Glücklich, Zufrieden, Unzufrieden, Sauer.
Verfasst: Mi 5. Okt 2011, 10:52
Diese vier Aggregatzustände der menschlichen Seele, kennt vermutlich jeder Mensch.
Manche scheinen jedoch der Ansicht zu sein, sie seien feststofflich und müssten sich auf einen dieser Zustände versteifen. Unabhängig davon, wie das Klima, die Umwelt, die Gesundheit oder die Gefühle beschaffen sind. Das führt zu seltsamen Verrenkungen.
Der höchste Aggregatzustand: Glücklich
Zumindest wird uns das von vielen Externen Beeinflussern erzählt. Liebe, Drogen, Utopien. Das Streben nach Glück führt mitunter zu ausufernden Exzessen, Illusionen und letztlich Desillusionen. Da menschliche Seelen, die das Glück als wichtigstes Ziel sehen, im Zustand der Desillusion ihr Selbstvertrauen verlieren, suchen sie sich oft neue potentielle Wege, um eine Phasenverschiebung in die gewünschte Richtung herzustellen. Das Ausblenden der Realität ist sozusagen die Quintessenz dieser Suche.
Der weise Aggregatzustand: Zufrieden
Manch ein Gelehrter Geist, doch auch die moderne Wirtschaft wollen längst herausgefunden haben, dass Glück letztlich vergänglich, Zufriedenheit jedoch produktiv ist. Diese Produktivität ist jedoch Augenwischerei, bleibt bei der Zufriedenheit der Wunsch nach Veränderung, der Drang zur Kreativität meist ein fahler Duft im Reagenzglas. Das Kristallin der Angst scheint mir ein ständiger Begleiter der Zufriedenheit, namentlich die Angst, den Zustand der Zufriedenheit zu verlieren. 90% der Menschheit glaubt, diesen Aggregatszustand anzustreben - 89% der Menschen machen sich dabei was vor - sie scheitern dabei relativ oft, nach relativ kurzer Zeit. Der Zustand in seiner reinen Form lässt sich in Etwa mit dem vertilgen eines Fünfgangmenüs oder einem 15h Schlaf vergleichen, einfach auf die Seele übertragen.
Der wertende Aggregatzustand: Unzufrieden
Die meisten Leute scheuen davor zurück, als unzufrieden zu gelten, nicht allein um Sanktionen gegen diesen eher unbeliebten Zustand aus dem Weg zu gehen, sondern in erster Linie um sich selbst aus dem Weg zu gehen. Was die Unzufriedenen auszeichnet, ist eine äussert amorphe Neubetrachtung von Dingen, sowohl im effektiven, als auch im ideellen Sinn. Dies führt im Verhalten zu einer gehörigen Portion Zynismus oder zumindest Sarkasmus. Als Resublimation gilt für die wertenden Seelen die Einsamkeit. Veränderungen sind das auszeichnende Merkmal - allerdings fehlt der Bezug zur meist eher feststofflichen Umgebung, was natürlich bedeutet, dass sie eher verändert werden. Oder auch: manipuliert. Selten drehen sie den Spiess um, und schaffen so einen grossen Haufen Verwirrung.
Der fatalistische Aggregatzustand: Sauer
Schwer zu erreichender Kondensations-Zustand, weswegen sich die Menschen vermutlich auch so viel Mühe geben, ihn zu erreichen. Es bedingt die tiefgründige Auseinandersetzung, mit "dem was abgeht". Dies ist meist eher dünnflüssig, und daher schwer zu erfassen. Wirklich sauer werden daher meist nur jene Leute, die einen Teil ihrer Seele an "Dinge" gebunden haben - immer dann, wenn diese Dinge in Gefahr laufen, zu schmelzen. Die Neubewertung von Dingen, welche die Unzufriedenen auszeichnet, ist in sauren Momenten grundsätzlich nicht vorhanden, das Ausblenden der Realität nur in Teilbereichen möglich. Je mehr saure Seelen zusammentreffen, umso grösser ist die Gefahr, dass weitere Seelen in diesen Zustand wechseln. Dieser Widerspruch zum Kondensationspunkt, der weit ausserhalb der Normaltemperatur menschlicher Seelen liegt, kann zu sehr gefährlichen Auswüchsen für das Klima führen.
Wie gesagt, ist das Hauptproblem an dieser ziemlich zusammengefassten Zusammenfassung seelischer Aggregatzustände, dass viele glauben, einer dieser Zustände sei sowohl Problem, als auch meist ein anderer die Lösung. Ganze Bücher, Religionen und Ideologien bauen darauf auf, die anderen Zustände möglichst weit auszublenden und sich auf das zu konzentrieren, was einem gerade in den Kram passt. Würden die Menschen erkennen, dass alle Zustände gleichermassen "gut" und auf alle Fälle wichtig sind, um Dinge sowohl zu sehen, als auch anzupacken, als auch tatsächlich umzusetzen, so ginge es allen besser und es gäbe weniger Magengeschwüre, Mobbing und Krieg.
