Das Ende der Monogamie
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Leuchtherz
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Re: Das Ende der Monogamie
@Veda
ja, das "alles" kommt dazu, zum "unpopulären"... das Famile zu haben gar keine Bedeutung mehr zugemessen wird, von keiner Seite.
Wichtiger ist es Karriere zu machen, viel Geld zu haben, Ansehen und Status zu pflegen usw usf.
das Ver-rückte ist doch das wir es sind, wir sagen was Wert hat und was nicht, wir die Menschen.
Und ich missgönne es keinem Menschen aus einem Schwellenland nun auch "Luxus" anzustreben,
auch immer mobil, erreichbar, vernetzt usw sein zu wollen. Warum...? weil wir das alle noch wollen,
weil wir dem Wert geben. Wenn "Status" bedeuten würde, so nachhaltig wie ein Eichhörnchen zu
leben dann wären wir mit unserem Bewusstsein der natürlichen Werte schon ein gutes Stück näher.
aber von kleinen Schritten lebt die Entwicklung. und dazu braucht es einfach mal auch ein nein, no, niet.
nein zu den herrschenden Wertvorstellungen. Zugeben, das sie einem "verführen" können
doch sich einzig das Ego daran labt und die Selbstverwirklichung daneben verdurstet.
Denn das einzige was unser selbst aus dem nichts verwirklichen kann und für ewig bleiben sind unsere Kinder.
ja, das "alles" kommt dazu, zum "unpopulären"... das Famile zu haben gar keine Bedeutung mehr zugemessen wird, von keiner Seite.
Wichtiger ist es Karriere zu machen, viel Geld zu haben, Ansehen und Status zu pflegen usw usf.
das Ver-rückte ist doch das wir es sind, wir sagen was Wert hat und was nicht, wir die Menschen.
Und ich missgönne es keinem Menschen aus einem Schwellenland nun auch "Luxus" anzustreben,
auch immer mobil, erreichbar, vernetzt usw sein zu wollen. Warum...? weil wir das alle noch wollen,
weil wir dem Wert geben. Wenn "Status" bedeuten würde, so nachhaltig wie ein Eichhörnchen zu
leben dann wären wir mit unserem Bewusstsein der natürlichen Werte schon ein gutes Stück näher.
aber von kleinen Schritten lebt die Entwicklung. und dazu braucht es einfach mal auch ein nein, no, niet.
nein zu den herrschenden Wertvorstellungen. Zugeben, das sie einem "verführen" können
doch sich einzig das Ego daran labt und die Selbstverwirklichung daneben verdurstet.
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Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
neben Elefanten gibt's auch
SchMetteRlinge
(Harry Pegas)
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SchMetteRlinge
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Re: Das Ende der Monogamie
Naja das bild der familie ist irgendwie verschwunden, wie man es kannte. Die menschen sind nichtmer zufrieden, brauchen ständig was neues..
Kann mir eine polygamie nicht vorstellen weil, das wär mir zuviel mich auf mehrere fauen körperlich und geistilich zu konzentrieren. Und in der theorie, ist es nicht schlau sich mehreren immunsystemen zu mischen. Und es würde mich "grüsle" wenn ich weiss dass mein partner mit anderen körperflüssigkeiten tauscht, kann ihn dann nichtmehr berüren, iik
aber jedem das seine 
Kann mir eine polygamie nicht vorstellen weil, das wär mir zuviel mich auf mehrere fauen körperlich und geistilich zu konzentrieren. Und in der theorie, ist es nicht schlau sich mehreren immunsystemen zu mischen. Und es würde mich "grüsle" wenn ich weiss dass mein partner mit anderen körperflüssigkeiten tauscht, kann ihn dann nichtmehr berüren, iik
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- BuddhaNature
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Re: Das Ende der Monogamie
ist mir zu pauschal und finde ich nicht mal zutreffend.vada hat geschrieben:wie Recht du hast, aber Verantwortung zu übernehmen lag wahrscheinlich sowieso noch nie grossartig in Genen des Manneshihi
des mannes ziel war es seine gene möglichst weiterzutragen, seine sippe zu vermehren. dabei war er natürlich erfolgreicher umso mehr kinder er zeugen konnte, auch mit mehreren frauen, da dies die wahrscheinlichkeit doch erhöht. seine wahl ist/war verm. nicht so komplex wie bei einer frau, denn er muss das kind ja nicht austragen, und ist im dümmsten falle bereits nach dem poppen über alle berge.
