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simpel, aber wahr
Verfasst: Do 29. Mär 2007, 19:02
von lichtgarten
saluti zäma
ich möcht euch hier kurz eine erfahrung schildern, die mich tief bewegt hat
ich gehe seit ein paar jahren realativ gerne an goaparties.....naja, wir wissen das ja, dises tanzen und die stärke der musik hat einen meditativen charakter und ich hab mir dann und mal ein wenig was gegönnt um das feeling zu verstärken.......drogen waren bei mir nie ein problem, aber sie gehören mal dazu........während einer party hat mir ein kollege mal gesagt......du loos ez, ich nimm do es pilleli, aber sisch eigentli wie mess sich es guets steak gönne wür.......in meinenem bekifftt leicht zugetrunkenen
zustand veranlasste mich diese aussage zum gröhlen und weiter gings mittens ins treiben des grooves.
oke
im alltag konnte ich diese energie selten mitnehmen, montags fühlte ich mich oft lebensuntauglich und vermisste die party, den spirit....am abend traf ich dann freunde, ahtte wider ein jointlein im mund....ich spührte wider die anarchische kraft meiner gedanken.....war in meinem happyhippyflyypostyle. doch nie hielten diese gefühle lange.
eines tages sprachen mich christen auf der strasse an, ich bekam ein lächeln ins gesicht und dachte bei mir, hehe, guck dir die jämmerlichen idioten ein, bilden sich einen gott ein, der ihr freund ist und machen einen auf pseudofreundlich......doch sie haben mir etwas gesagt was mich getroffen hat. "gott hat dir ein leben geschenkt und er will dir deinen persönlochen sinn darinn zeigen.....du musst jesus nur darum bitten und er erneuert dein leben. phhhh, ich brauch den abgedrehten shitt nicht, dachte ich.....aber ganz losgelassen haben mich die gedanken nicht. erneuerung, den sinn im leben spüren, schlagworte mit denen seelenfänger um neue idioten anwerben, dachte ich. aber ich habe tatsächlich gebetet und jesus gebeten sein herrlichkeit zu offenbaren, wenn es ihn gäbe und ich bin am, selben abend in tränen in meinem bett gelegen........ja, man kann sagen he touched me, seitdem fühle ich wirklich neuen aufbruch in meinem leben.
ich will diese erfahrung einfach mal als denkanstoss hier ins forum setzten.....christentum hat wenig mit verstarrten alten fomen zu tun, es ist vielmehr eine beziehung zu einem lebendigen gott.
so, ich werd mich sicha bald wieder an ner party rumtreiben, die muuuuusig ist immer noch voll der brenner in meinem ohr.......namaste friiiks

Verfasst: Do 29. Mär 2007, 19:55
von %A%
Jojo..ds erinnert mich gerade daran das an einer Party jamand alle Leute gefragt hat ob sie glauben...."man muss doch glauben"...
ich habe damals geantworted glauben ist so ermüdend.. und damit den Konsenz der Leute die auch noch rumstanden getroffen..aber was ich eigentlich meinte war ein bischen anders und ich hätte mit dem Menschen eigentlich gerne über seine Erfahrung gesprochen. aber irgendwie kahms nicht dazu.
Verfasst: Do 29. Mär 2007, 20:44
von lichtgarten
klar, glauben ist ermüdend, man hängt irgendwelchen illusionen nach, es gibt keine beweise, ungreiffbar für den verstand.....aber wenn man einmal diese erfahrung mit gott gemacht hat, breitet sich eine enorme gewissheit über seine existenz und gnade in dir aus.
wenn ich es mit dem gefühl auf einer party vergleiche, wo ich gefläsht von sounds deco und inputs auf dem dancefloor stand und diese powerfull energie geschpührt habe.....ich habe mich teilweise auch mies gefühlt, auf trip hate ich teilweise ein sehr arrogante art, war in mich selbst und meine realität verliebt...hab das leben versucht auszukosten und intensiv die glückseligkeit des moments zu leben. seit diser erfahrung bin ich wie neu geboren sehe die welt positiver, mit anderen augen, bereiter, aufgeweckter, mit kinderaugen. ich erkenne das leben wirklich als geschenk gottes und entdecke neue gaben...
