Neue Ultimative Bilder von Infected !!!

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Kollegoli
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Beitrag von Kollegoli »

wahrheit ist die erfindung eines lügners
bitte beachten Sie die " zu Ihrer Linken und die " zu Ihrer Rechten.
ja die ussag het scho chli was "wahres" dra, jedoch liit das miner meinig nah a demm, dass es hüt eifach vill meh musiker i dere szene git, und das halt villi nur "standard sound" hänebringed. me cha nid vo jedem erwarte, dass er nur orginelli und neuartigi und persönlechi tracks produziert. früecher isches halt au vill schwiriger und kostspilliger gsii musik z produziere, wass vellech au dezue gfüehrt het dass es die wo nur mittelmass sind nie gschafft hend z produziere. und hüt muss me halt e chli sueche unter dere fluet vo releases bis me en perle findt.
au die ussag hat was "wahres" dra. dennoch liits nöd nur a dem. vieli, grad au lüüt wo stalent längstens hettet, bringed nur "standard sound " herre. aber das liit imho nöd a ihre technische oder "musikalische" fähigkeite, sondern a ihrer geistige unsicherheit.
und me chan übrigens au dark und proggi genauso pauschalisiere und säge es töönt doch alles gliich
ganz klar. das problem gids i jedre musigrichtig.
ich kann mir nicht vorstellen, dass Leute die Musik lieben und selbst machen, es nicht so tun wie es ihnen gefällt.
ich glaub au , dasses sie so mached wies ine gfallt, aber:

-entweder sie gönd so viel kompromiss ii, dass es ihne gfallt und de masse aber au no uf sicher
-oder sie sind scho so im hype, dasses gar nümm würklich wüssed was ihne gfallt bzw. dass sie be musig, wo ihne eigentlich, wenns neutral und unvorigno lose würded, gfalle wür, gar nümm richtig anelose chönnd (wells ebe nöd unvorigno sind)


Das ist meiner Meinung nach in allen Bereichen so: Wer wechselt schon den Job nur des Geldes wegen, auch wenn man nachher total unglücklich ist ..
1. glaubs zimli viel
2. so wie be de musig, gönd scho viel en bruefsweg vo afang aa ii, wo ihne eigentlich in würklichkeit gar nöd würkli gfallt, wo bestefalls mit kompromiss zbewältige und "iisy" zfinde isch. das nur wegem geld und em erfolg. oder findsch, dass all wo ökonomie studiered, das würkli us ihrem tüüfste herze wennd? die meiste wenn doch eifach... ERFOLG. isch öper bänker us liideschaft?

bem bruef chanis no verstah, machs ja au zT so, da gahts um existenz. aber ide musig wäred mir eigentlich vöööööööööööööööööllllllllllliiiiig frei... so freii wie sich sooo viel lüüt anschiinend gar nöd vorstelle chönnd...
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edoArdo
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Beitrag von edoArdo »

Kollegoli hat geschrieben: 1. glaubs zimli viel
2. so wie be de musig, gönd scho viel en bruefsweg vo afang aa ii, wo ihne eigentlich in würklichkeit gar nöd würkli gfallt, wo bestefalls mit kompromiss zbewältige und "iisy" zfinde isch. das nur wegem geld und em erfolg. oder findsch, dass all wo ökonomie studiered, das würkli us ihrem tüüfste herze wennd? die meiste wenn doch eifach... ERFOLG. isch öper bänker us liideschaft?

bem bruef chanis no verstah, machs ja au zT so, da gahts um existenz. aber ide musig wäred mir eigentlich vöööööööööööööööööllllllllllliiiiig frei... so freii wie sich sooo viel lüüt anschiinend gar nöd vorstelle chönnd...
i rede do ned vo Lüt am Existänzminimum, das esch jo wohl me als logisch dass mer denn halt eifach muess ...

Hallo? die Frog: "Esch öpper Banker us Lideschaft?" Wieso bitte ned? Du beschränksch das ganze Thema voll ond ganz uf dini Erläbnis. Meinsch nome well du das ned toll fensch, fendet das niemer schön? Meinsch alli wo ned Könstler send schaffe nome wäg em Gäld?

