ich befinde mich mit mir gänzlich unbekannten personen in einem wald. die strasse besteht aus lauter grossen, grauen, ründlichen steinen. neben der strasse ist alles zugewuchert, mit verschiedenen sträuchern und bäumen. wir sind auf dem weg, um irgendeine droge zu holen, mit der ich im wahren leben gar nichts am hut habe. ein fahrzeug kommt uns entgegen. darin sitzt so ein farmer in jeans-latzhose und mit baumwollhemd, vollbart, als sei er gerade einem dieser australischen psycho-thriller entsprungen. er teilt uns mit, dass wir vergeblich da sind, da er wisse, dass das zeug ausverkauft sei. wir suchen den weg zurück, doch je dunkler es wird, desto mehr wird uns bewusst, dass wir gar nicht wissen, woher wir gekommen sein könnten. wir finden ein haus, welches kaum beleuchtet ist. vor lauter angst beschliessen wir, weder hineinzugehen, noch auf uns aufmerksam zu machen. der neumond leuchtet nur schwach. wir bekommen es mit der angst zu tun, und möchten nur noch weg. egal wohin. deshalb teilt sich unser grüppchen auf. ich mache mich alleine auf den weg – ich glaube, in die gegenrichtung derer, in der die sonne unterging. vermutlich intuitiv – weil ich nicht bewusst darüber nachdachte – denn ich hegte den wunsch, es möge möglichst schnell der neue tag anbrechen. irgendwann in der nacht übermannt mich der schlaf. als ich wieder wach werde, wird mir schleierhaft bewusst, dass ich soeben in einem traum andere träume hätte. ich schlief immer noch, doch was dann kam, das verblüffte mich mit seiner klarheit. irgendwo im nirgendwo befinde ich mich auf einer wiese, auf der lauter apfelbäume in klaren reihen gepflanzt wurden. rundherum dichter wald und eine strasse. es fühlt sich an, als sei ich in einem dieser nordamerikanischen staaten, einem ort, der am ehesten denen ähneln könnte, die den grossteil von kings büchern belagern. vor einem weiss gestrichenen holzhaus bleibe ich stehen, weil ich einen wagen entdecke. er ist braun und im inneren befindet sich ein polizist, der mir etwas sagen möchte, jedoch verstehe ich weder die sprache, noch kann ich sagen, um welche es sich handeln könnte. ausserdem ist sein mund voller blut, welches er bei jedem versuch, immer das selbe zu sagen, nach allen seiten verspuckt. sein magen ist mit messerstichen übersät. er deutet mir, ins handschuhfach zu sehen, doch ich finde darin einen ausweis oder führerschein, der sich auf den zweiten blick als gefälscht erweist, da das foto überklebt war. daneben ein kleiner colt mit verhälnismässig überdimensionalen patronenlöchern. ich zögere, bevor ich das ding an mich nehme. dann deutet er mir mit seiner letzten kraft in richtung des hauses, indem er seinen kopf leicht seitwärts dreht. ganz langsam. er stirbt.
aus dem haus wirbelt eine frau, die vermutlich kräftig durch die tür gestossen wurde, weil sie ein paar meter weiter hinfällt. der abstand zwischen uns beträgt etwa dreissig meter. erst jetzt fällt mir auf, dass der motor des wagens noch läuft. genauer gesagt blubbert er langsam und kräftig vor sich hin, als würde er jeden moment absaufen – infolge des falschen sprit-luft-gemischs. es ist ein amerikanisches fabrikat, aus der zeit, in der der spritverbrauch noch kein thema war – ende sechziger oder früher siebziger buick oder dodge. oder ein che… ach, ist egal. der frau folgt ein mann durch die nach beiden seiten (nach innen wie nach aussen) schwingenden tür. er hält etwas wie eine handsäge in der rechten hand, was ich jedoch nicht genauer deffinieren kann, weil er mit seiner linken körperseite zu mir steht. erst jetzt fällt mir auf, dass das kleid der frau nicht rot ist, sondern blutdurchtränkt. ihr unterkiefer fehlt. es sieht grässlich aus, hat verschiedene farben und ich kann nicht sagen, ob er mit enormer kraft herausgerissen wurde, oder, ob er nicht durch eine starke explosion zerfetzt wurde. teile ihrer gesichtsknochen sieht man, sowie ein paar zähne unter der oberlippe. jedenfalls weiss ich, dass etwas hier nicht stimmt. ich würde ihr gerne helfen, doch ich bin erstarrt. etwas an diesem mann hält mich davon ab, mich den beiden zu nähern. stattdessen versuche ich, den polizisten oder sheriff aus dem fahrersitz zu stossen. dann zu ziehen. beides will nicht gelingen. dann bemerke ich, dass etwa fünfzig meter weiter rechts ein polizeiwagen steht. ich krieche aus dem einen und zum anderen fahrzeug. ich schwitze stark, was für diese jahreszeit nicht unüblich ist. im hintergrund nahme ich noch schreie der frau wahr, was mir trotz der hitze das knochenmark gefrieren lässt. geschafft. ich mache die fahrerseitige tür auf, ganz langsam, damit man mich nicht hört. ich möchte einsteigen, doch ich muss mich