Lila hat geschrieben:da geb ich dir schon recht corin..viel mitgefühl haben die meisten dealer wohl nicht
anderseits muss man sagen ist jeder für sich selber verantwortlich und die meisten würdens sich den stoff dann eben woanders besorgen..
traurig aber wahr
Wenn DIE dealer, sind alle gemeint, das so machen würden und sich nicht nur um das Geld, sondern auch um die Person, sich kümmern würden wäre das schon riesig!!! Natürlich ist jeder für sich selber Verantwortlich, aber wenn einer nicht weiss, was er da überhaupt nimmt und ihm der Dealer sagt, ist schon gut, habe auch 3 drinne, sorry, aber dann kann es halt vorkommen, dass ein unerfahrener User zuviel vom Falschen kriegt..
Es ist nicht die Droge die schlecht ist sondern das (Über-)Mass..
Wahrlich, keiner ist weise, der nicht das Dunkel kennt.
Koks, Speed und sonstige weiss-braune Pulver zerstören alles.
Schon mal Frauen auf Speed und Koks erlebt? Da nützen die schönsten Gesichter nichts mehr. Ganz schlimm. Und leider scheint es immer schlimmer zu werden.
Mir gibt es auch jedesmal zu denken, wenn DJ's oder Life-actors nur noch im zickzack und voll beschmiert ihrer Elektronik frönen. Meistens sind sie noch umgeben von vollgepullerten Pulver-Frauen.
Schade, sage ich dem. Sehr schade. Mag euch trotzdem . Ciao Ciao
auso eg ben ou dr meinig das khai droge scheisse esch, sondern höchschtens dr umgang vo gwissne lüüt mit droge. natürlech gits stoff wo gfährlicher send als anderi, wöll si schneller zor sucht füehre oder dr körper rasanter schädige als anderi. s eigentliche problem wörd eg aber trotzdem nid bi dä eigeschafte vo de droge afoh sueche, de wör nemli en moralisch/ethischi disskussion usbreche welli droge den jetz gförlecher send als anderi ond welli me chan, onter gwüsse vorsichtsmassnahme konsumiere. denn wörde alli "esoterikdrögeler" behoupte psilocybin sig en sakraldroge ond för rituelli handlige z bruuche, dodezue gebs tuusigi verwiisä uf d mayas ond inkas usw.. Alli "experimentierfreudige" psychologiestuente wörde behoupte lsd sigi (psycho-)pharmakologisch sehr interessant, mit aadütige uf timothy leary ond stanislav grof. Ond alli "geburnoutete künschtler" wörde vo dr kreativitäts- ond konzentrationssteigernde wirkig vo kokain schwärme, sigmund freud lässt grüssen. während die "überzüügte (sture) drogegegner (wo nie im lebe so was wöre usprobiere)" ond die "überzüügt wordene drogeverängschtigte (wo nach ihrem erschte horrortrip plötzli gmerkt hend das es scheisse esch jedes wuchenend 3 trips, 2g speed ond 5 pille hinerezhoue) behoupte das drogeerfahrige nur illusionäre charakter händ ond alli wo eppis positivs/wösseschaftlechs öber droge schriibe nur ihri eigeni sucht versueche z rechtfertige.
aber die disskussion esch so alt wie d droge selber, ond miner meinig gar ned nöötig. betrachtet me das problem genauer verschwinde die grenze wo mir jetz no zwösche guete und schlechte droge möchet schnell, so chan me nid säge worum das kafee ond alk als gnussmittel ond cannabis als droge iigstuuft werd.. Es händ alli stöff oder droge positivi ond negativi eigeschafte, wo vo set, setting, usus, ond zweck vom konsum abhänge. So esch heroin zB es genials betäubigsmittel (weniger schädlech ond wirksamer als morphium) .
D diskussion entstoht do meistens drüber was das denn dr richtigi gebruuch usw. för droge esch ond i wellem rahme er billigt werde chan. doch das esch es allgemeinproblem wo nid mit ere definiton chan glööst werde. meistens werd a dere stell nemli en definition ufgstellt wo etwa luutet: drogenkonsum = schlecht, drogengebrauch = ok. aber wer chan das scho genau unterscheide, wer esch zo sech selber scho gnue ehrlech das er au iigseeht wenn sini experimentierfreudigkhait bim konsumverhalte aaglangt esch.
Es wer sinnvol es bild vom drogekonsum/gebruuch (eg mache mol khai unterscheidig) z becho, wo im soziale gsamtbild igbettet esch. Nämli dr (Droge-) Konsum als kulturell bedingts phänomen z betrachte.
Was heisst das? Das heisst, dass das eusi Kultur, wo vo eusere gsellschaft bedingt esch, eus dr Konsum beinhaltet sich gar druf stötzt.
En chliine Exkurs zom Karl Marx (eg versuesche mi chorz z fasse aber es esch wichtig gwössi zämehäng z verstoh bevor eim miis geplapper sinn macht):
Dr gueti alti Marx het in sinere sozialphilosophische theorie d these ufgstellt, das eusi Kultur, Politik, ja schlussendlich euses denke vo de produktinsverhältnis (das esch grob gseit dr technisch entwickligsstand ond die möglechkhaite vo dr lebensproduktion (arbeit)) bestimmt werd i wellne mir lebe. eusi höttige technische möglechkhaite vor auem aber die arbeitsverhältniss wo ou d lebensproduktion ermögliche verlange en kapitaqlistischi konsumgesellschaft (ungefähr so: es get halt manager ond arbeiter wöu mir fabrike händ vo wellne mir abhänge und welli so gfüert werde). So funktionierts halt bi eus, am tag go schaffe, z obig go konsumiere (tv, bier, zucker, ikea katalog...).
