Geschenk zum Geburtstag: Einen Gutschein für eine Mulde. Den ganzen Kram entsorgen, den ich eh nicht brauche, und der seit 3 Jahren in meinem Keller steht... das weckte neue Möglichkeiten. Auf einmal war es gar nicht mehr so abwägig, die Wohnung aufzulösen. Und wenn ich sie auflöste, dann könnte ich ja auch länger verreisen... vielleicht gar nach Indien?
Und da traf ich meine Mutter mal wieder und sie überraschte, ja verblüffte mich mit den Worten: "ach das ist doch kein Problem, stell das Zeug bei uns unter, wir haben da noch etwas Platz und künd doch die Wohnung und wenn Du zurück kommst, kannst ja eine Weile bei uns wohnen". Und in diesem Moment wurde mir bewusst, wie einfach das alles ist. Dass es doch gar nicht so kompliziert ist. Just do it. Gesagt getan, Wohnung gekündigt und auf einmal rollte, oder floss es wieder.
Etwa drei Tage später, war mein Entschluss gefasst, tatsächlich länger zu verreisen, Indien spuckte mir im Kopf rum, Zauberhäxli war gerade in Thailand, andere flogen gerade nach Indien, und so fragte ich mich wohin? das Universum beantwortete mir die Frage. In einem Gespräch bei frühlingshaften 22° wurde mir erzählt, dass Indien schon etwas hart ist. Gerade wenn jemand, wie ich, keine Ahnung vom Reisen hat, Indien das ist krass, es zeigt einem so vieles, so viele Eindrücke, damit umzugehen, kann schwierig sein, Thailand bietet da schon einen etwas sanfteren Einstieg.
Und das gab für mich den Ausschlag: sanft, hatte ich es jetzt jahrelang. Immer den einfachsten Weg gehen, das konnte ich gut, nichts riskieren, immer schön vorsichtig... auf der Stelle treten halt. Und so entschloss ich mich für Indien, ohne auch nur ansatzweise, eine Ahnung zu haben, worauf ich mich da einlasse. Einfach mit der Idee im Hinterkopf: dort musst Du Dich mit Dir und der Welt auseinandersetzen, hast gar keine andere Wahl.
Kurz darauf trafen viele Menschen aufeinander, von denen viele schon gereist sind und während diesen Gesprächen, wurde Indien etwas porträtiert, es wurde diskutiert - ein Satz bleibt mir in Erinnerung: "in Indien kommt alles umgehend auf Dich zurück, das ist zwar in der Schweiz auch so, aber da gehts vielleicht eine Woche, in Indien, da machst Du was, und *bamm* kommt die Retourkutsche". Klingt verlockend...
Zuletzt geändert von Fallen Angel 2 am Mo 10. Mär 2008, 13:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Fallen Angel 2
Organisieren
Da ich eine kaufmännische Ausbildung habe, war ich stets während all diesen Überlegungen auch mit meiner Budget-Tabelle beschäftigt. Diese sagt mir heute, was ich in einem Jahr auf dem Bankkonto habe, zumindest theoretisch, was so viel heisst, wie: wenn ich das Budget einhalte. Auf der Tabelle sehe ich auch, wie viel Steuern ich zahlen muss, und dank Steuerrechner konnte ich ausrechnen, wie viel ich zu zahlen habe, für letztes und für dieses Jahr. Als mein Entschluss, 6 Monate nach Indien zu gehen gefasst war, war auch klar, dass ich in der Zeit nichts verdiene, und da ich so gesehen in diesem Jahr nur 4 Monate arbeite, verringerte sich der Steuerbetrag markant um etwa 6000 Franken. Gegenwartsbesteuerung ist eben doch eine feine Sache... Somit war der finanzielle Teil auf einmal im Bereich des möglichen, die Wohnung zu kündigen schuf nochmals 4500 Franken, und auf einmal hatte ich tatsächlich genug Geld für Tickets und Visum (1700), Impfungen (520), Rucksack und Schuhe (520) und es bleiben mir nach der Rechnung etwa 600 Franken pro Monat, während ich in Indien bin. Knapp. Sogar SEHR knapp, und doch machbar. Na gut, das sage ich jetzt, mal schauen, wie es in 5 Monaten aussieht.
