transzendentale religionen des todes

Mysteriöse Erfahrungen, Weisheiten, Rätselhaftes.
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%A%
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Beitrag von %A% »

thesä Was Buddhismus isch wiä du sä beschribsch endspricht gloub nid ganz däm was buddha seit. u ganz sichr nid däm was är dir seit.

Kensch das Liäd.. wenn wort überflüssig werden??

auso los mau..
Over time, as you become more accustomed to listening
, you will learn to hear more and more clearly.
As it is said: The more and more you listen, the more and more you hear.
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sunshaker
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Beitrag von sunshaker »

das einzige unwiderrufliche ziel eines jeden menschen auf erden ist das sterben und der tod. da kommen wir nicht drumrum.

das heisst, der tod steht über dem leben. respektive ist nicht vom leben zu trennen.

jede religion, die das nicht so propagandiert ist nicht vollständig.

religion hat also die pflicht auf den tod aufmerksam zu machen. sie hat ausserdem die pflicht wege aufzuzeigen, die im richtigen sinn das leben zum tod führen.

aber was ist nun der richtige sinn?

hier möchte ich den hinduismus erwähnen. eine meiner meinung nach lebensbejahende religion. die tätigkeiten in diesem leben beinflussen direkt das nächste leben (karma). meine taten heute wirken also direkt auf mein nächstes leben und nicht auf den tod.



jedoch ist dem beizupflichten, dass gewisse religionen mit einem paradiesversprechen einen starke manipulationscharakter haben und diesen auch nutzen.


und noch ne frage: kennt ihr irgendetwas das nicht der ordnung unterworfen ist?

liebe gruess euch sterbende ;-)
the middel of a paradox is my favorite place
benny
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Beitrag von benny »

sunshaker hat geschrieben:
jedoch ist dem beizupflichten, dass gewisse religionen mit einem paradiesversprechen einen starke manipulationscharakter haben und diesen auch nutzen.
will viili luet angscht hend vor em tod isches ja grad so "beliebt" bi de religione z saege, dass me nur mit dere religion ae chance het wiiterzcho.. da choemed denn schnell mal d konflikt mit andere religione... welli isch die richtig?

also bi mir muen es eifach ufga.. wenn ich also a oepis glaub, denn derfs mich sicher noed i irgend e hisicht ischraenke.. das aber au nur willi noed boesartig bin.. :wink:

aber religion soell doch eifach was schoens sii (rat, tips und astand/respaekt ect)..

aja wie wers mit goareligion? :lol:
Wir brauchen was um die Limonen zu schneiden! . . . a Man on the Move, and just sick enough to be totally confident.
Rabenflug
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Beitrag von Rabenflug »

sunshaker hat geschrieben:das einzige unwiderrufliche ziel eines jeden menschen auf erden ist das sterben und der tod.das heisst, der tod steht über dem leben. respektive ist nicht vom leben zu trennen.

jede religion, die das nicht so propagandiert ist nicht vollständig.

religion hat also die pflicht auf den tod aufmerksam zu machen. sie hat ausserdem die pflicht wege aufzuzeigen, die im richtigen sinn das leben zum tod führen.

aber was ist nun der richtige sinn?

hier möchte ich den hinduismus erwähnen. eine meiner meinung nach lebensbejahende religion. die tätigkeiten in diesem leben beinflussen direkt das nächste leben (karma). meine taten heute wirken also direkt auf mein nächstes leben und nicht auf den tod.



jedoch ist dem beizupflichten, dass gewisse religionen mit einem paradiesversprechen einen starke manipulationscharakter haben und diesen auch nutzen.


und noch ne frage: kennt ihr irgendetwas das nicht der ordnung unterworfen ist?

liebe gruess euch sterbende ;-)

