The Dude hat geschrieben:FINGER WEG VON ERLEUCHTUNG
ausser ihr wollt in einem ganzheitlichen nihilismus enden... nicht ratsam.. echt nicht ratsam...
ja, finger weg von Drogen!
ney ney! finger ran an die drogen.. denn...
...erst seit ich dem tabak und dem thc den rücken gekehrt,
hab ich mich zum ganzheitlichen nihilismus bekehrt...
The Dude hat geschrieben:ney ney! finger ran an die drogen.. denn...
...erst seit ich dem tabak und dem thc den rücken gekehrt,
hab ich mich zum ganzheitlichen nihilismus bekehrt...
vielleicht solltest du dann den bedingungslos beleuchteten ganzheitlichen multidimensionalismus ausprobieren ... das fährt bestimmt ab, ey
So langsam aber sicher komme ich für mich zur Erkenntnis, dass Askese eben doch sehr nützlich bzw. notwendig ist für spirituelles Wachstum.
Ich habe soeben ein Buch gelesen von Meister Omraam Mikhaël Aïvanhov namens "Die Sexualkraft oder der geflügelte Drache". Darin wird beschrieben, dass die Sexualkraft eine extrem starke, universelle Energie (eigentlich "göttliche Energie", aber ich hege eine gewisse Abneigung gegen den Begriff "Gott") ist, die man auf verschiedene Art und Weise ausleben kann. Es geht nicht darum, seinen Geschlechtstrieb zu unterdrücken, sondern darum, ihn zu transformieren und ihn für das eigene spirituelle Wachstum zu nutzen.
Das ist natürlich sehr schwierig und wohl auch gefährlich, denn Askese ist eben schnell mal gleichgesetzt mit der Unterdrückung von Trieben und Bedürfnissen und was unterdrückt wird, drängt irgendwann mal wieder an die Oberfläche. Aber ich finde es eine interessante Sichtweise, dass die Möglichkeit besteht, Energien ganz einfach zu transformieren. So könnten wohl auch Süchte/Abhängigkeiten transformiert werden.
@dragonfly: seh das auch so... und wenn du halt mal nicht mehr schlafen kannst, weil der ständer so knallhart ist, dass es weh tut, nun... dann hobelst du dir halt einfach den balken oder würgst die schlange
Dragonfly hat geschrieben:So langsam aber sicher komme ich für mich zur Erkenntnis, dass Askese eben doch sehr nützlich bzw. notwendig ist für spirituelles Wachstum.
I
Glaube nicht, das es gleich die Askese sein muss, sonder höchstens die „richtige“ geistige Haltung dahinter, wie z.B. Tantra. Ist halt schon immer die Frage, was will man und weshalb Handelt man so.
Und nochmals, für die Erleuchtung kann man nichts machen, sie kommt über einem oder eben nicht. Es hat rein gar nichts mit dir zu tun.
Dragonfly hat geschrieben:Es hat rein gar nichts mit dir zu tun.
Oh doch! Natürlich hat es mit mir zu tun! Ich glaube schon, dass es auch die Fälle gibt, wo Menschen einfach so durch eine Eingebung eine Erleuchtung erfahren. Aber in der Regel ist es wohl eher so, dass man lange und ausdauernd an sich arbeiten muss, um sich den Weg in höhere Sphären bahnen zu können.
Sehe ich auch so. Der Mensch muss sich mit sich selbst befassen. Sich selber kennen lernen. Leider ist das in der heutigen oberflächlichen Gesellschaft schlecht möglich... Um sich selber kennen zu lernen, benötigt man Zeit - Zeit die man einfach nicht hat. *kotz*
Äm ja, glaube das beinahe gleiche hatten wir schon, einige Seiten zuvor.
Die Frage ist doch, wer ist das der die Erleuchtung sucht, wer ist es der all die vermeidlichen Techniken praktiziert um zu sowas wie zu einer Erleuchtung zu gelangen?
Ist es nicht der Verstand, unser Ich, das Denken, das Ego, oder wie wir es auch immer benennen wollen. Und genau dieses ist es doch auch wieder, das die Bewusstwerdung, dass wir schon immer der wahren, der wir sind, im Wege steht.
Erleuchtung ist keine besondere Begabung, kein Talent. Es ist nicht so, wie wenn jemand ein grosser Künstler, Wissenschaftler oder Poet ist. Erleuchtung ist die Lebensquelle jeden Menschen.
Erleuchtung ist nichts anderes als die Erkenntnis der Tatsache: ich bin schon das, was ich sein wollte. Ich war nie etwas anderes und kann auch nie etwas anderes sein. Es liegt in der Natur deines Wesens, dass du nicht darüber hinausgelangen kannst, so sehr du dich auch anstrengen magst, dir Sorgen und Angst kreierst, du kannst nicht darüber hinausgelangen. Du bist du. Wie könntest du je über dich selbst hinausgelangen?
Weshalb sonst wird immer wieder berichtet, dass Menschen die die erste Erfahrung ihres Selbst machten, in tiefes Lachen ausbrachen. Als sie die Absurdität dessen erkannten, was sie versucht hatten. Sie versuchten sich selbst zu sein. Das ist wohl das einzige unmögliche in dieser Welt, denn du bist es ja schon. Wie kannst du es versuchen zu sein?
