simpel, aber wahr

Mysteriöse Erfahrungen, Weisheiten, Rätselhaftes.
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altered
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Beitrag von altered »

wer die schönheit der natur sehen kann würde niemals daran zweifeln das es einen schöpfer geben muss.
wer nicht zweilelt ist dumm.
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Mozart
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Beitrag von Mozart »

altered hat geschrieben:
wer die schönheit der natur sehen kann würde niemals daran zweifeln das es einen schöpfer geben muss.
wer nicht zweilelt ist dumm.

wer zweifelt ist noch auf der suche, das ist auch ok so...ich möchte mir nicht anmassen deswegen jemanden zu verurteilen...

dinge hinterfragen finde ich sehr wichtig und auch gut, für mich unter anderem ein wichtiger punkt um überhaupt denken zu können. nur weil du dein (falsches) ego über alles erhebst finde ich es falsch zu sagen das wissende (z.B. nicht zweifler) dumm sind. immerhin ist wissen stärker als glauben...sobald du glauben in wissen umwandeln kannst, egal in welchem lebensbereich, dann musst du auch nicht mehr zweifeln...
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altered
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Beitrag von altered »

findi lustig das epper wo sich zunere elitäre gruppe zellt ( de wüssende) mir vorwirft das eg mis ego über alles stelle.

eigentli denk eg das du selber dis ego z wichtig nimmsch, will du vo dim persönliche erlebnis vo der natur schlussfolgerige uf allgemeini naturgsetz ziehsch ( der schöpfer).

würsch du nid so vill vertroue i dini erlebnis setze würd der de zwiifel vilicht nid abhande choo.

wer zwiiflet isch uf der suechi, das denki au. aber ig denke nid das es do es endi get oder es ziil wo wüsse heisst. ( höchstens grechtfertigti meinige).

sogenannti "wüssendi" wo über ihres wüsse kei zwiifel hend choi nur scharlatane und/oder duble sii. will kei mensch isch wirklich fähg z wüsse. wills eifach kei iiblick get is verhältniss zwüsche wüssendem und gwüsstem und drom au kei sicherheit.

oder wie scho der sokrates gseit het: " ich weiss, das ich nichts weiss."
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Mozart
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Beitrag von Mozart »

altered hat geschrieben:oder wie scho der sokrates gseit het: " ich weiss, das ich nichts weiss."
=D>

isch doch en afang... O:)

das mit em öpfel sich nu eis vo hunderte vo bispiel wi i dir chönt säge worin mer ch de schöpfer cha (aber nöd muess) erchenne.

Als Kleinkind werden sehr viele Dinge vorgekaut, z.b. das eine Herdplatte heiss ist und man nicht drauf rumfingern sollte, da es verbrennungen gibt. Tja, welches Kinde hat sich nicht mindestens einmal die Finger an einer heissen Herdplatte verbrannt? Die erfahrung wandelt nun vorgelebtes/gesagtes in Wissen um, da ja PERSÖNLICH die erfahrung gemacht wurde, also ist doch das WISSEN oder etwa nicht? Du weisst nun das die Herdplatten heiss sein können und wirst dich davor hütten nochmals darauf zu greiffen...ok, es gibt auch solche die müssen erst noch ein zweites und drittes mal versuchen um es akzeptieren zu können...aber spätestens dann ist es allen klar...aber du hast natürlich die freiheit auch dann noch zweifel darüber zu haben ob eine heisse herdplatte verbrennungen hervorruft! Aber bitte verurteile diejenigen nicht die nun Wissen das einen Herdplatte heiss sein kann, oder noch schlimmer, stellst sie hier als Scharlatane hin nur weil du (dein falsches EGO) nicht zugeben kannst das es so ist wie nun mal ist. Und übrigens, das heisst ja noch lange nicht das man sich übere andere Dinge nicht sicher sein kann oder darf...zweifeln ist doch ok, glauben genauso, nur wissen ist halt stärker da die selbsterfahrung einem belehrt.
=P~
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altered
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Beitrag von altered »

auso es existiere scho phänomen über welli mer wüsse hend.

zB das vor mir en computer isch glaub eg z wüsse, will eg es erlebnis vo farbe und usdehnig han wo zu demm passed. ob jetz de computer wirklich vor mir isch oder das en halluzination isch, weiss ich nid will eg d beziehig zwüsche demm wo das erlebnis verursacht und em erlebnis nid chan beobachte.
was eg aber weiss isch das eg das erlebnis han, und wie es beschaffe isch. das wüsse isch unumstriitbar, will scho z glaube das me es erlebnis het bedütet das mes het. (au en halluzination gseeht me imene gwüsse sinn)

aber das wüsse nützt eus nid so vill. wills inhaltsleer isch, und nid weltbezoge. eusi erlebnis handle oft vo der "welt" , mir lokalisieret i dere welt au ursache vo de erlebnis wo mir hend (d welt esch d erklärig fär eusi erlebnis). und mer fülle die welt mit metaphysische hypothese. Dh mir nehmed aa das die und die dinger existieret wo so und so funktioniered und beschaffe sind und drum das und dieses erlebnis i eus uslösed.