Neben dem lieben Geld, das schneller wegfliesst, als man oftmals meint... Gibt es noch viel wichtigere Punkte: die Frage nach dem Wohin. Indien ist nicht unbedingt ein kleines Land. Es gibt den Norden, es gibt den Süden, es gibt Goa, es gibt das Himalaya - und es gibt den Monsun, der zwischen Juni und September tonnenweise Wasser runterwirft. Da mich Spiritualität fasziniert (eher im Norden) und ich in der Schweiz genug Goa habe, und ich die Palmbibliothek besuchen will, die in Chennai (Südosten) ist, habe ich mir mal wieder einiges vorgenommen. Um mich einfach mal zu informieren, habe ich einige Tickets im Internet angeschaut, und festgestellt, dass ein Flug nach Chennai etwa 500 Franken mehr kostet, als einer nach Delhi, was sich auch bei Globetrotter bestätigte. Ich bin froh, habe ich mich an den Globetrotter gewandt, denn der Einwand, dass es im Dezember saukalt ist, in Delhi, bewog mich dazu, den Rückflug nun doch von Chennai aus zu buchen. Das bedeutet, ich muss irgendwie dort hin kommen, aber da Flüge von Delhi nach Chennai für 150-200 zu haben sind, und es auch andere Reisemöglichkeiten gibt, sollte das nicht so ein Problem darstellen. Zeit habe ich ja genug.
Und somit habe ich gebucht, die ersten Impfungen glimpflich überstanden und jetzt brauch ich nur noch ein Visum, dass der Globetrotter netterweise für 50 Franken organisiert, da ich ein Jahresvisum brauche, ist das sogar sinnvoller, als es selbst zu versuchen. (Jahresvisum gibts nicht so einfach wie Halbjahres).
Ich hinke zurzeit 300 Franken hinter meinem Budget her - und den Umzug meiner übrigbleibenden Möbel muss ich auch noch finanzieren - doch ich bin zuversichtlich, dass sich auch hier wieder Möglichkeiten auftun.
Wichtiger ist: ich habe gebucht. Es wird real.
Neben dem lieben Geld, das schneller wegfliesst, als man oftmals meint... Gibt es noch viel wichtigere Punkte: die Frage nach dem Wohin. Indien ist nicht unbedingt ein kleines Land. Es gibt den Norden, es gibt den Süden, es gibt Goa, es gibt das Himalaya - und es gibt den Monsun, der zwischen Juni und September tonnenweise Wasser runterwirft. Da mich Spiritualität fasziniert (eher im Norden) und ich in der Schweiz genug Goa habe, und ich die Palmbibliothek besuchen will, die in Chennai (Südosten) ist, habe ich mir mal wieder einiges vorgenommen. Um mich einfach mal zu informieren, habe ich einige Tickets im Internet angeschaut, und festgestellt, dass ein Flug nach Chennai etwa 500 Franken mehr kostet, als einer nach Delhi, was sich auch bei Globetrotter bestätigte. Ich bin froh, habe ich mich an den Globetrotter gewandt, denn der Einwand, dass es im Dezember saukalt ist, in Delhi, bewog mich dazu, den Rückflug nun doch von Chennai aus zu buchen. Das bedeutet, ich muss irgendwie dort hin kommen, aber da Flüge von Delhi nach Chennai für 150-200 zu haben sind, und es auch andere Reisemöglichkeiten gibt, sollte das nicht so ein Problem darstellen. Zeit habe ich ja genug.
Und somit habe ich gebucht, die ersten Impfungen glimpflich überstanden und jetzt brauch ich nur noch ein Visum, dass der Globetrotter netterweise für 50 Franken organisiert, da ich ein Jahresvisum brauche, ist das sogar sinnvoller, als es selbst zu versuchen. (Jahresvisum gibts nicht so einfach wie Halbjahres).
Ich hinke zurzeit 300 Franken hinter meinem Budget her - und den Umzug meiner übrigbleibenden Möbel muss ich auch noch finanzieren - doch ich bin zuversichtlich, dass sich auch hier wieder Möglichkeiten auftun.
Wichtiger ist: ich habe gebucht. Es wird real.
Re: Reisebericht
Schön dass es machsch
ich hett aber die 520 Stutz für dImpfige lieber uf Indie mittgnoo...
will gäge de "schiisser" chasch di eh nöd impfe laa...und di andere Chrankete mutiered meistens so schnell dass dImpfstoff eh hinedriihinked (verschwige denn vo de nebewürkige)
ich wünsch dir dass de Schiisser, entweder gar nöd oder suscht gad am afang itrifft...will denn bisch für de Rest vo de Reis gimpft
Anyway...try to think positive! You create your reality by your thoughts!
