Ware Tier

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Salemar
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Beitrag von Salemar »

Ich verstehe auch nicht ganz, weshalb so viele Vegi's immerfort die bösen bösen Tierkiller und sog. Leichenesser beschuldigen.
also ich wollte mit der "leichenesser-gleichung" niemanden beschuldigen - es ist für mich einfach eine interessante auslegung.

ich für mich glaube es zu wissen, dass alles was man zu sich nimmt auswirkungen auf die persöhnlichkeit eines menschen hat - auch das essen.
Licht gegen das Dunkel. Liebe gegen Hass.
Kraft gegen Kraft
das_auge_gottes
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Beitrag von das_auge_gottes »

Psymäleon hat geschrieben:
das_auge_gottes hat geschrieben:immerhin bin ich lieber am ende der nahrungskette als irgendwo mittendrin...
Provokation scheint dein grosses Hobby zu sein... und immer kannst du noch eins draufsetzen. Dein Profil (also dein "Wohnort") sagt ja bereits alles. Naja, ich kann mich ja daran amüsieren, ernst nehmen aber wirklich nicht.
wenn du dich amüsieren kannst, dann hat mein geschreibsel ja schon was sehr positives bewirkt. und ja, ich bin wirklich froh dass ich mir a/ überhaupt zu essen und b/ sogar fleisch leisten kann, weil das für sehr viele völlig undenkbar ist. klagen auf hohem niveau sagt man dem auch
Natürlich nur CH-Bio-Fleisch vom Bauer um die Ecke ! ! ! ! (Echt wichtig !)
mhm, bei weitem nicht überall wo bio drauf steht ist auch bio drin. und grad bei gewissen goanern, die nie geld haben, frag ich mich schon wie die bio-fleisch zahlen wollen? oder ists am schluss dann doch das sonder-billig-sparangebot vom denner?

krank finde ich nicht das essen von fleisch, sondern:
- die unterscheidung von nutz- und haustier
- das unvermögen, tiere selbst zu schlachten, aber dann doch fleisch essen wollen
- das nicht-essen von innereien oder anderem "minderwertigem" fleisch (füessli, leber, kutteln, blutwurst, usw)
- gegen fleischesser motzen aber mit lederbekleidung, -schuhen etc rumlaufen und genau so industriell produzierte produkte zu konsumieren (z.B. milchprodukte)
esst mehr schwein, es schmeckt so fein!
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Waldfrieden
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Beitrag von Waldfrieden »

Psymäleon hat geschrieben:[

Das finde ich aber sehr inkonsequent. Wo ist da der Unterscheid zu einem Freilandhuhn oder etwas ähnlichem? Da sind wohl beide gleichermassen eingeperrt.
eh, ich versteh nicht ganz. eine katze die raus kann ist wohl nicht eingesperrt... die ist frei wie ein vogel...
in der schweiz haben wir eh ein problem damit. in kanada liefen die pferde sogar frei rum und kamen jeden morgen pünktlich um 5.00 zurück.... in der schweiz wohl unvortsellbar
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Beitrag von Psymäleon »

Waldfrieden hat geschrieben:eh, ich versteh nicht ganz. eine katze die raus kann ist wohl nicht eingesperrt... die ist frei wie ein vogel...
Hm, ich sehe das halt etwas anders... eine Katze ist nie frei, auch wenn sie raus gehen kann. Sie ist in einem solchen Abhängigkeitsverhältnis zum Menschen, dass sie gar nie frei sein kann. Sie kommt fast immer zurück, da sie so "erzogen" wurde. Im Haus gibt es halt Nahrung. Oder kennst du jemand, der seine 5 Wochen alte Katze einfach raus und draussen rumstreunen lässt? Und wenn dein Argument bei Katzen mit einenhalb Augen zudrücken noch so knapp funktionieren mag, dann spätestens bei Hunden nicht mehr. Wenn sie nicht gerade auf einem Bauernhof wohnen, dann sind sie drinnen im Haus, vielleicht noch im Garten (dann aber mit Zaun) und sind immer auf den Menschen angewiesen, dass sie mal etwas in der Wildniss rumtoben können. Und auch dann ordnen sie sich dem Willen des Herrchens unter, wenn der wieder umkehren will. Für mich hat das nichts mit Freiheit zu tun.
Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.
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Waldfrieden
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Beitrag von Waldfrieden »

ich versteh deine ansichten, sehe aber anders: die katze hat die möglichkeit in freiheit zu leben. wenn sie lieber nach hause kommt soll sies machen. es hat auch vorteile für sie, das ist klar.
möchte hier noch ein praktisches beispiel aus kanada bringen von den pferden: wir hatten 19pferde. pferde sind ja herdentiere. die kamen immer in der grupe morgens zurück zum futter fressen. (ausser im winter, da müssen sie selber auf sich schauen, wie auch immer) nachtsüber und nach dem mittag verzogen sie sich in den wald, nicht aber unser lightning: der war der ganze tag auf dem areal und liess sich von den touris und den köchen füttern. das heist für mich: für ein paar tiere stimmt es so, für andere so, aber ich finde man soll den tieren die chance lassen. und ja: ich glaube auch hunde und tiere überleben draussen. hunde werden aber leider abgeschossen wenn sie im wald ein reh jagen... wieviele stadtmenschen haben schon ungewollt über wochen, monate und zum teil gar jahre im busch verbracht?!
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Beitrag von Psymäleon »

Ich weiss was du meinst, dein Beispiel aus Kanada hat das auch sehr schön verdeutlicht. Aber eben, für mich ist die Abhängigkeit der Tiere (auch die Pferde kommen ja zurück um zu fressen) eine zu starke Einschränkung, um von Freiheit zu sprechen. Frei sein ist für mich ohne wenn und aber... und deshalb spreche ich davon im Zusammenhang mit Tieren auch nur von solchen, die wirklich in freier Wildbahn leben.
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Waldfrieden
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Beitrag von Waldfrieden »

Psymäleon hat geschrieben:I Frei sein ist für mich ohne wenn und aber... und deshalb spreche ich davon im Zusammenhang mit Tieren auch nur von solchen, die wirklich in freier Wildbahn leben.
das gibt es nicht, das fängt nur schon bei der nahrungssuche an... auch bei wilden tieren
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