Die Liebe meines Lebens

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Anam Cara
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Beitrag von Anam Cara »

In der Einsamkeit findet man auch Erkenntnisse, und wird gezwungen, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen
da stimme ich dir absolut zu... auch wenn die einsamkeit wohl etwas ist, was das allerschlimmste ist fuer den menschen, ist es doch die groesste und wichtigste erfahrung die man machen kann im leben... ohne sie, wirst du wahrscheinlich gar nie wissen wer du eigentlich bist, was genau deine essenz ist. den nur wer durch die tiefe wandert, kann auch das liecht sehn...
Es braucht andere, um die Liebe auszulösen. Es braucht andere um andere zu lieben. Es braucht nicht zuletzt auch andere, um zu merken, dass man sie gar nicht liebt[
das ist echt schön geschrieben...da hast du wohl recht
"sich selber lieben" ist zwar ein tolles Konzept, aber es ist auch nicht des Rätsels Lösung, und führt im schlimmsten Fall zu Egozentrik
von einer perspektive gesehen, die in den narzismuss eingeht, stimme ich dir völlig zu, nur, ich denke liebe hat nichts mit egoisms und hass und neid bwz. zutun,; es ist eine abgeaenderte form, es ist aber nicht liebe.. es entspringt aus der liebe, hat aber imwesentliche nichts mit liebe zu tun.... es sind formen, verformungen des menschen... er gibt ihnen die kraft zu exiestieren.. mit seinem ego.... vielleicht ist der springende punkt eigentlich, lernen sein ego mehr und mehr duersten lassen, um der essenz im herzen kraft zu geben zu wachsen

liebe..........
der weg der unfassbarkeit und vielfalt zugleich,
der weg er schwere und leichtigkeit
der weg der einzigen hoffnung die einsamkeit zu besiegen
....liebe, wachsend in sich selbst, mit dem einzigen gedanken zu geben
den liebe nimmt nichts, sondern sie gibt
sie verletzt nicht, sondern sie heilt,
sie sieht nicht, sondern sie fühlt
sie ist das einzige was sinn macht und bleibt
sie verachtet und urteilt nicht
sie hasst und neidet nicht
in falschen illusionen lebend
verborgen in ihrem tiesten kern
allgegenwärtig, der schleier der maya birgt ihre blüte
ihre einzigartigkeit
ihre unendliche barmhärzigkeit

doch der weg dahin ist voll von steinen....
ich glaube an die universelle liebe, von bruder zu schwester und mein herz hat mir einen weg gezeigt, menschen auf eine andere art und weise zu lieben als ich es bisher getan habe... doch unsere geschwister schlafen und sie wissen eigentlich nicht, wie schoen es waere eine liebe zu teilen, die über alles körperliche hinaus geht.. es stimmt mich traurig und gleichzeitig weiss ich, es ist eine illusion und vision die ich selbst geschaffen habe, um vielleicht alles besser ertagen zu können. ist es den nicht möglich einen menschen in den arm zu nehmen, wenn man sich danach fühlt, ihm etwas zu geben ohne dabei eine sexuelle gegenreaktion zu erzeugen? so wierd auch diese wunderschoene art von liebe oftmals falsch verstanden....
niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der glaubt, frei zu sein..........
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich trotz der Nähe zu diesem Thema, immer wieder von neuem davon abgleite. Ich gerate langsam aber sicher in die Situation, in der ich erkennen muss, dass ich vermutlich KEINE Ahnung davon habe, was Liebe ist. Ein Buch wie das von Fromm würde mir zwar Nahrung für mein nimmersattes Gehirn geben, aber ich würde es dennoch nicht verstehen. Ich glaube, ich habe noch nie wirklich geliebt. Ich glaube ich war nicht fähig dazu, weil ich ständig auf der Suche war. Auf der Suche nach Liebe. Liebe kann man vielleicht nicht finden? Vielleicht kann man sie nicht finden, nur wahrnehmen, oder empfangen/empfinden. Mit Begierden kenne ich mich aus. Mit Hoffnung. Mit Erwartung. Mit Sehnsucht. Mit Sucht. Mit Aufgeben. Mit Resignation. Mit ganz ganz ganz vielen Dingen kenne ich mich supewuperdupergut aus.

