Hab Arbeit unter diesem Aspekt gesehen:
wikipedia hat geschrieben:Nur wer sich alltäglichen Mühen und Arbeitszwängen entzieht, hat Zeit, seinen Bedürfnissen zu frönen, und den Kopf frei für neue Erkenntnisse und kreatives Handeln. Diese Auffassung ist heute noch unter dem Aspekt nachvollziehbar, dass unter Zwang die hinreichende Kreativität und der Bedürfnisbezug der Arbeit verloren gehen.
Auch beschäftige ich mich gerne mit dem Haushalt, Kinder usw. und nenne es keine Arbeit, obschon dies für einige als Berufung, Arbeit gilt.
Was mich betrifft hatte ich keine Arbeit gefunden bei der ich mich "selbst verwirklichen" konnte, bis ich mich verselbständigte.
Nun ist es heute so, dass wenn ich etwas das erste Mal mache, resp. entwickle und designe für mich nicht wirklich unter Arbeit geht. Denn es ist für mich die Erfüllung eigener Ideen, Träume, Wünsche. Nach Vollendung, denke ich es ist zu geil um nicht weitergeben zu wollen. Und hat man dasselbige dann dutzend mal reproduziert, nenne ich es bloss noch Arbeit, die zwar auch Freude macht, aber es dient lediglich um die finanzierung, und ermöglicht künftig weiterhin andere Ideen zu verwirklichen.
Mein Wunsch ist es schon den Teil der "Arbeit" zu reduzieren wo es geht, ich habe noch soviele Ideen die ich verwirklichen möchte, ohne den Hintergrund damit Geld verdienen zu wollen. Und wenn ich pensioniert bin, werde ich gar nichts spüren vermutlich, weil ich heute noch keinen Grund sehe dann etwas anderes machen zu wollen, ausser mir ist nach was anderem.
Verallgemeinern ist sicherlich falsch, hast schon recht. Sgibt viele Ausnahmen. Doch denke ich wenn ich mich umschaue, gilt es für viele andere, die sich dann sogar noch auf ihre Pension freuen.
Dir selbst kann man gratulieren, denn hab hier grad einige um mich, welche unter der Arbeit förmlich kaputt gehen. Und dies nicht unbedingt mal wegen der Arbeit als Sache, sondern den Vorgesetzten welche keinerlei Führungskompetenzen aufweisen und die Wertschätzung unter alle Würde liegt.