eine frau muss hier eher abwägen... stimmt die chemie, rieche ich ihn gerne, matcht es, kann er mich und das kind ernähren, ist er kräftig und kann uns beschützen usw.... ihre konsequenzen mit der geburt und dem kind sind einfach grösser.
sicherlich sind gewisse sachen nicht mehr zeitgemäss... aber trotzdem beeinflusst uns diese lange vergangenheit, resp. diese muster.
ich kenne die zeiten wo es verpönt war sich zu trennen. wo eine frau minderwertig behandelt wurde, weil sie verbraucht war, wo eine frau sich aus angst vor existenzängsten gar keine scheidung erlauben konnte, wo die frau sozial missachtet wurde danach.Leuchtherz hat geschrieben:aber Familie zu haben, die Verantwortung für die Zukunft und die Erde zu sehen die dieser "Trieb" in sich trägt ist nicht mehr so populär. sich endgültig zu entscheiden ist nicht so populär.
so glaube ich sind viele beziehungen oder ehen so geblieben wie mal angefangen.
aber ist das richtig?
wäre es nicht denkbar, dass zum zeitpunkt vielleicht alles ok war bei der zeugung... doch haben sich beide verändert, und unter umständen in eine gegensätzliche richtung?
heute ist es moralisch vertretbar sich zu trennen. hab ich ja selbst auch gemacht. wir sprechen heute eher von lebensabschnittspartnern. wenn die selbsterkenntnis oder das bewusstsein ein weg wäre, macht es doch keinen sinn an einem beziehungsmodell festzuhalten wo keine entwicklungen mehr stattfinden kann.
für mich war es kein einfacher schritt sich nach 12j ehe mit kindern zu trennen. anfangs rechtfertigte ich mich noch selbst weil es die erste beziehung war, und weil mehrere paartherapien nicht zum erfolg führten, usw..... aber eigentlich sind das alles ausreden.
nein, ich bin einfach der meinung wenn es nicht mehr geht, soll man sich trennen. und mittlerweile ist es ja so, dass eher die väter die arschkarte bei einer ungütlichen trennung ziehen, als die mütter. und trotzdalldem bereue ich nichts.
und verantwortung für die zukunft in bezug auf kinder...
uiiii ein anderes riesen thema... aber kurz und bündig... familien leben hierzulande nicht mehr wirklich eng zusammen, dh. wo man sich gegenseitig unterstützt... tendenz ist doch wir leben alle in untersch. haushälten usw.... dann dabei kinder zu erziehen ohne ein starkes soziales umfeld... erfordert krippenplätze und andere institutionen. auch hierbei laufen forschungen wie kinder wieder in einer sippe grossgezogen werden können. zum teil ist dies in anderen ländern (mit höherer geburtenrate als hierzulande) gängiges modell.
auch finanziell ist dies keine einfache herausforderung.
kann ich nachvollziehen, aber stell dir vor... wir sind beide aus derselbigen substanz, und verm. mit derselbigen schöpferkraft verbunden... und wir atmen diesselbige luft ... und der sauerstoff welcher durch meine lunge strömte, wirst du unter umständen einatmennexus hat geschrieben:Und es würde mich "grüsle" wenn ich weiss dass mein partner mit anderen körperflüssigkeiten tauscht, kann ihn dann nichtmehr berüren, iikaber jedem das seine
und back2topic...
ich finds irgendwie normal mehrere menschen zu lieben... jetzt mal das sexuelle ausgeschlossen. also "one love" zu allen und allem kann ja durchaus ein weg sein.