Aber nicht mit Liebe.

Vielleicht bin ich gar nicht fähig zu lieben. Wirklich zu lieben. Wahrhaftig zu lieben. Vielleicht bin ich wie ein Stein, der vom Regen erodiert wird, und vom Sonnenlicht gebrutzelt, und vom Wind geschliffen, auf den die Vögel kacken, und der für eine Feuerstelle verwendet werden kann. Doch ich bin nicht das Fleisch auf der Bratstelle, ich bin nicht der Vogel, der zwitschert, ich bin auf eine Art tot, so beweglich ich auch sein mag. Oh Schmerzhafte Erkenntnis, deren tiefe Weisheit mich jetzt durchdringt: es war nicht lieben. Es war nie Liebe. Es war nichts dergleichen. Vielleicht war es Eitelkeit. Vielleicht war es Einsamkeit. Vielleicht war es auch nur der Hauch von Liebe. Doch es war nicht echt. Da ich nicht echt bin. Ich bin nur ein Schatten meiner selbst, nicht würdig, oder zumindest nicht fähig der Liebe. Wer mich kennen würde, wie ich mich kenne, doch das tut keiner, dafür versteck ich mich zu gut hinter den Mauern, die ich gebastelt habe im Laufe der Jahre. Hm...

Es ist an der Zeit die Illusionen zu durchschauen, zu durchbrechen. Irgendwo da drin muss es ein "Mich" geben, das aus diesen Augen rausguckt, das gilt es zu finden, zu öffnen, herauszulassen, und zu leben. Dann erst... Veränderung möglich... Authentizität möglich...

Diese Verbindung zwischen Herz und Geist und Körper muss geschaffen werden, muss stark sein (nicht die Kraft der Unterdrückung des Schmerzes, der nichts weiter ist als Illusion, die braucht es gar nicht), um so das ich zu sein, das ich bin. Das ich sein will, das ich sein sollte.

Authentizität, die ein Schritt ist zur Liebe meines Lebens. Der Liebe von meinem Leben. Der Liebe in meinem Leben. Der Liebe zu mir. Und zu Dir.

hm, tja, hehe, da hab ich ja was zu tun...! O:)
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Anam Cara
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Beitrag von Anam Cara »

wer kennt den schon die liebe? etwa all die menschen die davon sprechen wie verliebt sie doch sind ???? und kurze zeit spaeter ihre eigene illusion der blindheit erkennen und wieder in ihre kugel zurueckkehren.... ich glaube du bist weit und breit nicht der einzige der keine ahnung davon hat, was eigentlich liebe ist..
da kommen wir doch immer wieder zum kern der sache, wie su selber sagst, zuerst sich selbstfinden in dieser ganzen illusion .....
den da kann etwas wachsen, was wahr, und ehrlich ist..
wir alle haben unseren schutzpanzer, sonst würden wir diese welt nicht ertragen können...

vielleicht müssen wir ja durch all diese illusionen und erkenntnisse durchgehen,damit wir die wahrheit und einzigartigkeit überhaupt erkennen mögen
in meinen augen gibt es kaum menschen die dazu befähigt sind, wirklich zu lieben.. ohne ihren profit und zweck darausszuschlagen... der narzistische mensch und sein kleinhirn.. sein ego ist zu stark ausgeprägt; es wierd ja auch jeden tag gefüttert..

ich bin ein blatt wie jedes andere auch, versuche zu fallen... und mit der erde eins zu werden in ihrem wunderschönen körper zu zerschmelzen.. versuche über all diese momente von zerrissenheit und erkenntniss etwas daraus zu schöpfen das mir den weg zu mir selbst, meiner wahrheit offenbart
doch leben und lieben ist eine kunst... und wenige beherrschen diese kunst... vielleicht hielft uns die erkenntniss, das wir in eine zeit hineingeboren wurden, die wir als solches noch nicht definieren können
wir leben alle in verschiedenen zeit perioden, unsere seelen sind verschiedenalt und beschäfigen sich mit anderen gedanken, lebensweisen,lebenspilosophien... und durch das werden einige mehr vor den kopf gestossen sein als andere. ein caos macht sich breit in unseren köpfen und wir verlieren jegliche gefühle an schönheit und inspiration, die last in unserem kopf senkt sich über unsere schulter tief in unser herz nieder und den schatten den wir nun wahrnehmen versuchen wir beiseitezuschieben... gequält von so vielen fragen, die uns immer sinnloser und irreführender entgegenschwemmen....
einfach mal sich selber vergessen, wer man war, wie man heisst, woher man kommt..seine ganze identität und verantwortung für eine einzige sekunde vergessen, ich glaube dann könnten wir den weg aus dem schatten unserer maske sehen... es wäre ein weg geführt ins licht der wahrheit, zu dir selbst..
niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der glaubt, frei zu sein..........
Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

