Illusion
Verfasst: Sa 15. Sep 2007, 12:32
Der Thread gehört zu gleichen Teilen in alle möglichen Bereiche, aber da ich aufgrund des Liebeslebens auf die Idee gekommen bin, starte ich ihn mal unter dieser Rubrik.
Was ist eine Illusion? Eine Illusion ist ein Bild, das man sich macht. Im umgangssprachlichen Sinn, wird damit meist etwas negatives Verbunden, man sagt, man habe sich eine Illusion aufgebaut, und meint damit, dass die Realität schlechter war.
Das ist eigentlich nicht ganz korrekt. Ob eine Illusion, also das Bild das man sich macht, wirklich negativ ist, kann man zu dem Zeitpunkt an dem man sich die Illusion macht, noch gar nicht wissen. Und im Nachhinein zu sagen, das Bild war falsch - nun... das kommt darauf an, wie es rausgekommen ist.
wenn ich mir die Illusion mache, dass heute Abend die fetteste Party steigt, an der ich jemals war, und mich darauf freue, und voller Elan dort hin gehe, und dann wird es tatsächlich eine absolut geile Party, so war die Illusion, das Bild, ja durchaus zutreffend.
Sich Illusionen zu machen, ist kreativ. Sich Illusionen zu machen, ist auch hoffnungsvoll, und der Ursprung jeglicher Entwicklung. Die Menschen hatten die Illusion, eines Tages fliegen zu können, und siehe da, wir können es inzwischen.
Menschen treffen einander, verlieben sich ineinander und glauben tatsächlich, dieser Mensch, den sie getroffen haben, sei so total mega schön und lieb und hübsch und cool... manchmal trifft es zu - manchmal nicht. Aber wenn man sich dieser Illusion gar nicht mehr hingibt - ist man gar nicht mehr fähig sich zu verlieben. Liebe entsteht später.
Es braucht die Möglichkeit ungeachtet aller möglichen Tatsachen, ein Bild zu kreieren, von anderen Menschen, von Technik, von spirituellen Überzeugungen, weil man niemals alle Tatsachen von anfang an wissen kann, bzw. weil man sich darin verrennt.
Auf der Suche nach Tatsachen, nach dem Richtigen, nach dem Wirklichen, nach Beweisen zu sein, bedeutet, dass man nichts wagt. Dass man nicht einfach mal über den Bach springt, und daran glaubt, dass es klappt... wenns nicht klappt, wird man halt nass, dann kann man ja immer noch re-agieren. Aber wenn ich mein Leben lang vor dem Bach stehe, und erst die Windrichtung, meine Muskelkraft, das andere Ufer etc. abtaste, analysisere, durchs Fernglas beobachte und in Tabellen festhalte, so werde ich nicht springen. Oder zu spät.
Natürlich gibt es auch den umgekehrten Fall, dass man einfach mal springt, ohne Anlauf zu holen, sprich ohne sich vorzubereiten, einfach so ins kalte Wasser springen, kann sinnvoll sein, kann aber auch komplett falsch sein.
Die Fähigkeit eine Illusion zu kreieren ist wichtig. Die Fähigkeit aus Tatsachen eine fundierte Ansicht zu bilden ebenfalls. Jeglicher Erfolg, jegliches Glück liegt in der Fähigkeit beides zu vereinen, und sich zu entscheiden, und den Entscheid umzusetzen.
Was ist eine Illusion? Eine Illusion ist ein Bild, das man sich macht. Im umgangssprachlichen Sinn, wird damit meist etwas negatives Verbunden, man sagt, man habe sich eine Illusion aufgebaut, und meint damit, dass die Realität schlechter war.
Das ist eigentlich nicht ganz korrekt. Ob eine Illusion, also das Bild das man sich macht, wirklich negativ ist, kann man zu dem Zeitpunkt an dem man sich die Illusion macht, noch gar nicht wissen. Und im Nachhinein zu sagen, das Bild war falsch - nun... das kommt darauf an, wie es rausgekommen ist.
wenn ich mir die Illusion mache, dass heute Abend die fetteste Party steigt, an der ich jemals war, und mich darauf freue, und voller Elan dort hin gehe, und dann wird es tatsächlich eine absolut geile Party, so war die Illusion, das Bild, ja durchaus zutreffend.
Sich Illusionen zu machen, ist kreativ. Sich Illusionen zu machen, ist auch hoffnungsvoll, und der Ursprung jeglicher Entwicklung. Die Menschen hatten die Illusion, eines Tages fliegen zu können, und siehe da, wir können es inzwischen.
Menschen treffen einander, verlieben sich ineinander und glauben tatsächlich, dieser Mensch, den sie getroffen haben, sei so total mega schön und lieb und hübsch und cool... manchmal trifft es zu - manchmal nicht. Aber wenn man sich dieser Illusion gar nicht mehr hingibt - ist man gar nicht mehr fähig sich zu verlieben. Liebe entsteht später.
Es braucht die Möglichkeit ungeachtet aller möglichen Tatsachen, ein Bild zu kreieren, von anderen Menschen, von Technik, von spirituellen Überzeugungen, weil man niemals alle Tatsachen von anfang an wissen kann, bzw. weil man sich darin verrennt.
Auf der Suche nach Tatsachen, nach dem Richtigen, nach dem Wirklichen, nach Beweisen zu sein, bedeutet, dass man nichts wagt. Dass man nicht einfach mal über den Bach springt, und daran glaubt, dass es klappt... wenns nicht klappt, wird man halt nass, dann kann man ja immer noch re-agieren. Aber wenn ich mein Leben lang vor dem Bach stehe, und erst die Windrichtung, meine Muskelkraft, das andere Ufer etc. abtaste, analysisere, durchs Fernglas beobachte und in Tabellen festhalte, so werde ich nicht springen. Oder zu spät.
Natürlich gibt es auch den umgekehrten Fall, dass man einfach mal springt, ohne Anlauf zu holen, sprich ohne sich vorzubereiten, einfach so ins kalte Wasser springen, kann sinnvoll sein, kann aber auch komplett falsch sein.
Die Fähigkeit eine Illusion zu kreieren ist wichtig. Die Fähigkeit aus Tatsachen eine fundierte Ansicht zu bilden ebenfalls. Jeglicher Erfolg, jegliches Glück liegt in der Fähigkeit beides zu vereinen, und sich zu entscheiden, und den Entscheid umzusetzen.