:shock: bin beeindruckt. als ich diesen beitrag das 1. mal durchgelesen habe, kamen mir ein haufen gegenargumentationen in den sinn.
und als ich anfangen wollte sie zu schreiben, und mich näher mit den sätzen ausseinandersetzte, fand ich plötzlich nichts mehr, dem ich widersprechen könnte ::P:

kann nur noch sagen, dass das wort "untergeordnet" vielleicht falsch ist, meinen vorstellungen der positionen von leben und tod entsprechen viel eher ein gegenüberstellen in der horizontale oder ein "ineinander verflochten sein". oder ein system wie das der babuschkas (diese russischen holzpuppen, in denen immer eine kleiner steckt, bis am shluss die kleinste zum vorschein kommt, die nicht hohl ist..sozusagen der kern)

vielleicht ist das leben oder sterben wie du es nennst, ein schälen bis man zum kern kommt...(wenn überhaupt) und es gibt halt nicht nur eine puppe oder eine schale sondern viele, und das leben ist ja unmittelbar mit dem tode verknüpft.


der "richtige" sinn, sein leben (sterben) zum tod zu führen, den eine phiolosophische religion (das ist für mich "der eigentliche sinn" einer religion OHNE "sprechrohre" wie priester, kirche, dogmen etc.) angibt zu kennen sieht im grunde genommen bei allen religionen recht gleich aus.

nur wie ich schon erwähnt habe, wird der eigentliche sinn oder die art, denn den sinn könnte man als eine gewisse ""ethische"" art und weise betrachten, sein leben zu führen, oft von religiösen institutionen verformt und zwar zu eigennützigen, triebhaften zwecken. die dem kern und dem sinn der religion schon lange nicht mehr entsprechen.

Jeder ist frei an das zu glauben was er will, schön wenn es einige gibt, die versuchen den echten sinn einer religion ohne ihre ganzen priester und mittelalterlichen heiligen zu erfassen .. (auch wenn dies nie in diesem leben gelingen wird :P
ride the wind
LittleMissGinger

Beitrag von LittleMissGinger »

Wie wäre es mit Religionen des LEBENS, anstatt des Todes? Wäre um Einiges schöner, ja netter; humpfgrupmpf, würde ich meinen. Was soll der Qua(r)k hier? Und jetzt los auf mich. Tut doch gut. Oeppe ned?

:-D :lol: 8) :-D :shock: :roll: :lol:
Rabenflug
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Beitrag von Rabenflug »

ich glaube du hast mich ganz einfach nicht verstanden.

ich liebe das leben :wink:
ride the wind
LittleMissGinger

Beitrag von LittleMissGinger »

Ich mag meine eigene Meinung hierzu nicht ausdrücken, jedoch die des Pythagoras:

DIE GOLDENEN VERSE DES PYTHAGORAS

Die Lebensregeln der Pythagoreer / Goldene Verse der Besonnenheit

ZURüSTUNG (Vorbereitung)

1 Vor allem verehre die unsterblichen Götter, so wie es die Göttliche Ordnung lehrt.
2 Ehre in frommer Scheu das Gelübde und die edlen Heroen, halte sie heilig.
3 Verehre die in der Unterwelt wikenden Daimonan, indem du opferst, wie es geboten.

REINIGUNG (Läuterung und Weihe)

