Aber ok, wir haben wohl unendlich Zeit, um unser Ziel zu erreichen. "Ziel" ist ja auch nur ein Wort und hat eine Bedeutung, die für uns wichtig ist, im Grossen und Ganzen jedoch keinen Sinn macht. Sinn macht eh nichts. Sinn gibt es nicht. Es ist mühsam und echt unbefriedigend, sich das vorzustellen, weil man schlussendlich unweigerlich auf den Punkt kommen muss, dass jeder Gedanke, den man zu ende führt nur ein Konstrukt eines Hirns und somit irrelevant ist. Wieso also das ganze erdenken? Wieso überhaupt denken? Womöglich ist ein Zustand einer völligen Leere der friedlichste Zustand den es überhaupt gibt. Nur ist meiner Meinung nach auch in völliger Gedankenleere ein Ich-Zustand vorhanden. Anders kann ich es mir eh nicht vorstellen. Und würde ich es versuchen, würde ich an der Tatsache scheitern, dass ich eben einen Ich-Zustand habe.
Also: Wir erreichen unser Ziel nur, wenn wir unser Denken derart umschalten, dass sämtliche Bestandteile dieses Satzes und überhaupt des ganzen Textes, den ich hier schreibe irrelevant erscheinen. Ja, es dürfte nicht einmal der Gedanke erscheinen, dass etwas irrelevant ist. Der Gedanke, dass etwas irrelevant ist, ist irrelevant. Wobei der Gedanke der irrelevanten Irrelevanz ebenso irrelevant ist. Und so weiter. Aber das führt so oder so nicht auf einen grünen Zweig. Nicht mit unserer materiegebundenen Art zu denken. Und wohl auch sonst nicht.....wer weis.
Aber ok. Wir erarbeiten uns den Weg Schritt für Schritt mit der Gewissheit, dass wir nicht ans Ziel kommen können. Sagen wir einfach mal: Der Weg ist das Ziel.
Die Schwierigkeit besteht meiner Meinung darin, der Dimension von Raum und Zeit nicht den Rücken zu kehren. Denn diese ist unsere Heimat. Wir könnten zum Beispiel unsere Multidimensionaltät für alle möglichen Dinge nutzen: Fliegen ohne Hilfsmittel, Unsterblichkeit (Der Körper ist wohl in einer anderen Dimension ein Geist, genauso wie der Geist in einer anderen Dimension ein Körper ist. Würde diese Erkenntnis konsequent umgesetzt und die richtigen Hebel in Bewegung gesetzt, könnten wir unseren materiellen Körper vor dem Ableben bewahren), Psychokinese, Verwandlung in andere Wesen etc. Immer mit dem grundlegenden Gesetz vor Augen: Nichts ist unmöglich bzw. es gibt nichts was es nicht gibt. Natürlich würden das lange nicht alle schaffen. Ich gehe sogar so weit, dass es wohl praktisch niemand schaffen wird. Unsere Festgefahrenheit ist zu stark. Es würde einen extrem starken Glauben an Dinge voraussetzen, bei denen uns von ganz klein an eingetrichtert wird, dass es sie nicht gibt. Aber es wäre möglich. Man müsste aber einen sehr "spirituellen" Weg einschlagen, sich intensivstens mit dem Kosmos auseinandersetzen, sich ganz stark zurücknehmen aus der materialisierten Welt. Verzichten, meditieren, fasten, sein Denken ausschalten, systematisch nach Tür und Tor in andere Welten suchen. Aber eben: Hat man ein Tor mal definitiv gefunden, was tut man dann. Könnte es nicht sein, dass uns eine andere Dimension derart gefällt, dass wir für immer dort bleiben wollen. Das Stichwort wäre hier: "hängen bleiben". Psychedelische Drogen öffnen die Tore schneller, sie verkürzen den Weg teilweise massiv und viele finden nicht mehr zurück. Der Körper ist in einem solchen Fall noch immer ganz normal für uns in der Dimension von Raum und Zeit sichtbar, aber es ist für Aussenstehende ganz klar ersichtlich, dass der Geist sich teilweise oder sogar ganz in anderen Sphären befindet.
Es wäre zwar nahe liegend, dass auf dem Weg ohne Abkürzung der Rückweg viel einfacher wieder gefunden werden kann....
Ideal wäre, würde man zum uneingeschränkten "Dimensionsswitcher", der jegliche Reise ohne verkürzende Substanzen angehen kann und somit wertvolle Erfahrungen gewinnen könnte, die er in sein Leben integrieren kann. Ein solcher Mensch wäre meiner Ansicht nach definitiv "aufgestiegen". So würden dann eben auch plötzlich Begriffe wie "Tod", "Krankheit", "Verluste" unwichtig. Man könnte einfach mal schnell in eine andere Dimension die verstorbenen Verwandten besuchen. Sterben würde man nicht, weil man von einer "Energiedimension" genau weis, wie man die Energien lenken muss, damit der eigene Körper weder altert, noch krank würde. Je länger je mehr würde sich dann auch die Materiegebundenheit aufheben. Bzw. womöglich würde man durch die unendlichen Erkenntnisse, die die unendliche Vielschichtigkeit des Universums bietet womöglich lernen, seinen Körper in eine Form zu verwandeln, die je nach Bedarf fest, also materiell wird oder sich in eine noch sichtbare und erfassbare Form verwandelt. Stellt euch vor, jeder Mensch würde sich im ewigen Wechselspiel der Dimensionen Fähigkeiten aneignen, die es ihm alles Mögliche und Unmögliche ermöglichen. Würde das passieren, könnte sich die gesamte Menschheit in eine Form verändern, die nicht mehr an Materie gebunden ist, wodurch praktisch alle Probleme der Menschheit gelöst würden. Wir könnten so wohl auch mit vielen anderen Völkern von anderen Planeten in Kontakt treten, denn meiner Meinung nach weilen gaaanz viele Aliens bereits unter uns. Wir sehen sie einfach nicht, weil wir eben zu "beschränkt" sind.
Aber sie machen sich bemerkbar und sie versuchen uns anscheinend mitzuteilen, dass eigentlich alles schon vor unseren Augen auf dem Präsentierteller WÄRE. Nehmen wir Mathematik als Beispiel: Die Zahl Pi ist ja unendlich. Wir rechnen seit Jahrzehnten daran herum und wickeln das Ganze in einer Einseitigkeit ab, die eigentlich völlig stumpfsinnig ist. Was soll man mit 15 Millionen Kommastellen anfangen???
Es gibt einen Kornkreis, der die Botschaft der Zahl Pi enthält. Das könnte doch eine Botschaft sein im Sinne von: "Was sucht ihr eigentlich? Ihr habt den Schlüssel doch in der Hand, ihr müsst nur noch das Schloss finden."
Tja, Aufbruchstimmung ist angesagt. Und wenn an 2012 tatsächlich etwas dran sein sollte, dann wird es mit Sicherheit in diese Richtung gehen.
