Jeder arbeitet hart für seine Probleme. Statt sie zu lösen, stellen wir unsere Probleme wie ein Kunstwerk in eine Glasvitrine. Wir stauben sie jeden Tag ab. Kommt Besuch, holen wir als erstes unser Kunstwerk aus der Vitrine und stellen es mitten auf den Tisch.
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Wir fangen an, es zu präsentieren. Wir schmücken es und fügen hie und da noch ein schnörkel, einen Pinselstrich und etwas Farbe hinzu. Doch wehe, er zeigt keine Wertschätzung für das Problem und stösst es vom Tisch, oder versucht gar es uns wegzunehmen. Wir haben ja schliesslich nicht um seine Hilfe gebeten. Schnell reissen wir unser Kunstwerk wieder an uns und verstauen es in der Glasvitrine, bis der nächste Besuch kommt.
Es zeugt tatsächlich von respektlosigkeit, wenn wir versuchen, anderen ihre Probleme wegzunehmen. Die Botschaft, die wir dadurch dem Anderen übermitteln, lautet; "Ich glaube nicht, dass du es alleine schaffst, deswegen erledige ich es für dich."
Der Verantwortliche Weg, mit den Problemen der Anderen umzugehen, besteht im Zuhören.
Wenn man jemanden trifft, ohne ein Problem zu spiegelen, so nennen diesen Zustand Tibetanische Buddhisten "Grundlegendes Gutsein."
Für gewöhnlich verweilen wir nicht lange an dem Ort, wo es keine Probleme gibt. Denn dieser Zustand kann sehr intensiv werden. Und um zu grosse Intensität zu vermeiden, ist unser Gremlih sehr findig. Er kann sofort ein Problem aus dem Nichts erzeugen, zu jeder Zeit und ohne Grund. Für einen Gremlin ist der Zustand ohne Probleme ein Problem. Uns werden die Probleme nicht ausgehen.
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KeiFantasieFürName
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Das Wort Religion stammt von Religio was bedeutet "finde zu dir selbst"