4 Ehre die Eltern wie auch die nächsten Angehörigen.
5 Unter den anderen wähle jeder Edle den Freund nach dessen lauterer Gesinnung.
6 Folge seinen wohlmeinenden Worten und folge seinem beispielhaften Tun.
7 Werde dem Freund nicht Feind, eines geringfügigen Versehens wegen,
8 soweit du kannst; denn freie Willenskraft und Bestimmung durch das Schicksal liegen nahe beieinander.
9 Das nun befolge genau, und übe dich, alles zu meistern:
10 Vor allem Esslust wie auch Trägheit, sinnliche Lust und Zorn.
11 Mögest du niemals Unwürdiges (Unangemessenes) tun, weder mit anderen, noch allein.
12 Vor allem lass dich von deinem Ehrgefühl leiten.
13 Ferner übe dich, gerecht zu sein im Reden wie im Handeln.
14 Gewöhne dich daran, dich in keiner Weise unbesonnen zu verhalten.
15 Ja, erkenne: Es ist einem jeden beschieden zu sterben.
16 Und die Güter der Erde werden erworben, aber auch wieder verloren.
17 So tragen die Menschen Mühsal und Leid durch Gott-gesandtes Schicksal.
18 Wenn du göttliche Fügung erfährst, nimm sie gelassen hin und nicht mit Unwillen.
19 Du sollst aber der Not abhelfen, soweit du vermagst. Und bedenke:
20 Das Schicksal lädt dem Verständigen durchaus nichts Uebermässiges auf.
21 Es treffen die Menschen viele heillose aber auch heilsame Worte,
22 vor denen du aber nicht erschrecken sollst,
23 und lass dich ja nicht beirren. Wenn eine Unwahrheit über etwas gesagt wird,
24 bleibe gelassen. Was ich dir aber jetzt sagen werde, soll in jeder Hinsicht getreu erfüllt werden.
25 Niemand möge dir seine Meinung einreden, noch durch sein Tun dich verführen,
26 etwas auszuführen, ja nicht einmal zu sagen, was das gewiss Bessere ist.
27 Vor einer Handlung aber überlege und lass dich beraten, damit nichts Törichtes daraus entstehe,
28 sind doch nutzloses Handeln und Reden Zeichen der Toren.
29 Setze nur das ins Werk, was dich hernach nicht belastet.
30 Tue aber nichts, wowon du nichts verstehst, sondern lerne alles,
31 was notwendig ist, und du wirst das erfreulichste Leben führen.
32 Zudem ist es erforderlich, nicht nachlässig mit der Gesundheit des Körpers zu sein,
33 sondern Mass zu halten, sowohl im Trinken und Essen, als auch in Uebungen des Körpers und des Geistes.
34 Mass nämlich, sage ich, auf dass es dich nicht erschöpfe.
35 Gewöhne dich an eine reine und disziplinierte (unverweichlichte) Lebensweise.
36 Und achte darauf, freiwillig nur so viel zu tun, wie es keinen Neid erregt.
37 Mache keinen unmässigen Aufwand, wie unerfahren du auch noch sein magst in rechter Art der guten Sitte.
38 Sei auch nicht geizig, - eines freien Mannes unwürdig; Masshalten in allem ist das beste.

39 Tue genau das, was dich nicht schädigen wird, aer erwäge, was zum besten des Werkes.
40 Auch soll der Schlaf dir die müden Augen nicht schliessen,
41 bevor du dir über jede einzelne Handlung des Tages dreimal Rechenschaft gegeben.
42 Habe ich Unrecht getan? Was habe ich mit Liebe erfüllt? Was habe ich versäumt?
43 Beginnend beim Wichtigsten, gehe alles in Gedanken durch; dann aber
44 bekämpfe in dir, was Ungutes du getan, war es aber gut, so freue dich darüber.
45 Aus freiem Willen bemühe dich, aus freiem Willen übe sorgfältig. All dies sollst du in Liebe pflegen.
46 So wirst du auf dem Weg zu Göttlichen Vollkommenheit wandeln
47 Wahrlich, das schwöre ich bei dem, der unserer Psyche die Heilige Vierzahl (Tetraktys) anvertraute,
48 eingepflanzt dem ewigen Wesen.