Meinsch du im Aernst dass öpper Musig mach obwohl ehm das ned gfallt?!?!?
Nome dass er nochhär velecht be enere minimale Chance Erfolg het ond dervo cha läbe?
Bevor mer Erfolg cha ha eschs en verdammt steinige ond beschwährleche Wäg .. i cha mer ned vorstelle, dass das öpper nome us dene Grönd macht.
Zuletzt geändert von edoArdo am Mi 2. Mai 2007, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Kollegoli »

Meinsch du im Aernst, dass du alli Könstler met Protoculture und Infected chasch vergliche?? Das send Legändene, das send Genies! Nome well ned alli so guet send heisst das no lang ned, dass die andere alli onpersönlechi Musig machet! (subconcoiusmind ond maua ghörsch wahrschinli use wells si di berüehred met ehrer Musig .. i cha der no es paar acts ufzelle wo mer gfallet ond i ohni probblem use ghöre)
genau! subconsciousmind und maua ghöri use, wells mich berüered mit ihrer musig. meh verlangi ja gar nöd. es gaht um meh als öper rein technisch usezghöre. es gaht mir drum öper gfühlsmässig usezghöre. und güfhlsmässig briinged fast all, zum bem biispil zbliibe, neofulloner nur eis übere: paaaaartyyyy !!!! paaaartyyyy!!!!! abgah! abgah!
ich fühle mich bevormunded vo dem... ich wür gern selber entscheide wenn ich tuen abgah.
I gseh s'Problem eher do drenn, dass euch die neu Musig nömm gfallt, als dass si us heiterem Hemmel onpersönlech worde esch ...
ich han nie behauptet, dass mir die neu musig nöd gfallt. neu, alt, progi, psy, schlager, klassik... alles egal.... uf de inhalt chunnts druf aa, nöd uf dverpackig oder ob sie alt oder neu isch.
Es esch miner Meinig no schlicht ond eifach ned möglech Tag i Tag us Stonde im Studio z'verbrenge ond denn kei persönlechi Note dri z'brenge.
isches ebe doch. well grad mega viel tag für tag damit verbringed, so ztöne wie die andere.
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Beitrag von Kollegoli »

rede do ned vo Lüt am Existänzminimum, das esch jo wohl me als logisch dass mer denn halt eifach muess ...

Hallo? die Frog: "Esch öpper Banker us Lideschaft?" Wieso bitte ned???

Meinsch du im Aernst dass öpper Musig mach obwohl ehm das ned gfallt?!?!?
Nome dass er nochhär velecht be enere minimale Chance Erfolg het ond dervo cha läbe?
Bevor mer Erfolg cha ha eschs en verdammt steinige ond beschwährleche Wäg .. i cha mer ned vorstelle, dass das öpper nome us dene Grönd macht.
au vo existenzminimum hani nüt gseit. bruefswahl isch e wahl, wo mit physischer existenz verbunde isch (unabhängig vo existenzminimum), musig nöd.

und es gaht ja au nöd nur drum, dass öper musig fü geld macht, viel schlimmer ischs verlange nach bestätigung, nach schreiende lüüt, nach asehe, nach hmmm.... sägemer nachem längste halt. musig fü geld zmache isch meh die extremsti form devo.

mir isch au klar, dass wennmer musig macht es eim mindestens minimalst gfalle muess. aber die viele kompromiss wo so viel musiker igönd zum de lüüt gfalle und überhaupt zum sich "vors volk" getroue bzw. sogar scho zum die eigeni musig als guet aluege zchöne, findi meeeeeega schaaad.

edit:
Hallo? die Frog: "Esch öpper Banker us Lideschaft?" Wieso bitte ned? Du beschränksch das ganze Thema voll ond ganz uf dini Erläbnis. Meinsch nome well du das ned toll fensch, fendet das niemer schön?
ich glaub nöd, dasses unmöglich isch, bänker us liideschaft zsii; aber ich weiss, dass no lang nöd so viel bänker us liideschaft sind, wies vorgebed zsii (und das isch jetz vor allem überträäge uf musig gmeint).
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edoArdo
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Beitrag von edoArdo »

Ja, da geb i der Rächt. Es hanget halt starch demet zäme was mer sälber för Vorstellige het vo gueter Musig ond Aforderige a sech sälber het. Wenn mer aber ned zfrede esch met de eigne Musig, söll mer sech jo die Zyt no näh bes alles passt.
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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

