Will sie Hemmige hey...
Verfasst: So 7. Okt 2007, 14:21
Es ist zum verrückt werden!
Ich weiss jetzt zwei wichtige Dinge:
1. Ich suche keine Frau, und ich suche auch nicht nach der richtigen Form von Liebe. Ich weiss, was ich unter Liebe verstehe, und das was ich darunter verstehe, ist das was für mich der richtige und einzige Weg ist. Irgendwann treffe ich eine Frau, die das genau gleich sieht. Bis dahin muss ich mir keine Gedanken machen, ob mich (k)eine will, ich muss keine erobern, ich muss auch nicht flirten und rumknutschen. Sie kommt irgendwann, und bis dahin ist das Thema einfach nicht wichtig.
2. Der Grund warum viele Frauen tatsächlich etwas abgeneigt sind, sich mit mir zu unterhalten, sind meine "sehnsüchtigen Blicke". Diese haben an und für sich gar nichts mit dem Wunsch nach einer Partnerschaft und auch nichts mit sexueller Anziehung zu tun. Wenn ich eine Frau Sehnsüchtig anschaue und anlächle, dann nur aus einem einzigen Grund:
weil ich soooo gern einfach mal mit ihr REDEN würde.
Viele Frauen verstehen das falsch.
Viele denken, ich will was von ihnen.
Es gibt sogar Männer die das denken, weil ich auch mit den Männern nicht gut reden kann, wenn auch besser, als mit Frauen, und dann halt auch nur lächle.
Tjaaaa.
Also nur um das mal klarzustellen: ich will NICHT von jeder Frau etwas, die ich angucke und anlächle und ich bin NICHT schwul.
Das Problem ist ein anderes:
ich bin gehemmt.
Total - auf der ganzen Linie. Manchmal gehts besser, meist mithilfe von Alkohol, aber auch nicht immer. Ausserdem: naja besoffen jemanden kennenlernen? Kann funktionieren, meist vergisst man dann aber nach einem guten Gespräch die Nummer auszutauschen. Und sieht sich dann wieder einmal... und weiss gar nicht mehr worüber man sprach... und traut sich wieder nicht... hallo zu sagen...
so geht's mir, wenn ich an Goapartys nicht mit den Leuten rede. Sogar mit meinen Kollegen und Kolleginnen fällt mir das manchmal schwer.
Will ich hemmige ha...
Was aber sind Hemmungen genau? Ich versuch das jetzt mal in diesem Thread herauszufinden.
1. Annahme: Hemmungen = mangelndes Selbstbewusstsein
Man kennt sich selbst zu wenig, weiss nicht was sagen, weil man selber gar nicht weiss, worüber man eigentlich reden will. Man glaubt man sei halt irgendwie, nichts spezielles. Und weil man das denkt fällt einem nichts ein.
2. Annahme: Hemmungen = mangelndes Selbstvertrauen
Bevor man Kontakt aufnimmt, geht man schon mal davon aus, dass die andere Person, das was man sagt, vermutlich langweilig findet. Ist ja auch nichts spezielles "von wo kommst du" gehört vermutlich zu den meistgesagten Sätzen überhaupt. Wie soll man ein Gespräch beginnen, wenn man doch nichts zu sagen hat?
3. Annahme: Hemmungen = fehlender Mut
Zu wenig Testosteron im Blut, nicht Mann's genug, einfach schiss haben. die andere Person könnte einen ja auffressen, oder nie wieder mit einem reden, oder sogar denken, man wolle was von ihr. lieber nichts sagen, sonst kann ich niiiieee mehr an eine party...
4. Annahme: Hemmungen = tiefenpsychologisches Trauma
Irgendwann in der persönlichen Entwicklung hat einem jemand, der einem viel zu viel bedeutet (hat), etwas gesagt, das einem klargemacht hat, dass man wohl besser die Klappe gehalten hätte (oder something along these lines), und immer wenn man die Gelegenheit hätte "hallo" zu sagen, staut sich ein enormer psychischer Stress auf, der gleichzusetzen ist mit einem Schockzustand, was dazu führt, dass man apathisch wird, und entsprechend auch kein guter Gesprächspartner
5. Annahme: Hemmungen = mangelndes Zugehörigkeitsgefühl.
Egal wo man ist, man fühlt sich immer irgendwie "daneben", passt einfach nicht rein, hat womöglich noch die falschen Klamotten an, ist einfach nicht so, wie die anderen, man denkt ja auch zu viel, die andern sind nicht so kompliziert, und sie kennen sich alle schon, treffen sich immer, sind eine Familie, ich pass da ja auch gar nicht rein, was will ich mich da schon einmischen...
