Waaaaaaaaaaarrrggglllllgrbbbrrlllll!

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untouchables
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Re: Waaaaaaaaaaarrrggglllllgrbbbrrlllll!

Beitrag von untouchables »

Das ist bestimmt bei jedem Menschen wieder anders, was er braucht und wie er das ganze empfindet. Ich finde es auch jedesmal sehr erfüllend an eine Party zu gehen und da meine ich vorallem das Tanzen. Ich bin schon soweit, dass ich nach jeder Party absolut erlöst und glücklich bin.
Es ist von dem her allerdings auch immer wieder das selbe und das ist nun schon ein paar Jahre so. Ich persönlich kenne eigentlich nur die Seite des konsumieren und habe aktiv noch ziemlich wenig unternommen. Ausser arbeiten, aber es ist nicht der absolut erfüllende Job und freu mich wenn ich fertig bin diesen Sommer.
Deshalb ist für mich persönlich dringend mal eine Veränderung nötig. Und ich arbeite auch daran :)
Hier reingeschrieben habe ich eigentlich nur um das alles mal loszuwerden :P

Wie dem auch sei, jedem das Seine :)
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BuddhaNature
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Re: Waaaaaaaaaaarrrggglllllgrbbbrrlllll!

Beitrag von BuddhaNature »

Yep, Veränderungen tun guät.
Hab ja auch schon einige auf dem Buckel. Auch teils die gleichen wie Zachariel. Einige ginger länger, andere kürzer. Intensiv oder excessiv waren die meisten.

Und ich würd jetzt mal behaupten, dass wenn einer nur rumsitzt und nichts äusserlich wirklich kreatives Tut (nehmen wir mal nen Mönch als Beispiel), dieser für mich mehr sinnvolles tut, als einer der sich täglich im Hamsterrad abläuft, arbeitet wie ein Tier, und spendet für gute Zwecke.

Zuerst muss man mal draufkommen dass man in einer hedonischen Tretmühle gefangen ist. Dann noch, dass das Leben genauso, (oder aus meiner Sicht gar besser) weitergeht wenn die Mühle sich nicht permanent dreht.

Frag mich schon manchmal, wie einige das überhaupt hinkriegen mit nem 100% Job. Was bleibt da noch übrig wenn man nebenher noch Zeit finden soll für Hygiene, Haushalt, Essen, Familie?

Der Mensch hat mittels der Technik Möglichkeiten gefunden, ihm die Arbeit abzunehmen. Es ist ja schlussendlich unser aller Ziel nicht mehr arbeiten zu müssen und trotzdem gut Leben zu können. Das System funktioniert soweit auch, nur leider profitieren lediglich ein paar wenige davon (die dem Geldsystem am nächsten sitzen am meisten).
Und dies obwohl es genug gäbe für alle.

Des kotzt mich manchmal richtig an. Und ich sag mir, findet einen blöderen der sich so versklaven lässt. Meine Zeit ist zu kostbar. /happy

GEH DEN WEG DES HERZENS

Psychobella
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Re: Waaaaaaaaaaarrrggglllllgrbbbrrlllll!

Beitrag von Psychobella »

BuddhaNature hat geschrieben:Es ist ja schlussendlich unser aller Ziel nicht mehr arbeiten zu müssen und trotzdem gut Leben zu können.
Also mein Ziel ist ganz bestimmt nicht, nicht mehr arbeiten zu müssen #-o
Eine Herausforderung bedeutet es jedoch, eine Beschäftigung zu finden, die mich erfüllt, die mir Freude macht, für die ich jeden Tag gerne aufstehe ausser Montagmorgen :wink:
Ich will arbeiten, weil ich meine Arbeit gerne mache, und nicht (nur) um des Geldes willen.
Arbeit und Vergnügen brauchen keine Gegensätze zu sein!
Sei das Wunder, das du erleben willst! Bild

Man bekommt im Leben nicht das, was man sich wünscht, sondern das, woran man glaubt oder was man für möglich hält!
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BuddhaNature
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Re: Waaaaaaaaaaarrrggglllllgrbbbrrlllll!

Beitrag von BuddhaNature »

Hab Arbeit unter diesem Aspekt gesehen:
wikipedia hat geschrieben:Nur wer sich alltäglichen Mühen und Arbeitszwängen entzieht, hat Zeit, seinen Bedürfnissen zu frönen, und den Kopf frei für neue Erkenntnisse und kreatives Handeln. Diese Auffassung ist heute noch unter dem Aspekt nachvollziehbar, dass unter Zwang die hinreichende Kreativität und der Bedürfnisbezug der Arbeit verloren gehen.
Auch beschäftige ich mich gerne mit dem Haushalt, Kinder usw. und nenne es keine Arbeit, obschon dies für einige als Berufung, Arbeit gilt.
Was mich betrifft hatte ich keine Arbeit gefunden bei der ich mich "selbst verwirklichen" konnte, bis ich mich verselbständigte.
Nun ist es heute so, dass wenn ich etwas das erste Mal mache, resp. entwickle und designe für mich nicht wirklich unter Arbeit geht. Denn es ist für mich die Erfüllung eigener Ideen, Träume, Wünsche. Nach Vollendung, denke ich es ist zu geil um nicht weitergeben zu wollen. Und hat man dasselbige dann dutzend mal reproduziert, nenne ich es bloss noch Arbeit, die zwar auch Freude macht, aber es dient lediglich um die finanzierung, und ermöglicht künftig weiterhin andere Ideen zu verwirklichen.

Mein Wunsch ist es schon den Teil der "Arbeit" zu reduzieren wo es geht, ich habe noch soviele Ideen die ich verwirklichen möchte, ohne den Hintergrund damit Geld verdienen zu wollen. Und wenn ich pensioniert bin, werde ich gar nichts spüren vermutlich, weil ich heute noch keinen Grund sehe dann etwas anderes machen zu wollen, ausser mir ist nach was anderem.
Verallgemeinern ist sicherlich falsch, hast schon recht. Sgibt viele Ausnahmen. Doch denke ich wenn ich mich umschaue, gilt es für viele andere, die sich dann sogar noch auf ihre Pension freuen.

Dir selbst kann man gratulieren, denn hab hier grad einige um mich, welche unter der Arbeit förmlich kaputt gehen. Und dies nicht unbedingt mal wegen der Arbeit als Sache, sondern den Vorgesetzten welche keinerlei Führungskompetenzen aufweisen und die Wertschätzung unter alle Würde liegt.
GEH DEN WEG DES HERZENS

Capablanca

Re: Waaaaaaaaaaarrrggglllllgrbbbrrlllll!

Beitrag von Capablanca »

Warner/Hardcore-Zen (page 81) hat geschrieben:Anuttara-samyak-sambodhi

This means "complete, unsurpassed, perfect enlightenment".

Notice, though, that the sutra first says the bodhisattva has nothing to attain and that, because of having nothing to attain, he attains complete liberation. You can't attain liberation the way you can attain a 1968 Camaro or a D-plus on a math test. You can only attain liberation by clearly seeing there is nothing to attain.

Complete liberation sounds like a big deal. And it is. It's the biggest deal around. But don't make too much of it - because it's absolutely nothing at all.
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