Ein Versuch wärs Wert...

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sunshaker
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Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von sunshaker »

wenns darum geht irgendwohin energie zu senden, dann muss ich für zwei seiten bereit sein. einserseits das geben und andererseit muss ich meine ziele fürs geben sofort loslassen. ich muss vertrauen darauf, dass diese energie selbstständig und intelligent genug ist, das richtige zu machen. auch wenns mir nicht passt was gerade abgeht.

also hab ich den willen zu geben, muss mich aber hingeben, wenns um die wirkung geht. ich bin sozusagen ein werkzeug, das wirkt aber nicht von mir geführt wird.

Fallen Angel 2 hat geschrieben: cool - aber sag mir eines, sunshaker: wie soll das irgendjemand jemals schaffen? kennst du leute die es geschafft haben?
ich kenn einige, die sich darin üben. aber alle sind gefangen im paradox Materialismus und Spiritualismus.

L&L
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abraxas
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Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von abraxas »

zIrbelChrÜtli hat geschrieben: @Abraxas
Seh leider dein Bild ned. Würd auch gern lachen…
direktlink:
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musik und so
http://www.bufta.ch
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( (( {-_{-_-}_-} )) )
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Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von ( (( {-_{-_-}_-} )) ) »

Also mal abgesehen vom Thema selbst,
das Interessanteste an diesem Thread
waren einige der Reaktionen.... hihihi
Danke für das Äussern eures Inneren...

@Sunshaker
DAS nenne ich Unvoreingenommenheit.
Bestes Rating und der Toleranzpreis
gehen an dich! Da könnten sich so einige
Halberleuchtete und Gottesfürchtige
am Grund des Seins der Liebe eine Scheibe
abschneiden... hehehe
*verneig*

Und an die Lästermäuler: ruhig weitermachen,
wenns euch dadurch besser geht...
Loooooos! : ))
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Zauberhäxli
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Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von Zauberhäxli »

Lästern....nicht mein Ding!!! sorry Gsichtli ;-)

Dänn ich will öi schicke die Sunne wo schiinnt i mim Härz, das Glück wo mini Adere durchströmt und i mir pulsiert jedä Tag.

Es git kein eigentliche Grund und doch fühl ich mich jedä Tag, als ob ich platze chönnt vor Glück!!!!

Genau us dem Grund will ich öi mini positiv Energie schicke, well ich überquell vor Glück, chönnt lache, singe, jublä und glichzitig hüülä vor Fröid. Ich schick öi es grosses Stück vu mim innere Glück :-)

Ich weiss min Biitrag hät eigentlich nüt mit em Thema ztue, aber ich denk ihr verzeihed mir das!!!

Zrugg zum Thema mini Meinig: Es passiert nüt ohni Grund. Was ich nöd chan verstah isch die weltwiit Panik und vor allem die Panikmache wo total überhand gno hät i dä Mediä. Massewisi Angscht und Panik füehrt doch eher zunere negative Spirale.
Gelasseheit und positivi Gedanke, dass isch das wo ich leb, nöd nur im Bezug zu däre Finanzkrise!!!

Schöne Abig wünsch ich und en big smile für öi all!!!! /bigs
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern erschaffen zu können
biberfreund

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von biberfreund »

Gibt mir zu denken, was hier so gesagt wird. Mir scheint das eher als Anleitung zur Gleichgültigkeit. Die Energie wirds schon richten.

Was heisst freier Wille? Oder Freiheit? Gibt es absolute Freiheit, und kann diese für jeden möglich sein?

Ein Wille ist nur dann frei, wenn man auch nach ihm handeln kann. Für eine einzelne Person mag dies möglich sein; kommt eine zweite dazu wirds schon komplizierter. Die Freiheit geht nur so weit, bis sie jene des andern tangiert. Für die Freiheit des ander gilt das gleiche, und schon sind sie nicht mehr frei. Da wir in einer Gesellschaft leben ist es von Vornherein nicht möglich, dass wir alle frei sind. Jedenfalls dann nicht, wenn man Freiheit absolut versteht, denn jede andere Freiheit tangiert die meine. Ich strebe deshalb von vornherein nicht nach einem freien Willen, der gar nicht erreicht werden kann.