Erleuchtung ist doch eigentlich nichts weniger, als im Einklang mit der Existenz zu sein und dafür bedarf es keinerlei hochtrabenden Techniken und Praktiken. Den genau mit diese Techniken und Praktiken, wird ja wiederum versucht, was zu sein, was man nicht ist, aber ebnen wozu? Letztendlich dient es doch genau wieder nur dem Ego, dass sich damit mal wieder als was Besonderes und auserkorenes sehen kann.
U.G. Krishnamurti sagte mal:
Welche Methode Sie sich auch verschrieben haben mögen
-irgendwann einmal muss der Zeitpunkt kommen, wo es Ihnen allmählich dämmert, dass Sie das nicht weiterbringt. Solange Sie etwas wollen, werden Sie danach trachten, es auch zu bekommen. Dieses Wollen müssen sie klar erkennen. Was wollen Sie? Sie antworten: „Ich will mit mir selbst in Frieden leben.“ Das Ziel das Sie sich da gesetzt haben, ist ein unmögliches Ziel, denn alles, was Sie tun, um mit sich selbst in Frieden zu sein, zerstört den Frieden, der bereits vorhanden ist. Sie haben den Denkprozess in Bewegung gesetzt, der den bestehenden Frieden zerstört. Es ist sehr schwer zu verstehen, dass alles, was sie tun, genau das ist, was die bereits bestehende Harmonie und den Frieden stört. Jede Bewegung des Denkens, in jedwede Richtung und auf jeder Ebene stellt ein Störfaktor für das einwandfreie und friedliche Funktionieren dieses lebendigen Organismus dar, der an Ihren spirituellen Erfahrungen überhaupt kein Interesse hat. Er interessiert sich für keine einzige dieser spirituellen Übungen, wie aussergewöhnlich sie auch sein mögen.
Oder im Tao Te King
Wer sich dem Lernenden hingibt, nimmt täglich zu.
Wer sich dem Tao hingibt, nimmt täglich ab und kommt so zum Nicht-Tun.
Verweilend im Nicht-Tun bleibt doch nichts ungetan.
Paul Watzlawick, aus Vom Schlechten im Guten:
Auf einmal war es ihm klar, dass die Suche der einzige Grund des bisherigen Nichtfindens gewesen war, dass man da draussen in der Welt nicht finden und daher nie haben kann, was man nicht immer schon war.
bist du - deiner definition gemäß - erleuchtet, subjekt?
wenn nicht, warum? schließlich brauchst du dafür nichts zu tun.
ich denke, jeder mensch gerät im laufe seines lebens auf irrwege. die einen weniger, andere darum wieder mehr.
man braucht hier nicht anhand von ausführlichen beispielen das elend (z.b. sucht oder hass) aufzählen, welches wir draußen vorfinden.
und ohne was dagegen zu tun, ohne an sich zu arbeiten, kommt m.e. niemand aus diesen irrwegen heraus.
ohne gesund und vital zu leben, wird man nicht gesund und vital.
ohne ein instrument zu üben, wird man es nie spielen können.
ohne reflexion wird man sich nie erkennen können.
und so weiter.
ich denke, du beschreibst zwar schon einen interessanten philosophischen gedanken, doch dieser ist jenseits der realität.
ich könnte jetzt auch hunderte zitate großer gelehrter und wissenschaftler vorbringen, die die wichtigkeit des an sich arbeitens und der spirtiuellen übung betonen, aber wozu? und ganz nebenbei bemerkt, ist spirituelle übung ungleich dem hungrigen streben nach erleuchtung. oftmals ist es das gegenteil: die übung des loslassens.
an sich "arbeiten".. dies ist mir immer so suspekt und trotzdem eine Weisheit.
doch an sich arbeiten schwingt meist noch so ein "Du bist nicht perfekt" mit.
und dabei sind wir perfekt, doch wollen es einfach nicht wahr haben, ja es gibt Zeitgenossen die wehren sich vehement dagegen.
neulich fiel mir wiedereinmal auf wie paradox alle Wesen sind, auch der Mensch.
Doch scheint es einzig der Mensch zu sein der dies bewusst wahr nimmt.
Grundsätzlich denke ich aber auch das jede Methode und jede Praktik nur Krücken sind, und dabei wollte man die Krücken ja los werden.
auch hier ist die Absicht, das was der Mensch ist.
warum sollte ich die spirituelle Erleuchtung beabsichtigen?
bin ich dann was "besseres", geht es mir dann "besser", kann ich dann "besseres" leisten, kann ich dann der Welt "besser" dienen?
und hier schlisst sich der Kreis zu Erkenntnis, man ist ja schon perfekt ist, wie man ist. den jeder hält das Potenzial inne und kann sich jede Sekunde neu ent-scheiden, ob man dieses Potenzial anerkennt oder negiert.
Verzweifle nicht an der Gewichtigkeit der Dinge,
neben Elefanten gibt's auch SchMetteRlinge
(Harry Pegas)