warum bin ich nicht wie Du? :(

warum bin ich bloss so, wie ich bin.
warum handle ich nicht so wie ich glaube
warum weine ich über kleinigkeiten und nicht über das was wirklich zum heulen wäre
warum liebe ich nicht
warum begreiffe ich nicht
warum weiss ich immer mehr und sammle erfahrung und weiss doch nichts
wie liebt man? wie wird man so? wie bleibt man so?
wie wird man echt...
wie findet man sich selbst, ohne daran zugrunde zu gehen.
wie kann man sich selbst lieben, wenn man so ist, wie man ist
wie soll man verzeihen, was unverzeihlich ist
warum immer dieses leid? nun wenigstens darauf weiss ich eine antwort, um zu merken, dass man sich was vormacht.
immer und immer und immer wieder.
dass man falsch denkt. dass man kaputt denkt. dass man denkt, wie selbst der schlimmste feind nie denken würde. der meist gar kein feind ist. sondern vielleicht der einzige, der mich durchschaut...
und begreifft, und mir sogar verzeiht, lange bevor ich mir jemals verzeihen könnte - weil nichts sehe
nichts erkenne
nichts liebe
niemanden liebe
und mich damit betäube, dass ich die sehnsucht kultiviere, und den zorn und die projektion, und zu lieben glaube.
statt es zu tun.
das leben ist ganz schön hart. und ich bin noch viel härter. viel zu hart. viel zu kalt. viel zu schnell. viel zu wenig ruhe. viel zu wenig akzeptanz.
messen, wie es der eigenen härte angemessen ist.
bewerten, wie nur ein Stein bewerten kann.
felsig.
ich habe keine Liebe verdient.
es ist der selbstschutz, der mir bisher eine partnerin verweigerte.
derjenige der frauen, die ich kennenlernte.
die begriffen haben, dass ich unfähig bin zu lieben.
"die ganze welt dreht sich um mich, denn ich bin nur ein egoist"
ein wolf im schafspelz, ein gefallener Engel, eine Hülle meiner selbst.
Schmerz, wie befreiend, welch süsser schmerz, wenigstens kann ich das noch ab und zu, erkennen, wie ich bin...
wenigstens kann ich noch lieben, indem ich nicht liebe.
verzichten, und loslassen.
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Titali
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Beitrag von Titali »

hey, mir kamen echt fast die tränen beim lesen!!!

warum meint ihr das die LIEBE so schwierig, so unnahbar, so unerreichbar ist und vorallem, warum meint ihr, ihr habt sie nicht verdient????

es tut mir echt weh und am liebsten möchte ich euch in die arme nehmen und trösten!!! ich mach dies jetzt auch einfach hier durchs forum ;)

liebe wird schlichtweg überbewertet... liebe ist das einfachste, was es gibt, sie gehört zu unserer natur, doch im verlauf unsere lebens, verlieren wir den draht dazu, weil das leben einfach hart ist und geprägt von verletzungen & enttäuschen!

aber was vorallem das problem ist, ist dass wir uns selber nicht mehr lieben, darum kann man weder geben nocht empfangen!!!

ihr müsst jetzt nicht denken, ich bin immer so, ich kenn eure aussagen nur zugut, darum versteh ich euch! mehr als die hälfte meines lebens hab ich ihm schatten gelebt, ohne liebe und ohne freude... und auch jetzt immer wieder bin ich getrennt von diesem einen gefühl der verbundheit mit allen und jedem... dieses gefühl fängt im bauch an und hat seinen platz im herzen...

probiert mal jeden zu lieben, nicht nur die eine person, die man freund oder freundin nennt... der mensch hat viel zu viel liebe in sich um dies nur mit einer person zu teilen...

