Verschwörungstheorien

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Leuchtherz
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Leuchtherz »

die Ecke der "Verschwörungstheoretiker" haben ja ein neues, prominentes Mitglied gefunden /happy ;)

viewtopic.php?f=35&t=19237&p=191450&hil ... ow#p191445
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nexus
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von nexus »

villeicht lohnt es sich doch noch abundzu den tv einzuschalten, heute 20.15 zdf doku über verschwörungstheorien und ihre wahrheiten, kann aber nichts versprechen ;)
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Leuchtherz »

nexus, mein tip... lass den TV aus ;) da kommt nur das, was gesehen werden soll. Die massen Medien werden wohl kaum
so selbstkritisch sein und nun mal beleuchten was so alles nicht in den massen Medien gezeigt wird.
Es wird um "andere" Verschwörungen gehen und wenns gut geht werden beide Seiten "neutral" gezeigt.
Ich tip mal aber eher daraus das Sätze fallen wie: "Verschwörungstheorien gab es schon immer und die
meisten haben keine Fakten."

Ich hör dann doch lieber dem Gorbatschow zu wenn er sagt:"ich habe vor einiger Zeit JFK wieder gesehen. und ich empfehle jedem solche Filme zu schauen und nie zu vergessen."
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Romanus
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Romanus »

nexus hat geschrieben:villeicht lohnt es sich doch noch abundzu den tv einzuschalten, heute 20.15 zdf doku über verschwörungstheorien und ihre wahrheiten, kann aber nichts versprechen ;)
Wär' eigentlich für viele eine heilsame Sendung gewesen!
Ich befürchte jedoch, dass alle Argumente in dieser Doku von den Verschwörungstheoretikern als Infos der "verdummenden Massenmedien" abgetan werden. Diese "für" und "gegen"-VT-Lager werden sich nie annähern. Alleine schon, dass bei Umfragen die VT in der Regel die Minderheit bilden, wird diese im Glauben bestärken, dass sie "logischerweise" der kleinere Part der Menschheit mit dem Durchblick sind.

Dabei, zieht man alles rein was da an Dokus für und wider z.B. Mondlandung oder 9/11 'rum ist (und das habe ich mir seit Jahren angetan!), muss man ja schon sagen, dass mit ein wenig gesundem Menschenverstand die Dinge schon im richtigen Licht gesehen werden können. Ich will hier auch gar keine grosse Diskussion vom Stapel reissen, (keine Zeit dazu) nur zwei klitzekleine Beispiele seien angeführt:

1. Immer wieder ist zu hören, man habe 1969 schlicht nicht die Technik gehabt, um auf dem Mond zu landen. Dass aber die Amis schon Anfang der 50er Jahre (!) ihre Atomwaffenversuche (auf Bikini) mit Kameras aufgenommem haben, die 8000 (achttausend) Bilder PRO SEKUNDE zu schiessen in der Lage waren, haben wohl alle vergessen. Soviel zur Technik von damals, bzw. von noch viel früher.
2. Gebetsmühlenartig wird behauptet, es sei anlässlich 9/11 eine missile in das Pentagon geflogen (selbstverständlich von den Amis selbst abgefeuert). Es gibt SEIT ANFANG AN die Bilder, wie Flugzeugteile vor dem Petagon zusammen gelesen werden, und ebenfalls unzählige Aussagen von Passanten, es sei ein Flugzeug über ihre Köpfe hinweg ins Pentagon gerast. Dies wird von den VT schlicht ignoriert.