über die metaphysische hypothese (wie gott, computer, atom, materie, energie...) choi mir aber nie gwüssheit haa. will mir de zämehang zwüsche ihne und eusne erlebnis nid choi beobachte. (euses wahrnehmigsvermöge isch wie es messgräät, aber mir hend keis messgräät ibout wo misst ob s mässgräät funktioniert). und drum kritisier eg dich liebe mozart wenn du seisch me chönnt us der natur gwüssheit über d existenz vomene schöpfer erlange.
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%A%
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Beitrag von %A% »

Konkrete Frage= Konkrete Antwort;
Ich glaube an die Illusion einer Wiedergeburt einer illusionären Bewusstseins-Kontinuität.

Fazit; Ich kann mit anderen Leuten als ein Mandala teil eines geistigen Vermächniss sein. Dh. Jeder ist dann ein Bischen Manifestation/Inkarnation.
soll heissen; jeder Christ ist ein wenig reinkarnation von Jesus oder so ähnlich.

Love
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Re: simpel, aber wahr

Beitrag von das_auge_gottes »

lichtgarten hat geschrieben:christentum hat wenig mit verstarrten alten fomen zu tun, es ist vielmehr eine beziehung zu einem lebendigen gott.
willkommen im club ;)
esst mehr schwein, es schmeckt so fein!
Fallen Angel

Beitrag von Fallen Angel »

Der Glaube als solches ist eine zivilisatorische Errungeschaft, in etwa gleichbedeutend mit dem Kühlschrank. Der Kühlschrank hat das industrielle Wachstum erst möglich gemacht, die Menschen müssen ihre Sachen nicht mehr am gleichen Tag einkaufen, wie sie es essen, Supermärkte und damit günstigere Preise wurden möglich etc. etc.

Der Glaube ist im Prinzip genau das gleiche: eine Erfindung der Menschheit um das Leben auf Erden angenehmner zu machen. Grundsätzlich eine gute Sache, wenn man Polytheismus hat und für jede Naturgewalt einen Gott kriert den man besänftigen kann, indem man ihm irgendwas opfert - oder natürlich noch praktischer all-in-one bei den Monotheistischen Religionen, nur ein biesschen beten und die Ungläbigen niedermetzeln (später dann missionieren und heute halt auf der Strasse anquatschen) und schon ist man dem Himmelreich ein biesschen näher.

Der Vorteil: das Gefühl absolut machtlos und unbedeutend zu sein wird einem gerade dadurch genommen, dass man erkent, dass man im Vergleich zu einem Gott tatsächlich machtlos und unbedeutend ist. Das klingt paradox und ist es vermutlich auch - und doch funktioniert es.

Meine Urgrossmutter hat immer gesagt, Gott gäbe ihr nicht mehr auf die Schultern als sie tragen kann. Wenn es überhaupt einen Glauben gibt, dem ich nachhänge, dann diesem einen Satz.

Denn mit diesem Mantra (im Budhismus gibts auch Mantras, müsste mich da mal informieren, aber es kommt immer was dazwischen, arbeiten, partys, gamen... das leben ist so reichhaltig man hat gar keine Zeit mehr für die armen Götter) - also mit diesem Satz kann man so ziemlich alles meistern:

Denn alles was passiert, kann ich auch verkraften. Wenn ich es nicht verkraften könnte, würde es nicht passieren.

Das gibt einem eine gesunde Portion Selbstvertrauen - oder Gottvertrauen. Und alles ohne Mitgliedsbeitrag und seltsame Rituale.

Was ich von all den Dingen die uns die Religionen so anbieten auch noch ganz praktisch finde ist das beichten. Man hat gesündigt, man fühlt sich schlecht, man ist nichts wert, man kann sich nicht in den Spiegel schauen - geh hin erzähls jemandem und DU FÜHLST DICH BESSER. Der jemand muss noch nicht mal Priester sein, stell Dir vor... und wenn's ihm dann mal dreckig geht, hat er jemanden zu dem er gehen kann: Dich.

