(Man beachte die Symbolik

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Alternative Lebensentwürfe sind kein Ziel – sie werden eher belächelt und bemitleidet, all jenen, die von einer anderen, einer freieren, einer gerechteren Gesellschaft träumen, wird nur ein abschätziges Lächeln entgegengebracht, sie gelten als weltfremde Spinner, die ja vom Leben nichts wissen, von der Realität. Von welcher Realität denn? Einer, in der Banken die Welt in eine Krise stürzen? In der alle fünf Sekunden ein Kind durch Hunger oder Krieg stirbt? In der Gewalt und Diskriminierung an der Tagesordnung sind? In der der Profit der wenigen über das Leben aller anderen bestimmt? In dem es kein Entkommen gibt vor der Gier der Konzernchefs? Es hat manchmal fast den Anschein, als habe man keiner Generation so gründlich das Träumen abgewöhnt wie dieser. Denjenigen, die trotzdem gegen oder für etwas sind, die demonstrieren, streiten, anders sind, wird gern entgegnet: „Das bringt doch nichts!“ – es ist ein müdes Abwinken, es sind nicht die großen Ideale, die zählen, die von Freiheit und Frieden, es sind die kleinen von Sicherheit und Langeweile. Wie diskutiert man mit einem „Das bringt doch nichts“?
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