Ich will ja gar nicht behaupten, dass alles bei den Amerikanern immer mit rechten Dingen zugeht. Durchaus denkbar, dass man 2001 gewisse Hinweise (die nachweisbar im Vorfeld der Anschläge vorlagen) geflissentlich übersehen hat, um bei Eintreten eines derben Terroranschlags dann selbst "loslegen" zu können. Oder wie der damalige Anti-Terror-Beauftragte des weissen Hauses, Richard Clarke, kürzlich sagte: Es könne einerseits eine Endlos-Kette von Fehlleistungen gewesen sein "hard to believe - but possible", wie er meinte. Aber noch viel mehr Sorgen mache ihm die Vorstellung, dass die US-Regierung im Glauben wandelte, sie könne islamische Terroristen zu Agenten der USA ummodeln, und dass dies nach hinten losgegangen sei.
Aber der Rest der VT im Zusammenhang mit 9/11 (z.B. loose change) - Du meine Güte.....Schwachsinn hoch zehn!
The Dude

Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von The Dude »

Romanus hat geschrieben:2. Gebetsmühlenartig wird behauptet, es sei anlässlich 9/11 eine missile in das Pentagon geflogen (selbstverständlich von den Amis selbst abgefeuert). Es gibt SEIT ANFANG AN die Bilder, wie Flugzeugteile vor dem Petagon zusammen gelesen werden, und ebenfalls unzählige Aussagen von Passanten, es sei ein Flugzeug über ihre Köpfe hinweg ins Pentagon gerast. Dies wird von den VT schlicht ignoriert.
Ja in den Schafsmedien laufen die Gebetsmühlen bereits von Anfang an auf Hochtouren. Die BBC hat ja den zweiten einstürzenden Flieger schon etwa 5 oder 10 Minuten angekündigt.. welch dummer Fauxpas, denn im Hintergrund der Original-TV-Bilder ist ein Turm noch unversehrt :)
Dann die ganze WTC7 Sache die tunlichst unter den Tisch gekehrt wird etc.

Lies mal den folgenden Artikel (am besten den ganzen.. unten der Link) von Heise
Telepolis / Heise
Tendenziöse Berichterstattung prägt seit 10 Jahren die Mediendiskussion über die Hintergründe der Terroranschläge in den USA

Im Konflikt um die mediale Interpretation der Terroranschläge vom 11. September spiegelt sich ein beschämendes Maß an journalistisch-publizistischer Aggression wider. Kritiker, die zumindest zum Teil völlig legitime Fragen zu den Terroranschlägen in den USA stellten, wurden von Journalisten und Publizisten diffamiert. Die Sachfrage, nämlich ob die Anschläge vom 11. September zur Genüge aufgeklärt sind, haben bestimmte meinungsführende Journalisten versucht, durch einen Glaubenskampf aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen. Denkverbote wurden verhängt, die Hinterfragung des 9/11-Terrors wurde zum Tabu. 10 Jahre nach den Anschlägen ist eine geteilte Medienlandschaft zu beobachten.
[...]
War 9/11 wirklich das Ergebnis eines radikal islamistischen Hasses oder handelte es sich um einen Akt von Staatsterrorismus, damit eine eiskalt agierende Machtelite bestimmte tiefenpolitische Ziele erreichen kann?
[...]
Mit einem an Aggression kaum noch zu überbietendem "Journalismus" trat eine scheinbar geschlossene mainstreammediale journalistische Exekutivgewalt an, um einen freien und offenen Diskurs über die Anschläge zu zerschlagen.

Unter dem Vorzeichen, die Öffentlichkeit dringend vor einem falschen Geschichtsbild bewahren zu müssen, griffen hoch reputierte Journalisten zu den brutalsten Waffen, die Sprache zu führen erlaubt: Personen, die sich am politischen Diskurs beteiligen wollten, wurden diffamiert, psychiatrisiert und dehumanisiert.
[...]
Menschen, die annahmen, nicht die volle Wahrheit über den 11. September erfahren zu haben, wurden von Journalisten auf eine Stufe mit Affen gestellt (SZ: Bing! Bibber! Affen der Angst; Zeit: Ein Wahn stützt den anderen). Eine beschämende kulturhistorische Diskurswaffe kam so zum Einsatz, die darauf abzielt, Menschen in ihrem Sein herabzuwürdigen und ihre kognitiven Fähigkeiten auf die von Affen zu reduzieren.
[...]
Stattdessen konnte ein Journalismus beobachtet werden, der Wissen durch Glauben ersetzte und die scheinbar unerschütterliche Überzeugung der eigenen politischen Weltsicht an die Stelle des Prüfens und Hinterfragens treten ließ.

