satropa hat geschrieben:
Ich bin schon lange am Tischdecken während ihr noch im immer am Phliosphieren seit ob das betrachtete Objekt überhaupt einen Tisch darstellt oder nicht.
Tja, Frauen denen praktisch, Männer philosophieren nur rum...
juxeii hat geschrieben: ich halte aber einen tisch für einen begriff, bei dem sehr viele von uns einen sehr großen gemeinsamen kern haben. bei "toleranz" ist dieser kern m.e. nach viel kleiner, weil es sich hier um ein abstraktum handelt.
das ist meines erachtens ein kleines biesschen das problem an einem hilfsmittel, wie dem duden, weil jeder ein kleines biesschen etwas anderes unter abstrakten begriffen wie toleranz oder tisch versteht. Grundsätzlich (auch so ein wort), ja grundsätzlich sind wir ja völlig der gleichen meinung (drum versteh ich diese diskussion irgendwie nicht ganz), wir "wissen" ja mehr oder weniger was toleranz bedeutet. nur in der interpretation gehen wir auseinander, und sind teils alles andere als "liebevoll" zueinander.
und all dies wegen einem wort, dann wegen einem buch - wir zerfleischen uns wegen einer begriffsdefinition, die überhaupt keine rolle spielt, weil wir doch beide in etwa das gleiche sagen:
Fallen Angel im Thread Aggression an Partys, hat geschrieben:Noch besser: er lernt jemanden kennen, so wie das mir gegangen ist, jemand der ihm zeigt, dass übertriebener Drogenskonsum nicht nötig ist, dass es so was wie Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit zu sich selbst und Friedfertigkeit gibt. Doch wie soll jemand neues jemanden kennen lernen, wenn "wir" uns von ihnen abwenden, und uns über sie ärgern? Nur durch den Kontakt entsteht so was wie eine Vertrautheit.
Satropa im Thread Aggression an Partys, hat geschrieben:
Weggehen ändert nichts am Umstand, dass ein Teil der Jungendlichen langsam zu abgelöschten Konsumjunkies ohne Eigeninitiative verkommt. Wie sollen diese auch ein anderes Verhalten kennen ? Aber wenn die ja so tolerante Szene, das Gleiche in Rosarot und Hippiekleidung lebt, wie der "Rest" der Welt, der sich vor dem TV zurücklehnt und sich über das Geschehen still oder weniger still ärgert, dann denke ich, wundert es Keinen, dass es immer mehr Aggression und Ablehnung gibt und nichts am Ganzen ändert.