6. Annahme: Hemmungen = Vorahnung
Vielleicht irrt man sich ja auch gar nicht. Vielleicht mag der oder die einen ja wirklich nicht. Schliesslich hat man das letzte mal schon immer so geguckt. Die denkt eh ich bin doof. Sind Hemmungen vielleicht nichts weiter als Empathie? spürt man die Ablehnung, die kommen wird, bereits und hat Hemmungen also als eine Art Selbstschutz?
7. Annahme: Hemmungen = Genetischer Defekt.
Mutter und Vater waren Kommunikativ, Sohn ist Kommunikativ. Mutter und Vater waren selbst gehemmt, Sohn ist gehemmt. Der Appel fällt nich' weit vom Birnbaum. Kann man nichts machen.
8. Annahme: Hemmungen = zu wenig Energie
Man hat nicht genug geschlafen, schon gar nicht an einer Goa, man ist nicht fit, man hat zu wenig gegessen, man kann gar nicht denken. Alles eine biologische Problematik. Niemand hat Schuld, es ist halt einfach der Körper und Geist der nicht mitmacht.
9. Annahme: Hemmungen = Liebe
Warum sich immer etwas vormachen? Man hat sich gerade über beide Ohren verliebt. Die Frau ist der Hammer schlechthin. Sie ist so eine Art Göttin. Man erhebt sie auf ein Podest (bei Männern, wäre das natürlich eher so was wie, "der ist cool"), kommt nicht an sie ran, weil man verknallt ist.
10. Annahme: Hemmungen = Anstand, Erziehung
Es ist die Prägung der Gesellschaft, dass man Anständig ist und eine Unbekannte Person einfach so anzusprechen ist unhöflich. Es ist nicht richtig, eine Person zu stören, diese Konditionierung bekommt man auch nicht weg, wenn man die Person jedes zweite Wochenende sieht.
11. Annahme: Hemmungen = Angst
Natürlich sind Hemmungen so oder so Angst, aber damit meine ich die Angst, dass sie z.B. einen Freund/Bruder/Schwester hat, wo das dann falsch verstehen, wenn man mit der Person redet, und man will ja auch keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Den Ruf bekommt man ja auch nicht wieder weg und so...
Wie seht ihr das? Kennt ihr diese Annahmen? Einige oder vielleicht sogar alle? Ich habe glaube ich alles das schon mehr als einmal "durchgespielt" und ich weiss nicht, wie ich das weg bekomme.
Ich glaube grundsätzlich an mich, ich mein, ich mag mich so wie ich bin. Es gibt bessere als mich, aber das gibt es immer, ich bin soweit ganz nett.
Ich kann auch sprechen, mit meinen engsten Freunden rede ich wie ein Buch, bei meinen Verwandten oder früher in Schulklassen schwadroniere ich von einem Thema zum nächsten, ich bin der geborene Redner - aber warum klappt das dann nicht an Goas oder Geburtstagspartys?
Grundsätzlich vertraue ich auch den anderen Menschen, schliesslich erscheinen die mir interessant, es wäre ja etwas verschoben, wenn ich mit ihnen reden will, und gleichzeitig Angst davor hab, sie könnten mich doof finden. Wenn sie mich doof finden, müsste ich ja nicht mit ihnen reden... Nein ich mag die Leute, die ich anschaue und anlächle aber kein Wort mit ihnen rede oder nur hallo und wie gefällt dir der sound. ich mag die leute wirklich, einfach so, auch wenn ich sie nicht kenne, einfach weil sie menschen sind, die ich mag.
ich bin auch nicht total uninteressant, ich meine doch einige themen zu kennen, die mich interessieren, aber ich bekomms nicht auf die reihe, dass mir diese themen in den sinn kommen.
mein kopf ist immer so leer, so blockiert - ich weiss echt nicht WAS reden.
Bin ich denn der einzige, der dieses Problem hat?
Denn IHR seid ja doch meist in grossen Gruppen unterwegs. Und irgendwann habt ihr euch doch auch mal kennen gelernt?!