@pi und edo

natürlich hat jeder musiker das gefühl, genau das zu machen was er gut findet... das wollte ich auch gar nicht dementieren... was ich meine ist eine eher unbewusste beeinflussung... hmmm ich finds schwer das zu erklären...

also ganz ehrlich, das geht euch doch nicht anders... man versucht immer wieder mal krasse effekte hinzubekommen, die breaks noch verschickter zu gestalten, den kick und bass fetter klingen zu lassen, alles technische und sonstige glitchige spielerein einfach auf den höchsten stand zu bringen... und genau dabei geht doch das persönliche in der musik verloren... also mir geht es so... nach stunden merk ich dann, dass das ergebnis vielleicht rockt, aber dass da nix mehr von mir selbst drin ist, ausser dass ich zeige was ich neues gelernt hab und neue plugins bekommen hab...

versteht ihr was ich meine?
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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

okay pi, so gesehn hast du recht...klar drehe ja "ich" an den reglern... aber effekte zu gestalten und an reglern zu drehn bis alles "voll fett" klingt hat für mich einfach um ein vielfaches weniger persönlichen wert als eine melodie, die mein gefühlszustand ausdrückt... weil sich eben genau dieser ausdruck "voll fett" schon an einem tendeziellen "hype" orientiert... eben das, was man an parties von internationalen künstlern präsentiert bekommt und worauf die leut dann abgehn... das reisst einen selbst mit und so wird man immer mehr selbst in diesen hype hineingezogen... und versucht dann genauso geile effekte, breaks etc zu generieren... aber das kommt doch dann nicht aus der eigenen seele !!!

anderes beispiel

ein break, das im eskimo style erst 10 mal hin und her klackert bevor der beat dann wieder einfährt, sagt doch nichts über eskimo selbst aus...ausser vielleicht, dass er en genialer tüftler ist... aber von seinem inneren hab ich da noch wenig erfahren... wenn er so ein break macht denkt er doch offensichtlich dran, wie er die leut erstmal verwirren will, durcheinanderschüttelt, dass sich wieder nach dem beat lechzen und wenn sie dann fast nicht mehr können und schon sabbern, dann lässt er die bassline wieder reinkrachen... ist das persönliche musik? hmmmm wohl kaum!! es ist zwar geil ohne ende (eben hype :wink:), das geb ich zu... aber hat nichts mit persönlichkeit zu tun.... ist meine (und ollis) einstellung da sooo schwer zu verstehn? :-k

klar kann man sagen: "interssiert mich doch gar nicht, was den künstler bewegt... will doch gar nichts wissen von seiner gefühlswelt...der soll einfach geilen sound machen"
das ist okay!!! voll, geht mir genauso meistens... aber wenn die musiker mehr wert auf persönliche noten in ihrer musik legen würden, dann gäb es diesen einheitsbrei an musik nicht, was wiederum die diversität erhöhen würd und schlussendlich wär das für alle ein vorteil, auch für den anspruchlosesten partybesucher :wink: :-D

hey vertseht mich nicht falsch, ich bin ebenfalls diesem hype verfallen, das geb ich offen zu... ich tüftle auch an meinen effekte und an der klangqualität, an besonders abgefahrenen breaks und so weiter... trotz allem merke ich immer wieder wie mir währenddesssen das eigentlich ziel verloren geht... die aussage des tracks! deshalb versuche ich mich immer wieder davon runterzuholen und schau eher drauf, dass die melodien genau die geschichte erzählen, die ich jetzt eigentlich verarbeiten will... somit geh ich den schmalen grat zwischen "sound zu produzieren" und "persönliche musik machen"... es wir dnachher euch überlassen sein zu beurteilen ob ich das überhaupt so rüberbringe :wink: bin gespannt ...hehe
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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

super pi :-D so macht es spass hehe :wink
kann man in einem break, dass einem die bässe unter den füssen wegzieht und allmählich mit verspielten breakbeats, tönchen und wuschs immer mehr zu einem höhepunkt heranwächst, dann explodiert und schlussendlich mit wiedereinsetzendem basskick und bassline den kontext des liedes weiterfährt, keine gefühle ausdrücken?
genau das bezweifle ich, denn darauf ist doch jeder soundproduzent aus, die zuhörer wegzupuschen! nur die einen artists sind eben besser als die anderen, aber auch daran ist nichts persönliches... mit persönlichkeit hat ein gutes break in meiner gefühlswelt jedenfalls nichts am hut... das kann man aus liebe zum detail oder aber wie oli das ausdrückt aus geltungssucht machen... das kann ich als hörer nicht wissen... eine melodie aber ist unverkennbar...

