Die Wirkung des kollektiven Denkens
Verfasst: So 22. Mai 2011, 19:59
Ich könnte diesen Thread im Grunde genauso gut in der Drogenarea eröffnen, auch wenn für mich ausser Nikotin keine Substanzen im Spiel waren.
Ich hatte heute eine....Erfahrung...die einer Erleuchtung sehr nahe war, allerdings war sie zu beängstigend für mich als dass ich sie als Erleuchtung einstufen könnte.
Also...ich weis noch immer nicht so recht, was da genau passiert ist. Ich glaube die Gründe zu kennen, aber naja, alles der Reihe nach: Ich bin heute eben an diese Demo in Döttingen (Menschenstrom gegen Atom). Bis Basel war alles normal, habe im Zug von Laufen noch eine ehemalige Arbeitskollegin getroffen, mit ihr geredet...alles völlig normal. Ich bin mit gutem Gefühl an diese Demo. Zwar bisschen wenig geschlafen, aber das hielt mich nicht davon ab, um halb sieben aufzustehen.
Als ich in Basel in den Zug nach Brugg eingestiegen bin, hatte ich plötzlich den Anflug einer sehr ungewöhnlichen Regung. Ich sass mit 3 mittelalterlichen Menschen im Abteil, die auch an die Demo gingen. Das waren ziemliche Freaks und sie labberten die ganze Zeit über Dinge, aus denen ich kaum einen Sinn entschlüsseln konnte. In dem Moment merkte ich, dass ich irgendwie sehr sehr strange drauf war. Ich merkte, wie Panik in mir hochkroch und während der Zug fuhr, spielte ich mit dem Gedanken, in Rheinfelden oder in Frick auszusteigen, weil ich es kaum aushielt. Aber ich versuchte, ruhig zu bleiben. Der Zug kam in Brugg an, ich stieg aus, die anderen drei blieben (fuhren bis Baden), ich nahm den Zug nach Turgi. War nur eine kurze Reise. Im Zug wieder das selbe Gefühl. Auch im Zug nach Siggenthal-Würenlingen...und es wurde immer stärker. In Siggenthal-Würenlingen angekommen, fühlte sich meine Gedankenwelt an, als hätte jemand oder etwas sämtliche Schranken geöffnet. Ich war VÖLLIG überfordert und irgendwie ziemlich geflasht...auf eine unangenehme aber auch faszinierende Art und Weise. Ich traf einige ehemalige Klassenkameraden an. Mit dem einen unterhielt ich mich sehr lange während dem 10-Kilometer-Marsch. Er ist ebenfalls ein TOTALER Querdenker und unsere Konversation verstrickte sich in immer abstraktere Gefilde. Alles erschien mir völlig aus den Fugen geraten. Alle Menschen, die Umgebung, die Luft, die Sonne, der Himmel, alles erschien mir absolut fremd und abstrakt...und es wurde immer noch immer stärker. Es kamen Momente, die waren nur noch grauenvoll!!!!! Stellt euch vor, ihr wärt plötzlich in einer völlig anderen Dimension und hättet null Anhaltspunkt, was wo wie warum passiert. Ich kam mir vor, als wäre die Dimension in der ich mein ganzes Leben gelebt habe völlig fremd. Ich führe das auf dieses enorme, marschierende Kollektiv zurück, das mit dem einen Gedanken diese 10 Kilometer in der brennenden Sonne unter die Füsse nimmt. Aber es war DERMASSEN heftig!!! In gewissen Momenten dachte ich, mein Herz würde aufhören zu schlagen. Nun gut, wir kamen auf der Wiese an, ich setzte mich irgendwo hin und war völlig mit mir selbst beschäftigt. Etwa während zwei Stunden versuchte ich mich innerlich zu sammeln. Es war, als wäre meine ganze Persönlichkeit irgendwie auseinander gefallen und in millionen Stücken in irgendwelchen übergeordneten Gedankenkonstrukten verstreut. Ich versuchte mich also wieder zu sammeln, irrte lange auf dem ganzen Gelände umher, ich ass den ganzen Tag sozusagen nichts, weil ich mich völlig unmateriell fühlte. Nach 2 Stunden lichtete sich alles wieder ein wenig. Es folgten sehr euphorische Momente, insbesondere als plötzlich Goasound ertönte und sich ein Grüppchen neben der Wiese bei der kleinen Soundanlage zusammenfand. Als es dann zu regnen begann, erwachte eine extreme Energie in mir und ich tanzte bis ich völlig durchnässt war. Zu diesem Zeitpunkt waren von den 20 000 Menschen nur noch schätzungsweise 200 auf dem Gelände. Das ungewöhnliche Gefühl ging allerdings die ganze Zeit nie weg, auch jetzt ist es noch das, ich habe es aber unter Kontrolle.