VOLLENDUNG

48 Nun beginne dein Werk,
49 dir von den Göttern erflehend, dass es zum Ziel führen möge. All dessen wirst du Meister sein:
50 D u w i r s t e r k e n n e n der unsterblichen Götter und der sterblichen Menschen Verbindung,
51 die in allem erschein und alles überwindet (bemeistert).
52 D u w i r s t e r k e n n e n, - soweit es dir nach Göttlicher Ordnung gebührt, dass die Natur in alem gleichen Wesens ist (sich entspricht),
53 sodass du weder Unmögliches erhoffst, noch dir etwas verborgen bleibt.
54 Du w i r s t e r k e n n e n, dass die Menschen selbstverschuldetes Leid tragen:
55 die Unglücklichen, die, wenn auch das Gute nahe ist, es weder beachten, noch dessen innewerden,
56 und nur wenige um die Erlösung vom Uebel wissen.
57 Eine derartige Torheit verwirrt ihren Sinn.
58 Auch sonst lassen sie sich von Stürmen des Lebens auf andere als der Wahrheit Wege fortreissen zu unendlichem Leid.
59 Denn es blieb ihnen verborgen - eine unzertrennliche Begleiterin - die unselige, schädigende Zwietracht;
60 sie aber soll man nicht vertiefen, sondern, was man nicht ausgleichen kann, soll man sogar fliehen.
61 Vater Zeus, mögest Du einen jeden erlösen von vielerlei Leiden,
62 denn wie zu erwarten, wirst Du sie alle sehen lassen, mit welcher Art Daimon sie leben.
63 Vor allem sei getrost, da ja die Sterblichen Göttlicher Herkunft sind,
64 und die Natur ihnen das Heilige offenbart und sie alles schauen lässt.
65 Wenn dir wahrhaftig solches zuteil wird, wirst du meistern, was ich dich heisse zu tun.
66 Ins Gleichgewicht bringend und heilend aber wirst du die Psyche vor Leiden bewahren.
67 Doch meide in ernster Prüfung schon die ersten Anfänge dessen, was wir (Ungutes) nennen,
68 zur Reinigung und Erlösung der Seele. Und also versprich jedes einzelne.
69 Du wirst dich von oben her leiten lassen durch edelste Einsicht, Absicht und geistiges Vermögen.
70 Wenn du aber den Körper verlässt, mögest du die Freiheit des Aethers erreichen.
71 Du wirst nicht mehr zu den Sterblichen gehören, du wirst ein unsterblicher Gott sein, herrlich und heilig.

----------

"... er lauschte der Harmonie der Sphären ..."
",,, er heilte durch Musik..."

----------

Auszug von "Die Goldenen Verse des Pythagoras / Lebensregeln zur Meditation / Verlag Heilbronn / ISBN 3-923000-44-8
Zuletzt geändert von LittleMissGinger am Fr 2. Feb 2007, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

liebe ginger, das leben ist doch nur deshalb so schön, weil der tod als ständiger begleiter neben uns herläuft... 8)
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altered
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Beitrag von altered »

hmm ich schätze ich habe wider neue munition:

was meinz iht zum folgenden argument gegen den buddhismus (die christen verschone ich jetz mal):


Also für die Buddhisten bedeutet das leben leiden, diese leiden entspringen aus begierden (korrigiert mich wenn ich falsch liege).
Die buddhistische lehre besagt nun (und entwickelte methoden dafür), dass wir das leiden überwinden können, wenn wir unsere begierden überwinden.

Aber genau hier liegt der logische fehlschluss der buddhistischen lehre,
denn wenn wir durch die überwindung der begierde, das leiden überwinden wollen, so wollen wir dies nur aus der begierde das leiden zu überwinden.

also ist "das leiden überwinden zu wollen" eigentlich selbst schon eine begierde und wir könnten nie erleuchtet werden, da diese letzte begierde nicht überwunden werden kann. (quod erat demonstrandum)
Dieser Beitrag ist an jene gerichtet die Wissenschaft von Satire zu unterscheiden wissen.

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Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

@altered

du bist nicht der erste, der diesen scheinbaren fehlschluss erkannt hat... tatsächlich ist es sogar ein uraltes argument in der diskussion um den buddhismus... jeder schüler steht ziemlich schnell vor dieser frage und wird sie für sich lösen müssen...

und ich sag dazu:

wille ist nicht gleich begierde... wille ist frei von anhaftung, begierde nicht... wille entsteht durch die absicht des reinen, selbstlosen geistes (der "buddha-natur"), begierden hingegen entstehen im "ich", das durch die befriedigung von "bedürfnissen" stets nur das eigene wohlergehen zum ziel hat...

das streben (der wille) nach erleuchtung KANN natürlich zur begierde werden, da hast du schon recht...aber in der praxis sieht es eher so aus, dass das "ich" mit seinen begierden alles nur erdenkliche tut, um uns von dem willen nach erleuchtung abzulenken...