Verlasse mir mol dr Marx ond chömmid zo eusem houptthema zrugg, zu dä droge. Beachtet me dass mir rein gsellschaftlech bedingt tagtäglech konsumiere und das vo chlii uf und dodezue siitens staat, wirtschaft,( durch werbig) no animiert wärde, esch es ned verwunderlech das es för eus mensche nümme guet möglich esch konsum vo nidkonsum z onterscheide, no schweriger esch es aber för eus a eppis anderem meh freud z haa als am konsum (im gstalterische , schaffende zB) so das mir dr konsum ablehne. wöu konsum sini agnehme siite direkt widergit, ond en kreative prozess nur sekundär wirksam of s wohlergehe hett ond desshalb weniger motivierendi kraft bsitzt.
S Problem wörd eg genau i däm soziale dilemma lokalisiere unter welchem eusi gsellschaft liidet. nemli i dr verherrlichung und dr funktionalisierig vom konsum. Eusi Gsellschaft het nid es drogeproblem sondern es Problem demit, dass sie, so wie sie höt fonktioniert uf konsum aagwise esch. mir bruchäd also en tüüfgehendi soziali verenderig om das problem z bekämpfe. wo demit muess afoh, das der mensch nümme als als konsument und potentielle käufer agluegt werd und wo kreativität zur tugend werd. das mir nümme gfalle a konsum fende ond ihn als pervers betrachte wöu er nöm i eusi lebensgwohnheite passt ond das mir schlussendlich dr onterschied zwösche konsum ond gnuss ou fühled ond nid nur wüssed (grichtet nach dogmas und definitone). Es esch schwirig z säge was för en gsellschaftsform das mir müsstet astrebe, aber es wers secher meh wert (ond problementschärfender) dodrüber z diskutiere als dröber was för droge guet ond welli scheisse send.
wahrschinli han eg vel vergesse wo eg han welle schriibä, aber bin jetz z schriibful zo (no) meh schriibä. es esch es thema wo me sechn lang drüber tuet striite, aber es macht spass. hoffe of aaregendi antworte.
peace on earth, keep the spirit alive, viva la revolution... (ond sösch no so floskle)
merci deus! ich bin mit dir eis wän du seisch es seig nid so ganz eifach d problem von psychoaktive substantze eifach ihrer würkig zuezschriibe sondern au ihrer vorgschicht, tradition und em umfeld wo sie konsumiert wird ich finde s schwierigschte für die meischte drogekonsumente isch e perspektive z finde wo realistisch bliibt bi verändertem ego und sich so sälber wieder uf de gliiche ebeni chöne abzhole womer vor em konsum gstartet hät....vor dem riise huufe arbeit wos na bruucht bis mer wieder ime *eden* läbed wo guet isch für ali immer und überall...
da itz mini bildli im net si tueni das züg usenäh, stah scho derzue ha aber ke bock das d`schlümpf nomal äs bsüechli mache....
zurzyt grad zvil zoff mit denä.
Heids i derä zyt ja sicher alli gläse, u mi istellig derzue hani ja une postet...
greetz
Zuletzt geändert von Ka am Fr 8. Apr 2005, 11:00, insgesamt 1-mal geändert.
ॐ Om Asato ma sat gamaya, Tamaso ma jyotir gamaya, Mrityor maamritam gamaya ॐ
("Das Om führe mich vom Unwirklichen zum Wirklichen, Von der Dunkelheit zum Licht, Von der Sterblichkeit zur Unsterblichkeit")
Irgendwie het dr gast ja scho rächt. Aber äbe mi sött eh nid säge das ``öppis`` scheisse isch, wills doch jede ganz anders gseht..
Bi Droge findis halt eifach am wichtigschte dasme erfahrigä mit ``proffesioneller unterstützig`` (kollege etc.) sammlet. (Das eim öpper tuet ileite wo scho erfahrigä hett), und dasme offe über si konsum redt, also eifach derzue steit. Dadermit dänki isch scho mal ganz vil guet gmacht, aber äs si gäng no Droge, und äs räschtrisiko blibt.
Z`schlimmschte isch verstecke und verheimliche, willme sich sälber belügt, und das cha ufd lengi nid guet ga....
Aber kei droge isch scheisse, sondern mi wetts nid probiere, oder hetts nid gärn; so wi bim ässe....
and the winner is: coca! und dies vor allem an goapartys. denke, es gibt für jede substanz ein "einsatzgebiet". aber eben, wann, wo und wieviel entscheiden über den effekt.
ich mein, wenn ich mit schatzi zuhause eine line nehme und wir uns dann heftiger als sonst begegnen, kann das durchaus akzeptabel sein, aber wenn ich als zugeknallter "superhengst" auf ner party rumhüpfe, dann wars wohl nicht das, schon gar nicht, wenn aggressionen und fiesimateten aufkommen.
meine meinung: dass alte goahasen sich nicht mehr zuhause fühlen an gewissen partys hat nebst der veränderten besucherstruktur bestimmt mit der seit ein paar jahren leichten erhältlichkeit von fucking c zu tun.
die bosse selber nehmen das zeug höchstens zum testen, so ist das, ja ja...