Kraftgedanken (oder eine kleine Abhandlung über die Liebe :)
Verfasst: Fr 21. Sep 2007, 16:04
Hallo da draussen! 
Wieso auch nicht mal was posten
hihi
nein.. Aufgrund einiger drastischen Änderungen in meinem Leben (die einzige Konstante im Universum ist der Wandel) bin ich wieder Mal ein bisschen auf mich selbst zurück geworfen worden und habe Zeit gefunden, mich wieder mehr mit dem Leben zu verbinden und ein Stückchen mehr zu mir zu finden.
Seit einigen Jahren setzte ich mich mit dem Universum und der göttlichen Kraft, die alles durchströmt, auseinander. Ich habe mir so meine eigene Lebensphilosophie geschaffen, die aber im Grunde genommen nichts anderes besagt, als der Buddhismus oder Daoismus oder all die anderen Religionen (vorausgesetzt, man versteht sie auch wirklich.. was leider viele nicht wirklich tun heutzutage
)
Ich bin überzeugt davon, dass das ganze Universum auf einer Ebene miteinander verbunden ist. Alles geschieht in Abhängigkeit zueinander. Alles unterliegt einer Ordnung, den „Gesetzen des Universums“. Und nichts geschieht wilkürlich oder zufällig. Es sind Ursache und Wirkung, die von einem Moment zum Anderen führen und wüsste man ALLE Faktoren, die das ganze beeinflussen, könnte man schon im Voraus sagen, was passieren wird. Das tun wir natürlich nicht
hihi
und ich für meinen Teil finde es auch schön, mich von der Zukunft überraschen zu lassen, denn gewählt habe ich sie ja so oder so. Ich wähle nämlich meine Zukunft durch meine Handlungen in der Gegenwart, im Hier und Jetzt. Ich glaube also, dass wir keineswegs Opfer im Leben sind, sondern alles selbst wählen (hier auch mein ganzer Liebsschmerz erwähnt, den ich schon „selbst gewählt“ habe
hihi
)
Wichtig zu verstehen ist auch, dass das Leben, die „Realität“, die es ja so nicht gibt, von uns erschaffen wird. Es hängt ganz alleine von unserem Bewusstsein (und Unterbewusstsein) ab, wie wir etwas gewichten. Entweder sagen wir „es regnet“ als sachliche Feststellung, oder wir sagen „scheisse, es regnet schon wieder“ mit einer negativen Wertung, oder aber wir können sagen „Juhui, es regnet!
“ und sich mit den Pflanzen über die schöne Erfrischung freuen
Also basiert die ganze Wahrnehmung auf unserer Einstellung, OB wir es wahrnehmen und WIE wir es wahrnehmen. Daraus schliesse ich, dass ich möglichst viele Sachen positiv wahrnehmen möchte, weil ich mich nun einmal lieber freue, als den „Anschiss“ zu haben! 
Durch unser Bewusstsein können wir unser Unterbewusstseit neu programmieren. So werden wir Stück für Stück ein bisschen mehr erleuchtet, je mehr Sachen wir über uns und über das Leben tief in uns begreiffen. Das ist übrigens bewiesen, denn Hirnregionen, die wir mehr beanspruchen haben eine bessere synaptische Verbindung (Synapsen = Hirnstrom-Leiter
) Des weiteren (..aus Äste herauswag..) wird glaub ich der Hypothalamus, der für die Hormonproduktion zuständig ist, ebenfalls von diesen Dynamiken gesteuert. Also kann ich mein Wesen und meine Mental- und Gefühlszustände sehr wohl beeinflussen und zum manischen Optimisten werden
hihi
dazu finde ich es schön, wenn jemand die „Augen des Kindes“ besitzt, sich an kleinen Sachen freuen kann und eine Lebensfreude an den Tag legt, die sagt: „ja, die Gesellschaft mag sagen, dass diese Welt schlecht ist, aber für mich ist sie immer noch paradiesisch schön!“ 
Das ist auch so eine Geschichte.. nachdem Adam vom Apfel der Erkenntnis gegessen hatte, wurden sie aus dem Paradies vertrieben.
Ja natürlich, denn Adam hat angefangen zu unterscheiden in Gut und Böse, er ist in die Dualität verfallen und mit dem urteilen hat er auch angefangen zu leiden. Ich denke, dass wir nicht erst sterben müssen, für ins Paradies zu kommen
nein, es ist hier.. um uns, wir müssen es nur wahrnehmen. (gibt so ein geiles Goa-Lied: the real voyage does not consist in finding new lands, but having new eyes)
Also ist mir in den letzten Tagen wieder vieles klar geworden, dessen ich vorher nicht mehr so bewusst war. Der Schmerz (von mir gewählt) in meinem Herzen und die Lektion des Loslassens haben mich wieder ein bisschen auf mich zurückgeworfen, auf meinen Pfad. Aber das ist eigentlich nicht mal das Dümmste
hihi
sprich, nichts passiert ohne Sinn und Zweck und alles ist genau so, wie es sein muss!
