ist doch eine schöne gabe. warum verunsichert es dich - es sollte dich eher unterstützen, da du nicht alleine damit zu leben scheinst. das passiert anscheinend immer mehr menschen. vermutlich werden wir sensibler, wenn es darum geht, uns in mitmenschen hineinversetzen zu können. spüren, was sich gerade abspielt, noch bevor es sich abgespielt hat, ist von mir aus nicht problematisch. problematisch wird es erst ab einem gewissen grad, falls man sich zu sehr in etwas hineinsteigert. mit gedanken - da bin ich überzeugt - kann man gewisse dinge anziehen, die passieren werden, obwohl sie vielleicht gar nicht so passiert werden würden und geworden wären, wenn man nicht fest daran gedacht hätte. dies zu überprüfen scheint mir aber problematisch, weil ich vermuten müsste, was nicht passiert wäre, wenn ich nicht daran gedacht hätte, beziehungsweise, was passiert wäre, wenn ich gar nicht gedacht hätte. also beides auf vermutungen basierend.
zum herumexperimentieren finde ich es allemal interessant, zu vergleichen, wie viel gemeinsamkeiten bei dir und deiner vorhersage (oder dem vorausspüren) mit dem übereintrifft, wie bei deiner kollegin. und dann noch mit jemandem das experiment durchzuführen; mit jemandem, der vollkommen unbeteiligt und unvoreingenommen ist.
da ich weiss, dass du gespürt hast, was ich schreiben würde, erübrigt sich der rest vermutlich in den leeren des universums, was irgendwie schade ist, da ich noch gerne nicht wüsste, was du daraufhin gesagt hättest, weil ich gespürt habe, dass ich dich verwirrt haben dürfte, was ich gar nicht im sinn hatte