Journalisten schienen ein grenzenloses Vertrauen in die Verlautbarungen zu haben, wie sie vonseiten politischer Verantwortungsträger in die medialen Informationskanäle eingespeist wurden. Selbstständige Recherchen, die, losgelöst von den ausgestreuten Brotkrümeln der Politik, die Anschläge in aller Breite erfassten, gab es so gut wie keine.

Leitmedien übernahmen die Führung in der 9/11-Berichterstattung - viele andere Medien folgten ihnen.
[...]
Osama Bin Laden und Al-Qaida waren für den 11. September verantwortlich. Diese These war von Anfang an keine These, sondern ein unhinterfragter Glaubenssatz. Und auf diesen Glaubenssatz bauten Leitmedien ihre Recherchen auf.
[...]
Die so hoch als grundsätzliches journalistisches Qualitätsmerkmal gepriesenen unabhängigen, neutralen und objektiven Recherchen existierten faktisch, was die 9/11-Berichtersttattung angeht, nicht mehr.
[...]
Journalisten (vermutlich vermehrt bei den großen Medien) tendieren zu einer Berichterstattung, in der nachweisbare, konkret greifbare Fakten journalistisch sehr freizügig durch Elemente verwoben werden, deren Gebrauch man eher von einem Romanschriftsteller erwarten würde. Das Ergebnis dieses Fakt-Fiktion-Journalismus ist eine unglaublich realitätsnah erscheinende Berichterstattung, die sich wunderbar anschaulich und greifbar liest, die aber leider mitunter an ihren Realitätsansprüchen scheitert.
[...]
In den Stellungsnahmen der Zweifler und Skeptiker kam schon früh zum Ausdruck, dass sie die Schwach- und Bruchstellen der mainstreammedialen Berichterstattung zu den Terroranschlägen erkannten.
[...]
Keine Diskussion darüber, dass zunächst vonseiten der US-Regierung keine Interesse daran bestand, eine Untersuchung einzuleiten, keine Diskussion über die Gründe des Rücktritts von Henry Kissinger als Vorsitzender der Kommission, keine Diskussion über die mangelhaften Ressourcen, die der Kommission zur Verfügung gestellt wurden, keine Kritik an dem Verhalten der Regierungsmitglieder, von denen einige erst gar nicht, dann nur zu zweit, dann nur hinter verschlossenen Türen aussagen wollten, keine Diskussion darüber, dass wichtige Unterlagen zunächst zurückgehalten wurden oder nur einem Teil der Untersuchungsausschussmitglieder vorgelegt wurden, keine Rede von den Jersey Girls, dem Family Steering Committee und dem Kampf der Hinterbliebenen um Aufklärung.
[...]
Terroranschläge führen zum Kollaps einer kritischen, distanzierten und unabhängigen Berichterstattung

Die These der 9/11-Zweifler, beim 11. September könnten tiefenpolitische Hintergründe eine Rolle gespielt haben, wurde hingegen grundsätzlich als absurd abgetan.
[...]
Auch eine als vertrauens- und glaubwürdig erscheinende politische Persönlichkeit, deren Aussagen von den Medien aufgrund seiner Position als "legitimer Sprecher" nahezu unhinterfragt als wahr und korrekt mit in die eigene Berichterstattung eingebunden wird, wird den an sie gesteckten Ansprüchen nicht immer gerecht. Wie mangelhaft die mediale Aufarbeitung des 11. September aufgrund solcher Unzulänglichkeiten erst war: man möchte gar nicht drüber nachdenken.