so genug von mir...

ein bild zum ende (denkt darüber was ihr wollt, aber für mich hat es sehr viel wahrheit und kraft):


Bild
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Elias
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Beitrag von Elias »

probiert mal jeden zu lieben, nicht nur die eine person, die man freund oder freundin nennt... der mensch hat viel zu viel liebe in sich um dies nur mit einer person zu teilen...
Das sehe ich auch so, in diesem Moment Liebe ich dich. :wink:
http://www.vimeo.com/elfilmias
http://www.youtube.com/elfilmias

Wage du, zu irren und zu träumen! Hoher Sinn liegt oft in kind'schem Spiel.
(Schiller)
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Titali
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Beitrag von Titali »

Elias hat geschrieben:
probiert mal jeden zu lieben, nicht nur die eine person, die man freund oder freundin nennt... der mensch hat viel zu viel liebe in sich um dies nur mit einer person zu teilen...
Das sehe ich auch so, in diesem Moment Liebe ich dich. :wink:
und ich dich auch ;) alleine deine antwort hat meinem herzen eine bewegung, einen stoss verpasst und das alleine genügt um von liebe zu sprechen...

die bedingsloste liebe, die ich je erfahren habe, war die liebe zu tieren... auch die liebe zur natur, zum nachthimmel, wenn ich sehnsüchtige die sterne beobachte, die liebe, wenn ich einen baum umarme und mich mit dem allem was ist verbunden fühle, die liebe die ich durch behinderte menschen erfahren durfte... aber das allergrösste ist natürlich die liebe zu dem einen menschen mit dem man die geistige wie auch die körperliche liebe teilt!!!

ALL is FuLL of LoVe... ;)
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Pearl
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Liebi

Beitrag von Pearl »

Vorallem ICh ha villllllllllllllzviilllllllll Liebi

für nur ei Person.

Die würd sich glatt überschüttet fühle.
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Pearl
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..

Beitrag von Pearl »

Titali
:
ein bild zum ende (denkt darüber was ihr wollt, aber für mich hat es sehr viel wahrheit und kraft):


Der Glaube ist alles oder?

Musst dich doch nicht dafür schämen?
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Dhanistha
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Beitrag von Dhanistha »

TiTaLi hat geschrieben:warum meint ihr das die LIEBE so schwierig, so unnahbar, so unerreichbar ist und vorallem, warum meint ihr, ihr habt sie nicht verdient????

....................;)

liebe wird schlichtweg überbewertet... liebe ist das einfachste, was es gibt, sie gehört zu unserer natur, doch im verlauf unsere lebens, verlieren wir den draht dazu, weil das leben einfach hart ist und geprägt von verletzungen & enttäuschen!

aber was vorallem das problem ist, ist dass wir uns selber nicht mehr lieben, darum kann man weder geben nocht empfangen!!!

ihr müsst jetzt nicht denken, ich bin immer so, ich kenn eure aussagen nur zugut, darum versteh ich euch! mehr als die hälfte meines lebens hab ich ihm schatten gelebt, ohne liebe und ohne freude... und auch jetzt immer wieder bin ich getrennt von diesem einen gefühl der verbundheit mit allen und jedem... dieses gefühl fängt im bauch an und hat seinen platz im herzen...

probiert mal jeden zu lieben, nicht nur die eine person, die man freund oder freundin nennt... der mensch hat viel zu viel liebe in sich um dies nur mit einer person zu teilen...

so genug von mir...

ein bild zum ende (denkt darüber was ihr wollt, aber für mich hat es sehr viel wahrheit und kraft):

hello sista
Die Liebe ist ganz und gar nicht das einfachste was es gibt. Ja sie gehört zu unserer Natur, aber wir sind leider auch Geschöpfe, welche Erwartungen und Vorstellungen haben. Und diese projezeieren wir gerne in die Liebe. Und solange wir Erwartungen an die Liebe haben, werden wir nie die Liebe so erfahren, dass sie einfach ist. Sie wir jedes mal "nie ganau so sein", wie wir sie möchten, brauchen oder sehen.
Jeder möchte doch so geliebt werden, wie er selber gibt. (oder sich selber nicht geben kann)
Verletzungen und Enttäuschungen müssten eigentlich nicht sein, wenn wir aufhören würden "zu wollen". So lange wir die Liebe nach unseren Bedürnissen suchen, fallen wir darauf wieder hinein, und wir werden wieder verletzt.