Versteht mich dabei bitte nicht falsch. Ich meine nicht, jeder in einer Gesellschaft eingliedern und brav mitspielen soll. Vielmehr sollte danach gestrebt werden, dass jeder Mensch auf der Welt die gleichen FreiHEITEN hat wie alle andern. Damit ist der Allgemeinheit viel mehr geholfen als irgendwelche Individuen, die daraus ausbrechen wollen und es dann doch nicht schaffen. Das hat für mich mehr mit Egoismus zu tun als irgend was anderes.

Und: "wenn wir aber lernen unseren willen frei werden zu lassen, dann geben wir uns hin und unser wille wird frei." Was soll das bitte heissen? Das sagt für mich etwa gleich viel wie 1=1.
The Dude

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von The Dude »

absoluter freier wille und absolute freiheit, kann es für die relativen teile des absoluten nie geben. man ist immer abhängig. die frage ist nur - und da kommt der freie wille der relativen teile ins spiel - WOVON man sich abhängig machen will. von geld, autos, goas, schokolade, dem wetter, dem mondzyklus, vom partner, vom boss, der welt, des kosmos, vom ego, vom nichts, von visionären, von propheten, von sektengurus, vom goldenen kalb, vom hass, von der liebe oder von gott? jedem selbst überlassen - eben freier wille ;)
wuchenendbefürworter

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von wuchenendbefürworter »

Angenommen der freie Wille wäre ein selbstständig denkendes Wesen, so hätte der freie Wille selbst keinen freien Willen mehr, falls er vom Menschen in Besitz genommen würde. Umgekehrt wäre der freie Wille genauso wenig frei, wenn er nicht vom Menschen beansprucht würde, da er durch die Ablehnung sozusagen nicht von sich behaupten kann, jederzeit dem Menschen zugehörig sein zu können. Mensch und freier Wille dürfen übrigens hier beliebig mit "Du" und "Ich", Objekt und Subjekt, etc. ersetzt werden. Natürlich nur, sofern dies der freie Wille zulässt.

Vielleicht gibt es ja soetwas wie einen absoluten freien Willen, dies würde aber bedeuten, dass es auch einen nichtfreien Willen geben müsste, womit ich mich im Kreis drehe.

Ich glaube an die Fähigkeit zu wollen - ob dies aus dem "Innern" kommt oder von "äusseren" Faktoren bestimmt wird, hätte gar keine Bedeutung, falls "innen" = "aussen" gelten würde.

Gehe ich vom innen=aussen-Konzept aus, wäre es für mich logisch, dass positive, sowie negative Gefühle ansteckend wirken können. Trotz allem würde sich mir die Frage stellen, was genau positive und was negative Gefühle sind? Wo ist die Grenze von positiv/negativ? In einem Mörder würde es warscheinlich ein positives Gefühl auslösen, jemanden umzubringen, oder nicht? Wie kann ich mir nun sicher sein, dass ich mit meinen positiven Gefühlen nicht einen Mörder an das Gefühl erinnere, wie es ist jemanden umzubringen und ihn damit aus seiner negativen Welt, die er sich selbst auferlegt hat um eben niemanden mehr zu töten, herausreisse?

Mord ist natürlich ein sehr extremes Beispiel, aber ich will damit nur sagen, dass auch positive Gedanken negative Auswirkungen haben können. Liegt halt im Auge des Betrachters.
Wenn zu mir jemand sagt "Hey, du bisch en geile Siech", dann könnte das ehrlich (also positiv), aber auch ironisch (also negativ) gemeint sein. Selbst wenn es ehrlich gemeint wäre, könnte ich es ja ironisch verstehen, da ich vielleicht Mimik und Tonfall anders interpretiere als mein Gegenüber. Wie kann ich mir also sicher sein, dass ein von mir positiv empfundenes Gefühl, genauso positiv auf jemand anderen wirkt?