All diese Beispiele und Überlegungen verweisen darauf, dass der Berichterstattung von Leitmedien bei Terroranschlägen, so bitter diese Erkenntnis auch ist, nicht getraut werden kann. Eine Hinterfragung der Informationen, wie sie vermittelt werden, ist zwingend notwendig. Terroranschläge führen nicht nur zu Bestürzung und Fassungslosigkeit der Menschen, die davon erfahren, sie führen auch in regelmäßig zu beobachtender Weise zum Kollaps einer kritischen, distanzierten und unabhängigen Berichterstattung. Leitmedien sind so sehr abhängig von den Informationen, die vonseiten der Politik kommen, dass eine eigenständige Meinung, die alle zu bedenkenden Möglichkeiten mit einbezieht, nicht gegeben ist.
[...]
Der Verschwörungstheoretiker wurde als Prügelknabe geschaffen
[...]
Der Verschwörungstheoretiker, dieser Typus (klingt so schön nach einem wissenschaftlichen Kategoriensystem) Mensch, der es doch eigentlich nur wagt, politische Sachverhalte eigenständig zu beobachten, Nachrichten zu verfolgen, sie zu überdenken, sie zu analysieren, sie zu dekonstruieren (gewiss nicht immer glücklich und gewiss in vielem kritisierbar) und gegebenenfalls sich zu Wort meldet, um Fragen zu stellen, um Bedenken anzumelden, also dieser Typus, so lehrten es die Medien, gehört wohl zu den widerlichsten Menschen überhaupt. Die Berichterstattung zu den Verschwörungstheorien des 11. Septembers hat eindrucksvoll gezeigt, wie dieser Typus zu verstehen ist:

Er ist:

Paranoid

Naiv

Verklemmt

Autoritätsfixiert

Nimmersatt

Ein Pedant

Ein Apokalyptiker

Ein politischer Tagträumer

Ein Politparanoiker

Ein Wahrheitsverdreher

Ein Spinner

Ein Netzwerker

Ein Junkie

Ein Wahrheitsverdreher

Ein Affe

Außerdem:

Verfällt er einem Wahn

Er schlampt

Er betreibt Falschmünzerei

Er bringt paranoide Fantasien auf Touren

Er bedient sich eines Pseudo*Rationalismus

Er zehrt davon, dass man ihm nicht glaubt

Er möchte gerne an abstruse Komplotte glauben

Er zitiert Experten herbei

Er fragt sich Stück für Stück fort aus der Realität

Er legt Hinweise im Schubfach ab

Er ignoriert

Er nimmt keine Notiz

Er verdrängt die Wahrheit

Er lebt im Fieber des Bestätigungswahns

Begreift nicht

Er traut nicht über den Weg

Ihm wollen bestimmte Dinge plausibler vorkommen als andere

Er behindert die Wahrheitsfindung

Er vergeudet Energie

lässt keinen Zweifel zu

Er stellt absurde Fragen
[...]
Wer feststellte, dass am 11. September diverse War Games stattgefunden haben, bei denen unter anderem das Simulieren von Flugzeugentführungen auf dem Programm stand, und daraufhin die ein oder andere Frage stellte, sah sich plötzlich von den Medien verdammt.
[...]
Die Frage an sich, sie ist nicht mehr, was sie war, sie pervertierte über den Umweg der kritischen Nachfrage im allgemeinen Mediensalat und unter Beihilfe gewissenloser Verleger zur totalen Verschwörung. [Hans Leyendecker, hochdekorierter Top-Rechercheur]
[...]
Doch 10 Jahre nach dem 11. September 2001 ist festzustellen, dass alle Versuche vonseiten der großen Medien die Gegenöffentlichkeit zu diffamieren und zu psychiatrisieren, nicht den gewünschten Erfolg aufzubieten vermochten. Erreicht wurde, dass der Begriff Verschwörungstheorie verbrannt ist, erreicht wurde, dass die Bezeichnung Verschwörungstheoretiker zu einem Schimpfwort erster Güte geworden ist.
[...]
Wer aber dann als Geschichtsprofessor und vor allem auch: als Publizist nach einer Überwachungsinstanz verlangt, die die positive Rezension hätte verhindern müssen, muss sich fragen lassen, wie er eigentlich über Meinungs- und Pressefreiheit denkt.
[...]
Viele Journalisten stellen nicht das zur Debatte, was die Gesellschaft bewegt, sondern das, was die Gesellschaft ihrer Meinung nach bewegen sollte. [...] Die Folge ist eine immer größer werdende Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung. [Peter Glotz]
[...]
Die Aussage: "es gefällt ihm, gefragt zu sein" schürt hinzu noch unterschwellige Ressentiments des Lesers gegenüber Bülow, da suggeriert wird, dass Bülows Interventionen in Sachen 9/11 vor allem durch seine Eitelkeit motiviert seien, was negative Rückschlüsse auf seine Persönlichkeit zulässt. Die Beispiele ließen sich fast bis ins Unendliche fortführen. Von Anfang an haben Medien die Stimmen der Skeptiker in einer Rahmung präsentiert, die in hohem Maße tendenziell ist.
[...]
Es genügt nicht, die eine oder andere These zu 9/11 zu widerlegen und dann so zu tun, als sei die Frage, ob Tiefenpolitik am 11. September eine Rolle gespielt hat, vom Tisch. Es bedarf eigener ergebnisoffener Recherchen, deren Antrieb klar erkennen lässt, dass ein Verständnis der Strukturen von Tiefenpolitik, Staatsterrorismus, False Flag Operations und verdeckter Kriegsführung vorhanden ist. Hinzu kommt: Wenn Menschen, die an eine Verschwörung glauben, schon auf dem Titel mit dem extrem negativ konnotierten Wort Fanatiker klassifiziert werden, liegt die Vermutung nahe, dass der veranschlagte Journalismus nicht frei von Tendenzen ist.
[...]
Das Buch 9/11 - Der Kampf um die Wahrheit von Marcus Klöckner ist eben in der Telepolis-Buchreihe erschienen (Verlag Heinz Heise, 218 Seiten, 16,90 Euro).
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35430/1.html[/quote]

Dann lies mal folgenden Thread komplett durch. viewtopic.php?f=25&t=10828&p=109902&hilit=nwo#p109902

Und wenn Du dann immer noch der Meinung bist, dass hier auf Erden alles mit rechten Dingen zugeht, dann wünsche ich Dir weiterhin noch viel Spass in der Phantasiewelt :-)

Liebe Grüsse
The Dude

Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von The Dude »

Sorry ich muss nen neuen Post schreiben, weil das Problem mit den Links nachwievor besteht und ich kein Bock habe alle extra wieder neu reinzukopieren...

Was die "Aussagen von Passanten" angeht... weisst Du wie viele Aussagen von Passanten, Feuerwehrleuten und anderen Anwesenden von mehreren heftigen Detonationen sprachen?
Usw.
Aber eigentlich hab ich zu dem Thema schon alles gesagt hier in diesem Forum.
Die Suchfunktion funzt bestens ;)
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Leuchtherz »

vergiss es Dude. Wir müssen geheilt werden. und der TV heilt weist Du und er bildet. und es ist alles in Ordnung. und die herrschende Geschichtsschreibung ist nicht die der Herrschenden. auch das hat nicht Karl Marx gesagt sondern ist auch nur wieder eine Verschwörung, zum die lieben, seit Jahrzehnten fürsorglich für uns kriegführenden und selbstlosen Staaten, die uns allen eine bessere Welt schenken, zu diffamieren. Sie alle stecken doch nur voller Wahrheit und Weisheit, sitzen lieb in der UNO, halten Händchen, hören sich ab und zu eine 12Jährige an die ihnen erzählt was ein Gewissen ist und im Hintergrund verkaufen sich gegenseitig weiter Mordinstrumente und Massenvernichtungswaffen um am Ende loszuheulen wenn irgend einer einen Krieg damit anfängt. ich liebe dieses tun, und könnte es mir gar nicht mehr anderst vorstellen.ist ja seit ich geboren wurde so. Bitte heilt mich lieber TV damit ich getrost und glückselig weiter mich mit meiner kleinen, heilen Welt beschäftigen kann und selbst befriedigt über alles hinwegsehen kann worüber ich mir soo falsche gruyère Gedanken mache. oh Du heilige MantraBox lass weiter Morphium in die Wohnzimmer strömen um die freien Geister als Emotionszombis in schach zu halten. (geisteriger Kotzanfall ende)
Zuletzt geändert von Leuchtherz am Do 1. Mär 2012, 05:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von The Dude »

@Lüchti

Ja klar, everything is OK!