erstmals übergeben, da auf dem rücksitz ein junger mann liegt, der mittig in zwei hälften geteilt ist. durch das gitter zwischen forder- und hintersitzen erkenne ich, dass auf dem kofferraum des wagens ein weiterer polizist angelehnt ist, und mich mit nichtssagendem ausdruck in den augen anstarrt. nein – er starrt durch mich hindurch. mein magen fühlt sich an, als hätte ich seit wochen nichts gegessen, und dann plötzlich etwas, wessen mindesthaltbarkeitsdatum längst hinüber war. ich finde keinen schlüssel. also krieche ich rückwärts in das nahegelegene waldstück, als mir ein schwarzer schuh auf den linken handrücken steht. der schmerz war nicht das problem, sondern dass, was mir durch den kopf ging. ich scheine in dem moment aufgewacht zu sein, da ich mich plötzlich auf einem sofa befand. doch etwas stimmte trotzdem nicht, weil mir dieses sofa in keinster weise bekannt vorkam. Mit fällt auf, dass ich gefesselt bin. zum ersten mal sehe ich jemanden, den ich kenne in diesem komischen traum. doch die freude hält sich in grenzen. nach und nach wird mir bewusst, was gespielt wird. dieser bekannte ist mit ein paar seiner leute drauf und dran, meine identität zu übernehmen, mich sterben zu lassen und alle würden denken, er sei gestorben. alles passte zusammen. die fotos, die an der wand hingen, zeigten mich mit seiner freundin, seiner familie… mir wurde immer seltsamer, und das medikament, welches mir verabreicht wurde, würde in kürze in solch einer hohen dosis seine wirkung zeigen. zunächst würde sich meine wahrnehmung leicht verändern. dann würde sich mein gehirn immer mehr der überzeugung beugen, dass ich verrückt geworden bin. am schluss würde ich an herzversagen sterben. alles schien wirklich bis ins letzte deteil geplant zu sein. einfach genial. nie im leben hätte ich diesem langjährigen bekannten und ehemals besten freund zugetraut, etwas geniales an sich zu haben. doch diesmal schien alles anders. diesmal übertraf er sich selbst. Zuletzt würden sie mir die zähne rausreissen – und in seiner wohnungich befinde mich mit mir gänzlich unbekannten personen in einem wald. die strasse besteht aus lauter grossen, grauen, ründlichen steinen. neben der strasse ist alles zugewuchert, mit verschiedenen sträuchern und bäumen. wir sind auf dem weg, um irgendeine droge zu holen, mit der ich im wahren leben gar nichts am hut habe. ein fahrzeug kommt uns entgegen. darin sitzt so ein farmer in jeans-latzhose und mit baumwollhemd, als sei er gerade einem dieser australischen psycho-thriller entsprungen. er teilt uns mit, dass wir vergeblich da sind, da er wisse, dass das zeug ausverkauft sei. wir suchen den weg zurück, doch je dunkler es wird, desto mehr wird uns bewusst, dass wir gar nicht wissen, woher wir gekommen sein könnten. wir finden ein haus, welches kaum beleuchtet ist. vor lauter angst beschliessen wir, weder hineinzugehen, noch auf uns aufmerksam zu machen. wir bekommen es mit der angst zu tun, und möchten nur noch weg. egal wohin. deshalb teilt sich unser grüppchen auf. ich mache mich alleine auf den weg – ich glaube, in die gegenrichtung derer, in der die sonne unterging. vermutlich intuitiv – weil ich nicht bewusst darüber nachdachte – denn ich hegte den wunsch, es möge möglichst der neue tag anbrechen. irgendwann in der nacht überkommt mich der schlaf. als ich wieder wach werde, wird mir schleierhaft bewusst, dass ich soeben in einem traum andere träume hätte. ich schlief immer noch, doch was dann kam, das verblüffte mich mit seiner klarheit. irgendwo im nirgendwo befinde ich mich auf einer wiese, auf der lauter apfelbäume in klaren linien gepflanzt wurden. es fühlt sich an, als sei ich in einem dieser nordamerikanischen staaten, einem ort, der am ehesten denen ähneln könnte, die den grossteil von kings büchern belagern. vor einem weiss gestrichenen holzhaus bleibe ich stehen, weil ich einen wagen entdecke. es ist braun und im inneren befindet sich ein polizist, der mir etwas sagen möchte, jedoch verstehe ich weder die sprache, noch kann ich sagen, um welche es sich handeln könnte. ausserdem ist sein mund voller blut, welches er bei jedem versuch, immer das selbe zu sagen, nach allen seiten verspuckt. sein magen ist mit messerstichen übersät. er deutet mir, ins handschuhfach zu sehen, doch ich finde darin einen ausweis oder führerschein, der sich auf den zweiten blick als gefälscht erweist, da das foto überklebt war. daneben ein kleiner colt mit verhälnismässig überdimensionalen patronenlöchern. ich zögere, bevor ich das ding an mich nehme. dann deutet er mir mit seiner letzten kraft in richtung des hauses, indem er seinen kopf leicht seitwärts dreht. ganz langsam. er stirbt.