und ja ich habe auch sexuelle interessen an anderen frauen... und dies obschon ich hierbei keinerlei missstände diesbzeglich habe... dh sexuell, oder liebesmässig.
ok die schmetterlinge im bauch, das herzrasen, fast kein luft bekommen usw beim kennenlernen sind nicht mehr alltag. aber dafür haben sich ja tiefere und andere qualitäten gebildet. und ich glaube nicht dass dies der grund für die fortwährenden interessen an anderen ist.
bleibt noch die neugier an neuem. obschon wir viele bereiche ausleben dh von zärtlich bis zu ...
vielmehr sehe ich zumindest mal bei mir... sind es diese urtriebe.
und mit schöpfer und keine opfer meine ich... obschon diese gefühle vorhanden sind, kann man sich anderst entscheiden.
würd mich noch interssieren wie ihr das spürt bei euch persönlich.
uiui, mir läuft grad eh die zeit davon... muss ja in 4h wieder aufstehen und hab noch nix gepackt... aber hihi meine satz, wort, rechtschreibefehler sind ja auch nix neues
GEH DEN WEG DES HERZENS
Re: Das Ende der Monogamie
Ich denke, das ganze Dilemma hat mit dem Beginn der Sesshaftigkeit unserer Rasse "Homo sapiens" begonnen. Also so vor ca. 8'000 bis 10'000 Jahren. Bis dahin hat man einfach alles gebumst, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Danach zog und bumste man weiter durch die Gegend, auf der ständigen Suche nach Nahrung. Und alle waren mit diesem Zustand zufrieden, weil man halt nichts anderes kannte. Und irgendwann muss es dann einem Mann in den Sinn gekommen sein, dass man sich ja Vorräte anlegen könnte. Wahrscheinlich, weil er schlicht zu faul war, um weiter 'rumzuziehen. Dürfte sich um einen direkten Vorfahren der heutigen Kampfkiffer gehandelt haben. Was also tun? Er baute sich eine Hütte, platzierte da seine Vorräte und musste sich nun natürlich jemanden organisieren, der diese Vorräte und die Hütte "bewachte". Was lag also näher, als dafür die zuletzt gebumste Frau einzusetzen? Allfällige Konkurrenten, die sich möglicherweise einbildeten, über das Bumsen mit der Bewacherin an seine Vorräte 'ranzukommen wurden dadurch ausgeschaltet, indem unser Kampfkiffer-Vorfahre die Monogamie ersann....Und weil das bei diesem Kerl dann sogar noch funktioniert hat, wurde im Laufe der Jahrtausende dieses Rezept millionenfach kopiert. Tja und seither bilden wir uns nun ein, dass es die/den EINE/N gibt, die/der das Deckelchen auf unserem Töpfchen ist. Möglicherweise ein fataler Irrtum und der Grund für die aktuellen Scheidungsraten...
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Re: Das Ende der Monogamie
romanus: hast du vergessen, dass menschen (und ich glaube, auch unsere vorfahren) neben dem dopamin auch noch ein bisschen oxytocin produzieren?
(das mit der sesshaftigkeit hatte wohl u.a. mit den wärmeren temperaturen zu tun, es gab weniger grosse tiere zu jagen, alternative nahrung musste her.)
tja, und manchmal kommt es dann vor, z.b. auch noch heute in afrika und so, dass männer richtig grosse familien finanzieren. da sind vielleicht seine ein, zwei, drei, vier frauen, deren kinder, manchmal von früheren (oder sonstigen) männern, und wieder deren kinder, und die übersicht, welches kind von wem mit wem und wann und so... ist längst verloren.
, d.h. für den erhalt der gene wird bestimmt gesorgt). auf seelischer ebene könnte ich mir vorstellen, dass dies unglaublich (unbewusst) schmerzhaft ist für einen mann (und auch für eine frau), selbst wenn er sich einredet, dadurch freier (also steigerungsform von frei, ich meine hier nicht das nomen
) zu sein. er beraubt sich selbst einer wichtigen verantwortung. und einem teil seines mann-seins.