Es hätt no fastjede, Indie und de Schiisser "überlebt"
ich hett aber die 520 Stutz für dImpfige lieber uf Indie mittgnoo...
will gäge de "schiisser" chasch di eh nöd impfe laa...und di andere Chrankete mutiered meistens so schnell dass dImpfstoff eh hinedriihinked (verschwige denn vo de nebewürkige)
ich wünsch dir dass de Schiisser, entweder gar nöd oder suscht gad am afang itrifft...will denn bisch für de Rest vo de Reis gimpft
Anyway...try to think positive! You create your reality by your thoughts!
Es hätt no fastjede, Indie und de Schiisser "überlebt"
In den Momenten, in denen es uns gelingt, zu sein, was wir sind, ohne zu fragen,
was wir sein sollten, funkelt unser Lebenslicht wie ein heller Stern.
Liebe das Leben
aber lebe die Liebe.
***G L O B A L I Z E *** LOVE
was wir sein sollten, funkelt unser Lebenslicht wie ein heller Stern.
Liebe das Leben
aber lebe die Liebe.
***G L O B A L I Z E *** LOVE
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Fallen Angel 2
Re: Reisebericht
naja manchmal darf man auch an die Medizinmänner glauben, und ich denk mal nicht, dass ich mich mit Hepatities A anstecke, aber hey: lieber 180 Franken sinnlos ausgeben, als es nicht tun, und dann mit 40° Fieber bei 40° Aussentemperatur auf irgend einem schimmligen Krankenhausbett liegen
das ist wie mit Versicherungen: wer braucht das? kaum jemand, und doch unterstützt es das positive Denken, wenn man weiss man hätte es, wenn es doch nötig wäre. Ist so eine Art selbsterfüllende Prophezeiung, hat man es, braucht man es nicht, hat man es nicht, braucht man es. Oder so.
Medis nehme ich natürlich auch noch mit. Drum hinke ich ja 300 hinter dem Budget her... hat jemand noch von seiner letzten Reise ein Multipack Medizin, das er nicht mehr braucht? *g* Bezüglich des Scheissens: Mir wurde geraten nicht nur kein Wasser aus dem Hahnen zu trinken, sondern auch für Zähneputzen etc. kein solches zu verwenden. Die betreffende Person hatte nie Probleme mit Durchfall. Auch hier: dran zu glauben mag helfen. Passieren wird das was nötig ist... 
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Fallen Angel 2
Re: Reisebericht
Erstens kommt es anders...
und zweitens wenn man denkt.
Das ganze hat sich jetzt um einen Monat nach hinten geschoben, der Grund ist, dass die Indische Botschaft auf gar keinen Fall länger als 6 Monate ein Visum ausstellt. Na gut, der Vorteil ist, dass ich dadurch einen Monat weniger im Monsum und dafür bei meiner Mom rumhänge (sprich: keine Ausgaben, und die Möglichkeit im Juni evtl. noch temporär etwas zu arbeiten, um die Reisekasse aufzustocken).
Rückflug per 10.12.08 lass ich mal so, weil das mit dem Visum sonst etwas knapp wird (die müssen den Pass ja auch noch zurückschicken) und ich so vielleicht noch nen Job finde so per 1.1.09.
Dafür hinke ich jetzt nicht mehr dem Budget hinterher, sondern habe sogar noch was vorig, was gut ist, denn das Reisen in Indien selber mag zwar billig sein, aber es kostet halt trotzdem etwas.
Meine Wohnungseinrichtung werde ich komplett entsorgen, abgesehen von Geschirr, Compi und Kleidern und dem einen oder anderen Buch: alles muss weg. Materielle Dinge kann man sich eh wieder kaufen. Und ich habe mindestens dreimal zu oft tonnenweise Kisten und Möbel hin und her gezügelt, die ich gar nicht brauche. Weg damit, loslassen und entsorgen.
Dann habe ich mal das Buch "Kulturschock Indien" gelesen, und es für interessant befunden. Guter Tipp, Titali/Elias. Zwar geht es vermutlich nicht mal so sehr darum, was in diesem Buch steht, da jeder dann doch wieder seine eigenen Erfahrungen machen wird - aber es hat schon einen Vorteil, wenn man zumindest mal weiss, was Namaste eigentlich bedeutet - oder bedeuten kann.