aus dem haus wirbelt eine frau, die vermutlich kräftig durch die tür gestossen wurde, weil sie hinfällt. der abstand zwischen uns beträgt etwa dreissig meter. erst jetzt fällt mir auf, dass der motor des wagens noch läuft. genauer gesagt blubbert er langsam und kräftig vor sich hin, als würde er jeden moment absaufen – infolge des falschen sprit-luft-gemischs. es ist ein amerikanisches fabrikat, aus der zeit, in der der spritverbrauch noch kein thema war – ende sechziger oder früher siebziger buick oder dodge. oder ein che… ach, ist egal. der frau folgt ein mann durch die nach beiden seiten (nach innen wie nach aussen) schwingenden tür. er hält etwas wie eine handsäge in der rechten hand, was ich jedoch nicht genauer deffinieren kann, weil er mit der linken körperseite zu mir steht. erst jetzt fällt mir auf, dass das kleid der frau nicht rot ist, sondern blutdurchtränkt. ihr unterkiefer fehlt. es sieht grässlich aus und ich kann nicht sagen, ob er mit enormer kraft herausgerissen wurde, oder, ob er nicht durch eine starke explosion zerfetzt wurde. jedenfalls weiss ich, dass etwas nicht stimmt. ich würde ihr gerne helfen, doch ich bin erstarrt. etwas an diesem mann hält mich davon ab, mich den beiden zu nähern. stattdessen versuche ich, den polizisten oder sheriff aus dem fahrersitz zu stossen. dann zu ziehen. beides will nicht gelingen. dann bemerke ich, dass etwa fünfzig meter weiter recht der polizeiwagen steht. ich krieche aus dem einen und zum anderen fahrzeug. ich schwitze stark, was für diese jahreszeit nicht unüblich ist. im hintergrund nahme ich noch schreie der frau wahr, was mir trotz der hitze das knochenmark gefrieren lässt. geschafft. ich mache die fahrerseitige tür auf, ganz langsam, damit man mich nicht hört. ich möchte einsteigen, doch ich muss mich erstmals übergeben, das auf dem rücksitz ein junger mann liegt, der mittig in zwei hälften geteilt ist. durch das gitter erkenne ich, dass auf dem kofferraum des wagens ein weiterer polizist angelehnt ist, und mich mit nichtssagendem ausdruck in den augen anstarrt. nein – er starrt durch mich hindurch. mein magen fühlt sich an, als hätte ich seit wochen nichts gegessen, und dann plötzlich etwas, wessen haltbarkeitsdatum längst hinüber war. ich finde keinen schlüssel. also krieche ich rückwärts in das nahegelegene waldstück, als mir ein schwarzer schuh auf den linken handrücken steht. der schmerz war nicht das problem, sondern dass, was mir durch den kopf ging. ich scheine in dem moment aufgewacht zu sein, da ich mich plötzlich auf einem sofa befand. doch etwas stimmte trotzdem nicht, weil mir dieses sofa in keinster weise bekannt vorkam. Mit fällt auf, dass ich gefesselt bin. zum ersten mal sehe ich jemanden, den ich kenne in diesem komischen traum. doch die freude hält sich in grenzen. nach und nach wird mir bewusst, was gespielt wird. dieser bekannte ist mit ein paar seiner leute drauf und dran, meine identität zu übernehmen, mich sterben zu lassen und alle würden denken, er sei gestorben. alles passte zusammen. die fotos, die an der wand hingen, zeigten mich mit seiner freundin, seiner familie… mir wurde immer seltsamer, und das medikament, welches mir verabreicht wurde, würde in kürze in solch einer hohen dosis seine wirkung zeigen. Zuerst würde sich meine wahrnehmung leicht verändern. dann würde sich mein gehirn immer mehr der überzeugung beugen, dass ich verrückt geworden bin. am schluss würde ich an herzversagen sterben. alles schien wirklich bis ins letzte deteil geplant zu sein. einfach genial. nie im leben hätte ich diesem langjährigen bekannten und ehemals besten freund zugetraut, etwas geniales an sich zu haben. doch diesmal schien alles anders. diesmal übertraf er sich selbst. Zuletzt würden sie mir die zähne rausreissen – und in seiner wohnung, die noch abgefackelt würde, ein paar von seinen verteilen. nachdem seine freundin die lebensversicherung kassiert haben wird, würden sie sich irgendwo ein schönes leben machen wollen. die polizei würde keinen verdacht schöpfen. für sie würde alles nach selbstmord aussehen mit anschliessender brandstiftung, kurz bevor der tot eingetreten sein wird. diesmal hatte ich verloren. diesmal würde ich nicht lebend davonkommen. diesmal würden auch keine schutzengel mehr helfen. es war an der zeit… schweissgebadet aufzuwachen.
