Sauce berechnen oder: woran wir scheitern
Verfasst: So 20. Jan 2008, 19:40
Vor Kurzem hatten wir Physik in der Schule, genauer: Quantenphysik. Am Ende der Epoche (Steinerbasierender Unterricht) schauten wir uns einen Vortrag eines anscheinend bekannten Forschers aus diesem Gebiet an. Das war sehr interessant was der da erzählte. Insbesondere kam er irgendwann auf einen Punkt, der mich einerseits belustigte, andererseits aber auch zum nachdenken anregte: Er sagte: "Das ganze Universum ist eine einzige Sauce". Denn die Quantenphysik läuft ja darauf hinaus, dass eigentlich nichts wirklich erfassbar ist. Die Quantenphysik hat schon Dinge herausgefunden die wir uns gar nicht mehr vorstellen können, weil sie so abstrakt sind und unser geordnetes Weltbild der klassischen Physik so durcheinanderbringt.
Ok, soweit, so gut.....aber in der nächsten Stunde hatten wir Mathematik und da kam ich als sowieso schon Mathehasser sehr an meine Grenzen. Ok, da ist der Stundenplan und überhaupt gnagnagna, Mathe gibts seit Urzeiten und dass man uns armen Fachmittelschülern den ganzen abstrusen Scheissdreck (sorry) dieser Wissenschaft in das Hirn tischen muss weis man, war immer so. Aber wenn doch das ganze Universum eine undefinierbare Sauce ist, wieso berechnet man die dann auch noch??? Es gibt doch da gar nix mehr zu berechnen! Das ganze ist einfach da, Elektronen sind nicht lokalisierrbar, die ganze Materie ist völlig unverständlich. Wieso berechnen wir Trottel denn etwas das wir nicht annähernd verstehen und niemals verstehen werden?
Und hier, genau hier liegt das grundlegende Problem des Menschen: Er muss immer eine Ordnung haben, er muss mit seinen Wissenschaften eine Ordnung schaffen, eine Ordnung, die uns eine Dimension geschaffen hat, die Dimension von Raum und Zeit, in der die Materie an erster Stelle steht. Ich stelle mir das wie einen Ballon vor, in dem unsere Dimension abläuft. Je weiter die Forschung jedoch die Materie untersucht, je mehr sickert auch dieses Unerforschbare des Kosmos durch, diese Erkenntnis, dass nichts so ist wie es scheint.
Schlussendlich läuft das zwanghaft auf die Erkenntnis hinaus, dass es eben nichts zu erkennen gibt. Das Universum ist relativ. Punkt! Die Konsequenzen davon wären natürlich absolut fatal!!!!! Da wäre dann einfach nichts mehr, denn, wie sieht die Unendlichkeit aus, wenn man direkt mit ihr konfrontiert wird? Ist dann "Wahrnehmung" überhaupt noch relevant und kann man sich dann überhaupt noch als "Wesen" bezeichnen? Fragen über Fragen......die wahrscheinlich erst nach dem Tod beantwortet werden.
Das ist auch der Grund wieso ich Mathe hasse.
Nein aber Spass beiseite. Der Wissenschaftler den ich oben genannt habe heisst übrigens Hans-Peter Dürr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_D%C3%BCrr
Ok, soweit, so gut.....aber in der nächsten Stunde hatten wir Mathematik und da kam ich als sowieso schon Mathehasser sehr an meine Grenzen. Ok, da ist der Stundenplan und überhaupt gnagnagna, Mathe gibts seit Urzeiten und dass man uns armen Fachmittelschülern den ganzen abstrusen Scheissdreck (sorry) dieser Wissenschaft in das Hirn tischen muss weis man, war immer so. Aber wenn doch das ganze Universum eine undefinierbare Sauce ist, wieso berechnet man die dann auch noch??? Es gibt doch da gar nix mehr zu berechnen! Das ganze ist einfach da, Elektronen sind nicht lokalisierrbar, die ganze Materie ist völlig unverständlich. Wieso berechnen wir Trottel denn etwas das wir nicht annähernd verstehen und niemals verstehen werden?
Und hier, genau hier liegt das grundlegende Problem des Menschen: Er muss immer eine Ordnung haben, er muss mit seinen Wissenschaften eine Ordnung schaffen, eine Ordnung, die uns eine Dimension geschaffen hat, die Dimension von Raum und Zeit, in der die Materie an erster Stelle steht. Ich stelle mir das wie einen Ballon vor, in dem unsere Dimension abläuft. Je weiter die Forschung jedoch die Materie untersucht, je mehr sickert auch dieses Unerforschbare des Kosmos durch, diese Erkenntnis, dass nichts so ist wie es scheint.
Schlussendlich läuft das zwanghaft auf die Erkenntnis hinaus, dass es eben nichts zu erkennen gibt. Das Universum ist relativ. Punkt! Die Konsequenzen davon wären natürlich absolut fatal!!!!! Da wäre dann einfach nichts mehr, denn, wie sieht die Unendlichkeit aus, wenn man direkt mit ihr konfrontiert wird? Ist dann "Wahrnehmung" überhaupt noch relevant und kann man sich dann überhaupt noch als "Wesen" bezeichnen? Fragen über Fragen......die wahrscheinlich erst nach dem Tod beantwortet werden.
Das ist auch der Grund wieso ich Mathe hasse.
Nein aber Spass beiseite. Der Wissenschaftler den ich oben genannt habe heisst übrigens Hans-Peter Dürr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_D%C3%BCrr