Warum pack ich das nicht?
Ich weiss jetzt zwei wichtige Dinge:
1. Ich suche keine Frau, und ich suche auch nicht nach der richtigen Form von Liebe. Ich weiss, was ich unter Liebe verstehe, und das was ich darunter verstehe, ist das was für mich der richtige und einzige Weg ist. Irgendwann treffe ich eine Frau, die das genau gleich sieht. Bis dahin muss ich mir keine Gedanken machen, ob mich (k)eine will, ich muss keine erobern, ich muss auch nicht flirten und rumknutschen. Sie kommt irgendwann, und bis dahin ist das Thema einfach nicht wichtig.
2. Der Grund warum viele Frauen tatsächlich etwas abgeneigt sind, sich mit mir zu unterhalten, sind meine "sehnsüchtigen Blicke". Diese haben an und für sich gar nichts mit dem Wunsch nach einer Partnerschaft und auch nichts mit sexueller Anziehung zu tun. Wenn ich eine Frau Sehnsüchtig anschaue und anlächle, dann nur aus einem einzigen Grund:
weil ich soooo gern einfach mal mit ihr REDEN würde.
Viele Frauen verstehen das falsch.
Viele denken, ich will was von ihnen.
Es gibt sogar Männer die das denken, weil ich auch mit den Männern nicht gut reden kann, wenn auch besser, als mit Frauen, und dann halt auch nur lächle.
Tjaaaa.
Also nur um das mal klarzustellen: ich will NICHT von jeder Frau etwas, die ich angucke und anlächle und ich bin NICHT schwul.
Das Problem ist ein anderes:
ich bin gehemmt.
Total - auf der ganzen Linie. Manchmal gehts besser, meist mithilfe von Alkohol, aber auch nicht immer. Ausserdem: naja besoffen jemanden kennenlernen? Kann funktionieren, meist vergisst man dann aber nach einem guten Gespräch die Nummer auszutauschen. Und sieht sich dann wieder einmal... und weiss gar nicht mehr worüber man sprach... und traut sich wieder nicht... hallo zu sagen...
so geht's mir, wenn ich an Goapartys nicht mit den Leuten rede. Sogar mit meinen Kollegen und Kolleginnen fällt mir das manchmal schwer.
Will ich hemmige ha...
Was aber sind Hemmungen genau? Ich versuch das jetzt mal in diesem Thread herauszufinden.
1. Annahme: Hemmungen = mangelndes Selbstbewusstsein
Man kennt sich selbst zu wenig, weiss nicht was sagen, weil man selber gar nicht weiss, worüber man eigentlich reden will. Man glaubt man sei halt irgendwie, nichts spezielles. Und weil man das denkt fällt einem nichts ein.
2. Annahme: Hemmungen = mangelndes Selbstvertrauen
Bevor man Kontakt aufnimmt, geht man schon mal davon aus, dass die andere Person, das was man sagt, vermutlich langweilig findet. Ist ja auch nichts spezielles "von wo kommst du" gehört vermutlich zu den meistgesagten Sätzen überhaupt. Wie soll man ein Gespräch beginnen, wenn man doch nichts zu sagen hat?
3. Annahme: Hemmungen = fehlender Mut
Zu wenig Testosteron im Blut, nicht Mann's genug, einfach schiss haben. die andere Person könnte einen ja auffressen, oder nie wieder mit einem reden, oder sogar denken, man wolle was von ihr. lieber nichts sagen, sonst kann ich niiiieee mehr an eine party...
4. Annahme: Hemmungen = tiefenpsychologisches Trauma
Irgendwann in der persönlichen Entwicklung hat einem jemand, der einem viel zu viel bedeutet (hat), etwas gesagt, das einem klargemacht hat, dass man wohl besser die Klappe gehalten hätte (oder something along these lines), und immer wenn man die Gelegenheit hätte "hallo" zu sagen, staut sich ein enormer psychischer Stress auf, der gleichzusetzen ist mit einem Schockzustand, was dazu führt, dass man apathisch wird, und entsprechend auch kein guter Gesprächspartner
5. Annahme: Hemmungen = mangelndes Zugehörigkeitsgefühl.
Egal wo man ist, man fühlt sich immer irgendwie "daneben", passt einfach nicht rein, hat womöglich noch die falschen Klamotten an, ist einfach nicht so, wie die anderen, man denkt ja auch zu viel, die andern sind nicht so kompliziert, und sie kennen sich alle schon, treffen sich immer, sind eine Familie, ich pass da ja auch gar nicht rein, was will ich mich da schon einmischen...
