Maslow Pyramide
Verfasst: Di 1. Apr 2008, 10:49
Ihr kennt vermutlich alle des Maslows Pyramide, die in etwa davon ausgeht, dass ein Mensch erstmal was zu essen möchte, dann ein Dach über dem Kopf, dann sozialen Kontakt, anschliessend immaterielle Güter wie zum Beispiel Umweltbewusstsein, Spiritualität.

Ich bin mit der Pyramide nicht ganz einverstanden. Wenn man die Historie der Menschheit so anschaut, sind insbesondere Religiöse Motivationen oftmals höher und wichtiger eingestuft worden, als zum Beispiel Sicherheit (wenn man an Kriege denkt) oder körperliches Wohlergehen (Fasten, Ablasshandel).
Könnte es sein, dass die Menschen (also der einzelne Mensch) nicht einfach langsam die Stufen hinaufklettert, sondern im Gegenteil, jede dieser Stufen *gleichzeitig* "benötigt" um sich selbst zu verwirklichen, bzw. zufrieden - oder gar glücklich zu sein in seinem Leben?
Es ist eine einigermassen irrige Vorstellung, dass man etwas bestimmtes erreicht, und dann ist alles super. Oder besser. Wenn mit dem Erreichen von einer bestimmten Stufe dieser Pyramide, eine andere Stufe dieser Pyramide sozusagen weniger wichtig genommen wird, wie wirkt sich das auf das Wohlbefinden aus? Kann man nur einfach essen und trinken und sich wohl fühlen? Kann man nur fasten und beten und zufrieden sein? kann man nur arbeiten, oder gar nichts tun - und ist dann "verwirklicht"?
Maslow geht davon aus, dass man nur dann irgendwie lust hat, sich um die Situation des Planeten zu kümmern, oder um seine Familie, wenn man vorher alle anderen Stufen der Pyramide verinnerlicht hat. Dies ist meines Erachtens eine vereinfachte Darstellung des Menschen, die nur ansatzweise (d.H. manchmal) aufgeht, nicht aber grundsätzlich.
Grundsätzlich würde ich persönlich sagen, ist der Mensch eher so etwas wie das hier:

Eine Art Würfel, wobei alle Vertiefungen, diejenigen Bereiche des Einzel-Mensch-Bewusstseins (oder seines Lebens) sind, die zu wenig, oder gar kein Beachtung erhalten haben, in letzter Zeit - während die Spitzen (die Ecken und Kanten) das sind, was diesen Mensch beflügelt, worin er gut ist, und was ihm Freude und Energie beschert.
Ist es womöglich gar nicht so sehr das Ziel, wie in einem Computerrollenspiel Level für Level weiter zu kommen, sondern vielmehr seine Vielseitigen Facetten auszuleben, anzuerkennen, und auch zu suchen/finden.
Auf dass man eines Tages so aussieht:

Nicht unbedingt im Sinn von "abgerundet" oder "geschliffen" - nein eher im Sinn von ganzheitlich und erfüllt.

Ich bin mit der Pyramide nicht ganz einverstanden. Wenn man die Historie der Menschheit so anschaut, sind insbesondere Religiöse Motivationen oftmals höher und wichtiger eingestuft worden, als zum Beispiel Sicherheit (wenn man an Kriege denkt) oder körperliches Wohlergehen (Fasten, Ablasshandel).
Könnte es sein, dass die Menschen (also der einzelne Mensch) nicht einfach langsam die Stufen hinaufklettert, sondern im Gegenteil, jede dieser Stufen *gleichzeitig* "benötigt" um sich selbst zu verwirklichen, bzw. zufrieden - oder gar glücklich zu sein in seinem Leben?
Es ist eine einigermassen irrige Vorstellung, dass man etwas bestimmtes erreicht, und dann ist alles super. Oder besser. Wenn mit dem Erreichen von einer bestimmten Stufe dieser Pyramide, eine andere Stufe dieser Pyramide sozusagen weniger wichtig genommen wird, wie wirkt sich das auf das Wohlbefinden aus? Kann man nur einfach essen und trinken und sich wohl fühlen? Kann man nur fasten und beten und zufrieden sein? kann man nur arbeiten, oder gar nichts tun - und ist dann "verwirklicht"?
Maslow geht davon aus, dass man nur dann irgendwie lust hat, sich um die Situation des Planeten zu kümmern, oder um seine Familie, wenn man vorher alle anderen Stufen der Pyramide verinnerlicht hat. Dies ist meines Erachtens eine vereinfachte Darstellung des Menschen, die nur ansatzweise (d.H. manchmal) aufgeht, nicht aber grundsätzlich.
Grundsätzlich würde ich persönlich sagen, ist der Mensch eher so etwas wie das hier:

Eine Art Würfel, wobei alle Vertiefungen, diejenigen Bereiche des Einzel-Mensch-Bewusstseins (oder seines Lebens) sind, die zu wenig, oder gar kein Beachtung erhalten haben, in letzter Zeit - während die Spitzen (die Ecken und Kanten) das sind, was diesen Mensch beflügelt, worin er gut ist, und was ihm Freude und Energie beschert.
Ist es womöglich gar nicht so sehr das Ziel, wie in einem Computerrollenspiel Level für Level weiter zu kommen, sondern vielmehr seine Vielseitigen Facetten auszuleben, anzuerkennen, und auch zu suchen/finden.
Auf dass man eines Tages so aussieht:

Nicht unbedingt im Sinn von "abgerundet" oder "geschliffen" - nein eher im Sinn von ganzheitlich und erfüllt.