Die Aktion wird sicherlich irgendeinen Einfluss haben, ob dieser allerdings objektiv gesehen positiv sein wird, versuche ich erst dann zu beantworten, wenn ich wieder bei Gott bin :-"
The Dude

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von The Dude »

wuchenendbefürworter hat geschrieben:Vielleicht gibt es ja soetwas wie einen absoluten freien Willen, dies würde aber bedeuten, dass es auch einen nichtfreien Willen geben müsste, womit ich mich im Kreis drehe.
das gegenteil von "absolut" (allumfassend) ist also "nichtfrei"?
intressante theorie ;o) (ps. das ist jetz leicht ironisch gemeint, hihi)
wuchenendbefürworter hat geschrieben:[...]falls "innen" = "aussen" gelten würde.
Das stimmt so eben nicht ganz, denn:
Hermes Trismegistos hat geschrieben:Dasjenige das innen ist, gleicht demjenigen das aussen ist, und dasjenige das aussen ist, gleicht demjenigen, das innen ist.
Kleines, aber wesentliches Detail. Genauso verhält es sich bei der oben/unten-Analogie.
wuchenendbefürworter hat geschrieben:[...]versuche ich erst dann zu beantworten, wenn ich wieder bei Gott bin :-"
Wenn du dich frei-willig Gott zuwendest, wird er dich führen und du wirst auf dieser Führung alle Antworten bekommen, die du für dich und deine Ent-Wicklung zum göttlichen Wesen brauchst. Niemand kennt dich so gut wie Gott - nicht mal du selbst. Und das ist bei jedem Wesen so.

Liebe Grüsse
wuchenendbefürworter

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von wuchenendbefürworter »

das gegenteil von "absolut" (allumfassend) ist also "nichtfrei"?
intressante theorie ;o) (ps. das ist jetz leicht ironisch gemeint, hihi)
Wenn es einen absoluten freien Willen geben würde, wäre der Wille paradoxerweise eben nicht frei, da ich mich nicht gegen den freien Willen entscheiden könnte.
Was ist überhaupt das Gegenteil eines "freien Willens"?
Das stimmt so eben nicht ganz, denn:

Hermes Trismegistos hat geschrieben:
Dasjenige das innen ist, gleicht demjenigen das aussen ist, und dasjenige das aussen ist, gleicht demjenigen, das innen ist.

Kleines, aber wesentliches Detail. Genauso verhält es sich bei der oben/unten-Analogie.
Ich glaube an die Fähigkeit zu wollen - ob dies aus dem "Innern" kommt oder von "äusseren" Faktoren bestimmt wird, hätte gar keine Bedeutung, falls "innen" = "aussen" gelten würde.
Falls dieser Hermes Recht hätte, würde meine Annahme natürlich nicht zutreffen.
Wenn du dich frei-willig Gott zuwendest, wird er dich führen und du wirst auf dieser Führung alle Antworten bekommen, die du für dich und deine Ent-Wicklung zum göttlichen Wesen brauchst. Niemand kennt dich so gut wie Gott - nicht mal du selbst. Und das ist bei jedem Wesen so.
[...]versuche ich erst dann zu beantworten, wenn ich wieder bei Gott bin :-"
Das war jetzt von meiner Seite leicht (selbst?)ironisch gemeint, ich denke nämlich nicht, dass ich mich zuerst einem absoluten Gott zuwenden muss, um ein Teil dieses Absoluten zu werden. Solange ich aber nur ein Teil dieses Absoluten bin, werde ich auch keine oder nur unbefriedigende Antworten finden. Es gibt sicherlich Momente, in denen einem plötzlich alles klar wird und auf alle Fragen eine Antwort gefunden werden kann. Diese Momente werden aber eben unbeschreiblich sein, was irgendwie das Leben auch lebenswert macht.