diese erfahrung treibt einem an, anderen leuten auch davon zu erzählen. bin eigentlich wirklich nicht der christliche missions freak, aber ja, es ist schön, das sich ansichten auch ändern können. aight
Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 10:42
von ayam
lieber lichtgarten
es ist schön deine erfahrung zu lesen… aber in mir zieht sich trotzdem ein bisschen etwas zusammen (bitte nicht falsch verstehen!).
denkst du das hat wirklich etwas mit dem christlichen zu tun?
ich möchte es niemandem nehmen an gott zu glauben, auch ich denke es gibt eine höhere macht…
aber das ganze christliche finde ich persönlich schrecklich… ich wurde auch nie getauft und sammelte so mit erst ca 12 jahren meine ersten erfahrungen… damals ging ich dann einfach in alle kirchen die ich finden konnte. reformiert, katholisch, zeugen jehovas, scientology… klar wusste ich von meiner ma her das die scientologen eine komische einstellung hatten und „gefährlich“ sind, aber für mich war der gottesdienst jeweils etwa das selbe – dass war schon auch eine erfahrung für sich…
ich hatte zu diesem zeitpunkt schon gelernt meine meinung zu sagen (naja, ein bisschen zumindest) und hatte daher riesen mühe mit dem „amen“. ich meine manche sachen die gesagt wurden waren super und verständlich… bei anderen war ich ganz anderer meinung ; aber trotzdem sagten immer alle brav amen! überlegt sich hier den jemand überhaupt ob das gesagte einen sinn macht?
später im leben traff ich immer wieder sehr spannende menschen und habe jeweils auch die konversation mit ihnen gesucht… ich konnte auch viel lernen…
mit wem ich aber am wenigsten warm wurde waren die katholiken. einerseits sind sie sehr stur in ihrem denken, anderseits konnten sie mich mit ihrem gesagten auch nicht überzeugen. ich brauche keine 10 gebote, denn ich denke dass ist gesunder menschenverstand damit wir menschen überhaupt friedlich miteinander leben können. auch versteh ich den sinn der beichte nicht. denn so kann ich scheisse bauen und jemand macht mir dann wieder reines gewissen. wenn ich aber nicht beichte muss ich mit meinem gewissen selber klar kommen. sprich das nächste mal überlege ich 10x ob ich dass wieder mache und wieder mit schlechtem gewissen durch die welt gehen will… da ein schlechtes gewissen = schlechtes karma ist zieht einem dass in vielen belangen im leben nieder. die energien gehen ein wenig verloren und man verlässt sein inneres gleichgewicht…
daher lohnt es sich eigentlich für fast nichts dieses gleichgewicht zu stören…
heute bin ich der überzeugung dass es schon eine „göttliche“ macht gibt – irgendwie wohl, erklären könnt ich das nicht. dass es aber an jedem selbst bestimmt ist diese zu nutzen!
als du jesus gebeten hast seine herrlichkeit zu offenbaren, hast du da nicht vielleicht einfach das erste mal in deinem leben zugelassen daran zu glauben dass es eine höhere macht gibt… aber was bedeutet dass schon. kann das nicht auch von innen kommen und du hast an diesem tag einfach den hebel in gang gesetzt dass auch mal richtig zu spüren?!
jeder könnte berge versetzten wenn er daran glaubt! ob das nun gott oder eine andere gottheit ist, ist doch egal. es geht doch darum sein inneres glecihgewicht zu finden und einen weg, welchen man als „richtig“ betrachtet! bewusst durch das leben zu gehen …
ich habe auch grosse mühe wenn leute sagen sie lassen sich von gott leiten und hoffen auf seine barmherzigkeit. denn das leben ist ein grosser spiegel, sprich so wie du auf es zugehst so kommt es auf dich zurück! von nichts kommt nichts!
wir können in unserem leben viele lehren machen > aber für jedes individuum ist ein anderer weg der richtige! naja, dass ist meine meinung…
als ich dann mal noch das buch „siddharta“ von hermann hess las war ich mir meiner sicher den richtigen weg eingeschlagen zu haben… ich fand es super wie er aus all den lebenserfahrungen und situationen dass herauszieht was er als gut empfindet um dies weiter zu nutzten… als er am ende buddha trifft und auch sieht dass dieser das nirvana erreicht hat, geht er trotzdem weiter und schliesst sich nicht buddhas jüngern an. denn nur wer seinen eigenen weg geht und findet kann am ende mit sich selber im einklag sein!
wie gesagt... ist einfach meine meinung...
Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 11:21
von altered
für mich ist gott ein veraltetes und sehr unwahrscheinliches denkkonzept. ich bin nicht religiös erzogen worden, vielleicht fehlt mir nur schon daher der decoder für diese religiöse sprache. andererseits bin ich skeptisch gegenüber dem was einem die gefühle sagen, von dem her fällt es mir villeicht schwerer mich von "gotteserfahrungen" überzeugen zu lassen, oder besser gesagt intensive empfindungen als gotteserfahrungen zu deuten.
in gewisser hinsicht könnte man schon sagen jeder soll doch glauben was er will. ich denke aber es ist wichtig, dass die leute vor glauben und blinder religion gewarnt werden. so möchte ich das hier auch tun.
lieber lichtgarten, ich warne dich vor dem glauben an gott, weill der glaube an gott und götter den menschen mehr schlechtes als gutes gebracht hat.
klar gibt es positive seiten der religion doch gesamthaft gesehen vermehren sie das leid der welt mehr als sie es mindern. religion ist der aufschrei der bedrängten kreatur, sie ist das opium des volkes. und opium sollte man wenn überhaupt nur mit vorsicht geniessen.
glaube an dich selbst und das was dir das schöne und gute scheint zu sein. schafft dir deine werthe selbst, und kopiert nicht einfach dogmatische gesetze die vor tausenden von jahren auf eine steinmauer gemeisselt wurden.
übernimm die verantwortung über deine existenz selber und lege sie nicht in die hand von phantastereien. denn nur so verwirklichst du dich selbst, nur so existierst du wirklich. schäfchen und sklaven existieren nicht, sie vegetieren bloss dahin und sind nichtmal richtige menschen sondern nur mittel zum zweck.
Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 14:00
von lichtgarten
erstaml zu ayam
hehe, klar, christentum, katholizismus mit dem konnte und kann ich auch sehr wenig anfangen, diese starre dogmatik, diese riten und religiösen gesetze, ich war früher auch so zwei drei mal in ner kirche.....für mich war das das langweiligste gebrabbel, in meinen augen ging es bloss um den machterhalt gewisser greise, die ihren job halten wollen. nun, bis dahin hab ich die bibel auch eher als buch der moral verstanden...sie zeigt dir wie du leben sollst, dieser jesus hat ein leben vorgelebt und wenn ich mich versuche genauso zu verhalten wie er wird er mir im himmel einen platz offen halten.
das ganze ist eine starre religiöse form, seit dem persönlichen erlebniss, dass für mich mehr ist als nur eine momentane erleuchtung, diese kraft und ruhe ist heute noch in mir, hab ich mal versucht die bibel mehr mit kinderaugen zu lesen. was will dieser gott, falls es ihn gibt durch diesen jesus zu mir sagen......ich habe zum einen erkannt, dass ich sünder bin. das wort gehört heute ja eh zu den tabus...was sünder? idiotie, du kannst doch selber denken, du machst dich hier selber schlecht und verhinderst dadurch dein leben...klar so kann man denken...aber wenn ich an gewisse gedanken in mir denke....da war hass, neid, selbstmitleid.....ich habe immer in mir das mass aller dinge gefunden....ich selber kann mich errretten, muss mich nur verwirklichen, ich selber bin teil vom ewig göttlichen....aber nach meiner erfahrung hatte ich erfuhrcht vor gott, ich fühle mich von ihm geschaffen und mit einem ganz speziellen sinn geschaffen, und da er in mir lebt kann er mir ihn auch zeigen. sachen wie moral entstehen durch ihn, ich merke wie er mich erfüllt, und mir zeigt was gut für mich ist.
ich habe mich auch mit dem hinduismus beschaäftigt, ich habe auch viele freunde in meiner gegend, die sich buddhisten nennen. von denen hör ich teilweise antworten wie...jo weisch dä buddhismus isch en mega freidlichi religion, meditation macht mi vo inne her ruhig....aber der buddhismus sieht das leben letzendlich als leiden, welches mit dem nirvana überwunden wird. in meinen augen haben europäer gar nicht das bewusstsein wirklich buddhisten zu sein, nur weil sie räucherstäbchen anzünden und nen buddhastatue rumstehen haben. wie gesagt, christentum war für mich auch immer starr, unbeweglich, hässlich.....aber das evangelium, die grundlage des christentums hat einen reichtum in sich......viele leute die das christentum so grad schon nur weils christlich ist ablehnen, wissen oftmals gar nicht, was in der bibel genau steht und verteufeln es nur schon, weil sich der papst gegen abtreibung äusssert.