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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Leuchtherz »

Dude, am besten steckt man all diese "unzufriedenen", neidischen und nicht staatskonformen Menschen mal in die Psychiatrie und gibt ihnen glücksdrogen damit sie endlich einsehen wie gut und ehrlich es alle mit einander meinen. die "armen" geistig nicht der wirtschaft entsprechrnden dummen menschen hat man eh schon eine ausbildung bei der army angeboten um sich wenigstens so bildung zu leisten oder man stopft sie grad mit den neusten zu erforschenden pharmazeutika voll, natürlich gegen bezahlung und somit ist doch gar nichts dagegen einzuwenden das menschen die in der gesellschaft als dumm (schulisch) geltenden sich so ihr brot verdienen, als kanonenfutter und versuchskaninchen für die oberste, geldbesitzende Kaste. das ist die heutige moral und von ethikkomissionen abgesegnet. was will man da dagenen sagen, alles hoch intelligente menschen die das bestimmen. hauptsache mein TV läuft, und wehe wenn nicht, dann ruf ich dann schon diesen support an und pfeife denen meine meinung was ich für mein schwer verdientes geld so alles für anrechte habe, und das sie mir den weg zur bildung verweigern. (geistige katerkotzorgie ende)
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Fallen Angel 3 »

"unser" problem ist doch einfach, dass wir in einer zeit aufgewachsen sind (80er/90er) wo zum ersten mal in der geschichte der menschheit alles ganz danach aussah, als würde die welt jeden tag ein kleines bisschen besser. nur schon 1989, mauerfall, ende des kalten kriegs - umweltschutz - konzerte für afrika - die ganze techno bewegung, mit peace und love.
wir scheinen dadurch irgendwie übersehen zu haben, dass es in der gesamten geschichte der menschheit schon immer so war, dass einige wenige "regierten" und der grosse rest zum re-agieren gezwungen war.
früher war das halt etwas "offensichtlicher", wenn irgendein papst eine magenverstimmung hatte, wurden irgendwelche 15jährigen mädchen auf dem scheiterhaufen verbrannt. ursache und wirkung war da relativ offensichtlich.
heute ist halt alles komplizierter, nur schon die weltwirtschaft, da hat doch keiner mehr den durchblick. insofern glaub ich nicht wirklich an eine "verschwörung" à la agathe christie. es ist eher, und war schon immer, das problem, dass die breite masse halt wirklich ziemlich breit ist, und von all dem was so abgeht, weder etwas weiss, noch etwas wissen will, viel spannender sind doch inszenierte theaterstückchen à la hildebrand... acta? who cares? 50% der leute kann ja noch nicht mal englisch, geschweige denn juristisch... und "die da oben" sind auch nicht einfach durch und durch böse - sie sind einfach nicht fähig, die breite masse in die eine oder andere richtung zu lenken. sie lenkt sich selbst, und die mächtigen reiten einfach auf der welle mit, weshalb sie macht erlangen. siehe christoph blocher.
schön dem pöbel nach dem mund reden, dann klappts auch mit dem eigenheim (wulff hat nicht den fehler gemacht, dass er ein haus gekauft hat - er hat den fehler gemacht, dass er nicht mit dem axel springer konzern verhandelt hat...).
naja, es nützt alles jammern nichts. die menschheit ist grösstenteils blöd - und der kleine teil der nicht blöd ist, ist an der macht, und warum sollte er für dieses dumme volk ein quentchen seiner macht abgeben? würdet ihr das tun? ich mein: ehrlich jetzt, wenn ihr der präsident der weltbank wärt, würdet ihr ernsthaft euren job gefährden indem ihr dinge infrage stellt, wie die verschuldung von afrika? nun wenn die antwort darauf ja lautet, wisst ihr jetzt auch warum ihr den job nicht habt.
aber was uns angeht, so ist es doch so, dass wir einfach viel zu optimistisch und gutgläubig sind. wir glauben wirklich, dass es eine andere, eine bessere welt geben könnte, als die welt, die es nun mal gibt. und das ist einfach naiv. die "grossen" dinge ändern sich nie. es wird immer "oben" und "unten" geben, da kann sich marx dreimal im grab umdrehen. es wird immer kapital geben, selbst wenn es irgendwann "credits" heisst, wie in der science fiction.
was wir tun können, um damit besser klarzukommen: uns nicht ablenken! uns auf uns, unsere freunde, unsere familie konzentrieren. UNSER leben leben. die afrikaner und die reichen müssen das schliesslich auch.
es nimmt niemand niemandem ab, sein leben, und sein umfeld selbst zu gestalten. es ist dies eine eigen-verantwortung, die - wenn wir sie NICHT wahrnehmen - schnell zu kummer und leid (von uns und unserem umfeld) führt. da sollen, ja müssen wir uns hineinbegeben. was auf der welt an sich abgeht... das ist einfach pech.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Leuchtherz »

