Ich denke, dass es bei vielen eine Art Selbstschutz ist. Vor allem intensive Konsumenten, die gerade von 100 auf 0 zurückfahren (ist ja relativ oft so, da ein Zurückschrauben manchmal verdammt schwer ist und viel Selbstdisziplin verlangt). Sie könnten sich zwar grundsätzlich gut vorstellen an eine Party zu besuchen und nichts zu konsumieren, befürchten aber in alte Suchtmuster zurück zu fallen. Für sie gehört die Situation Party einfach mit ihrem Drogenkonsum zusammen und deshalb vermeiden sie diese ganz einfach, um den Kampf zwischen ihrem Willen und der Sucht nicht führen zu müssen. Ich habe dies jedenfalls oft beobachtet, dass mit dem Umdenken beim Drogenkonsum auch gerade der Rückzug aus der Szene gekommen ist, um sich den Ausstieg zu erleichtern.subconsciousmind hat geschrieben:Und warum schaffen es die wenigsten, wenn sie mit den Drogen zurüchschrauben den parties auch ohne Drogen etwas abzugewinnen?
Ein zweiter Punkt ist sicher das Zusammenspiel von Drogen und Musik. Wie für viele ein gewisser Alkoholpegel nötig ist, um überhaupt in Tanzstimmung zu kommen (der Ausdruck Tanzpegel sollte man eigentlich in den Duden aufnehmen), ist dies mit Drogen nicht viel anders. Es fehlt einfach was, wenn man auf dem Dancefloor steht, es reisst nicht mehr so mit, die Musik berührt nur noch selten und die Party macht vor allem noch bei einem guten Gespräch am Feuer Spass. Und für das muss man ja nicht unbedingt an eine Goaparty gehen.
Dies trifft natürlich nicht annähernd auf alle zu (also nicht gerade auf mich losgehen



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