Ich hatte das Glück, dass ich etwas erkennen konnte, was mir den Umgang mit der Liebe an sich, extrem erleichterte. Ich hatte schlagartig viele Erwartungen und Bedürfnisse und auch Ängste nicht mehr. Ich kann nicht sagen, was ich genau erkannt haben. Sie hat auf jeden Fall eine ganz andere Bedeutung bekommen. Sie ist sogar noch stärker geworden. Es ist als erkenne ich das die Liebe einfach ist. Man kann sie nicht füttern oder erzwingen. Sie ist eine Blume, die wächst oder nicht. Man kann sie nicht mit Geschenken aufwerten, man kann sie nicht kaufen. Sie ist nicht nur schön. Sie ist das Spiegelbild deiner Selbst und zeigt dir lediglich deine Schwächen und Stärken. Er oder sie ist nicht der Bösere, wenn er nicht so gibt wie du es gerne möchtes oder bräuchtest. Du hast nicht gelernt die liebe vom Partner so zu sehen wie er sie dir auf seine Art gibt, wir sehen sie nur so, wie wir sie vom Partner gerne sehen möchten. Obschon man sich in einer Partnerschaft erkänzen sollte, sind sie immer noch zwei eigene Indiviuen, und meisten noch Mann und Frau. Jeder Reagiert und Agiert für sich und da kann es Meinungsverschiedenheiten geben, aber es sollte von beiden Seiten kein Gut und Schlecht geben.

Jetzt versuche ich daran zu arbeiten (was nicht einfach ist). Ich meine, dass durch das Bewusstsein und dem Erkennen eines Prinzips, ist der erste wichtigste Schritt gemacht. Und dann kann du versuchen das Erkannte für dich umzusetzen und auszuprobieren...

Ich möchte damit noch sagen; wir können unseren Mitmenschen noch so gute Ratschläge und Tips für Leben geben und ihnen sagen wie sie es machen sollen oder müssen. Solange sie dazu nicht "bereit sind", geht gar nichts.

So ist es auch mit der Liebe, jeder steht an einem anderen Punkt. Jeder hat eigentlich so sein eigenes Ding mit der Liebe.
Wir können nicht einfach so sagen. Hey Leute, wir wissen es ja alle, wenn wir und alle einfach nur gern hätten und lieb miteinander sind, wäre doch alles sooooooooo schööööööön =D> Das wissen wir doch alle, oder?
Aber wir funktionieren einfach anders. Wir sind Suchende mit Erwartungen und all dem... Wir müssen es selber herausfinden. (Rückschritte sind lehrreich und Fortschritte sind belohnend)
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Anam Cara
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Beitrag von Anam Cara »

danke titali... für deine netten worte und deine süsse umarmung, ist gerade angekommen ;-)
Wir menschen haben doch einfach alle so verschiedene Wahrnehmungen von liebe... für die einen ist es das einfachste in der Welt, während es für andere ganz und gar unmöglich scheint.
Die liebe zur Natur, mutter erde und ihren wunderbaren geschöpfen ist die bedingungsloseste liebe die wir empfangen können... zu oft bin ich in einsamen stunden in den wunderschönen wald spazieren gegangen und habe einen baum umarmt, der mich wieder kanalisiert hat. die bäume erzählen und helfen so viel... und das ohne worte.... genau so etwas suche ich warscheinlich auch in den Menschen... doch sie funktionieren nunmal ganz anders...
Aufgrund all dieser Erfahrungen die der Mensch macht mit der liebe, hat er auch eine ganz andere wahrnehmun davon, was liebe sein könnte.. und es schmerzt, einfach nicht mehr glauben zu wissen,was nun wirklich und was nun illsion ist... wenn man das alles hinterfrägt und es eigentlich besser angehen will als die letzten male, wierd man einfach immer wieder vor den kopf gestossen... so geht es mir zu mindest... man verliert sich einach zu schnell wieder in einer rolle, ist gar nicht sich selbst, weil man ja gar nicht weiss, wer man wirklich ist....
Ich glaube so menschen wie jesus, das war ein mensch der wirklich liebte in meinen augen, er war ein so barmhärziger mensch ohne egoismus, wollte den menschen zeigen, wie es eigentlich geht, doch die verstehen und interpretieren sowiso alles anders... jesus ist in meinen Agen jemand der wirklich verstanden hat, was liebe ist...
niemand ist hoffnungsloser versklavt, als der, der glaubt, frei zu sein..........
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Titali
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Beitrag von Titali »