hmmm ich glaub die diskussion ist bodenlos... lass uns lieber mal live übers sounden philosophieren, was meinst du? :-D
LittleMissGinger

Beitrag von LittleMissGinger »

Sing sing:

Azzurro, il pomeriggio è troppo azzurro, e lungo per te
mi sembra di non avere più risorsi verso ti te .

E allora io piano piano prendo il treno, verso, verso di te
ma il treno dei desideri, all'incontrario se ne va.

Ta. Tarara. Tata. Repeat.

From lovely Adriano Celentano.
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Midimal
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Beitrag von Midimal »

Ginger...Gib dem Affen Zucker [-o<

Celentano zum 2ten.
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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

@pi

der konter zum konter: ich bin eben gar nicht auf nette melodiechen aus, die andere wegschweben lässt hehe *ggg* meine musik ist nicht nett, also das neue stück wird üüüüberhaupt nicht nett hehe hahaaa :razz:

@ingwerchen

sorry, ich glaub die wenigsten hier können italiensich würd ich mal behaupten
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altered
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Beitrag von altered »

und es gaht ja au nöd nur drum, dass öper musig fü geld macht, viel schlimmer ischs verlange nach bestätigung, nach schreiende lüüt, nach asehe, nach hmmm.... sägemer nachem längste halt. musig fü geld zmache isch meh die extremsti form devo.

hmm das wo du do wottsch säge kollegoli isch glaubs das du ehrgiiz scheisse findsch. aber ehrgiiz bruchts als motivation wenn epper fähigkeite entwicklet und ehrgiz bruchts au damit me guet (oder besser als anderi) wird i demm wo me macht. und wiso sött das schlecht sii wenn epper die annerkennig vo de lüüt gnüüst wo i eim biete, will me ihne en schöni ziit bereitet het mit snere musig. du seich jo hoffentli au danke wenn was bechunnsch. und du fühlsch di hoffentli au geehrt wenn der dankt wird. das isch doch normal.

und eg verstoh au nid wie du der genau die persöhnleche note i der musik vorstellsch, was das genau sött sii.
einersiits seisch jo infected het so was und au zB subconsiousmind, dört töönts so als setzisch du die persönlech note gliich mit widererkennigswert oder styl. aber es hend erstens vill künstler ihre eigete stil. und 2tens cha me nid lüt vorwerfe si heiged kei widererkennigswert oder stil, will es isch verdammt schwer en eigete stil z erfinde und de unwiderkennbar z mache. das isch die grössti herusforderig vomene künstler. und wie der edo gseit het es sind halt nid alli genies und das cha me de lüt doch nid vorwerfe.

eg verstoh au nid ganz was die disskussion über d gfühl i der musik söll. jedi art vo musik lööst gfüühl us. eifach verschidenartigi. darum gits jo au verschideni musikrichtige.
villicht bevorzugsch du eifach ei art vo gfühl und akzeptiersch die andere nid. so isch geltigssucht oder ehrgiiz au es gfühl je nach demm.

komisch isch das traditionellerwiis vo lüt wo kei elektronischi musig lose s argument brocht wiird: techno sigi chalt und zb rock wärmer und gfühlvoller und au gsang wird oft alls hauptmittel zur vermittlig vo gfühl bezeichnet vo so lüt. miner meinig nah verstoi die lüüt aber hüfig nid wie elektronischi musik gfühl vermittlet. mir chunnts vor als würed do inne gwüssi argumentatione ähnlech verloufe, und ähnlech falsch sii.


schlussendli isch für mi musik eifach en struktur (wie jedes andere kunstwerk) und der künstler wählt die struktur nach gwüsse kriterie us, die uswahl berueht uf urteil. die urteil sind teils gfühls teils vernunft basierend. beides sind aber glichwertigi konzeptions methode. und beides sind methode wo mit der persönlechkeit vom künstler zwingend zämehänge. so isch jedes kunstwerk persönlich. au wenn die persönlechkeit zum teil vo de persönlechkeite beiiflusst wird wo si umgebed und au vo de ümständ i dene si sich befindet. aber das isch bi jedem kunstwerk gliich. die einte gfalle eim halt besser und die andere weniger. und kritik nützt nur wenn sie aregt es beser z mache... drum lets fetz in the studio....cya

gfühl
Dieser Beitrag ist an jene gerichtet die Wissenschaft von Satire zu unterscheiden wissen.