weisst du, mit logik kannst du ALLES aus den angeln heben... ich bin in meinem leben wohl noch keinen gedanken und keinen antworten begegnet, die man nicht mit einer gegenlogik hinterfragen oder widerlegen könnte... aber das ist ein weg ohne ziel...und gerade im buddhismus ist der punkt, an dem man mit logik einfach nicht weiterkommt sehr schnell erreicht... weisst du was ein koan ist? das sind fragen, die dem schüler gestellt werden, die aber völlig paradox und unmöglich mit logik zu lösen sind... sie dienen dem zweck, die grenzen des verstandes und der logik aufzuzeigen... und eben genau von diesem denkschema loszulassen, um sich der frage rein intuitiv im zustand der meditation zu nähern....was dann in einer "erfahrung", einer einsicht, also in einem bestimmten bewusstseinzustand kulminiert, der nicht in worte fassbar ist... an der reaktion des schüler erkennt der fragesteller jedoch, ob der schüler die "einsicht" hatte, also die gewollte erfahrung gemacht hat...

du wirst, wenn du nur willst, noch hunderte sinn- und logikfehler im buddhismus (und allen anderen religionen und philosophien) finden... diese mühe kannst du dir jedoch sparen, das haben andere vorher auch schon zu genüge getan...hehe :wink:
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Waldfrieden
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Beitrag von Waldfrieden »

( (( {-_{-_-}_-} )) ) hat geschrieben:
weisst du, mit logik kannst du ALLES aus den angeln heben... ich bin in meinem leben wohl noch keinen gedanken und keinen antworten begegnet, die man nicht mit einer gegenlogik hinterfragen oder widerlegen könnte... aber das ist ein weg ohne ziel...und gerade im buddhismus ist der punkt, an dem man mit logik einfach nicht weiterkommt sehr schnell erreicht... weisst du was ein koan ist? das sind fragen, die dem schüler gestellt werden, die aber völlig paradox und unmöglich mit logik zu lösen sind... sie dienen dem zweck, die grenzen des verstandes und der logik aufzuzeigen... und eben genau von diesem denkschema loszulassen, um sich der frage rein intuitiv im zustand der meditation zu nähern....was dann in einer "erfahrung", einer einsicht, also in einem bestimmten bewusstseinzustand kulminiert, der nicht in worte fassbar ist... an der reaktion des schüler erkennt der fragesteller jedoch, ob der schüler die "einsicht" hatte, also die gewollte erfahrung gemacht hat...

du wirst, wenn du nur willst, noch hunderte sinn- und logikfehler im buddhismus (und allen anderen religionen und philosophien) finden... diese mühe kannst du dir jedoch sparen, das haben andere vorher auch schon zu genüge getan...hehe :wink:
sehr schön geschrieben!
...und bin da zu 100% gleicher meinung
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Beitrag von altered »

@ ( (( {-_{-_-}_-} )) ):

ist mir klar das ich nicht der erste bin der auf dieses argument gestossen ist.

und ich sehe auch irgendwie ein, das ich mit logik nicht alles erklären kann (obwohl ich nicht sicher bin, villeicht bin ich ja auch nur zu schlecht in logik).
aber ich denke auch, und das ist der grosse vorteil des buddhismus gegenüber anderen religionen, das er gerade so leuten wie mir, die halt trostlos skeptisch und rationalistisch veranlagt sind auch die chance bietet diese reflexive kritik auszuüben, während im christentum beispielsweise schon kritik dem glauben gegenüber als unglaube gilt.
ich denke das dies, der einzige weg ist über den ich zur erleuchtung im buddhistischen sinn kommen könnte (ausser villeicht die spontane erleuchtung, die ich aber anzweifle).

deine antwort (die ich übrigens sehr gut und sehr lehrreich finde), das wille und begierde zu unterscheiden sind, ist doch schon eine logische aussage, die sich aus unserer (deiner) analyse meiner aussage heraus ergeben hat. so umschrieben widerspricht sich der buddhismus nicht mehr, im logischen sinn. du hast nicht aufgezeigt das die logik nicht anwendbar ist auf dieses problem, sondern hast aufgezeigt, dass iche möglicherweise (bestimmt sogar) einen logischen fehlschluss getroffen habe, indem ich zwei begriffe vermengt habe die nicht dieselben sind (begierde und wille).
ok, ich gebe zu, das auch wenn man die begriffe unterscheidet, logische fehler in der lehre gefunden werden könnten (ich hab auch schon welche, poste sie villeicht auch irgendwann mal).
aber das system hat sich sicherlich verbessert.

