...Zwei Drogen am Diskutieren...
Die eine Droge, sagt:
„Hei andere Droge, du bist so falsch,
gibst deinem Konsumenten vor, er könne alles wissen,
alles sehen, alles spüren, ins Nirwana gelangen.
Aber im Grunde verwirst du ihn, du spielst ein Spiel mit Ihm!
Ich mache das nicht,
ich gebe dem Konsumenten Klarheit, und selbstbewusstsein.“
Die andere Droge, entgegnet:
„Haha du bist ja so lustig, oder besser, so überzeugt von dir!
Du gibst dem Konsumenten nichts als Täuschung,
machst sein Ego zu Gott.

Er kann dann sagen: Ich bin ja so mächtig. So klar.
Dabei ist er unter deiner Diktatur.
Was sagst du ihm in Bezug auf die Zukunft?
Was sagst du ihm in Bezug auf Fragen,
die das Jenseits betreffen?
Die eine Droge, Antwortet:
„Das es reine Zeitverschwendung ist,

solche Fragen überhaupt zu stellen,
wenn man jetzt und hier ist.
Ich bin ehrlich zu meinem Konsumenten.
Dank mir, muss er sich nicht mit Fragen quälen,
auf die er nie eine Antwort finden wird,
dank mir ist er einfach nur, gut drauf.“
Die andere Droge, entgegnet:
„Wenn er sich mit Fragen quält

dann findet er Antworten,
die spannender sind, als einfach nur gut drauf, zu sein.
Ich zeige ihm, dass er eine Seele hat!
Ich zeige ihm sein innerstes, ich öffne Türen.“
Die eine Droge, meint:
„Wenn Interessiertes, hauptsche gut drauf!

Du öffnest Türen, aber wohin? Nach hängengeblieben?

Ich öffne keine Türen, die nach nirgendwo führen.
Ich gebe meinem Konsumenten genau das, was er doch im Grunde will:
Ficken, ohne das er sich darüber, den Kopf zerbrechen muss!“
Die andere Droge, sagt:
„Ja klar so kannst ja auch nur du schnorren, wohin führen dann deine Wege, nach Paranoia?
Ich gebe meinem Konsumenten:
Liebe, ohne dass sein Herz, brechen muss!“
Die eine Droge, entgegnet:
„Ja genau bis es, vor lauter liebe, eben doch bricht,
und dein Konsument den Verstand total verliert, vor lauter fühldenken.“
Die andere Droge sagt:
„Na wenigstens weis mein Konsument dass er ein Herz hat,
dass nicht tief gefroren ist.“
Die eine Droge erwidert:
„Mein Konsument hat Freude mit mir!
Du verwirrst deinen, mit Farben und Mustern,
und zehntausend Bilder und Gedanken,
was hat er davon, von diesen Gedankenfarbgefühlsmustersalatspiralen?“
Die andre Droge, antwortet:
„Spiralen sind etwas Phantastisches.
Sie sind Bewegung. Sie sind Veränderung.“
Die eine Droge meint:
„Mein Konsument will keine Veränderung, er will Spaß!

Das Leben ist Spaß. Das Leben ist Sex pur.
Wieso ist es wohl so schwierig für deinen Konsumenten,
dies zu begreifen? Ich sag’s dir:
Er denkt zu viel, so einfach ist das, er vergisst sich selbst.“
Die andere Droge, meint:
„Was das "sich selbst vergessen" anbelangt,
ich werde dich daran Erinnern, wenn dein Konsument
das nächste Mal die Fäuste schwingt.

Und ist es dann Spaß, wenn man sich nicht verändert,
wenn man immer die gleiche Nummer schiebt,
wenn man immer nur cool ist,
wenn man immer nur gewinnen will,
was man nicht gewinnen kann?“
Die eine Droge, fragt:
„Was kann man nicht gewinnen?“
Die andere Droge, antwortet:
„Dieses Spiel das wir hier spielen.
Wir können es ewig weiterspielen, aber gewinnen werde weder ich noch du.
Nur, ich und du. Denn ich könnte nicht sein wenn du nicht wärest.“
Die eine Droge, meint:
„Ja das hat schon was, ich brauche ein Opfer über das ich herziehen kann!“
Die andere Droge, erwidert:
„Und ich brauch ein Opfer, das ich analisieren kann!“
Die eine Droge, sagt:
„Ich lasse meinen Konsumenten den Körper spüren,
ohne den, könnte er nicht, so etwas wunderbares, wie Berührung,
und Energieaustausch, leben.“
Die andere Droge, erklärt:
Ich lasse meinen Konsumenten die Seele spüren ohne die,
könnte er nicht, auf reisen, in Gedankenspiralen, und Farben versinken.
Du bist eher Männlich, verstandesorientiert,
ich bin eher Weiblich, Gefühlsorientiert.
Aber … ich brauche Dich.“

(fühlt sich ein wenig, überheblich)
Die eine Droge, meint:
„Und ich … brauche Dich, auch irgendwie.
Wir könnten noch so vieles, voneinander lernen.“
(bleibt trotz dieser Einsicht Cool, äußerlich)
Die Drogen sagen zusammen:
„Wir sind Gegensätze, wir brauchen einender.
Wir gehören zusammen.“
