Capablanca hat geschrieben:@Drachi
Es ist mir schon klar, wie du Licht meinst. Bei dir ist es eher eine Metapher für etwas weit aus Bedeutsameres, als man bloß physikalisch diesem für uns so besonderen Spektrum beimessen könnte. Wobei ich damit nicht sagen will, dass Licht in der Physik nichts Besonderes ist. Aber wenn wir annehmen, dass es Lebewesen gibt, die bei Licht blind sind und im Infrarotbereich (ein anderer Teil der elektromagnetischen Strahlung) erkennen können, hieße das, das Licht im Sinne von Helligkeit eine rein menschliche Eigenschaft und keine kosmische Wahrheit ist.
Im Prinzip... hast Du recht, ja.
Was jetzt folgt, ist eine kleine Geschichte von einem sehr, sehr guten Freund von mir, welcher seit er klein ist, sich "spirituellen Wegen" hingegeben hat. Er hat nie in seinem Leben Drogen konsumiert, das vielleicht noch als kleine Bemerkung am Rande. Er ist auch nicht psychisch krank, er ist nicht psychotisch oder derartiges, sonder bei bester geistiger Gesundheit. Er hat tatsächlich sein Leben nach Licht und Liebe ausgerichtet, nicht nur in Gedanken und in Worten, sondern in Taten. Dieser Freund von mir - man glaube es oder man glaube es nicht - hat ein geöffnetes Drittes Auge, sprich: Er nimmt visuell nicht nur das wahr, was in unserer Dimension so visuell wahrnehmbar ist, sondern auch in anderen Dimensionen...
Nun, er hat wahrgenommen (so wie wir zum Beispiel unser gegenüber wahrnehmen, also sehen...), wie jemand ein Licht (hell, gleissend hell...) ausstrahlt, wenn er betet...
Diese Wahrnehmung eines gleissend hellen Lichtes, welcher der Betende ausgestrahlt hat, hat sich ihm über die Wahrnehmung dieser Dimension gelegt. Sprich: Der Betende sass vor ihm, so wie Du und ich ihn wohl auch sehen würden, nur strahlte er - für meinen Freund wahrnehmbar - dieses Licht aus...
Mir blieb nichts anderes übrig, als meinem Freund zu glauben... Mein 3. Auge ist nämlich (noch) nicht geöffnet, resp. nicht in dem Masse, dass ich damit so klar sehen würde wie mit meinen zwei physischen Augen.
Mir bleibt nichts anderes übrig, als
Licht metaphorisch zu betrachten und zu verwenden, aber... Ich
glaube, dass da noch verdammt viel mehr dahinter steckt. Eben, etwas, was jeder für sich "er-leben" "muss"/"darf"etc.......
Edit: (sorry für's viele editieren) Ja, ich weiss, eine tolle Geschichte... Kann ja jeder bringen mit "Ein Freund hat" und "ich kenne jemanden" etc... Wie gesagt, ich habe selber so etwas in dem Ausmass auch nicht erlebt, aber dieser Kerl ist jemand... Dem ich das tatsächlich abnehme. Wie gesagt, ich "muss" es ihm auch glauben... ^^
Was ich irgendwie schön finde: Ich liebe es, zu glauben. Glauben ist für mich die Vorstufe zu wissen... @subjekt: Ohne Glauben, wäre die Wissenschaft auch nicht da, wo sie heute ist. Ich denke, jeder, wirklich jeder Wissenschaftler, der "Wissen geschaffen hat" (hehe) hat zuerst an etwas geglaubt, hat seine Thesen aufgestellt, seine Theorien zusammengebastelt, an die er GLAUBT und aufgrund derer er (oder natürlich auch sie...) dann zum Wissen gelangt ist...