...womit ich wieder beim dopamin gelandet bin... es ist bestimmt möglich, diese neugier auch innerhalb der beziehung zu einem einzelnen menschen zu stillen. vielleicht nicht ganz einfach...

(das mit der sesshaftigkeit hatte wohl u.a. mit den wärmeren temperaturen zu tun, es gab weniger grosse tiere zu jagen, alternative nahrung musste her.)
vorausgesetzt, er konnte die familie (d.h. alle frauen und kinder) auch ernähren. hefner und konsorten haben ja offensichtlich genug kohle dazu...BuddhaNature hat geschrieben:dabei war er natürlich erfolgreicher umso mehr kinder er zeugen konnte, auch mit mehreren frauen, da dies die wahrscheinlichkeit doch erhöht.
in unserer kultur wird das ja ziemlich begünstigt. die äusseren umstände verleiten dazu, anzunehmen, dass männer es deshalb leichter haben, weil sie ja ihre verantwortung für den nachwuchs ziemlich einfach abgeben können (die mutter des kindes wird schon schauen, und in den seltenen fällen wo auch sie das nicht tut, gibts ja noch kinderheime und dergleichenBuddhaNature hat geschrieben:im dümmsten falle bereits nach dem poppen über alle berge.
hö? also wieso jetzt? weil er der frau, die möglicherweise ihr berufsleben gänzlich oder teilweise zugunsten der familie und der hausarbeit aufgegeben hat, alimente für die kinder, die in den meisten fällen nach einer trennung bei der mutter leben, und manchmal noch ein wenig für die frau, bezahlen muss? alimente, von der die frau dann den "unterhalt" der kinder bezahlt und in der theoretisch auch ihre betreuungsarbeit enthalten ist? oft sind diese zahlen doch eher ein trostpflästerli für die frau, ausser der mann hatte echt kohle. oder meinst du jetzt wegen des sorgerechts? sorge zu tragen zu den kindern ist primär eine PFLICHT und kein recht. es hat halt schon eine vorgeschichte (ich meine jetzt kulturell/gesellschaftlich, nicht primär persönlich), dass diese pflicht meistens eher den frauen zugeordnet ist. naja, und dann gibt es diese zicken-krieg-fälle, wo frauen ihren ex-männern die kinder vorenthalten wollen. für diese fälle tun mir die väter der kinder leid. habe aber auch schon die andere seite, also diese den männern die kinder vorenthaltenden rabenmütter, kennengelernt und musste feststellen, dass gewisse männer einfach diesbezüglich auch ihre geschichten dazuspinnen und beispielsweise forderungen der ex-frau für eine klare abmachung bezüglich der besuchszeiten als schikane empfinden und dergleichen...BuddhaNature hat geschrieben:und mittlerweile ist es ja so, dass eher die väter die arschkarte bei einer ungütlichen trennung ziehen, als die mütter.
BuddhaNature hat geschrieben:bleibt noch die neugier an neuem
...womit ich wieder beim dopamin gelandet bin... es ist bestimmt möglich, diese neugier auch innerhalb der beziehung zu einem einzelnen menschen zu stillen. vielleicht nicht ganz einfach...
jo.BuddhaNature hat geschrieben:ich finds irgendwie normal mehrere menschen zu lieben... jetzt mal das sexuelle ausgeschlossen. also "one love" zu allen und allem kann ja durchaus ein weg sein.
lilith... riding on the storm...
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Leuchtherz
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Re: Das Ende der Monogamie
Sorry Buddhanature... ich verstehe Dein Stellungnahme zu dem Quote von mir. nur ich habe und wollte nicht nur diesen "Satz" rüberbringen. davor und dahinter stand "mehr". Ja, "klar" war es "verpönt" sich zu trennen.... einerseits Gesellschaftlich und auf das fällt meist die Konzentration wenn man darüber spricht. vielleicht gab es aber auch noch die "innere" Stimme. Ich sprach ja auch vom "Projekt Familie" und das die Konzentration darauf vielleicht auch viele Gefühle dazu "aussen" hält im Sinne "wer denkt bei 240 Sachen auf der Autobahn an sex?".