Wenn Pragmatismus eine Religion wäre, würde ich sagen, diese zwei Dinge sind die Glaubensbekenntisse.
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%A%
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Beitrag von %A% »

Fallen Angel hat geschrieben: Denn mit diesem Mantra (im Budhismus gibts auch Mantras, müsste mich da mal informieren, aber es kommt immer was dazwischen, arbeiten, partys, gamen... das leben ist so reichhaltig man hat gar keine Zeit mehr für die armen Götter) - also mit diesem Satz kann man so ziemlich alles meistern:

Denn alles was passiert, kann ich auch verkraften. Wenn ich es nicht verkraften könnte, würde es nicht passieren.
Hm...Lustig..ich hat am Wochenende grad so ein erlebniss das sich auf Dein Mantra/Der Satz deiner GRossmutter bezieht..

Man sieht halt nur so viel wie man zu sehen erträgt meist.

..ähm aber warum ich Schreibe ist zwar out of thread ober ich wollte schon lange mal einen Eintrag über Mantra machen (ua. nähme mich eigentlich einfach so wunder was der kollektive mystery.forum-erfahrungsschatz zu "bieten" hat in dieser richtung) ... aber ich komm einfach nicht dazu..enyway komm ich zu so viel nicht dazu :-k und dabei frage ich mich was ich eigentlich die ganze zeit mache..ein bischen von allem und doch nichts Richtig??
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Elias
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Beitrag von Elias »

Irgendwo in seinem Innersten weiss jeder, dass es einen Ort gibt,
der in sich selbst total erfüllend ist.
Es ist kein verzweifeltes flackern der Erfüllung.
Es ist ein Zustand der Erfüllung.
Es mag sein das du Verzweiflung verspürst, ob du das jemals erfahren wirst.
GUT!
Denn durch die Verzweiflung kommt ein sich ergeben
und durch das sich ergeben
Kommst du jenem ZUSTAND NÄHER.

[-o< Rückblick 7.12.08
Zuletzt geändert von Elias am So 7. Dez 2008, 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
http://www.vimeo.com/elfilmias
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Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
Joss
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Beitrag von Joss »

ich denke jeder sollte sein eigener ott finden und nicht irgendeine angehöre egal ob jetzt christ, Jude oder muslime (entschuldigung an die gläubiger von andere Relligionen dass ich eure nicht aufgezält habe hoofe ir könnt mir das verzeien und nicht gerade ausrassten und eine unüberlegten Krieg anfangen) =P~

ich meine soll ich mich wirklich auf ein leben im himmel nach dem tod freuen und darum vieles nicht tun dass ich eigentlich tief in mir sehr gerne mal tun würde.........


Ich hoffe für dich Lichtgarten dass du deine Lebensenergie wider findest und di freude daran zurückbekommst ohne dass du dich gross ändern oder gar opfer bringen musst.....

Pace Dave
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abraxas
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Beitrag von abraxas »

Joss hat geschrieben:ich denke jeder sollte sein eigener ott finden

search no longer, hier ist dein persönlicher ott
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musik und so
http://www.bufta.ch
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satropa
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Beitrag von satropa »

Ich finde, hesse hat in siddhartha, wenn auch ein wenig schmalzig, sehr treffend niedergeschrieben, was es mit dem suchen und dem finden auf sich hat.führt euch dieses werk einmal ganz unvoreingenommen zu gemüte.
:-)


satropas Ott remixe
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Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
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Beitrag von %A% »

.. nur so ne Frage..wenn Gott der Schöpfer ist..wer ist dann der Koch?
Und aus was Schöpft er dann wenn da vorher nichts war?..aus sich selbst?? Kann dann das Leben getrenn sein von Gott? und wenn Gott schon in der Nichtexistenz war gibt es dann überhaupt eine Realität..eine wirkliche Schöpfung?

Also ich glaube dass alles was ich Wahrnehme von meinem Geist erschaffen ist(und nur in meinem Geist so Wahrgenommen wird wie ich das sehe)
Den Geist selbst habe ich jedoch nie gesehen.

Bona Nox;-)
cand_eesh_flip
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Beitrag von cand_eesh_flip »

mein ich lebt in einer welt mit gott, und einer welt ohne.
das gleiche ich -; )

die "welt" mit gott, ist umsorgt und durchdrungen mit liebe und sicherheit. zufriedenheit und einer tiefe die ich nicht fassen kann.

die ohne gott. ist trocken. fies. kalt. gefühlslos. und unerklärt.
sie ist extrem spannend, tiefgründig und erfühlt mit scharfsinn. anwendbar jederzeit.


weil ich mich nicht entscheiden kann. gibts halt 2 welten für mich:

oder noch ne dritte. ahja die welt die ich noch nicht kenne... gibts ja auch noch.
_ex.te.ce.ss two all eareas_
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