die frage ob wir mit der logik an ein ende kommen (ob das system irgendwann perfekt sein könnte) oder ob sie in einem unendlichen regress ufert ist eine wirklich gute frage und erinnert mich an folgendes beispiel:

Achilles und die Schildkröte bezeichnet ein Paradoxon des griechischen Philosophen Zenon von Elea.

Achilles, der schnellfüßige, unbesiegbare griechische Held, misst sich im Wettrennen mit einer Schildkröte. Weil die Schildkröte um vieles langsamer ist, gibt er ihr einen großen Vorsprung. Um sie nun einzuholen, muss Achilles aber erst den Punkt erreichen, an dem die Schildkröte startet. Wenn er diesen Punkt erreicht hat, hat sich die Schildkröte aber ebenfalls weiterbewegt, sie liegt also immer noch vorne. Hat Achilles auch diese Strecke überwunden, so hat sich auch die Schildkröte wieder ein Stück weiter bewegt. Achilles kann die Schildkröte also niemals einholen.


doch ist es möglich völlig ohne logik zu leben? zu existieren? gut zu handeln? mir scheint es so, als würden wir, wenn wir die logik aufgeben, der welt und uns selbst gegenüber gleichgültig werden (was von meinem jetzigen standpunkt aus gesehen auch irgendwie der sinn de buddhismus ist, zumindest der sinn des ursprünglichen buddhismus, das mitleid ist wie ich vernommen habe erst später in diese lehre eingeflossen).

(ok ich bin jetzt völlig perplex von den vielen komplizierten logischen untersuchungen die ich momentan in meinem kopf anstelle, ich denke der koan hat gewirkt ich muss wirklich kurz mal meditieren gehen, das hilft... aber ich werde nicht aufgeben und kritisch meine fragen stellen, denn ich glaube es ist sicherlich besser kritisch zu sein und auf grund der kritik und selbstkritik eine lehre zu glauben. als es sich einfach machen und einen glauben kritiklos zu übernehmen... man liest sich )

(diese aussage ist geb ich zu sehr spekulativ)

:P
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Beitrag von %A% »

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Beitrag von %A% »

Ich wünschte ich hätte die möglichkeit all die Dinge die ich zu dem Thread im Kopf habe per Mausklick hier reinzuschienben..das wär echt praktisch.

Ich finde es sehr wichtig das man Religionen und Philosophien braucht um mit seinem Geist zu arbeiten. Und sich dabei auch auf die Positiven schwingungen ausrichtet also die Weisheit die in den endsprechenden Lehren zu kommuniziert werden versucht.
wo es Menschen gibt gibt es immer wieder auch die ganzen geschichten die die Menschan halt reinbringen..also zwischen Ausbeutung bis zu totaler Blödheit alles drin.
und dann finde ich wenn man sich irgendwie auf eine Suche macht sollte man halt suchen was einem am Meisten anspricht. Ich glaube und spühre das das Herz aller Religionen eins ist. und es gab ja in allen Traditionen Heilige die uns Zeigen das es geklapt hat oder??

Zum Buddhismus..aus meiner Perspektive ist das keine Religion. Es geht Ja im Buddhismus nicht darum an das und das zu glauben und dann kommst du da und da hin. Es heisst DU kannst erleuchtet werden.
Es ist wohl ein bischen ein Problem das wir so viele Konzepte über Erleuchtung haben und nicht Verstehen was Buddha eigentlich heisst. Der Erwachte (erwacht aus den negativeen emotionen usw.), der Siegreiche (der der sein eigenes Bewusstsein gezähmt hat) ...