Ich glaube wir sind relativ off-topic, obwohl, wenn off-topic=on-topic wäre... /stop


Grüss ditsch zurütsch :-D
Zuletzt geändert von wuchenendbefürworter am Do 6. Nov 2008, 09:27, insgesamt 1-mal geändert.
zIrbelChrÜtli
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Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von zIrbelChrÜtli »

Thorwald Dethlefsen:
„Lernt der Mensch die erste wichtige Regel, dass alles, was ist, gut ist, weil es ist, so kehrt immer mehr Ruhe und Friede in ihm ein. Erst in dieser Ruhe lernt er die Dinge zu betrachten, und sie werden ihm ihren Sinn offenbaren. Man löst sich allmählich von der fixen Idee, für oder gegen etwas kämpfen zu müssen, ohne Untätig zu werden. Der Mensch nämlich, der glaubt, durch seine Aktivität die Welt verändern zu können, merkt meist nicht, dass er in Wirklichkeit Sklave der Verhältnisse geworden ist, die ihn verändern.“
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sunshaker
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Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von sunshaker »

biberfreund hat geschrieben:Gibt mir zu denken, was hier so gesagt wird. Mir scheint das eher als Anleitung zur Gleichgültigkeit. Die Energie wirds schon richten.
ja das sage ich. aber das betrifft ja nicht gleich dein ganzes leben. wir leben ja nicht von energie.
biberfreund hat geschrieben:Was heisst freier Wille? Oder Freiheit? Gibt es absolute Freiheit, und kann diese für jeden möglich sein?
keine ahnung, keine ahnung, wahrscheinlich nicht
biberfreund hat geschrieben:Ein Wille ist nur dann frei, wenn man auch nach ihm handeln kann. Für eine einzelne Person mag dies möglich sein; kommt eine zweite dazu wirds schon komplizierter. Die Freiheit geht nur so weit, bis sie jene des andern tangiert. Für die Freiheit des ander gilt das gleiche, und schon sind sie nicht mehr frei. Da wir in einer Gesellschaft leben ist es von Vornherein nicht möglich, dass wir alle frei sind. Jedenfalls dann nicht, wenn man Freiheit absolut versteht, denn jede andere Freiheit tangiert die meine. Ich strebe deshalb von vornherein nicht nach einem freien Willen, der gar nicht erreicht werden kann.
ich würde dann sagen, dein freier will ist dann, nicht nach einem freien will zu streben ;-) ansonsten bin genau gleicher meinung wie du.
biberfreund hat geschrieben:Versteht mich dabei bitte nicht falsch. Ich meine nicht, jeder in einer Gesellschaft eingliedern und brav mitspielen soll. Vielmehr sollte danach gestrebt werden, dass jeder Mensch auf der Welt die gleichen FreiHEITEN hat wie alle andern. Damit ist der Allgemeinheit viel mehr geholfen als irgendwelche Individuen, die daraus ausbrechen wollen und es dann doch nicht schaffen. Das hat für mich mehr mit Egoismus zu tun als irgend was anderes.
naja,irgendwelche individuen, die egoistisch handeln und ausbrechen hats und wirds immer geben. schon manche wurden plötzlich in anderem licht betrachtet.
biberfreund hat geschrieben:Und: "wenn wir aber lernen unseren willen frei werden zu lassen, dann geben wir uns hin und unser wille wird frei." Was soll das bitte heissen? Das sagt für mich etwa gleich viel wie 1=1.
schalte das hirn ab und lerne aus dem bauch heraus zu handeln und du wirst lernen deinem bauch zu folgen. für mich ist das "wollen" stark hirnorientiert. hirnorientiertes handeln möchte ich weglassen und intuitiv oder eben aus dem bauch heraus handeln. den mein bauch zeigt mir auch einen weg. 1=1 ist gar nich schlecht. beides ist super.

grüessli
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wuchenendbefürworter

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von wuchenendbefürworter »

Am Sonntag ist etwas Unbeschreibliches passiert. Eine unglaubliche Energie liess mein Schneckenhaus erbeben, es wurde gerüttelt und geschüttelt. Draussen schien die Sonne. Durch einen kleinen Spalt konnte sie mir Wärme und Licht schenken. Doch naiv wie ich schon immer war, hielt ich mein Haus fest, im Glauben, ich wäre sicher dort. Eine trügerische Sicherheit, dass es im schattigen Haus angenehmer sei zu leben als draussen an der Sonne.