in zukunft werd ich auch nicht sonntags in die kirche rennen, oder ähnliches, aber ich habe jesus an meiner seite und kann mit ihm immer reden. du hast noch gesagt, man könne doch an irgendeinen gott glaube,, quasi seine eigene religion aufzüchten. naja, sicher, aber es geht darum ob du eine autorität über dir akzeptierst und dich ihr im vertrauen hingibst oder ob du deine eigener herr bist, der selber über dein leben entscheidet.
@altered
klar glauben, bedeutet vertrauen und hingabe, ich kann es nicht beweisen, aber die gewisstheit in meinem innern ist viel höher als irgendein beweis, es ist diese tiefe vertrauen und angenommen sein. ich unterstelle mein leben nicht anderen und lasse andere für mich denken, die kirche.....nein, niemals, aber ich vertraue auch nicht hundertprozent auf mich selber...ich glaube nicht, dass ich nur mich selber zu verwirklixhen brauch und gott das göttliche kommt dann in mir zum ausdruck......ich kam e an einen punkt in meinem leben, wo ich sah, dass ich eigentlich tod war....immer auf der suche nach nem kick, mein leben, war dann geil oder erfüllt wann ich den höhepunkt richtig auslebte, leben den moment, aber was kommt nach dem moment. warnung ist gut, der glaube an einen gott kann schnell extrem werden, zu verurteilungen von anderen, ketzern usw. das machte aber die menschliche institution kirche, mit gott hat das gar nichts zu tun. mein leben hat sich wirklich zum positiven verändert, gewisse sachen, die ich früher al
@altered
Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 14:19
von altered
glaube nicht ans glauben
Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 15:23
von %A%
Lichtgarten..ich wollte dir schnell sagen dass ..ich persöndlich finde es sehr wichtig dass man sich auf dem spirituellen Weg klar ist dass man all sein eGewohnheiten und Denkmuster erst einmal mitsichträgt!!
Der Geist -deinGeist- der erst so ablehnend war (gegenüber Jesus) und sich dann plötzlich geöffnet hat..war ja offensichtlich ziemlich ignorrant. Auch wenn du dich jetzt in einem Aufbruch befindest..denk dran dass dein Geist dir nachwievor in gewissem Sinne etwas vormachen kann.
Verstehst Du das? Wer denkt zu wissen hört auf zu lernen. !!!
Ich hatte im Jahr 2000/01 an einer Goa Party eine..also ich hatte eine art Offenbahrung.
als ich dann versuchte das zu Kommunizieren da war Jesus sehr nah..eben aufgrund der Kulturellen Bedingugen. Ich spührte seinen Geist..aber es war nicht nur sein Geist..
Wenn man von heiligen Spricht dann tönt das ziemlich kitschigg..abeer die Wortwurzel kommt schlussentlich von-Ganzsein-
Wenn jemand "ganz" ist dann verkörpert diese Ganzheit alle "heiligen" .
und ein heiliger Versteht das auch-auf dieser Ebene giebt es auch keine Religion mehr. dies ist übrigens ein Verstäntniss das der Buddhismus zb eigentlich hat. Jesus ist ganz klar ein Boddhisattva oder eine Buddha Manifestation.Löst das aversion aus bei Dir??? aber wie gesagt..man nimmt seine Verblendung eben mit auf den Weg. Desswegen giebt es leider Buddhisten die meinen es gäbe einen Buddhismus
Ganzheit ist frei von -ismus!! Welcher auch immer!
Verfasst: Fr 30. Mär 2007, 15:31
von %A%
altered hat geschrieben:glaube nicht ans glauben
fingi geil

!!!
Ich wollte da noch etwas loswerden.
Hört doch einfach mal alle auf damit zu denken was die anderen denken oder sagen was sie gar nicht denken oder sagen!
Das ist sooo mühsam! Und schafft Hindernisse!
