Am 13. Januar reichen wir die Hanfinitiative ein!

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Cat
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Beitrag von Cat »

Hi Josh,
es macht wirklich Spass mit Dir zu diskutieren, aber eben, wie Du sagst, dass gehört nicht hierrein, vielleicht hat ja auch sonst noch jemand etwas dazu zu sagen. Vielleicht laufen wir uns ja `mal an einer Party über den Weg und sind beide in Schnatterlaune, würde mich freuen. Bis bald einmal... \:D/
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Josh
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Beitrag von Josh »

Cat, genau dasselbe habe ich mir auch gedacht. :-) Immer schön, wenn man konstruktiv über was palavern kann, Miesepeter hat es ja schon genug. ;-)

Grüsse
Joshua
Tanze, bis nicht mehr du dich zur Musik bewegst, sondern die Musik nach deinen Bewegungen spielt...! :-)
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trilobyte
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Beitrag von trilobyte »

wenn die hanf legalisierung durchkommt und man effektiven jugenschutz machen will könnte man sicher was erreichen. bspw durch die gleichen kanäle durch die jugentlich heute beworben werden. das kostet millionen.
die ausgaben für werbungen spielen solche ausgaben aber offenbar wieder ein.

aber das würde einen grossteil der einnahmen aus der geplanten hanfsteuern wieder auffressen, ob das also gemacht wird?
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altered
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Beitrag von altered »

@ josh,

ich glaube du hast recht mit deinen ansichten über freiheit und verantwortung. Je mehr freiheiten wir haben desto meht verantwortung tragen wir. Ich glaube allerdings nicht das dieses Zitat von Marx herrührt. Obwohl ich mir nicht sicher bin würde ich dieses Zitat eher einem Existentialisten wie Jean Paul Sartre zuordnen, der Freiheit und Verantwortung gar gleichsetzt.
Bei ihm hört sich das etwa so an:
"Nicht das Wesen bestimmt unsere Existenz, sondern unsere Existenz bestimmt, was wir sind. Was wir sind, das hängt davon ab, wozu wir uns entscheiden. Und dafür sind wir auch verantwortlich. Freiheit und Verantwortung – das sind zwei Seiten derselben Medaille."

JP Sartre war also der Ansicht das unser Handeln, unsere Entscheidungen unsere Freiheit ausmachen (und somit auch die zusammenhängende Verantwortung definieren). Ergo, je mehr Entscheidungen (je mehr unserer freiheit) wir dem Staat überlassen, desto weniger verantwortung tragen wir selbst (schieben wir auf den staat ab)


Marx hingegen definiert Freiheit etwa so:

Freiheit ist wenn man das Notwendige freiwillig tut. (Anders gesagt: Freiheit ist wenn man seine Verantwortung freiwillig akzeptiert)
Dieser Beitrag ist an jene gerichtet die Wissenschaft von Satire zu unterscheiden wissen.

http://www.myspace.com/miniskirtetranger
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:-)
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Josh
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Beitrag von Josh »

altered hat geschrieben:@ josh,

ich glaube du hast recht mit deinen ansichten über freiheit und verantwortung. Je mehr freiheiten wir haben desto meht verantwortung tragen wir. Ich glaube allerdings nicht das dieses Zitat von Marx herrührt. Obwohl ich mir nicht sicher bin würde ich dieses Zitat eher einem Existentialisten wie Jean Paul Sartre zuordnen, der Freiheit und Verantwortung gar gleichsetzt.
Bei ihm hört sich das etwa so an:
"Nicht das Wesen bestimmt unsere Existenz, sondern unsere Existenz bestimmt, was wir sind. Was wir sind, das hängt davon ab, wozu wir uns entscheiden. Und dafür sind wir auch verantwortlich. Freiheit und Verantwortung – das sind zwei Seiten derselben Medaille."

JP Sartre war also der Ansicht das unser Handeln, unsere Entscheidungen unsere Freiheit ausmachen (und somit auch die zusammenhängende Verantwortung definieren). Ergo, je mehr Entscheidungen (je mehr unserer freiheit) wir dem Staat überlassen, desto weniger verantwortung tragen wir selbst (schieben wir auf den staat ab)


Marx hingegen definiert Freiheit etwa so:

Freiheit ist wenn man das Notwendige freiwillig tut. (Anders gesagt: Freiheit ist wenn man seine Verantwortung freiwillig akzeptiert)
Wow, da haben wir wohl einen Philosoph(student?)en unter uns. :-) Ich war in angewandter Philosophie im Gymnasium immer ganz gut, aber mit der Philosophiegeschichte konnte ich mich nie so recht anfreunden. ;-) Aber Danke für die Hinweise.
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Kollegoli
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Beitrag von Kollegoli »

aso ich finde d kifferei müsst nu scho unbedingt legal sii, well so 10000igi vo arbetsplatz entstah werdet. wänn mer de alk aluegt, hät de au huerre viel arbetsplätz gschaffe. so wird bim kiff au sii. vieli lüüt würdet arbet finde und so viel ich weiss, isch hanfzucht und vieles drum und dra doch no zimli spannend, vieli wo jetz entüüscht und demotiviert zum schaffe sind, würded da ihri beruefig finde.
und ich bin überzüügt dass e legalisiereig uf niemert würkli schlächti uuswürkige het.

aso ich meine de mitem auto isch hüt ja scho so; wenn hüt eis kiffsch häsch morn de uuswiis immerno weg, wenns das e so wend.
sgras wird wenns legal isch sicher nöd tüürer, well das wär zimli blöd vom staat. und wenn doch, scheiss druf, dann gids halt wiiterhin schwarzmarkt. gras azbaue wird dänn ämmel nöd gföhrlicher sii als jetz, au wenns illegal mache würsch.
vor allem wird dann jede chönne sini 5 pflänzli ufem balkon ha, das gaht jetzt voll nöd, zumindescht in züri.

ich bin überzüügt, dass die einzige, wo eventuell schade vonere legalisiereg devo träge würded, d'dealer vo jetz wäred; aber nu wenns nöd is legale gschäft iischtiged und nu wenn de staat nöd zhöchi stüüre verlangt.

und ganz abgseh devo, isch skiff-verbot schlicht und eifach mänscheverachtend, rassistisch und zudem verfassigswidrig. es isch schlicht und eifach überekeit. Bild

es wär doch mega schön, wennd chönntisch überal umelaufe ohni angscht, dass di igendwelchi bulle uufhaltet und id underhose lueged.
da in züri chasch das nämli nöd. bin letschtin mit de fründin am see endlang gloffe und da hends eus eifach usegnoh, obwohl mir nöd mal igendwie komisch gluegt händ oder susch igendwas, mir sind nu glofe, en gmüetliche spaziergang. und ich chans absolut nöd verbutze wenn ich i somene gmüetliche, romantische oder was au immer moment mich mit so bullefürz underhalte und mir min schwanz abtaschte lah muess.
Kollegoli
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Beitrag von Kollegoli »

und no:

es gäbti viel e grösseri uuswahl, mmmhhh fein

ich chönnt ändlich ehrlich zu viel meh lüüt sii

es wär ein schriit wiiter, ine vernünfitgi drogepolitik, sprich weniger drogeeländ, villicht würded dlüüt ändlich mal es bizli bizli meh chäcke, dass es drogeverbot genau so viel bringt wir d'häxeverbrännig

es würdet nümm so viel lüüt ruiniert werde, wells gras abaut oder demit ghandlet händ (und das chan immer igendwie passiere, au wenn 20 jahr no nüt paassiert isch)

es wär eifach es stückli meh freiheit
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