Ausserdem würde ich mein Herzen nie verschliessen, nur weil es ein paar Kratzer abbekommen hat. Ich denke, viele Menschen haben ihr Herzen hinter dicken Mauern „in Sicherheit“ gebracht und fragen sich, wieso sie sich nicht mehr verlieben
oh nein, dazu bin ich der Liebe zu fest zugeneigt. Besonders dieser wunderbaren Form, die sich zwischen zwei Menschen ergeben kann!
das ist für mich die totale Hingabe (nicht Aufgabe!!), die totale Offenheit und das totale Vertrauen, dass man in einen Menschen haben kann, mit dem man sich im Geistigen, im Spirituellen und im Körperlichen verbunden fühlt! Man braucht dazu nicht viel von Energien zu verstehen, um zu merken, dass eine solche Verbindung in Harmonie beiden sehr viel Kraft und Energie schenkt!
..ist doch etwas wunderschönes! Freue mich an dieser Stelle für alle, welche eine solche Synergie geniessen können und wünsche ihnen noch viele Stunden erfüllter Zweisamkeit! 
Leider habe ich das Gefühl, dass noch nicht so viele Menschen so „Beziehungsweise“ sind, damit sie begriffen haben, was eine solche Verbindung zu bewirken vermag. Ich bin in diesen Momenten wohl am stärksten gereift und in den Momenten, die danach folgten, wenn etwas wunderschönes zu ende war (aber halt: der Zauber der Schönheit liegt in dessen Vergänglichkeit. Hesse). Man bekommt den Spiegel des Lebens sehr Nahe vorgehalten und wird aufgefordert, das Beste in einem zu geben. Ausserdem ist für mich eine Beziehung etwas so wunderbares, weil es kein Nullsummenspiel ist. Z.B. in der Wirtschaft.. ich gewinne, du verlierst, ich verliere, du gewinnst.. aber in der Liebe ist es so, dass alles, was ich gebe, ich auch für mich tue und um so schöner ist alles, was ich dafür zurückerhalte.
(hmm… Rückenmassage.. *tröim*
). Hat mir in „Gespräche mit Gott“ am Meisten gefallen: Wenn wir eine Beziehung eingehen, sollten uns häufiger überlegen, was wir in sie hinein geben können und nicht, was von ihr erhalten möchten.
Denn tun wir nicht einfach alles in unserem Leben für uns selbst? Liebe ich jemanden, so ist dies Balsam für meine Seele, hasse ich jemanden, so schade ich hauptsächlich mir selbst.
Daher ist es wichtig, gute Gedanken zu kultivieren, denn sie werden zu unseren Worten und zu unseren Handlungen.
So.. könnte wohl noch lange weiterschreiben, aber wer möchte denn das alles lesen
hihi

Vielleicht fällt dir ja dazu was ein.. Kritik, Anregung, Ergänzung.. es ist ja nichts Neues, was ich schreibe, aber umso mehr glaube ich, dass diese Grundsätze eben zum Glück und inneren Frieden führen. Und auch wenn es nichts neues ist, es tut immer gut, dies von Zeit zu Zeit wieder ein bisschen präsenter zu haben. Ich glaube nämlich fest an eine geistige Evolution. Wir Menschen werden lernen unser Bewusstsein einzusetzen und lernen, dass unser Ego nicht wirklich wir selbst sind. Es mag zwar noch einige Äonen dauern, doch bleiben wir dran
hihi 
Ich wünsche dir viel Sonnenschein in deinem Leben und alles Liebe und Gute!
Namaste! ..mögen sich unsere Wege bald kreuzen..
