Ich fand die Party, die Location, die Deko und alles drum und dran auch wunderbar.
Es war meine schönste Indoor seit Jahren und dafür ein riesiges Dankeschön an die Org.
Musikalisch empfand ich es ähnlich wie Jürg und viele andere, die die Goa-Partys meiner
Meinung nach mit einem musikalischen Tiefblick zu betrachten imstande sind.
jürg hat geschrieben:
Subcounsciousmind war der Anfang meiner psychedelischen "Reise"

dann, "führte" mich Jazzmine weiter
zwischendurch ein Abstecher zu Tassilis schönem Set

weiter mit einem super groovigen-tribal-psy set von Pollyfonica

danach, hatt mich die musik "vertriben"...auch gut, so kam ich zu ein paar Stunden Schlaf...
nochmal an diesere Stelle ein Dankeschön an:
Subcounsciousmind - der mit seinem individuellen und nahezu einzigartigem (manchmal oldschool angeauchtem)
Psytrance so viel Hoffnung dieser Musikszene schenkt. Einfach großartig!
Jazzmine - genialer, tief-psychedelischer und treibender Psy.
Floating Point - grooviger und verträumter Psy
Pollyfonica - lieferte den Höhepunkt und den Abschluss der etwa 6-7 Stunden langen und für mich in den
letzten Jahren einzigartigen psychedelischen Reise.
Und nochmals danke an die Crew, dass ihr daran gedacht habt.
Mit CPU, Domestic und Pinch war dann für mich und viele andere der musikalische Tiefpunkt der Party erreicht.
Die Leute gehen zwar auch dabei ab, aber sie sind auf einer Party, was soll man da schon machen.
Die Musik von den letztgenannten war dieser typische israeli Full-On, der in meinen Augen kein Psytrance mehr ist, wohl auch deshalb vielerorts Isra-Trance genannt wird und den ich im besonderen als eine Kindergarten-Musik empfunden habe. Natürlich gab es auch Tracks, die wirklich gut waren, manche sogar psychedelisch, aber der Großteil davon war ein elektronisch verspieltes hin- und her Gehacke ohne Sinn und mehr oder weniger nach dem selben und wie ich finde hirnlosem Strickmuster aufgebaut, dass ich einfach nicht verstehen kann, warum diese Musik überhaupt den Einzug in Goa-Partys gefunden hat.
Die Rettung kam mit Mama Gaia. Sie hat es geschaft innerhalb weniger Minuten den musikalischen Horror der 3 Vorgänger wegzumachen. Begonnen mit einem druckvollem melodischem Psy und übergegangen in einen speziellen, etwas schnelleren Progi fern von aller - überspitzt formuliert - Clubpampigkeit. Ein Set wie aus dem Lehrbuch - ein Auftritt, den man nicht so schnell vergessen wird.
Ja ... es war schön, es war lang, es war unvergesslich!