Dhanistha hat geschrieben: hello sista
Die Liebe ist ganz und gar nicht das einfachste was es gibt. Ja sie gehört zu unserer Natur, aber wir sind leider auch Geschöpfe, welche Erwartungen und Vorstellungen haben. Und diese projezeieren wir gerne in die Liebe. Und solange wir Erwartungen an die Liebe haben, werden wir nie die Liebe so erfahren, dass sie einfach ist. Sie wir jedes mal "nie ganau so sein", wie wir sie möchten, brauchen oder sehen.
Jeder möchte doch so geliebt werden, wie er selber gibt. (oder sich selber nicht geben kann)
Verletzungen und Enttäuschungen müssten eigentlich nicht sein, wenn wir aufhören würden "zu wollen". So lange wir die Liebe nach unseren Bedürnissen suchen, fallen wir darauf wieder hinein, und wir werden wieder verletzt.
hoi sweet sista

ja, da hast du recht... eigentlich wäre sie einfach, wenn wir nicht so verdorben, abgelenkt, manupuliert und verloren wären! wir werdenn bereits als kleines kind vollgestopft mit vorstellungen, bilder und geschichten, wie das leben ist, wie die liebe sein soll, wie der mensch zu leben hat! es fängt schon beim märchen vom prinzen und der prinzessin an ;)

so werden wir älter und müssen wieder lernen zu uns zurück zu finden und zu unserer liebevollen natur... bedingslos zu lieben ist wohl die eine kunst des lebens überhaupt. die schwierigste aufgabe in unserem leben, weil dazu auch die liebe zu sich selbst gehört... erwartungen und vorstellungen kommen "leider" einfach dazu, sobald man sich auf einen menschen einlässt und wenn die nicht erfüllt werden, ist man enttäuscht und fängt an sich selbst oder vorallem sein gegenüber ändern zu wollen, was bis zur zerstörung von sich selbst oder dem andern führen kann!