Heute ging ich nach Baden. Eine Besichtigung des Tageszentrum stand an. Obwohl ich schon seit langem das Gefühl hatte, dass der konventionelle Weg nicht mein Weg ist, liess ich mich auf diese Erfahrung ein. Und ich wurde logischerweise bitter enttäuscht. Schon beim Betreten dieses Gebäudes merkte ich, dass hier nicht mein Platz sein würde. Heuchlerisch sagte ich am Schluss zu der Mitarbeiterin, ich würde mir das Ganze nochmals ganz genau überlegen. Ab diesem Zeitpunkt war mir völlig klar, dass ich nie mehr dieses Tageszentrum betreten würde.

Dann war da dieser Gitarrenspieler am Bahnhof, der mich aus meinem Selbstmitleid riss, wie es nur die Kunst vermag. Die Klänge rührten mein Herz, genauso, wie die oben erwähnte Energie an meinem Haus zu rütteln vermochte. Ich dankte ihm für seine in diesem Moment unglaublich wertvolle Unterstützung und er sagte zu mir: „Yes we can!“

In diesem Moment wurde mir klar wie scheissegal mir im Moment ein freier Wille ist. Nur der Wille zählt, ob der frei ist oder nicht, kann ich mich auch später noch fragen.

Das kleine aber unheimlich wichtige Wort “wir” brachte mich zum Entschluss mein Leben anzupacken. Nicht alleine, nein, alleine, das ist mir schon seit längerem bewusst, werde ich mich höchstens in ein bequemeres Schneckenhaus zurückziehen. Dort würde sich dann die Geschichte wiederholen, nur mit dem kleinen Unterschied, dass es dann noch schwieriger würde, dieses Haus zu verlassen. Es wäre noch viel stabiler gebaut als das Vorherige und es bräuchte dann einen grossen Sturm, damit die Wände brüchig würden. Nein, ich brauche Hilfe. Woraus diese Hilfe besteht, weiss ich beim besten Willen nicht, will ich erst gar nicht anfangen zu wissen. Ich will mich auf neue Erfahrungen einlassen, neue Welten entdecken, alte Muster loslassen, die Sonne geniessen, den Sturm überstehen, dem Regen trotzen.

Für Tipps oder auch nur einen Austausch wäre ich sehr dankbar. Ich kann mir im Übrigen sehr gut vorstellen, woher dieser Wind am Sonntag wehte...;)

Aja, sorry wegen dem Raub der Schneckenhausidee, fand die irgendwie noch recht passend...;)
The Dude

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von The Dude »

wuchenendbefürworter hat geschrieben:Wenn es einen absoluten freien Willen geben würde, wäre der Wille paradoxerweise eben nicht frei, da ich mich nicht gegen den freien Willen entscheiden könnte.
Was ist überhaupt das Gegenteil eines "freien Willens"?
"Gegenteil" ist definitiv eine schlechte Wortwahl - dies war mir beim Verfassen des Beitrags bewusst - doch dummerweise ist mir kein besseres Wort eingefallen. Man möge es mir verzeihen.
Das scheinbare Paradoxon der gleichzeitigen Einheit und Verschiedenheit des Absoluten ist für das menschliche Hirn nicht fassbar - jedoch mit dem Herzen wahrnehmbar.
Der freie Wille des Absoluten ist bedingungslose Liebe. Bedingungslose Liebe erfordert den freien Willen der Relativen Teile, da sie ansonsten nicht bedinungslos wäre.
wuchenendbefürworter hat geschrieben:[...], ich denke nämlich nicht, dass ich mich zuerst einem absoluten Gott zuwenden muss, um ein Teil dieses Absoluten zu werden.[...]
Jeder relative Teil ist ewiglich Teil des Absoluten. Wenn er das nicht mehr wäre, existierte er nicht mehr (nicht-sein) und man könnte sich auch keine Gedanken mehr darüber machen. Ob man das auch so sieht, spielt daher in Wirklichkeit (auf das SEIN bezogen) absolut keine Rolle ;)
Wenn nun der relative Teil sich freiwillig vom Absoluten abwendet, ist er aufgrund dieses Ausdrucks der Willensfreiheit - in der Illusion des Ego - wirklich getrennt vom Absoluten.
You create your own Reality!

