Logisch muss man während einer solchen (bzw. jeder) Ausbildung härter arbeiten, und mehr Wochenenden opfern, als wenn man einfach nur so vor sich hin arbeitet. Aber, ich finde, es ist dann ganz besonders wichtig, dass es etwas ist, das einem auch wirklich entspricht. Sich dessen bewusst zu werden (was einem entspricht), ist manchmal nicht einfach, weil andere Bezugspersonen, vielleicht andere Dinge wichtig finden, als man selbst. Hier gilt es wirklich: das zu tun, was man selbst als richtig erachtet und nicht das, was Freunde, Eltern, Gesellschaft, Biberfreund oder Fallen Angel vorschlagen.
Wobei deren Meinung einem vielleicht auch helfen kann, sich selbst klarer zu werden – Gespräche sind immer hilfreich. Entscheiden musst Du selbst.
Ich persönlich finde es jedenfalls besser, Du arbeitest einmal im Leben ein halbes Jahr mit behinderten Menschen, bevor Du Dich in die Grossfinanz einreihst – die Erinnerung an dieses Jahr kann ein Antrieb und eine Motivation sein, die sich (vielleicht) im CV nicht so gut macht – in Deinem Herzen aber auf jeden Fall – auch wenn Du eines Tages mal eine Firma leitest.
Gesetzt den Fall, dass Du das möchtest, hehe...
Anm.: ich persönlich finde Firmen, die ihren Mitarbeitern verbieten am Wochenende mit der Freundin zu kochen, gelinde gesagt, nicht ganz Dicht, aber es gibt da halt unterschiedliche Ansichten.
Anm.2: es mag sein, dass jeder Mensch dazu fähig ist, Qualität abzuliefern. Aber meines Erachtens vor allem in den Bereichen, die ihm wirklich liegen.