Bei der Liebe denke ich das es kein Problem ist Eros (erotisches Begehren) und Philia (Freundesliebe) und Agape ("oneLove") zu leben,
jedoch sollte man meiner meinung nach weniger "mischeln"
nexus Argument der "Konzentration" auf eine Frau/ einen Menschen fand ich sehr gut.
all das heisst ja nicht das man sein Leben lang nur mit einem Menschen eine sexuelle Beziehung hat und das es nicht stimmt vielleicht "Lebensabschnittspartner" zu haben. Es soll nur heissen "Konzentration" auf das Substanzielle, auf das was allem Qualität gibt, sei es nun einem Partner oder auf eine Familie. und ich möchte niemandem "reinreden" wie er in seiner Situation damit umzugehen hat. Ich hoffe und wünsche es einfach jedem, der Kinder bekommt das sein innigster Wunsch in diesem Moment ist zusammen eine Familie zu sein, auch wenn sich das vielleicht nach ein paar Jahren nicht bewahrheitet. Dann aber hoffe ich, das beide Partner sich trotz getrennter Wege immer noch voll und ganz dem wohle des Kindes widmen. leider sieht vielfach die Realität anderst aus. schon das Menschen Gesetze dafür brauchen stimmt mich eher traurig und "bestätigt" mich leider in der Annahme das in der Gesellschaft nicht mehr viel Bewusstsein für unsere wirkliche und wahrhafte Zukunft vorhanden ist, die Kinder.
Bei der Liebe denke ich das es kein Problem ist Eros (erotisches Begehren) und Philia (Freundesliebe) und Agape ("oneLove") zu leben,
jedoch sollte man meiner meinung nach weniger "mischeln"
nexus Argument der "Konzentration" auf eine Frau/ einen Menschen fand ich sehr gut.
all das heisst ja nicht das man sein Leben lang nur mit einem Menschen eine sexuelle Beziehung hat und das es nicht stimmt vielleicht "Lebensabschnittspartner" zu haben. Es soll nur heissen "Konzentration" auf das Substanzielle, auf das was allem Qualität gibt, sei es nun einem Partner oder auf eine Familie. und ich möchte niemandem "reinreden" wie er in seiner Situation damit umzugehen hat. Ich hoffe und wünsche es einfach jedem, der Kinder bekommt das sein innigster Wunsch in diesem Moment ist zusammen eine Familie zu sein, auch wenn sich das vielleicht nach ein paar Jahren nicht bewahrheitet. Dann aber hoffe ich, das beide Partner sich trotz getrennter Wege immer noch voll und ganz dem wohle des Kindes widmen. leider sieht vielfach die Realität anderst aus. schon das Menschen Gesetze dafür brauchen stimmt mich eher traurig und "bestätigt" mich leider in der Annahme das in der Gesellschaft nicht mehr viel Bewusstsein für unsere wirkliche und wahrhafte Zukunft vorhanden ist, die Kinder.
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vada
Re: Das Ende der Monogamie
So oder So, das Model "Beziehung" wird in weniger als 100 Jahren ausgedient haben, wenn ich wüsste dass ich dann noch leben würde, würde ich darauf eine Wette abschliessen 
Re: Das Ende der Monogamie
He, nicht so pessimistisch, Vada!vada hat geschrieben:So oder So, das Model "Beziehung" wird in weniger als 100 Jahren ausgedient haben, wenn ich wüsste dass ich dann noch leben würde, würde ich darauf eine Wette abschliessen
Vielleicht erfindet man ja noch was, bevor Du zum wirklich alten Eisen gehörst, und Du wirst dann locker 253 Jahre alt, und hast erst noch seit 2068 den gleichen Partner.....
