Da kommt mir (sinngemäss) ein Spruch von Li Hongzhi in den Sinn: "Leiden ist das Boot, welches zur "Erlösung" führt". (Eben, sinngemäss, er hat nicht Erlösung gesagt, aber etwas in die Richtung.
Hmm... das Herz leiden lassen...
So wie ich Li Hongzhi verstanden habe, heisst das wohl, dass die menschliche Existenz leidvoll ist. Ich verstehe das aber auch so, dass man die Leiden trotzdem nicht festhalten soll, sondern:
Zu leiden, ohne zu leiden. (Mein Verständnis)
Sprich: Das, was für gewöhnlich als leidvoll betrachtet wird, annehmen und durchmachen können, um Schritt für Schritt nicht mehr zu leiden.
Wie soll ich das sagen? So im Stil von: Selbst im grössten Leiden noch ausgeglichen, ruhig und zufrieden sein. Sprich: Selbst wenn Dir der grösste Arsch den grössten Schmerz zufügt, zu lernen, mit diesem Schmerz umzugehen, bis man erkennt, dass dieser Schmerz nur dann schmerzhaft ist, solange man selber noch etwas "in sich" hat, was einen persönlich Schmerzen und Leiden empfinden lässt.
Ein ausgedachtes Beispiel: Selbst dann, wenn man unerträgliche Schmerzen hat zu einem Bewusstseinszustand zu kommen, dass diese Schmerzen "lediglich" ein symptom des fleischlichen Körpers sind und "nicht wirklich man selber". Wenn man so einen Punkt erreichen kann - hey, was kann einen dann noch schrecken?
Von dem her geb ich Dir recht: Leiden lässt einen tatsächlich sehen. Und zwar sehen, was in einem noch "abzuarbeiten" ist, zu sehen, was einen davon abhält, "einfach zu sein", "einfach zufrieden zu sein" etc.
Fallen Angel 2 sagt:
genau, Leiden um zu transformieren.
Drachenherz sagt:
Ja, aber auch im Leiden immer schön Happy bleiben. *lol*
So quasi nach dem Prinzip: Je mehr man es schafft, in einem konkreten Leiden happy zu bleiben, desto mehr ist in einem gewissen Bereich, der diesem Leiden entspricht, eine Transformation fortgeschritten.
Eure Meinung dazu?


wobi es chönt dir indäm uf die sprütze verzichtisch i dim psychisch oder seelisch beriich öpis bringe und zwar "glaube" a di und ad...quantephysik