Ich will hier eigentlich nicht argumentiereen und so.. ich habe gar nicht die Zeit dazu.. und ausserdem mach ich mir schon sorgen dass ich überhaupt was schreibe.. weil ich nämlich immer etwas vergesse.. und wenn ich dass dan korrigiere dann vergesse ich wieder etwas und dass müsste ich ja dann auch wieder korrigieren. also darum ganz klar..das sind jatz mal alles behauptungen :!:

die vier edlen Wahrheiten sind eine provisorische Belehrung.. sie gehören zu den Grundlegenden Lehren (Hinayana) und wer diesem Weg folgt realisiert die Egolosigkeit des selbst. Arhat/Prathyekabuddhaschaft.

Es ist einfach wichtig zu fragen WO IN MEINEM GEIST Leiden ist...

Ich glaube das meiste sind eigentlich auch übersetzungsfehler.. und da wir ja hier im Mystery Forum sind finde ich es einfach noch wichtig darauf hinzuweisen das die Schriftliche übertragung nur ein Teil von Buddhas Lehren ist. Es gibt nach wie vor müntliche übertragungen und das find ich persönlich praktischer.
Ich lese nicht gerne Gebrauchsanweisungen.. lass es mir leiber erklären.
Darüber hinaus gibt es noch die Zeichen und die Geist Direkt Übertragung.

Naja..jedenfals endspringen aus dem Erleuchtungsgeist verschiedenen Lehren die den jeweiligen Kapatzitäten der Wesen endsprechen. Meine Persönliche Lieblingslehre wurde im Bereich der Raksha-Dämonen Praktiziert und nach dem Tod des Buddha in der Luft verborgen (die Lapislazulischriften) ich kenne mindestens eine Person die sie aus der Luft wieder empfangen hat. ein ziemlich cooler Goaner. Ich glaube nicht das er das im konvenzionellen Sinn als Buddhismus Wahrnimmt. Er praktiziert es jedoch ganz klar im Sinne des Mahayana. (Der Lehrziklus wo auch die Traumgleiche Natur der Realität betont wird.. es gibt Geschichten darüber das anhängern der Grundlegenden Lehre der Kopf explodiert ist als sie diese Lehren hörten...fing i luschtig.. auso nid das nä dr kopf explodiärt isch... d gschicht..hier wird auch Mitgefühl betont im Sinne Von Althruismus)
Ich möchte es auf mich nehmen doch jedem der goa hört sich damit zu befassen dass es ein Mantra Fahrzeug gibt..
..denn es heisst.. das Mantra Fahrzeug ist Frei von Unklarheit.
Und da Ihr Goa hört habt Ihr ja einen offensichtlichen Bezug zu Vibration/Sound/Klang...

Um jetz doch noch altereds Frage zu beantworten ob es eine Lehre gibt..
(oh.. kann nicht runterscrollen... zu weit weg) ....

Also es gibt die Kategorielosen Lehren des Maha Atiy. Auch Grosse Vollendung oder der Weg des Lichts genannt. Es ist eigentlich keine Lehre.. gleichzeitig kann man sagen dass es schlussentlich der Gipfelpunkt jedes Spirituellen Pfades ist. Und es wird auch innerhalb des Buddhismus gelehrt.. ist aber in diesem Sinne grösser als der Buddhismus. Denn es ist ein Geisteszustand. Und der Buddha sagte dazu dass die Grundlagen für diese Bewusstsein auf 13 Planetensystemen existiert in unserer (Galaxie..Milchstrasse..weis nicht ist so ein Sanskrittherm den ich nicht verstehe)