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vada
Re: Das Ende der Monogamie
iiiiiiiiiiiieeek nein danke. Den Stress tu ich mir in diesem Leben nicht mehr an 
aber so 150 Jahre Leben wär schon cool, 80 sind einfach zuwenig
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BeSoWeniBe
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Re: Das Ende der Monogamie
Romanus hat geschrieben:Ich denke, das ganze Dilemma hat mit dem Beginn der Sesshaftigkeit unserer Rasse "Homo sapiens" begonnen. Also so vor ca. 8'000 bis 10'000 Jahren. Bis dahin hat man einfach alles gebumst, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Danach zog und bumste man weiter durch die Gegend, auf der ständigen Suche nach Nahrung. Und alle waren mit diesem Zustand zufrieden, weil man halt nichts anderes kannte. Und irgendwann muss es dann einem Mann in den Sinn gekommen sein, dass man sich ja Vorräte anlegen könnte. Wahrscheinlich, weil er schlicht zu faul war, um weiter 'rumzuziehen. Dürfte sich um einen direkten Vorfahren der heutigen Kampfkiffer gehandelt haben. Was also tun? Er baute sich eine Hütte, platzierte da seine Vorräte und musste sich nun natürlich jemanden organisieren, der diese Vorräte und die Hütte "bewachte". Was lag also näher, als dafür die zuletzt gebumste Frau einzusetzen? Allfällige Konkurrenten, die sich möglicherweise einbildeten, über das Bumsen mit der Bewacherin an seine Vorräte 'ranzukommen wurden dadurch ausgeschaltet, indem unser Kampfkiffer-Vorfahre die Monogamie ersann....Und weil das bei diesem Kerl dann sogar noch funktioniert hat, wurde im Laufe der Jahrtausende dieses Rezept millionenfach kopiert. Tja und seither bilden wir uns nun ein, dass es die/den EINE/N gibt, die/der das Deckelchen auf unserem Töpfchen ist. Möglicherweise ein fataler Irrtum und der Grund für die aktuellen Scheidungsraten...
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Re: Das Ende der Monogamie
Ich finde es also auch daneben wie wir es heute haben. Wäre schöner man könnten wieder rumbumsen so viel und vor allem mit wem man will. 
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Re: Das Ende der Monogamie
@romanus... danke für den lacher 
@weltenseglerin, leuchtherz...
bei einer trennung gibt es leider auf beiden seiten immer wieder übeltäter. mit arschkarte meinte ich dass der vater in der regel einfach den kürzeren zieht wenn's hart auf hart geht.
das problem sind halt alte muster und die hinterherhinkende rechtslage. da ich mich oft in selbshilfegruppen unterhalte, höre ich so manche leidensgeschichte. meistens, nicht immer, stehen eben die väter mit dem kürzeren spiess da.
ich kenne persönlich mindestens 2-3 dutzend väter, welche um das sorgerecht kämpfen, jedoch als zahlväter degradiert werden.
wir sind ja aktuell an dieser gesetzesänderung des gemeinsamen sorgerechts. sicherlich in die richtige richtung, wenn auch noch zu zögerlich.
...und yep, genau recht und pflicht. auch hierbei kenn ich etliche väter die ihren pflichten nicht nachkommen.
@S.F.D ... tu dir keinen zwang an. du hast ja die möglichkeit dein leben so zu leben wie es dir am liebsten ist. soviel du willst und mit wem du willst
@weltenseglerin, leuchtherz...
bei einer trennung gibt es leider auf beiden seiten immer wieder übeltäter. mit arschkarte meinte ich dass der vater in der regel einfach den kürzeren zieht wenn's hart auf hart geht.
das problem sind halt alte muster und die hinterherhinkende rechtslage. da ich mich oft in selbshilfegruppen unterhalte, höre ich so manche leidensgeschichte. meistens, nicht immer, stehen eben die väter mit dem kürzeren spiess da.
ich kenne persönlich mindestens 2-3 dutzend väter, welche um das sorgerecht kämpfen, jedoch als zahlväter degradiert werden.
wir sind ja aktuell an dieser gesetzesänderung des gemeinsamen sorgerechts. sicherlich in die richtige richtung, wenn auch noch zu zögerlich.