Nein echt..das geht mir manchmal so auf den Sack wenn jemand sagt was ich einem angeblichen Glauben von mir nach denke was ich doch gar nicht denke! Und auch wenn das dann nicht ausgesprochen ist, dann ist es doch so ne klebrige Scheissenenrgie.
Ich habe niemenden zu beckehren zu nichts doch ich helfe jedem gerne auf dem Weg zu sich selbst. Und nebenbei fände ichs doch schön wenn ein wenig mehr universelle Verantworung übernommen würde.
so i ga mr iz no eis go abähollä ab däm geili itrag.
Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 08:52
von Salemar
@ altered
für mich ist gott ein veraltetes und sehr unwahrscheinliches denkkonzept. ich bin nicht religiös erzogen worden, vielleicht fehlt mir nur schon daher der decoder für diese religiöse sprache.
ich würde sagen der decoder fehlt dir dann nicht vielleicht, sondern deffinitiv. wie kannst du dann aber über etwas herfahren was du nicht kennst? respektive nur von "aussen" kennst? so etwas erninnert mich an antisemitismus (gerade wieder aktuell - zu hören wieviel stereotypen über juden die runde machen - und die leute hatten noch nie mit juden über das judentum gesprochen, sondern beurteilen es von aussen).
und überhaupt - lichtgarTen hat es eingentlich klar geschildert - ich habe geruffen und he touched me - hier halt von jesus dem lebendigen gott. noch lange kein aufruf zu dogmatischem denken.
noch etwas altered - du schreibst du seist skeptisch gegenüber gefühlen....finde ich schaade, sehr schaade.
egal ob man einer religion angehört oder nicht. egal ob man einen eigenen glauben an gott hat oder nicht...eine sache bleibt sich gleich...
ICH, ICH und nochmals ICH (selbstverwirlichung hört sich aber besser an - dank sei maslow) oder die aufopferung (des egos) für das kolektiv. diese dualität existiert, seit es den sagen wir mal denkenden menschen gibt.
es gab götter und die menschen haben an sie geglaubt...dann kamm der eine gott und die menschen glaubten an ihn...jetzt rufst du (nicht nur du) an den glauben an den menschen (respektive an sich)...kann ich mir schlecht vorstellen, dass diese einstellung besseres bringen wird AUSSER vielleicht in verbindung mit altruismus (aber dazu rufst du ja nicht auf)
und nicht desto trotz
will ich dir liebe(r) lichtgarten einen peröhnlichen rat mit auf den weg geben -was du damit machst ist eh deine sache (hoffentlich):
verstecke dein geistiges reichtum und veröffentliche es nicht ohne wirklichen grund. schau mal wie die ganz reichen menschen ihre matrielle güter verstecken und wenn sie gefordert werden (z.b steuern) zu sagen wie viel sie haben, dann
versuchen sie die grössten reichtümer zu verstecken und veröffentlichen nur wenig. es ist eine kleine zahl an menschen die alles was sie haben veröffentlichen wollen, und noch kleiner ist die zahl derer die noch mehr veröffentlichen als sie haben. mit dem will ich dir sagen, dass es manchmal besser ist seine geistige güter (wie in deinem fall das "he touched me" nicht zu veröffentlichen. warum veröffentlichen die ganz reichen dieser welt nicht alles was sie haben? aus zwei gründen: dass die diebe nicht davon hören (gut hier in der schweiz ist das weniger der fall) und, dass sie keinen neid bei schlechten menschen erzeugen. es existieren auch diebe und neider wenn es um geistigen reichtum geht. sobald du dein geistiges eigentum veröffentlichst, werden sie sofort versuchen es zu verkleinern und verwässern oder ins lächerliche ziehen (die kunst des wortes vermag viel anzurichten)
ps: lichtgarten, ich bin kein christ oder jude oder sonst was in der richtung
aber wie %A% schon gesagt hat:
Hört doch einfach mal alle auf damit zu denken was die anderen denken oder sagen was sie gar nicht denken oder sagen!
Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 14:21
von altered
@ salemar:
nun es ist tatsächlich so das ich die christliche religion von aussen anschaue, aber auch nur bedingt. die meisten meiner freunde sind röm kath. oder reformiert. und lustigerweise bin ich, der seit je her bekennender atheist bin, der einzige der sich die mühe gemacht hat die bibel zu lesen (ausserdem habe ich viel kontakt mit theologiestudenten und tausche mich mit ihnen gerne aus). die meisten leute die behaupten christen zu sein und an jesus... zu glauben haben die bibel nie gelesen. wiso sollte ich dann weniger über die sache wissen als andere? wiso sollte ich weniger qualifiziert sein den christentum zu kritisieren.
ich kritisiere nicht weil ich es nicht verstehen will, denn ich habe mir mühe gegeben es zu verstehen. ich kritisiere weil ich damit nicht einverstanden bin und weil ich schon besseres kennengelernt habe als den christentum. der buddhismus ist ein beispiel unter vielen, die man zB auch in der westlichen philosophie findet.
zum thema altrusimus: da bin ich deiner meinung. ich bin nicht für egoismus, wenn ich sage glaube an dich selbst. im gegenteil.
ich will damit sagen man soll seine werthe aus sich herraus schaffen und nicht glauben das sie uns von gott auferlegt wurden. (warum, ist ein langes thema das ich jetz hier nur sehr zusammngefast widergebe)
es geht dabei nicht darum die werte für sich zu schaffen, die einem am besten passen. sondern die werthe die uns allen nützen um gemeinsam gerecht leben zu können.
wiso braucht es denn einen gott der uns davon abhält egoistisch zu sein? können wir das nicht aus uns selbst herraus?
Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 14:23
von altered
und noch zu deiner frage wiso ich kritisch gegenüber gefühlen bin: weil die meisten menschen die zu viel auf ihre gefühle und zu wenig auf die vernunft hören, eher zum egoismus als zum altruismus tendieren. think about it.
Verfasst: Sa 31. Mär 2007, 15:17
von Salemar
@altered
bin, der einzige der sich die mühe gemacht hat die bibel zu lesen (ausserdem habe ich viel kontakt mit theologiestudenten und tausche mich mit ihnen gerne aus). die meisten leute die behaupten christen zu sein und an jesus... zu glauben haben die bibel nie gelesen. wiso sollte ich dann weniger über die sache wissen als andere? wiso sollte ich weniger qualifiziert sein den christentum zu kritisieren.
nun das rückt deinen ersten post in ein ganz anderes licht.
wieso braucht es denn einen gott der uns davon abhält egoistisch zu sein? können wir das nicht aus uns selbst herraus?

doch ich denke schon, dass wir es können- nur ob wir es tun? es geht mir ja in erster linie nicht um gott oder nicht gott (ich bin weder gläubig noch atheist), sondern eben um egoismus / altruismus. dazu muss ich noch sagen, dass der altrusimus für mich eigentlich der perfekte (reine) egoismus ist - auf der metaebene versteht sich. (kollegoli hat irgendwo etwas ähnliches mit anderen worten beschrieben)
und noch zu deiner frage wiso ich kritisch gegenüber gefühlen bin: weil die meisten menschen die zu viel auf ihre gefühle und zu wenig auf die vernunft hören, eher zum egoismus als zum altruismus tendieren. think about it.
i did! die antwort liegt im
"zu viel" auf gefühle hören (oder auch zu viel auf die vernunft hören). ich denke man darf...na ja - sollte die vernuft nie ausser acht lassen aber auch nicht von den gefühlen abstand nehmen (die saiten nicht zu locker aber auch nicht überspannen - dann tönnt die gittare am besten

)
that's it peace

Verfasst: Do 12. Apr 2007, 11:23
von Mozart
wer die schönheit der natur sehen kann würde niemals daran zweifeln das es einen schöpfer geben muss. was hat der mensch schon gemacht oder erreicht? wer aber nur mal einen apfel genauer ansieht, welcher einfach so am Baum wächst ohne menschliches zutun. und sich fragt wie ist das möglich, das ich nur einen samen dieses apfels nehmen kann, in die mutter erde pflanze und es ensteht wiederum einen apfelbaum mit früchten....magie, hexerei, zufall oder war es doch novartis?

Verfasst: Do 12. Apr 2007, 11:26
von Mozart
und @%A%
ich mache das noch viel das ich die leute mit solch einer frage anspreche..manchmal auch mit dieser:
Glaubst du an Wiedergeburt?
Wenn ein klares Nein kommt ziehe ich weiter, wenn nicht kann daraus ein interessantes gespräch entstehen...
