Anhänger von Sekten zerfallen in drei Klassen.
1. Solche die, nachdem sie 50 Jahre lang im Wirtschaftsdjungel überlebt haben, der Ansicht sind, sie müssten den Schwierigkeitsgrad erhöhen, und sich zB bei Scientology hocharbeiten, was sie aufgrund ihrer Erfahrung dann auch schaffen.
2. Solche die, nachdem sie 20 Jahre lang illegale Drogen, oder Alkohol, oder Fernsehen konsumiert haben, zum Schluss kommen, dass das alles total böse ist, weswegen sie sich einer Sekte anschliessen, die ihnen dabei zustimmt, dass dies vom Teufel persönlich hergestellt wird.
3. Solche die, nachdem sie Jahrzehntelang irgendeiner Religion angehört haben (wie zum Beispiel, Katholizismus, Buddhismus, Atheismus etc.), zum Schluss kommen, dass das alles Quatsch war, und die nun irgendwie was neues Suchen, und da diese Sektenleute alle so überzeugt wirken, im Gegensatz zu den meisten Leuten, die gerne an etwas Zweifeln (was eine nicht zu unterschätzende Fähgkeit ist), probieren sie's halt mal.
Anders gesagt, Sekten füllen gleich mehrere Marktlücken, weswegen sie eher mehr Zulauf bekommen, als weniger. Die Problematik ist meist nicht, dass die Mitglieder alle stockdumm wären. Das sind meist sehr intelligente Leute (meist, nicht alle, so wie auch ausserhalb der Sekten nicht alle intelligent sind), warum also machen die da mit? Ich würde mal sagen, weil sie es so wollen.
Es gibt aber natürlich (leider) auch noch eine vierte Gruppe, das sind Kinder und labile Personen (wobei "labil" mit "in einer Krisensituation" übersetzt werden sollte), die entweder in eine solche Sekte hineingeboren wurden, oder mit den ausgeklügeltsten Methoden, systematisch von der jeweiligen Ideologie überzeugt werden. Diese Leute sind nicht dumm. Auch Kinder sind nicht dumm. Nur haben sie allenfalls diesbezüglich fast keine Wahl.
Ich bin der Ansicht, wenn jemand fest von etwas überzeugt ist, und liebend gerne sein ganzes Vermögen einem Guru gibt, und nach dessen Regeln lebt, und wenn ihm das irgendwas gibt in seinem Leben: na schön, mach doch, ist ja nicht mein Geld. Aber was ich verwerflich finde (da ich habe es geschrieben), das ist wenn Leute "angeworben" werden, oder wie das zum Beispiel bei der Family Sekte der Fall ist, schon beinahe für die Sekte produziert.
Was das mit dem Thema zu tun hat? eigentlich nicht viel, aber ich finde es doch noch interessant zu sehen, dass die Gesellschaft und Scientology punkto Drogen derart einer Meinung sind. Was sagt uns das?

Das was wir brauchen, das was wir geben - das sind wir.