Was die Impfungen angeht, so lass ich mir noch einen Schuss Tollwut setzen, was zwar vermutlich komplett sinnlos ist, weil wenn mich ein Tieger frisst, nützt mir die Impfung auch herzlich wenig, aber andererseits wird mich kein Tiger fressen, wenn ich geimpft bin, was zwar quatsch ist, aber letztlich doch aufgeht, denn der Glaube ist das was zählt. Und das ist nicht ironisch gemeint!
Ach wegen dem Wasser: wie in dem Buch beschrieben: einmal Ruhr, dann hast Du Ruhe. Also kann ich es auch trinken - hab eh lieber Kaffee und der wird ja erhitzt.
Ich bleib euch also noch einen Monat länger erhalten. I'm soo sorry.

und zweitens wenn man denkt.
Das ganze hat sich jetzt um einen Monat nach hinten geschoben, der Grund ist, dass die Indische Botschaft auf gar keinen Fall länger als 6 Monate ein Visum ausstellt. Na gut, der Vorteil ist, dass ich dadurch einen Monat weniger im Monsum und dafür bei meiner Mom rumhänge (sprich: keine Ausgaben, und die Möglichkeit im Juni evtl. noch temporär etwas zu arbeiten, um die Reisekasse aufzustocken).
Rückflug per 10.12.08 lass ich mal so, weil das mit dem Visum sonst etwas knapp wird (die müssen den Pass ja auch noch zurückschicken) und ich so vielleicht noch nen Job finde so per 1.1.09.
Dafür hinke ich jetzt nicht mehr dem Budget hinterher, sondern habe sogar noch was vorig, was gut ist, denn das Reisen in Indien selber mag zwar billig sein, aber es kostet halt trotzdem etwas.
Meine Wohnungseinrichtung werde ich komplett entsorgen, abgesehen von Geschirr, Compi und Kleidern und dem einen oder anderen Buch: alles muss weg. Materielle Dinge kann man sich eh wieder kaufen. Und ich habe mindestens dreimal zu oft tonnenweise Kisten und Möbel hin und her gezügelt, die ich gar nicht brauche. Weg damit, loslassen und entsorgen.
Dann habe ich mal das Buch "Kulturschock Indien" gelesen, und es für interessant befunden. Guter Tipp, Titali/Elias. Zwar geht es vermutlich nicht mal so sehr darum, was in diesem Buch steht, da jeder dann doch wieder seine eigenen Erfahrungen machen wird - aber es hat schon einen Vorteil, wenn man zumindest mal weiss, was Namaste eigentlich bedeutet - oder bedeuten kann.
Was die Impfungen angeht, so lass ich mir noch einen Schuss Tollwut setzen, was zwar vermutlich komplett sinnlos ist, weil wenn mich ein Tieger frisst, nützt mir die Impfung auch herzlich wenig, aber andererseits wird mich kein Tiger fressen, wenn ich geimpft bin, was zwar quatsch ist, aber letztlich doch aufgeht, denn der Glaube ist das was zählt. Und das ist nicht ironisch gemeint!
Ach wegen dem Wasser: wie in dem Buch beschrieben: einmal Ruhr, dann hast Du Ruhe. Also kann ich es auch trinken - hab eh lieber Kaffee und der wird ja erhitzt.
Ich bleib euch also noch einen Monat länger erhalten. I'm soo sorry.
- Melliandra
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- Registriert: Mi 24. Mai 2006, 13:14
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Re: Reisebericht
Für dTollwuet Impfig nimm der Ziet. =o) Muesch au 3x mache und bi de zweite und de dritte hez mi
2 Täg is Bett gleid. Isch voll krass gsie. Ich wett also nid Tollwuet übercho.
Ja ich bin da ebe au biz vorsichtig, dWarschiendlichkeit dass dich en Tollwüetige Hund oder Tiger =o)
biesst isch ziemlich chli, ABER wenn bisse wirsch, isch es 1. schwehr use z'finde öb das Tier Tollwuet
hed und 2. setsch inerhalb vo 2 Stund is negschte Spital, wenn den Tollwuet hesch. Gad in Indie weissi
halt nid öb das immer möglich isch, drum find ich das nid en schlächdi Idee.