Wieso eigentlich off-topic? Dä Titel heisst ja: "Ein Versuch wärs Wert..." ;o)
sunshaker hat geschrieben:schalte das hirn ab und lerne aus dem bauch heraus zu handeln und du wirst lernen deinem bauch zu folgen. für mich ist das "wollen" stark hirnorientiert. hirnorientiertes handeln möchte ich weglassen und intuitiv oder eben aus dem bauch heraus handeln. den mein bauch zeigt mir auch einen weg. 1=1 ist gar nich schlecht. beides ist super.
Gefährlich!
Ich bin einer Meinung mit dir, wenn du sagst, dass man auf sein Herz - die Intuition - hören soll. Aber Achtung. Damit ist nicht gemeint, man solle das Hirn ausschalten! Denn der Verstand ist nützlich, um abzuwägen und zu analysieren, zu bedenken und Schlüsse zu ziehen. Fähigkeiten, welche das Herz nicht besitzt. Das Herz soll dann dazu eingesetzt werden, die Schlüsse der Ratio zu prüfen. Auf Wahrheit/Weisheit. Zudem ist die Intuition auch für ent-wickelnde Impulse zuständig, die man dann - mit Hilfe der Ratio - bedenken soll. Und aus den gezogenen Schlüssen heraus, aus der Mental-Ebene, die Veränderung einleiten - materialisieren.

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sunshaker
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Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von sunshaker »

sunshaker hat geschrieben:
schalte das hirn ab und lerne aus dem bauch heraus zu handeln und du wirst lernen deinem bauch zu folgen. für mich ist das "wollen" stark hirnorientiert. hirnorientiertes handeln möchte ich weglassen und intuitiv oder eben aus dem bauch heraus handeln. den mein bauch zeigt mir auch einen weg. 1=1 ist gar nich schlecht. beides ist super.
The Dude hat geschrieben:Gefährlich!
Ich bin einer Meinung mit dir, wenn du sagst, dass man auf sein Herz - die Intuition - hören soll. Aber Achtung. Damit ist nicht gemeint, man solle das Hirn ausschalten! Denn der Verstand ist nützlich, um abzuwägen und zu analysieren, zu bedenken und Schlüsse zu ziehen. Fähigkeiten, welche das Herz nicht besitzt. Das Herz soll dann dazu eingesetzt werden, die Schlüsse der Ratio zu prüfen. Auf Wahrheit/Weisheit. Zudem ist die Intuition auch für ent-wickelnde Impulse zuständig, die man dann - mit Hilfe der Ratio - bedenken soll. Und aus den gezogenen Schlüssen heraus, aus der Mental-Ebene, die Veränderung einleiten - materialisieren.
geb ich dir recht. ist nicht ungefährlich. Dessen bin ich mir bewusst. ich wechsle mal das wort hirnorientiert mit egoorientiert aus. das hirn gehört aber eindeutig in den hintergrund bei der intuition. den sobald ich eine eingebung beginne zu analysieren (ist nicht immer falsch) ist es keine absolut intuitive handlung mehr. die grenze ist aber nicht statisch und kann individuell anders beschrieben werden.

grüessli
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Fallen Angel 2

Re: Ein Versuch wärs Wert...

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Ich denke, die NLP-Philosophie die sie von Walt Disney geklaut haben, zeigt schon noch was gutes auf:

1. Träumer zu Wort kommen lassen.
2. Analytiker geht nochmal drüber und guckt, wie man es machen könnte
3. Zuletzt und erst dann kommt der Kritiker und nun.. kritisiert die Idee

Meistens sind die Leute aber so eingestellt, dass sie erstmal kritisieren und dann sich fragen, warum sie nicht mehr oder schlecht träumen. Und dem Analytiker schieben sie dannn die Schuld in die Schuhe.

Es gibt ja noch mehr als nur Freud...

O:)
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