6. Annahme: Hemmungen = Vorahnung
Vielleicht irrt man sich ja auch gar nicht. Vielleicht mag der oder die einen ja wirklich nicht. Schliesslich hat man das letzte mal schon immer so geguckt. Die denkt eh ich bin doof. Sind Hemmungen vielleicht nichts weiter als Empathie? spürt man die Ablehnung, die kommen wird, bereits und hat Hemmungen also als eine Art Selbstschutz?
7. Annahme: Hemmungen = Genetischer Defekt.
Mutter und Vater waren Kommunikativ, Sohn ist Kommunikativ. Mutter und Vater waren selbst gehemmt, Sohn ist gehemmt. Der Appel fällt nich' weit vom Birnbaum. Kann man nichts machen.
8. Annahme: Hemmungen = zu wenig Energie
Man hat nicht genug geschlafen, schon gar nicht an einer Goa, man ist nicht fit, man hat zu wenig gegessen, man kann gar nicht denken. Alles eine biologische Problematik. Niemand hat Schuld, es ist halt einfach der Körper und Geist der nicht mitmacht.
9. Annahme: Hemmungen = Liebe
Warum sich immer etwas vormachen? Man hat sich gerade über beide Ohren verliebt. Die Frau ist der Hammer schlechthin. Sie ist so eine Art Göttin. Man erhebt sie auf ein Podest (bei Männern, wäre das natürlich eher so was wie, "der ist cool"), kommt nicht an sie ran, weil man verknallt ist.
10. Annahme: Hemmungen = Anstand, Erziehung
Es ist die Prägung der Gesellschaft, dass man Anständig ist und eine Unbekannte Person einfach so anzusprechen ist unhöflich. Es ist nicht richtig, eine Person zu stören, diese Konditionierung bekommt man auch nicht weg, wenn man die Person jedes zweite Wochenende sieht.
11. Annahme: Hemmungen = Angst
Natürlich sind Hemmungen so oder so Angst, aber damit meine ich die Angst, dass sie z.B. einen Freund/Bruder/Schwester hat, wo das dann falsch verstehen, wenn man mit der Person redet, und man will ja auch keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Den Ruf bekommt man ja auch nicht wieder weg und so...
Wie seht ihr das? Kennt ihr diese Annahmen? Einige oder vielleicht sogar alle? Ich habe glaube ich alles das schon mehr als einmal "durchgespielt" und ich weiss nicht, wie ich das weg bekomme.
Ich glaube grundsätzlich an mich, ich mein, ich mag mich so wie ich bin. Es gibt bessere als mich, aber das gibt es immer, ich bin soweit ganz nett.
Ich kann auch sprechen, mit meinen engsten Freunden rede ich wie ein Buch, bei meinen Verwandten oder früher in Schulklassen schwadroniere ich von einem Thema zum nächsten, ich bin der geborene Redner - aber warum klappt das dann nicht an Goas oder Geburtstagspartys?
Grundsätzlich vertraue ich auch den anderen Menschen, schliesslich erscheinen die mir interessant, es wäre ja etwas verschoben, wenn ich mit ihnen reden will, und gleichzeitig Angst davor hab, sie könnten mich doof finden. Wenn sie mich doof finden, müsste ich ja nicht mit ihnen reden... Nein ich mag die Leute, die ich anschaue und anlächle aber kein Wort mit ihnen rede oder nur hallo und wie gefällt dir der sound. ich mag die leute wirklich, einfach so, auch wenn ich sie nicht kenne, einfach weil sie menschen sind, die ich mag.
ich bin auch nicht total uninteressant, ich meine doch einige themen zu kennen, die mich interessieren, aber ich bekomms nicht auf die reihe, dass mir diese themen in den sinn kommen.
mein kopf ist immer so leer, so blockiert - ich weiss echt nicht WAS reden.
Bin ich denn der einzige, der dieses Problem hat?
Denn IHR seid ja doch meist in grossen Gruppen unterwegs. Und irgendwann habt ihr euch doch auch mal kennen gelernt?!
Warum pack ich das nicht?