2 Täg is Bett gleid. Isch voll krass gsie. Ich wett also nid Tollwuet übercho.
Ja ich bin da ebe au biz vorsichtig, dWarschiendlichkeit dass dich en Tollwüetige Hund oder Tiger =o)
biesst isch ziemlich chli, ABER wenn bisse wirsch, isch es 1. schwehr use z'finde öb das Tier Tollwuet
hed und 2. setsch inerhalb vo 2 Stund is negschte Spital, wenn den Tollwuet hesch. Gad in Indie weissi
halt nid öb das immer möglich isch, drum find ich das nid en schlächdi Idee.
*poink*
-
Fallen Angel 2
Re: Reisebericht
Danke für de Tipp, an en Hund hani no gar nöd dänkt, so gseh wärs wohl sinnvoll. 
Wenns en Tiger isch, blibt vermuetlich nüme vill übrig, wo ich chönt ines chrankehuus schleppe
aber wenn das au 3x musch mache, dänn stiiget natürli d'chöschte wieder enorm a
Wenns en Tiger isch, blibt vermuetlich nüme vill übrig, wo ich chönt ines chrankehuus schleppe
aber wenn das au 3x musch mache, dänn stiiget natürli d'chöschte wieder enorm a
- Melliandra
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Re: Reisebericht
Jo ich han für 2 Hebatitis (für die 3. hetz nümme glängt vo de Ziet her) 3 x Tollwuet und dSchluckimpfig
für Thypus glaub 530.- zahlt. Tetanus und Starchrampf hani zum glück no gha.
Und vo dene 530.- hed dKrankekasse ca. 200.- übernoh. Aber au nur will ich so en
Zuesatzversicherig han. Isch also nid ganz billig, ja. =o)
für Thypus glaub 530.- zahlt. Tetanus und Starchrampf hani zum glück no gha.
Und vo dene 530.- hed dKrankekasse ca. 200.- übernoh. Aber au nur will ich so en
Zuesatzversicherig han. Isch also nid ganz billig, ja. =o)
*poink*
Re: Reisebericht
Vorsichtig sii find ich ja scho guet...Melliandra hat geschrieben:Ja ich bin da ebe au biz vorsichtig
finds aber genauso wichtig das mer ufpasst dass sich nöd irgend e form vo angst is underbewusstsii ischliicht, will säb denn genau d tor öffnet für die befürchtige
Dwahrschindlichkeit dass so selteni sache iträffed isch öppe glich gross wie
das me bime waldspaziergang vome herabfallende düere baumast troffe wird oder vonere infiszierte zecke bisse wird...
@FA es chunnt wies für dich richtig isch
In den Momenten, in denen es uns gelingt, zu sein, was wir sind, ohne zu fragen,
was wir sein sollten, funkelt unser Lebenslicht wie ein heller Stern.
Liebe das Leben
aber lebe die Liebe.
***G L O B A L I Z E *** LOVE
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- Melliandra
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Re: Reisebericht
Jo da gib ich dier rächt Jürg. =o) Im Nachhinein, wo ich weiss wie Thailand und Malaysia isch,
da hät ich die Impfige wohl au nid gmacht. Gad Tollwuet nid, aber ich han mer eifacht gseid:
Wenn ich id Ferie gang und denn vo irgendwas pisse wird oder chrank wirde und wäge dem
zrug muess, denn schiesst mich das so dermase ah, dasi nid no will dänke, scheisse hätsch
die gschieder la impfe.
Ich weiss was du meinsch mit, wemer drah dänkt denn zied mers au ah. Ich han genau so lang
drah dänkt bisi gimpft gsie bin und denn nümm. =o) Ich han au chalti Shaks drunke wo mit Ice gmacht
gsie sind und ich han Frücht vom Märt gässe. Isch alles voll easy gsie.
Ich glaube wens eim Sicherheit gid, denn sell mer sich impfe lah. Es döff kei Angschd drus entstahd
das stimmt, aber ich dänke das machts bim FA au nid. Es gad em viellicht nur biz wie mier voreme Jahr,
no nie i somene Land gsie, mer weiss nid so genau was eim erwartet. Drum würd ich mich wieder la
impfe lah, weni wieder a dem Punkt würd stah, wie voreme Jahr, mit genau dem wüsse voreme Jahr. =o)
(super Satz *grins*)
da hät ich die Impfige wohl au nid gmacht. Gad Tollwuet nid, aber ich han mer eifacht gseid:
Wenn ich id Ferie gang und denn vo irgendwas pisse wird oder chrank wirde und wäge dem
zrug muess, denn schiesst mich das so dermase ah, dasi nid no will dänke, scheisse hätsch
die gschieder la impfe.