...und yep, genau recht und pflicht. auch hierbei kenn ich etliche väter die ihren pflichten nicht nachkommen.
@S.F.D ... tu dir keinen zwang an. du hast ja die möglichkeit dein leben so zu leben wie es dir am liebsten ist. soviel du willst und mit wem du willst
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Re: Das Ende der Monogamie
Eh nein eben nicht. Wir haben ja offiziell das Stadium des Affen hinter uns gelassen. Wir können nicht einfach mal hier mal da aufhocken und ein Rohr verlegen, sondern müssen zuerst flirten, baggern, anmachen, uns coole Sprüche aus den Fingern saugen uns bemühen und wenns dann wirklich klappt müssen wir treu sein und lieb. Einfach nur saublöd! Evolution ist scheisse. Manchmal beneide ich den Muni im Stall, der einfach mal so 35 Mädels für sich hat.BuddhaNature hat geschrieben:
@S.F.D ... tu dir keinen zwang an. du hast ja die möglichkeit dein leben so zu leben wie es dir am liebsten ist. soviel du willst und mit wem du willst
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Re: Das Ende der Monogamie
@BuddhaNature
ist so... leider...wir haben uns auch schon in einem anderen Thread darüber unterhalten. "Verlierer" sind die Kinder und die Welt.
"Gewinner" ist vielleicht einer der "Streitparteien".
die Traurigkeit am Ganzen ist das sich zwei Menschen entschieden haben und dann irgendwann "dritte" bestimmen "müssen".
traurig das der Mensch sich seiner Emotionen so übermächtig vorkommt bis sie ihn wieder "knechten" und erblinden lassen
für Verantwortung und Konsequenz.
ist so... leider...wir haben uns auch schon in einem anderen Thread darüber unterhalten. "Verlierer" sind die Kinder und die Welt.
"Gewinner" ist vielleicht einer der "Streitparteien".
die Traurigkeit am Ganzen ist das sich zwei Menschen entschieden haben und dann irgendwann "dritte" bestimmen "müssen".
traurig das der Mensch sich seiner Emotionen so übermächtig vorkommt bis sie ihn wieder "knechten" und erblinden lassen
für Verantwortung und Konsequenz.
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Re: Das Ende der Monogamie
@S.F.D ... hihi... ich bin mir manchmal nicht sicher ob wir wirklich das affenzeitalter hinter uns haben... offiziell hin oder her... (s'gibt da wirklich einige gleichgeschlechtliche kollegen, welche sogar mir negativ mit ihren flirtversuchen auffallen)
na, dass mit dem flirten muss nicht zwingend sein... wichtig ist einfach den richtigen dreh zu finden:

so ein mist aber auch... fehlt nur noch die bedienungsanleitung
aber ey... vielleicht wäre ja ein harem das richtige für dich?
http://www.textundtext.de/2008/10/monog ... edasein-2/
nene, keine illusion... moderne harems sind im vormarsch:
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... haben.html
in der weiterentwicklung vom 'romanus' modell... wäre dann in der winterzeit eine frau welche die vorräte (holz) hackt... eine weitere welche es verfeuert usw...
so kämen dann einige zusammen um den alltag zu bewältigen.
na, dass mit dem flirten muss nicht zwingend sein... wichtig ist einfach den richtigen dreh zu finden:

so ein mist aber auch... fehlt nur noch die bedienungsanleitung
aber ey... vielleicht wäre ja ein harem das richtige für dich?
http://www.textundtext.de/2008/10/monog ... edasein-2/
nene, keine illusion... moderne harems sind im vormarsch:
http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... haben.html
in der weiterentwicklung vom 'romanus' modell... wäre dann in der winterzeit eine frau welche die vorräte (holz) hackt... eine weitere welche es verfeuert usw...
so kämen dann einige zusammen um den alltag zu bewältigen.
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