FA danke und Du hast in vielem soo recht. auch das mit dem Wulff, wunderbar beschrieben.
Was mich ankotzt sind die, die nicht mitdenken wollen, die, die tatsächlich jetzt denken der Wulff wäre ein dummer und naiver Mensch und er wäre der einzige "mächtige" der einem Chefredaktor anruft um eine veröffentlichung unangenehmer tatsachen zu verhindern. da schaltet man eifach das denken aus damit das eigene leben immer noch klar bleibt und sich gar nichts zu ändern braucht.
Mich kotzt die egalheit an die menschen an den tag legen, nur um selber keine konflikte auszutragen. mich um mein umfeld zu kümmern hält mich nicht davon ab unangenehme Dinge anzusprechen und für eine bessere zukunft einzustehen und konflikte auszutragen. es hindert mich auch nicht mich um meine emotionen zu kümmern , die von denen alle behaupten es sei wichtig sie auszuleben. ja genau, emotionen sind etwas sehr selbstsüchtiges und wenn man die welt anschaut wiederspiegelt sich dieser emotionale ausdruck der menschen in ihr. viele sind marionetten ihrer unterdrückter gefühle, ihres kontroll und wissenwahns ihrer unbewussten emotionen.
Man wird blind für Dinge die sich vor den augen abspielen.
Und was ich gar nicht mag und in mir die militante seite aufleben lässt ist das man menschen die etwas sagen, die hinstehen und mal ohne rücksicht auf eigene verluste das sagen was sie denken, das man diese als dumm, naive, braun, unfähig mit unbegreifbarem umzugehen usw. hinstellt. da machen sich gewisse menschen zum sprachrohr der mächtigen, plappern nach was auf rtl aktuell gesagt wird und halten sich für besonders schlau.
Gegen argumente die von Gandhi oder Einstein kommen ist man immun, nicht 5sek. sind diese es wert sich mal zu überlegen. nein, aber fressen und schlucken was im tv läuft das geht viel besser
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The Dude

Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von The Dude »

Panem et Circenses ;)

Und wenns mal brenzlig wird, ist schnell ein pöser Sündenbock gefunden... ob das jetzt ein Osama oder ein Wulff oder sonst wer ist... Dieses Sündenbock-Prinzip funktionniert bestens... leider...