Kusi
Wieso auch nicht mal was posten
Seit einigen Jahren setzte ich mich mit dem Universum und der göttlichen Kraft, die alles durchströmt, auseinander. Ich habe mir so meine eigene Lebensphilosophie geschaffen, die aber im Grunde genommen nichts anderes besagt, als der Buddhismus oder Daoismus oder all die anderen Religionen (vorausgesetzt, man versteht sie auch wirklich.. was leider viele nicht wirklich tun heutzutage
Ich bin überzeugt davon, dass das ganze Universum auf einer Ebene miteinander verbunden ist. Alles geschieht in Abhängigkeit zueinander. Alles unterliegt einer Ordnung, den „Gesetzen des Universums“. Und nichts geschieht wilkürlich oder zufällig. Es sind Ursache und Wirkung, die von einem Moment zum Anderen führen und wüsste man ALLE Faktoren, die das ganze beeinflussen, könnte man schon im Voraus sagen, was passieren wird. Das tun wir natürlich nicht
Wichtig zu verstehen ist auch, dass das Leben, die „Realität“, die es ja so nicht gibt, von uns erschaffen wird. Es hängt ganz alleine von unserem Bewusstsein (und Unterbewusstsein) ab, wie wir etwas gewichten. Entweder sagen wir „es regnet“ als sachliche Feststellung, oder wir sagen „scheisse, es regnet schon wieder“ mit einer negativen Wertung, oder aber wir können sagen „Juhui, es regnet!
Durch unser Bewusstsein können wir unser Unterbewusstseit neu programmieren. So werden wir Stück für Stück ein bisschen mehr erleuchtet, je mehr Sachen wir über uns und über das Leben tief in uns begreiffen. Das ist übrigens bewiesen, denn Hirnregionen, die wir mehr beanspruchen haben eine bessere synaptische Verbindung (Synapsen = Hirnstrom-Leiter
Das ist auch so eine Geschichte.. nachdem Adam vom Apfel der Erkenntnis gegessen hatte, wurden sie aus dem Paradies vertrieben.
Ja natürlich, denn Adam hat angefangen zu unterscheiden in Gut und Böse, er ist in die Dualität verfallen und mit dem urteilen hat er auch angefangen zu leiden. Ich denke, dass wir nicht erst sterben müssen, für ins Paradies zu kommen
Also ist mir in den letzten Tagen wieder vieles klar geworden, dessen ich vorher nicht mehr so bewusst war. Der Schmerz (von mir gewählt) in meinem Herzen und die Lektion des Loslassens haben mich wieder ein bisschen auf mich zurückgeworfen, auf meinen Pfad. Aber das ist eigentlich nicht mal das Dümmste
Ausserdem würde ich mein Herzen nie verschliessen, nur weil es ein paar Kratzer abbekommen hat. Ich denke, viele Menschen haben ihr Herzen hinter dicken Mauern „in Sicherheit“ gebracht und fragen sich, wieso sie sich nicht mehr verlieben
Leider habe ich das Gefühl, dass noch nicht so viele Menschen so „Beziehungsweise“ sind, damit sie begriffen haben, was eine solche Verbindung zu bewirken vermag. Ich bin in diesen Momenten wohl am stärksten gereift und in den Momenten, die danach folgten, wenn etwas wunderschönes zu ende war (aber halt: der Zauber der Schönheit liegt in dessen Vergänglichkeit. Hesse). Man bekommt den Spiegel des Lebens sehr Nahe vorgehalten und wird aufgefordert, das Beste in einem zu geben. Ausserdem ist für mich eine Beziehung etwas so wunderbares, weil es kein Nullsummenspiel ist. Z.B. in der Wirtschaft.. ich gewinne, du verlierst, ich verliere, du gewinnst.. aber in der Liebe ist es so, dass alles, was ich gebe, ich auch für mich tue und um so schöner ist alles, was ich dafür zurückerhalte.
Denn tun wir nicht einfach alles in unserem Leben für uns selbst? Liebe ich jemanden, so ist dies Balsam für meine Seele, hasse ich jemanden, so schade ich hauptsächlich mir selbst.
Daher ist es wichtig, gute Gedanken zu kultivieren, denn sie werden zu unseren Worten und zu unseren Handlungen.
So.. könnte wohl noch lange weiterschreiben, aber wer möchte denn das alles lesen
Vielleicht fällt dir ja dazu was ein.. Kritik, Anregung, Ergänzung.. es ist ja nichts Neues, was ich schreibe, aber umso mehr glaube ich, dass diese Grundsätze eben zum Glück und inneren Frieden führen. Und auch wenn es nichts neues ist, es tut immer gut, dies von Zeit zu Zeit wieder ein bisschen präsenter zu haben. Ich glaube nämlich fest an eine geistige Evolution. Wir Menschen werden lernen unser Bewusstsein einzusetzen und lernen, dass unser Ego nicht wirklich wir selbst sind. Es mag zwar noch einige Äonen dauern, doch bleiben wir dran
Ich wünsche dir viel Sonnenschein in deinem Leben und alles Liebe und Gute!
Namaste! ..mögen sich unsere Wege bald kreuzen..
Kusi