wie unterscheide ich Traum von Egozentrik?
Wo hört der Traum auf, wo beginnt Selbstüberschätzung?
Sich "besser" zu fühlen, als ein anderer ist schlechter.
Und auch, was ist ein Misserfolg, alles was lehrt ist gut.
Die Verantwortung und der Traum dürfen und können nur für mich selbst wahrgenommen werden, was zwar auf eine sehr seltsame Art auch wieder narzistisch ist. Und doch, wenn ich davon träume den Planet oder andere Menschen zu retten, mich selbst aber nicht rette, vor meinen Zwängen, wie nutzlos ist dann dies' Streben, und geht es dabei nicht eher um Macht und Anerkennung?
Erkenne Dich selbst - das zu erreichen ist Ziel, kann überhaupt Ziel sein, der Rest des Universums ist extern, ausserhalb meines Einflussbereichs.
Zu wenig wäre es nicht, wenn ich mich ändern tue. Wäre gar das was zu erreichen ich überhaupt erlangen kann.
Allerdings ist ändern vermutlich das falsche Wort. SEIN oder nicht sein, das ist hier die Frage.
Der Traum der Träume: mich zu verwirklichen. Lebendig zu werden, was nicht allein mit der Geburt erreicht wurde.
Existieren und leben ist irgendwie nicht das gleiche. Die Wahrheit des Herzens ist ein guter Punkt. Nur... um die Stimme des Herzens zu hören, muss ich erstmal meine Taubheit überwinden. Um die Wahrheit zu sehen, muss ich erstmal meine Blindheit überwinden. Und nicht alles tut gut, oder hilft dabei. Ich mein, manchmal da bin ich halt nicht so stark - Ausrede oder Wahrheit? einfach nur menschlich oder
'fallen'?
und da hast du eben schon die Antwort geschrieben:
Wie willst du das Glück wertschätzen,
wenn Du nicht weisst, was Kummer ist?
Wie willst Du Erkenntnis gewinnen,
wenn Du Dich Deinen Ängsten nicht stellst?
Es geht nicht *einfach so*, nur wenn ich mich dem leben stelle. Nicht flüchte vor Erkenntnis, wobei es manchmal schwierig ist diese von Täuschungen zu trennen.
Und hier hilft mir zumindest eines: Zuversicht. Daran Glauben. Oder von mir aus, wissen, dass es gut ist, wie es ist.