mer chönt meine, das heg nüt mit ayahuasca ztue - häts vilich au nöd im diräktischte sinn. aber (nöd nur!) uf so reise chamers erläbe, dass alles eis wird und jeglichi bewärtig wegfallt. alles wird uf d essänz reduziert (was das ganze aber nöd weniger komplex macht). mer cha das als wunderschön empfinde. anderersiits isches au mögli, dur de tod zga und de wahnsinn zerläbe. das würed di meischte dänn als "horrortripp" bezeichne und nöd wünschenswert finde. ich persönlich finde, dadrus vil lärne z chöne. au i so terrorsituatione passierts dänn, dass mers nöd als "bös" empfindet, sondern eifach wahrnimmt, was isch. das cha durchus mit emotione z tue ha, und glich isches s pure bewusstsii.
i bi mängish au chli inre zwickmühli, wänn ich säge, ich wür das nöd so bewerte. dänn merki, dass mis härz grad nomal en rutsch me ufgat, sobald mi d sunne alacht, obwohl mini grundistellig mir seit: es git doch nöd schöns und schlächts wätter! chasch dich doch dem gä, wo isch, machsch s beschte drus und jedes wätter hät sini vorteil! oder dänn chumi halt mitüber, dass döt und döt mänsche gstorbe sind oder wie eländ dere ihri xundheit isch. ich frög mich mängisch, ob das mitem guet und bös vilich nöd mal so wit hergholt isch. und glich weiss ich: klar isches es eländ, aber es wird scho sin sinn ha.
klar spilet dualitäte e rolle: ying - yang, mond - sunne, frau - maa, dunkel - hell. aber das isch doch im grundgno wahrnehmig und nöd bewärtig? guet - bös isch zwar au dualität, hät aber miner meinig na weniger mit de kosmisch-natürliche dualitäte z tue, sondern isch eher es konstrukt.
anyway....
(jaaaa, intressanti diskussion, merci
ahe