Trotz allem ist es mMn. falsch einfach aufzugeben, und nicht für eine bessere Welt zu kämpfen, denn die Hoffnung, dass die NWO verhindert werden kann ist (noch!) nicht gestorben; auch wenn sie angeschlagen und angezählt ist... sie kann immer noch wieder aufstehen, kämpfen und siegen!
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Leuchtherz »

Dude, wer aufhört zu reflektieren, seinen Gefühlen ausdruck zu verleihen und vor allem ein ideal, eigene Wertvorstellungen zu haben, der gibt sich irgend wie selbst auf. ich finde es geht nicht um eine "bessere" welt, eine "bessere" zukunft, eine "bessere" Moral. es geht um das Seiende und das Selbst, um die Veränderung. es geht darum anzuerkennen das Veränderung immer stattfinden wird, es die Wirkung ist, die Wirklichkeit, das Seiende und das Selbst zugleich. Das Veränderung aus Konsequenz entsteht, nicht aus Schuld, nicht aus Sünde, nicht aus richtig oder falsch. Das der Mensch bis anhin versucht hat eine "bessere" Zukunft zu erreichen. Des Menschen Fokus war immer in die Ferne gerichtet. jetzt geht es einmal darum sich zu überlegen ob dies bis anhin richtig war, es dem Seienden und dem Selbst wirklich entspricht und wohin das es geführt hat. Sollen wir weiter den Fokus auf die Vergangenheit legen um weiter die selben Fehler zu machen die wir heute noch als richtig erachten? sollen wir weiter an ein ideelles Konstrukt einer Menschheit in der Zukunft glauben? oder wäre es an der Zeit Veränderung wahr zu nehmen, und dies als erstes bei sich selbst? und dann diese Veränderung zu begleiten, mit ihr eins zu werden, die Veränderung selbst zu sein.
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von The Dude »

Leuchtherz hat geschrieben:Dude, wer aufhört zu reflektieren, seinen Gefühlen ausdruck zu verleihen und vor allem ein ideal, eigene Wertvorstellungen zu haben, der gibt sich irgend wie selbst auf.
Du sagst es, obwohl ich das irgend wie irgendwie weggelassen hätte ;)
ich finde es geht nicht um eine "bessere" welt, eine "bessere" zukunft
Das find ich schon.. Persönlich seh ich das in meiner derzeitigen Inkarnation gar als den Hauptsinn, überhaupt hier zu sein..
Ich verachte sinnloses und nicht notwendiges Leid aufs äusserste.
es geht um das Seiende und das Selbst, um die Veränderung.
Ja, darum geht es auch. Um die Entwicklung seiner Selbst aus der Illusion der materiellen Vergänglichkeit :)
Für mich ist jedoch die einzig wahrhaftige Wirklichkeit in Ewigkeit und somit unveränderlich, unvergänglich und unwandelbar. Verstehe aber gut, wenn man das anders sieht ;)
Das Veränderung aus Konsequenz entsteht,
Ja! Aus dem Verantwortungsbewusstsein und konsequenten Lebens davon.
Sollen wir weiter den Fokus auf die Vergangenheit legen um weiter die selben Fehler zu machen die wir heute noch als richtig erachten?
Nö, vielmehr sollten wir die Vergangenheit nur noch dazu in den Fokus ziehen, um nicht schon gemachte Fehler zu wiederholen O:)
sollen wir weiter an ein ideelles Konstrukt einer Menschheit in der Zukunft glauben?
Ich finde, wir sollte weiter an die Möglichkeit der Manifestation einer Welt der Gleichwertigkeit aller Individuen glauben, und auch alles daran setzen, diese zu verwirklichen.
oder wäre es an der Zeit Veränderung wahr zu nehmen, und dies als erstes bei sich selbst? und dann diese Veränderung zu begleiten, mit ihr eins zu werden, die Veränderung selbst zu sein.
Ja, das auch :-D
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Re: Verschwörungstheorien

Beitrag von Leuchtherz »

ach ja... O:) danke Dude für die Anworten /color

hab da heut noch so eine "Verschwörungstheoretiker" gefunden... Leute von "Ansehen" die nun auch öffentlich mal sagen was "Dingens" ist O:)
Dirk Müller war früher ja Finanzexperte für die Medien aber nun spricht er auch Dinge aus die nicht so im TV gezeigt werden :)
mein Lieblingszitat von Ernst Prost (Unternehmer DE) :" ich will nicht als Arschloch sterben" /bigs



und Kenfm hat auch wieder mal "zugeschlagen" /bigs
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