es ist sehr schwirieg keine erwartungen zu haben... wieder eine kunst, die man lernen sollte... was meiner ansicht nach viel mit selbstlosikeit, genügsamkeit und unbeschwertheit zu tun hat, etwas was in unserer zeit nicht mehr viel an bedeutung erhält...!
Dhanistha hat geschrieben: Ich hatte das Glück, dass ich etwas erkennen konnte, was mir den Umgang mit der Liebe an sich, extrem erleichterte. Ich hatte schlagartig viele Erwartungen und Bedürfnisse und auch Ängste nicht mehr. Ich kann nicht sagen, was ich genau erkannt haben. Sie hat auf jeden Fall eine ganz andere Bedeutung bekommen. Sie ist sogar noch stärker geworden. Es ist als erkenne ich das die Liebe einfach ist. Man kann sie nicht füttern oder erzwingen. Sie ist eine Blume, die wächst oder nicht. Man kann sie nicht mit Geschenken aufwerten, man kann sie nicht kaufen. Sie ist nicht nur schön. Sie ist das Spiegelbild deiner Selbst und zeigt dir lediglich deine Schwächen und Stärken. Er oder sie ist nicht der Bösere, wenn er nicht so gibt wie du es gerne möchtes oder bräuchtest. Du hast nicht gelernt die liebe vom Partner so zu sehen wie er sie dir auf seine Art gibt, wir sehen sie nur so, wie wir sie vom Partner gerne sehen möchten. Obschon man sich in einer Partnerschaft erkänzen sollte, sind sie immer noch zwei eigene Indiviuen, und meisten noch Mann und Frau. Jeder Reagiert und Agiert für sich und da kann es Meinungsverschiedenheiten geben, aber es sollte von beiden Seiten kein Gut und Schlecht geben.
da hast du vollkommen recht:
ich lernte all die jahre durch all meine erfahrungen, dass es die perfekte liebe oder den perfekten partner, wir können ihn den traummann (oder frau) nennen, so NICHT gibt! alleine diese einsicht hat mir geholfen, mich endlich wieder auf die liebe einzulassen und von meinen hohen erwartungen von der vollkommen liebe runter zu kommen... eine partnerschaft ist aber auch arbeit... eines vom wichtigsten überhaupt ist die kommunikation, eine offene und vorallem ehrliche kommunikation und dies ist wieder eine kunst, weil wir doch eher oft blockiert sind und angst haben, ehrlich zu sagen, was uns stört... so entstehen verletzungen, die nicht erwähnt werden und danach entsteht wut & enttäuschen...
Dhanistha hat geschrieben:
Ich möchte damit noch sagen; wir können unseren Mitmenschen noch so gute Ratschläge und Tips für Leben geben und ihnen sagen wie sie es machen sollen oder müssen. Solange sie dazu nicht "bereit sind", geht gar nichts.
genau, so viele möchten einen partner, aber es funktioniert einfach nicht und warum? weil man einfach noch nicht bereit dafür ist und zuerst noch etwas lernen und auflösen muss in sich selbst, bis man dann bereit für einen freund oder freundin ist!
Dhanistha hat geschrieben: So ist es auch mit der Liebe, jeder steht an einem anderen Punkt. Jeder hat eigentlich so sein eigenes Ding mit der Liebe.
Wir können nicht einfach so sagen. Hey Leute, wir wissen es ja alle, wenn wir und alle einfach nur gern hätten und lieb miteinander sind, wäre doch alles sooooooooo schööööööön =D> Das wissen wir doch alle, oder?
Aber wir funktionieren einfach anders. Wir sind Suchende mit Erwartungen und all dem... Wir müssen es selber herausfinden. (Rückschritte sind lehrreich und Fortschritte sind belohnend)
leider leider... darum sollten wir niemals das liebevolle unbeschwerte kind in uns verlieren ;)

en schÖÖÖne sunday ;)
kiss titali***
Zuletzt geändert von Titali am Mo 10. Sep 2007, 05:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ..

Beitrag von Titali »

Pearl hat geschrieben:Titali
:
ein bild zum ende (denkt darüber was ihr wollt, aber für mich hat es sehr viel wahrheit und kraft):


Der Glaube ist alles oder?

Musst dich doch nicht dafür schämen?
hoi pearl

schööön, dass du auch so denkst, aber dass weiss ich ja bereits von dem peru tread!!!

umarm titali***
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Beitrag von Titali »

Anam Cara hat geschrieben: Ich glaube so menschen wie jesus, das war ein mensch der wirklich liebte in meinen augen, er war ein so barmhärziger mensch ohne egoismus, wollte den menschen zeigen, wie es eigentlich geht, doch die verstehen und interpretieren sowiso alles anders... jesus ist in meinen Agen jemand der wirklich verstanden hat, was liebe ist...
ja anam cara, da liegt der kern unseres problems der unfähigkeit zu lieben! jesus, der messias wollte es uns lernen, er wollte uns zeigen, was er kann und vollbringt, können wir auch, er wollte einfach nur, dass wir erkennen, dass noch viel viel mehr in uns steckt, als wir annehmen... jedoch wurde er total missverstanden und noch schlimmer, er wurde in der bibel falsch intepretiert und grundlegende aussagen wurde ganz einfach angepasst, dass man die menschheit in schach hält, ihnen angst machen kann und damit die kontrolle behält! ein fehler unsere geschichte, der uns bis heute verfolgt...

es gab für mich keinen selbstloseren menschen er als... er liebte bedienungslos und selbstlos!

hui, wir könnte gleich ein neues thema darüber eröffnen *smile*

byebye...titali***
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Fallen Angel 2

Beitrag von Fallen Angel 2 »

Es gibt ein Wort in diesem ganzen Thread, das vielleicht des Rätsels Lösung darstellt:

Bedingungslos.

Ohne Wünsche. Ohne Hoffnung auf etwas. Ohne Erwartung, wie es sein wird. Ohne Angst, was sein könnte, oder wie es verstanden wird.

Jemanden umarmen - einfach so, und voller Liebe...
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