Das Mysterium des gleichzeitigen EINS- und VERSCHIEDEN-SEINS mit ALLEMWASIST
wobei die theorie des eins- und verschiedensein in diesem falle ebenfalls sowohl wahr als auch unwahr wäre

gott wäre also sowohl eins und verschieden als auch eins oder verschieden, also wäre der mensch ein teil von gott und trotzdem nicht gott selbst, wäre aber auch kein teil von gott und doch gott, wenn gott alle möglichkeiten beinhaltet. da ich als mensch aber gar nicht gott sein kann, da ich ja eben an ein wesen glaube, was ausserhalb meiner vorstellungskraft liegt, entsteht hier ein paradoxon. denn ich kann ja nicht gleichzeitig an ein allumfassendes wesen, welches alle möglichen vorstellungen beinhaltet glauben und gleichzeitig es nicht für möglich halten dass ich gott sein könnte. also müsste ich die möglichkeit in betracht ziehen, dass ich gott sein könnte, was aber widerum nicht funktioniert, da ich ja an ein wesen glaube, was in einem bestimmten sinne immer mehr gott wäre als ich, mit einem weiteren vorstellungsvermögen, mit der fähigkeit alles in sich vereinen zu können, alle menschen, alle lebewesen, pflanzen, planeten, alle gedanken und gefühle, alle geschichten und gerüchte, alle geschmäcker und gerüche, alles wissen und alle fantasie, alles materielle und spirituelle, ein wesen, was immer ein bisschen grösser wäre, als ich mir vorstellen könnte, wie gross ich maximal sein könnte(mal davon abgesehen, dass es gefühlsmässig einfach nur grössenwahn wäre..

).
dies führt uns zum mysterium des apfels, welcher, nachdem er sich gegessen und anschliessend beschrieben hat wie er geschmeckt hatte, sich übergeben musste und aus der analyse der kotze erstaunt schlussfolgerte, dass er tatsächlich gerade sich selbst gegessen, beschrieben und wieder hinausgekotzt hat und aus der analyse des hinausgekotzten erstaunt schlussfolgerte, dass er...
Gott gibt es nicht
also ich weiss, dass es ihn gibt, aber ob er das auch weiss?
vielleicht weiss er bloss, dass ich weiss, dass er existiert, aber sich selbst ist er völlig unbewusst, wobei es für ein allumfassendes wesen auch so sein müsste, dass es sich sowohl bewusst als auch unbewusst ist, es muss also wissen dass es existiert, genauso wie es wissen muss, dass es nicht existiert, wobei ich mir gerade die frage stelle, wie etwas, was nicht existiert etwas wissen kann?
meine antwort darauf wäre wohl vertrauen, vertrauen dass es irgendwie eine kraft gibt, welche das beste für das leben jedes einzelnen will, vertrauen dass sich schlussendlich alles zum guten wendet...
wenn sich schlussendlich alles zum guten wendet ist alles schon gut, denn der weg, ganz egal wie er verläuft, wird ja schlussendlich zum guten führen. trotzdem ist krieg, gewalt, manipulation, missbrauch, ausbeutung, usw. scheisse...aber für das gibt es gott: um sich gefühlsmässig eben nicht in diesen widersprüchen des menschlichen daseins verstricken zu müssen und das ist jetzt sowohl positiv als auch kritisch gegenüber dem glauben an gott gemeint