Manche scheinen jedoch der Ansicht zu sein, sie seien feststofflich und müssten sich auf einen dieser Zustände versteifen. Unabhängig davon, wie das Klima, die Umwelt, die Gesundheit oder die Gefühle beschaffen sind. Das führt zu seltsamen Verrenkungen.
Der höchste Aggregatzustand: Glücklich
Zumindest wird uns das von vielen Externen Beeinflussern erzählt. Liebe, Drogen, Utopien. Das Streben nach Glück führt mitunter zu ausufernden Exzessen, Illusionen und letztlich Desillusionen. Da menschliche Seelen, die das Glück als wichtigstes Ziel sehen, im Zustand der Desillusion ihr Selbstvertrauen verlieren, suchen sie sich oft neue potentielle Wege, um eine Phasenverschiebung in die gewünschte Richtung herzustellen. Das Ausblenden der Realität ist sozusagen die Quintessenz dieser Suche.
Der weise Aggregatzustand: Zufrieden
Manch ein Gelehrter Geist, doch auch die moderne Wirtschaft wollen längst herausgefunden haben, dass Glück letztlich vergänglich, Zufriedenheit jedoch produktiv ist. Diese Produktivität ist jedoch Augenwischerei, bleibt bei der Zufriedenheit der Wunsch nach Veränderung, der Drang zur Kreativität meist ein fahler Duft im Reagenzglas. Das Kristallin der Angst scheint mir ein ständiger Begleiter der Zufriedenheit, namentlich die Angst, den Zustand der Zufriedenheit zu verlieren. 90% der Menschheit glaubt, diesen Aggregatszustand anzustreben - 89% der Menschen machen sich dabei was vor - sie scheitern dabei relativ oft, nach relativ kurzer Zeit. Der Zustand in seiner reinen Form lässt sich in Etwa mit dem vertilgen eines Fünfgangmenüs oder einem 15h Schlaf vergleichen, einfach auf die Seele übertragen.
Der wertende Aggregatzustand: Unzufrieden
Die meisten Leute scheuen davor zurück, als unzufrieden zu gelten, nicht allein um Sanktionen gegen diesen eher unbeliebten Zustand aus dem Weg zu gehen, sondern in erster Linie um sich selbst aus dem Weg zu gehen. Was die Unzufriedenen auszeichnet, ist eine äussert amorphe Neubetrachtung von Dingen, sowohl im effektiven, als auch im ideellen Sinn. Dies führt im Verhalten zu einer gehörigen Portion Zynismus oder zumindest Sarkasmus. Als Resublimation gilt für die wertenden Seelen die Einsamkeit. Veränderungen sind das auszeichnende Merkmal - allerdings fehlt der Bezug zur meist eher feststofflichen Umgebung, was natürlich bedeutet, dass sie eher verändert werden. Oder auch: manipuliert. Selten drehen sie den Spiess um, und schaffen so einen grossen Haufen Verwirrung.
Der fatalistische Aggregatzustand: Sauer
Schwer zu erreichender Kondensations-Zustand, weswegen sich die Menschen vermutlich auch so viel Mühe geben, ihn zu erreichen. Es bedingt die tiefgründige Auseinandersetzung, mit "dem was abgeht". Dies ist meist eher dünnflüssig, und daher schwer zu erfassen. Wirklich sauer werden daher meist nur jene Leute, die einen Teil ihrer Seele an "Dinge" gebunden haben - immer dann, wenn diese Dinge in Gefahr laufen, zu schmelzen. Die Neubewertung von Dingen, welche die Unzufriedenen auszeichnet, ist in sauren Momenten grundsätzlich nicht vorhanden, das Ausblenden der Realität nur in Teilbereichen möglich. Je mehr saure Seelen zusammentreffen, umso grösser ist die Gefahr, dass weitere Seelen in diesen Zustand wechseln. Dieser Widerspruch zum Kondensationspunkt, der weit ausserhalb der Normaltemperatur menschlicher Seelen liegt, kann zu sehr gefährlichen Auswüchsen für das Klima führen.
Wie gesagt, ist das Hauptproblem an dieser ziemlich zusammengefassten Zusammenfassung seelischer Aggregatzustände, dass viele glauben, einer dieser Zustände sei sowohl Problem, als auch meist ein anderer die Lösung. Ganze Bücher, Religionen und Ideologien bauen darauf auf, die anderen Zustände möglichst weit auszublenden und sich auf das zu konzentrieren, was einem gerade in den Kram passt. Würden die Menschen erkennen, dass alle Zustände gleichermassen "gut" und auf alle Fälle wichtig sind, um Dinge sowohl zu sehen, als auch anzupacken, als auch tatsächlich umzusetzen, so ginge es allen besser und es gäbe weniger Magengeschwüre, Mobbing und Krieg.