Ich weiss was du meinsch mit, wemer drah dänkt denn zied mers au ah. Ich han genau so lang
drah dänkt bisi gimpft gsie bin und denn nümm. =o) Ich han au chalti Shaks drunke wo mit Ice gmacht
gsie sind und ich han Frücht vom Märt gässe. Isch alles voll easy gsie.
Ich glaube wens eim Sicherheit gid, denn sell mer sich impfe lah. Es döff kei Angschd drus entstahd
das stimmt, aber ich dänke das machts bim FA au nid. Es gad em viellicht nur biz wie mier voreme Jahr,
no nie i somene Land gsie, mer weiss nid so genau was eim erwartet. Drum würd ich mich wieder la
impfe lah, weni wieder a dem Punkt würd stah, wie voreme Jahr, mit genau dem wüsse voreme Jahr. =o)
(super Satz *grins*)
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Fallen Angel 2
Re: Reisebericht
also ich glaub eifach dass mich e impfig immun macht, gäge d'asteckig 
und mim karma gahts guet, isch es liebs karma, mängmal chli ängstlich, aber suscht ganz okee
wobii ich dänke dass ineme mythologisch-spirituell-gläubige land wie indie, s'karma doch no es bizeli meh iifluss hät, als inere westlich-technisch--kausal orientierte wält wie europa.

und mim karma gahts guet, isch es liebs karma, mängmal chli ängstlich, aber suscht ganz okee
wobii ich dänke dass ineme mythologisch-spirituell-gläubige land wie indie, s'karma doch no es bizeli meh iifluss hät, als inere westlich-technisch--kausal orientierte wält wie europa.
Re: Reisebericht
Han immer dänkt in Indie hegs Karma v.a. en Iifluss dodruf, i wellerä Chaste mer wiedergeborä wird
.
Zuletzt geändert von Amanita am Mi 25. Jun 2008, 06:27, insgesamt 1-mal geändert.
lg Amanita ૐ
Das Wirkliche ist ebenso zauberhaft, wie das Zauberhafte wirklich ist. (Ernst Jünger)

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Fallen Angel 2
Re: Reisebericht
also ich bin au kein experte in hinduismus, aber das mit de chaschte isch glaub nur ein teil, es gaht scho au drum, was mer so erläbt. aber wie gseit, cha mi au irre.
malaria gits au in indie - villicht nöd so extrem wie in afrika, aber es isch scho sinnvoll dass mer nöd allzu vill durchfall hät, will suscht das malariaprophilaxe zügs nöd so wirkigsvoll isch. um malaria z'becho bruchts aber au no en moskitostich (voneme infizierte moskito).
wieso hät dänn niemert luscht uf neui medis?
malaria gits au in indie - villicht nöd so extrem wie in afrika, aber es isch scho sinnvoll dass mer nöd allzu vill durchfall hät, will suscht das malariaprophilaxe zügs nöd so wirkigsvoll isch. um malaria z'becho bruchts aber au no en moskitostich (voneme infizierte moskito).
wieso hät dänn niemert luscht uf neui medis?
- Melliandra
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Re: Reisebericht
Malaria würdi nume die profilaxe mitnäh. Die hälfed sehr guet, wenn Malaria setsch verwütsche.
Känne fascht niemert, wo das scho vorher oder wärent em reise nimmt.
Hehe ja die cheibe Malaria-Mugge-Fiecher. =o) Die erkännsch sogar, das sind die mit de schwarz-wiess
gstreifte Beindli. ISCH KEIN WITZ. =o))
Känne fascht niemert, wo das scho vorher oder wärent em reise nimmt.
Hehe ja die cheibe Malaria-Mugge-Fiecher. =o) Die erkännsch sogar, das sind die mit de schwarz-wiess
gstreifte Beindli. ISCH KEIN WITZ. =o))
*poink*
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Fallen Angel 2
Re: Reisebericht
sehr guet sobald ich so nes viech mit schwarz-wisse bei gsehne spann ich mini armbrust 