@Abraxas
Made my Day!
@Leuchtherz
yup, irgendwie Zeit- und Energieverschwendung. Andererseits sind VT inzwischen in unserer Kultur bereits ein Kulturgut, es gibt Bücher, Filme, Nachrichten zu dem Thema, viele Leute investieren eine Menge Zeit und Energie in das Thema. Vielleicht muss man das gar nicht so eng sehen. Lasst den Leuten doch ihre Hobbies. Wie alles im Leben so ist es auch mit den VT: zu viel ist ungesund - ein bisschen kann aber das Leben ein bisschen würzen. Geht auch in eine Art Philosophische Betrachtung des Lebens ein, so im Stil von "was wäre wenn". VT sind somit inzwischen eine Art Real-Fantasy oder Real-Satire (je nach Standpunkt, des Theoretikers oder des "Kunden" des Theoretikers). Problematisch finde ich höchstens, dass zu viele Leute, aufgrund dieser Theorien Ängste entwickeln, die irgendwie unnötig sind. Angenommen irgendeine VT trifft zu, so bringt es herzlich wenig, zu wissen, dass da was im Bush ist. Sollte es so was wie Pläne geben, die Menschheit mittels Chemtrails zu dezimieren etc. blafasel - dann können wir alle absolut überhaupt nichts daran ändern, egal woran wir glauben. Wir Menschen (also sagen wir mal die 99% im "unteren" Segment), haben keinen Einfluss auf irgendwelche Weltgeschehen. Wir sind keine Ghandis, keine Napoleons, wir sind einfach nur kleine Pupser, die fressen, schlafen, fernsehen, lesen und arbeiten. Was wir "kleinen Leute" machen KÖNNEN, ist zu adaptieren. Die Gesellschaft - die Mächtigen - die Natur - die Wirtschaft. All das schafft die Bühne auf der wir unsere menschlichen Dramas spielen dürfen. Wichtiger, als der Weltuntergang ist für den Einzelnen Menschen immer noch: Liebe, Partnerschaft, je nach dem Kinder, seine Hobbies, und manchmal auch der Job. Nicht dass ich den Menschen unterstelle Egos zu sein, aber sie sind in erster Linie: sie selbst. Und erst viel später kommt so was wie "Die Zukunft" oder ähnliche schnell in Ideologien verpackte Konstrukte. Grosse Würfe wird es innerhalb von 50 Jahren nicht geben. Seit 1960 leben wir "im Westen" in der gleichen Welt. Sie ändert sich nicht. Oder nur marginal. Wenn Du Veränderung willst, dann musst Du schon in Jahrhunderten denken. In 500 Jahren wird sich eine Menge ändern. Aber so lange leben die Wenigsten. Und wer will das schon? Das Leben ist so schon kompliziert genug... Und auch grösste Veränderungen, zB Kriege, Revolutionen, Naturkatastrophen, AKW-Katastrophen - sind einfach Gewöhnungssache. Nach zwei-drei Jahrzehnten in einer neuen Umwelt, hat man sich dran gewöhnt. Menschen sind fähig sich umzugewöhnen. Insofern muss man keine Angst vor der Zukunft haben - und auch nicht fanatisch eine Bessere herbeisehnen. The Future Is Now. In der Gegenwart hoppelt der Hase. In der Gegenwart fühlen wir. Leben wir. Insofern sehe ich den Sinn in Demonstrationen oder Beweisen für die eine oder andere Theorie nicht ganz. Die Veränderungen denen die Menschheit unterworfen war, geschahen selten bis nie, aufgrund des Willens von ein paar Wenigen. Sie geschahen, weil es sich so entwickelt hat. Also Zufall. So wie das Leben selbst, aus Zufall entstand.
Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.