Donnie Darko

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Psymäleon
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Donnie Darko

Beitrag von Psymäleon »

Es gab zwar das Thema Lieblingsfilme bereits hier im Forum, aber es gibt da ein Film, denn ich einfach mal speziell herausheben möchte: Donnie Darko!!!
Bis vor einigen Wochen war mir der Film völlig unekant; mittlerweile habe ich ihn mir bereits 3 Mal angesehen, ja eigentlich mehr in mich aufgesogen. Selten hat mich ein Film in dieser Weise zum Nachdenken gebracht.
Hier mal kurz zur Story:
Auf den ersten Blick könnte Donnie Darko (Jake Gyllenhaal) ein normaler, unkomplizierter Teenager sein. Geordnete Familienverhältnisse, verständnisvolle Eltern, eine nette Freundin. Aber Donnie hat ein mentales
Problem. Besser gesagt, ein eingebildetes (... oder etwa nicht?) Kaninchen namens Frank. Ein drei Meter großes, ziemlich dämonisches Kaninchen. Nachts, wenn alles schläft, spricht seine sonore Stimme zu ihm und erteilt ihm Ratschläge. Die sind manchmal hilfreich ("Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke.") und manchmal nicht ("Lege deine Schule in Trümmer."), bezüglich jedweder Zukunftsprognose aber grundsätzlich zutreffend. Die elterlicherseits engagierte Diplompsychologin ist genauso ratlos wie der schuleigene Motivationstrainer (Patrick Swayze) oder die freundliche Klassenlehrerin (Drew Barrymore). Als Frank Donnie erklärt, dass in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat mal wirklich teuer.
Was ist Einbildung, und wo beginnt die Realität? Gar nicht so leicht zu sagen in Richard Kellys (Buch & Regie) Kinodebüt. Fest steht indes, dass "Donnie Darko" zu den originellsten, wendungsreichsten und intelligenteste Beispielen des neuen amerikanischen Horrorkinos zählt. Eine faszinierend Reise ins Ich.

Die Story mag sich ziemlich abgefahren anhören (ist es eigentlich auch), aber der Film ist so unglaublich gefühlvoll, philosophisch und einfach nur einzigartig (villeicht etwas zu vergleichen mit Butterfly Effect); unter anderem auch wegen dem genialen Soundtrack. Für mich nicht annähernd Horrorstreifen, sondern einfach nur ein nicht einzuordnender Hammerfilm. In so kurzer Zeit hat bei mir noch kein Film Kultstatus erreicht. Eine wirkliche empfehlung für einen anspruchsvollen Filmabend.

PS: Als Tip, wenn ihr euch den Film anschaut, nur die Director's cut version; sonst versteht man den Film beim ersten mal sehen noch weniger.

It's a mad World....
Es ist nicht wenig Zeit die wir haben. Sondern viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Psymäleon
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Beitrag von Psymäleon »

Als kleiner Nachtrag noch der Songtext, von demjenigen Song, der den Film am besten beschreibt und mitunter dafür sorgt, dass er am Schluss unter die Haut geht.

Jan Wayne - Mad World

All around me are familiar faces
Worn out places, worn out faces
Bright and early for their daily races
Going nowhere, going nowhere

And their tears are filling up their glasses
No expression, no expression
Hide my head I want to drown my sorrow
No tomorrow, no tomorrow

And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very, very
Mad World

Children waiting for the day they feel good
Happy Birthday, Happy Birthday
Made to feel the way that every child should
Sit and listen, sit and listen

Went to school and I was very nervous
No one knew me, no one knew me
Hello teacher tell me what's my lesson
Look right through me, look right through me

And I find it kind of funny
I find it kind of sad
The dreams in which I'm dying
Are the best I've ever had
I find it hard to tell you
I find it hard to take
When people run in circles
It's a very, very
Mad World
Zuletzt geändert von Psymäleon am Mo 12. Jun 2006, 11:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Silversurfer604
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:-)

Beitrag von Silversurfer604 »

na ja, Mad world ist ehrlich gesagt das Beste am Film, die story ist ok.

Grüessli
biberfreund

Beitrag von biberfreund »

Donnie Darko ist auch einer meiner Lieblingsfilme ;-) Habe die Story jedoch erst dank der Directors-Cut Version komplett verstanden... :roll:
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subconsciousmind
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Beitrag von subconsciousmind »

ich hatte den Eindruck der Film bezieht nicht wirklich stellung, aber villeicht hab ichs einfach nicht gerafft.

Fand den Film interessant, aber hat mir unter dem Strich nichts gegeben.
Liquidfreak
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Geiler film

Beitrag von Liquidfreak »

Also ich fand den film super.

ach übrigens, der end track ist von Michael Andrews & Gary Jules nicht von
jan wayne
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Beitrag von Psymäleon »

Ups, stimmt wegen dem Song. Da habe ich doch glatt ohne viel zu schauen die Lyrics mit falschem Interpret aus dem Netz kopiert. Danke für's richtig stellen...
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biberfreund

Beitrag von biberfreund »

Ich muss noch sagen, der Song zu Beginn des Filmes gefällt mir in der Originalfassung besser der im Directors Cut ;-)

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