Korea will mit der Robotik weltweit an die Spitze kommen und setzt auf intelligente, aber preisgünstige Netzwerkroboter
Südkorea will mit großem Elan zu einem der Länder werden, die in der Entwicklung von Hightech ganz vorne stehen. Schon jetzt hat das Land die höchste Internetdichte. 12 von 15 Millionen Haushalte haben einen Breitbandzugang. Mit der neuen Stadt Songdo City, einer "ubiquitous city" für 65.000 Bewohner, die bis 2014 fertig gestellt sein soll, soll die Vernetzung und Computerisierung mitsamt einer umfassenden Verwendung von RFID-Chips so weit wie möglich vorangetrieben werden. Bedenken wegen des Schwindens der Privatstphäre hat man hier sehr viel weniger als im Westen.
Nicht nur in der Biotechnologie, was beispielsweise das Klonen und die Forschung mit Stammzellen anbelangt, ist Südkorea vorne dran, sondern mit aller Macht will man auch in der Robotertechnologie an der Spitze stehen. Hier wird ein großer Markt erwartet, wenn Roboter in die alltägliche Lebenswelt eindringen. Südkorea ist wie auch Japan ein Roboter freundliches Land, das zumindest bislang wenig Probleme mit dem künstlichen Leben hat.
Gerade hatte in Südkorea wieder einmal die Roboterolympiade stattgefunden, die hier Mitte der neunziger Jahre von Kim Jong-hwan, Professor am Korea Advanced Institute of Science and Technology, entwickelt wurde (Von Ubibots und Sobots). Ähnlich wie beim RoboCup treten hier Roboter gegeneinander an, um in bestimmten Disziplinen wie Tanzen, Treppen Steigen, Basketball, Boxen, Gewichtheben oder Klettern über Hindernisse die erfolgreichsten Entwicklungen zu zeigen. Gefördert werden sollen vor allem Schüler und Studenten, die ihre neuesten Erfindungen vorführen können, um so das technische Interesse und Innovationen zu fördern.
Informations- und Kommunikationsminister stellt die netzwerkbasierten Roboter vor.
Das Informations- und Kommunikationsministerium fördert massiv die Entwicklung von Robotern, beispielsweise auch netzwerkbasierte Roboter, die das gut ausgebaute Breitbandnetz nutzen. Man will den globalen Markt mit relativ billigen Haushaltsrobotern erobern. Um nicht alle Funktionen in den Roboter selbst implementieren zu müssen, was diese teurer und inflexibel machen würde, setzte man auf netzwerkbasierte Roboter, bei denen der größte Teil der Datenverarbeitung über die Anbindung an das Internet, also über Outsourcing an Supercomputer geschieht . Und natürlich werden diese intelligenten Roboter, die abgesehen von der Motorik ihre Kapazitäten und ihre Software on demand über das Breitbandnetzwerk beziehen, wie die geplante Stadt im Rahmen eines Projekts mit dem Namen "ubiquitous robotic companion" (URC) gefördert.
Entwickelt wurden bislang fünf verschiedene Prototypen, die alle mit Rädern ausgestattet sind und nun in 64 Haushalten und zwei Büros einen Test unterzogen werden sollen. Die drei Prototypen zwischen einem Meter und 50 cm Größe sollen kranke und behinderte Menschen unterstützen, manche Haushaltsarbeiten ausführen oder zur Betreuung von Kindern dienen, denen sie beispielsweise etwas vorlesen. Sie sie sind ständig online, können auch teilweise ihre Batterien wieder aufladen und so wichtige Tätigkeiten wie eine Pizza-Bestellung ausführen. Mit zwei weiteren Prototypen soll deren Einsatz bei Post oder Banken erkundet werden.
Gefördert werden zudem Roboter, die autonom handeln, sich den Menschen anpassen und in Interaktion mit diesen lernen können (Trennung von Gehirn und Körper). Bis 2015 will man einen URC-Roboter mit Selbstbewusstsein entwickelt haben. Allerdings sind netzwerkbasierte Roboter auch besonders riskant. Sie können bei Netzproblemen ausfallen oder in ihrer Handlungsfähigkeit beeinträchtigt werden, sie können aber auch das Ziel von Viren oder Hackern werden.
Die drei Internetroboter für die Privathaushalte sollen, wie der koreanische Informations- und Kommunikationsminister ankündigte, ab Ende des nächsten Jahres mit einem Preis zwischen 1000 und 2000 US-Dollar auf den Markt kommen. Verbunden werden sie mit dem Internet über WLAN sein. Man hoffe, so Minister Chin, dass mit Massenfertigung der Preis noch unter 1000 Dollar sinken werde.
Bis 2011 will man drei Millionen von diesen Robotern in Korea verkauft haben. 2020 soll dann jeder Haushalt in Korea mindestens einen Roboter besitzen. "Gestützt auf die Netzwerkroboter", so Chin optimistisch, "kämpfen wir darum, bis 2010 einer der drei weltweit führenden Roboterproduzenten zu werden". Das werde dann nach Chin einen Geldsegen für Korea bringen, um 2015 soll nämlich der Markt für Roboter weltweit jährlich 300 Milliarden Dollar betragen.
Quelle:
heise.de
das sind mer aber rosigi Zuekunftsussichte, nimmt mi Wunder wieviel Hacker agriff i dere Testphase statt finde werdet. Döt wärs mal guet liebi Hackerz: um de Lüt döt vor Auge zfüehre was für riesigi Gfohre bestönd! Vo somene Supercomputer chan den jede X-beliebig Befehl gsendet werde, das ladet doch mega zum Missbruch i.....wie ufem Serviertablett sogar, und den sett jede hushalt so en Roboter ha?? I-Robot, Matrix und Co. lönnd grüesse....
geldgeldgeldgeldgeld....