........ig wünschti ig chöntmi mängisch chli klarär mitteilä

Da ig das nid cha hani ungr no nä Text igfüät wo usm nä Bekenntniss-Tantra chunt..übrigens einä vo dä erschtä sötigä Textä wo vo Lamas säubr isch iz änglischä übrsetzt wordä. (vom Chögyam Trungpa) vili versteit mä nid aui wort(ig ou nid) Kuntusangpo ist "das ursprüngliche-Immer gute" . dharmakaya beschreibt eigentlich das gleiche.. der Text geht für mich sehr subtil immer tiefer.. ich meine das gleiche auch mit A%. Ein Wort hab ich selbst geändert. rigpa. Das sollte man eigentlich bei solchen Texten nicht machen aber es ist ja eh nicht mehr der originaltext sondern englisch. Mich hat der Text umgehauen. aber wie gesagt füge ich Ihn ein um meinen unzulänglichkeit zu bekennen. Vieleicht haut ihn aber trotzdem jemand um wie mich. Ich würd jedenfalls ein paar mal sterben um zu so einem Text tanzen zu können :roll:
und eben.. geht irgendwie schrittweise vorwärz.. wenn man den Text von hinten liest das ist vieleicht ein problem weil man dann nicht der schrittweisen vertiefung der Erfahrung folgt..
glaub das isch ou s problem wemä numä sachä usäpickt u sä när usm gwöhnlächä blickfäud wärtät.
Zuletzt geändert von %A% am Fr 16. Feb 2007, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von %A% »

hung%
!
When the absolute space of phenomena is beyound elaboration,
how tiresome is the view of existenc an non-existence!
How frustrating it is to cling to fixed ideas about reality!
in the expanse of bliss beyound elaboration, we confess!

When the state of Samantabhadra is beyound good or bad,
How tiresome is the view of pure and impure!
How frustrationg to cling to ideas of good and evil!
in the expanse of bliss that is Samantabadra, we confess!

When equalness is beyound all distinction of sice,
How tiresome is the view of self and other!
How frustrating to cling to the duality of great and small!
In the expanse of equality and perfect bliss, we confess!

when the mind of awakening is beyound birth and death,
how tiresome is the view of this life and the next!
How frustrating to cling to the duality of birth and dying!
In the anchanging expanse of deahlessness, we confess!
When the great bindu is beyound corners and edges
How tiresome is this view of form and substance!
How frustrating to cling to shapes with sides and corners!
We confess in the expanse of the bind, the perfect sphere!

In the state beyound change thrutghout the three times,
How tiresome is the view og beginnings and endings!
How frustrating to cling to ideas of change and transformation!
We confess in the expanse beyound the changes of past, present and future!

When naturally arising wisdom is neither to be sought for nor accomplished,
how tiredsome is the dualistic view of cause and effect!
How frustrating to cling to ideas of effort and attainment!
We confess in the naturally arising, effortless expanse!

When the pure wisdom of discriminatin aweareness wisdom is beyound eternalism and nihilism,
How tiredsome is the dualistic view of perceiver and perceived!
how frustrating to cling to things as everlasting or non-existent!
We confess in the expanse of pure awareness-wisdom!

Wen pure reality is beyound the elaboration of ideas,
How tiresome is the dualistic view of pain!
How frustrating tto cling to a centre and extremes!
We confess in the expanse of utterly pure dharmata!

When the celestial palace is beyound dimension,
How tiredsome is the view of of outside and inside!
How frustrating to cling to the duality of wide and norrow!
We confess in the in the boundless, unconfined expanse!
When the space of the consort is beyound high and low,
How tiredsome is the view of upper and lower!
How frustrating to cling to the duality of above and below!
We confess in the expanse of the secret place beyound dimension!

When the dharmakaya is free of duality,
how tiresome is the view of outher an dinner!
How frustrating to cling to the duality of wolds an inhabitants!
We confess in the immutable expanse of dharmakaya!

How sorrowful is the state of ignarant, deluded beings,
Who cling to sings of substance in what has no form!
how urrerly misstaken are the minds of the deluded,
Perceiving an "I" and a self in what is beyound arising!

Not knowing appearance and existenc to be an illusion,
They feel attachement for wealth and possesions.
Not knowing that samsara has no thruth reality,
They think the company of friends and family will last forever.

How utterly mistaken are the minds of ignorant beings!
They reject the truth and pud their energy in harmful deeds,
Spurning Buddha`s words, they fall prey to life`s addictions,
and apply their intelligence to tasks of meaningless distracion.
How pitful are those whose lives lack meaning in this way!
In the expanse beyond dissipating or conservating, we confess!
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