Ich hatte heute eine....Erfahrung...die einer Erleuchtung sehr nahe war, allerdings war sie zu beängstigend für mich als dass ich sie als Erleuchtung einstufen könnte.
Also...ich weis noch immer nicht so recht, was da genau passiert ist. Ich glaube die Gründe zu kennen, aber naja, alles der Reihe nach: Ich bin heute eben an diese Demo in Döttingen (Menschenstrom gegen Atom). Bis Basel war alles normal, habe im Zug von Laufen noch eine ehemalige Arbeitskollegin getroffen, mit ihr geredet...alles völlig normal. Ich bin mit gutem Gefühl an diese Demo. Zwar bisschen wenig geschlafen, aber das hielt mich nicht davon ab, um halb sieben aufzustehen.
Als ich in Basel in den Zug nach Brugg eingestiegen bin, hatte ich plötzlich den Anflug einer sehr ungewöhnlichen Regung. Ich sass mit 3 mittelalterlichen Menschen im Abteil, die auch an die Demo gingen. Das waren ziemliche Freaks und sie labberten die ganze Zeit über Dinge, aus denen ich kaum einen Sinn entschlüsseln konnte. In dem Moment merkte ich, dass ich irgendwie sehr sehr strange drauf war. Ich merkte, wie Panik in mir hochkroch und während der Zug fuhr, spielte ich mit dem Gedanken, in Rheinfelden oder in Frick auszusteigen, weil ich es kaum aushielt. Aber ich versuchte, ruhig zu bleiben. Der Zug kam in Brugg an, ich stieg aus, die anderen drei blieben (fuhren bis Baden), ich nahm den Zug nach Turgi. War nur eine kurze Reise. Im Zug wieder das selbe Gefühl. Auch im Zug nach Siggenthal-Würenlingen...und es wurde immer stärker. In Siggenthal-Würenlingen angekommen, fühlte sich meine Gedankenwelt an, als hätte jemand oder etwas sämtliche Schranken geöffnet. Ich war VÖLLIG überfordert und irgendwie ziemlich geflasht...auf eine unangenehme aber auch faszinierende Art und Weise. Ich traf einige ehemalige Klassenkameraden an. Mit dem einen unterhielt ich mich sehr lange während dem 10-Kilometer-Marsch. Er ist ebenfalls ein TOTALER Querdenker und unsere Konversation verstrickte sich in immer abstraktere Gefilde. Alles erschien mir völlig aus den Fugen geraten. Alle Menschen, die Umgebung, die Luft, die Sonne, der Himmel, alles erschien mir absolut fremd und abstrakt...und es wurde immer noch immer stärker. Es kamen Momente, die waren nur noch grauenvoll!!!!! Stellt euch vor, ihr wärt plötzlich in einer völlig anderen Dimension und hättet null Anhaltspunkt, was wo wie warum passiert. Ich kam mir vor, als wäre die Dimension in der ich mein ganzes Leben gelebt habe völlig fremd. Ich führe das auf dieses enorme, marschierende Kollektiv zurück, das mit dem einen Gedanken diese 10 Kilometer in der brennenden Sonne unter die Füsse nimmt. Aber es war DERMASSEN heftig!!! In gewissen Momenten dachte ich, mein Herz würde aufhören zu schlagen. Nun gut, wir kamen auf der Wiese an, ich setzte mich irgendwo hin und war völlig mit mir selbst beschäftigt. Etwa während zwei Stunden versuchte ich mich innerlich zu sammeln. Es war, als wäre meine ganze Persönlichkeit irgendwie auseinander gefallen und in millionen Stücken in irgendwelchen übergeordneten Gedankenkonstrukten verstreut. Ich versuchte mich also wieder zu sammeln, irrte lange auf dem ganzen Gelände umher, ich ass den ganzen Tag sozusagen nichts, weil ich mich völlig unmateriell fühlte. Nach 2 Stunden lichtete sich alles wieder ein wenig. Es folgten sehr euphorische Momente, insbesondere als plötzlich Goasound ertönte und sich ein Grüppchen neben der Wiese bei der kleinen Soundanlage zusammenfand. Als es dann zu regnen begann, erwachte eine extreme Energie in mir und ich tanzte bis ich völlig durchnässt war. Zu diesem Zeitpunkt waren von den 20 000 Menschen nur noch schätzungsweise 200 auf dem Gelände. Das ungewöhnliche Gefühl ging allerdings die ganze Zeit nie weg, auch jetzt ist es noch das, ich habe es aber unter Kontrolle.