http://www.myspace.com/miniskirtetranger
http://www.myspace.com/schngeist

:-)
Psymäleon
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Beitrag von Psymäleon »

altered hat geschrieben:und me chan übrigens au dark und proggi genauso pauschalisiere und säge es töönt doch alles gliich. d unterschied ghört me halt wenn me en freqak vo dere musig isch. für ussestehendi töönts halt nach bum bum bum und nid meh...
Genau das ist wohl der wichtigste Faktor, der zu der extremen Pauschalisierung führt. Ich merke es bei mir selber, dass ich mich auf viel Musik gar nicht mehr richtig einlasse, da ich beim ersten Düdelton bereits eine Blockade aufbaue. Früher ging mir das mit Progi genau so und heute muss ich halt in der Fullon-Psy-Ecke immer tiefer wühlen, damit ich was passendes finde. Ich denke, dass es verdammt gefährlich ist, jemdandem wegen seinem Musikgeschmack etwas vorzuwerfen und zu unterstellen (egal ob nun einem Produzenten oder einem Konsumenten). Vielleicht lösst ja ein ein von Oli viel zitierter Killerbass bei jemandem das selbe Gefühl aus, wie bei jemandem anderen ein harmonischer, tiefgehender Klangteppich.
Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.
cide

wieso

Beitrag von cide »

wieso so lang über schrott sound reden??
es hat ja genug guten sound.. auch in electronische bereich..

es gibt ja nicht nurr fullon, trance und progi... in leben
man kann ja auch lang diskutieren ob unsere nationale techno-helden (tatana, antoine, bobo) guten sound machen..., wenn opper das mag, cool,

ein tipp:

trentemoller: the last resort!
da habt ihr vielviel zum lernen...
Capablanca

Beitrag von Capablanca »

Psymäleon hat geschrieben:Ich denke, dass es verdammt gefährlich ist, jemdandem wegen seinem Musikgeschmack etwas vorzuwerfen und zu unterstellen (egal ob nun einem Produzenten oder einem Konsumenten). Vielleicht lösst ja ein ein von Oli viel zitierter Killerbass bei jemandem das selbe Gefühl aus, wie bei jemandem anderen ein harmonischer, tiefgehender Klangteppich.
Das ist zwar schon möglich, aber dann braucht man über nichts mehr diskutieren. Eigentlich gibt es dann auch keinen schlechten oder guten Sound. Alles ist irgendwie gleich.

Und wehe jemand sagt was gegen DJ Bobo! Es gibt viele Menschen, darunter viele Kinder, die auf ihn völlig abfahren. Und die würden sich sehr verletzt fühlen, wenn jemand behaupten würde, er macht nur billige Kitsch-Musik. Ist nur ein Beispiel.

Gefährlich hin oder her. Darauf muss man sich einlassen, sonst ist die Diskussion über nahezu jedes Thema völlig sinnlos, und wir diskutieren dann nicht wirklich über irgendwelche Sachverhalte, sondern nur darüber, wie wir möglichst alles angleichen können. Nehme man für den Moment nur an, es gäbe schlechte Musik wirklich, wie würde man das den Leuten erklären, die auf diese Musik abfahren? Vor allem wenn es sich dabei um die große Mehrheit handelt? Sehr schwierig.

Deiner Aussage stimme ich zwar völlig zu, aber sie hat nur eine theoretische Bedeutung. In der Praxis müssen wir diese von Dir genannte Gefahr akzeptieren (Selbstaufopferung?), wenn wir der Überzeugung sind, etwas verändern/verbessern zu wollen. Ich sehe keinen anderen Weg, als den, den der Oli beschritten hat, und er macht das mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln dennoch sehr gut. Er regt wenigstens zum Nachdenken an, und das finde ich wichtig. (Kann mich nämlich auch an einen Thread von ihm über diesen sog. Killer-Full-On erinnern) ;-)
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