In unserer Gesellschaft, auf unserem Planeten wird das "Vergessen und abschalten" von Kindesbeinen antrainiert und gefördert, es spielt leider nicht so eine (oder gar keine) Rolle wer oder was man wirklich ist, sonder was man darstellt. Von klein auf werden wir dem TV, unmengen von Spielzeug, den neusten Kleider oder anderen Kosumgegenständen von uns selbst abgelenkt, wir sollen uns gar nicht erst auf die Suche nach uns selbst begehen. Mit Betäubungen aller Art versuchen sich die Menschen auf unserem Planeten von dieser Sehnsucht die sie zweifellos in sich spüren abzulenken. Es gibt noch so viel mehr als nur profanes Wissen oder was wir mit unseren menschlichen Augen sehen.
Leider funktioniert die Ablenktaktik ziemlich gut, auch ich falle immer wieder auf diese Tricks hinein. Was in mir bleibt ist die Sehnsucht nach mehr und nach was anderem, ich will mich nicht noch mehr ablenken lassen und mich selbst noch mehr zu verlieren. Ich fühle mich noch getrennt von meinem wahren ich, dass ist mir aber erst aufgefallen, als ich mein wahres ICH gefühlt habe. Ja ich habe eine Ahnung davon was in meinem Unterbewusstsein abgeht, aber jedes Mal wenn ich das Gefühl habe etwas zu begreifen, wird mir im nächsten Augenblick bewusst, wie unwissend ich eigentlich bin. Es schmerzt mich wie ein Blatt im Wind zu sein, von Emotionen weggeblasen und durchgeschüttelt, in der Dunkelheit zu stolpern und nur weit vorne ein Licht zu erkennen. Wo ich anfangen soll bei der Suche nach mir selbst ist mir nicht wirklich klar, aber ich will den Mut nicht aufgeben und es zumindest versuchen.
Vielleicht ist es auch mein Schicksal immer nur etwas zu fühlen, aber nie am Ziel anzukommen und mir wird meine Rolle auf dieser Welt vielleicht erst auf meinem Sterbebett bewusst - doch irgendwann zu sterben ist auch nur ein weiterer Weg...
Auf der Suche...und wo ist findet man sich selbst?
- Zauberhäxli
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Auf der Suche...und wo ist findet man sich selbst?
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern erschaffen zu können
-
piraña
Re: Auf der Suche...und wo ist findet man sich selbst?
...kann ich mir mit meinen augen in meine augen sehen
...nicht direkt, oder?
...kann ich mich suchen, von dort aus, von wo ich suche - also von mir aus?
...sicherlich, suchen geht - das finden ist schwierig...oder gar unmöglich?
...man/frau sollte mit anderen sinnen sehen, als mit den augen, um sich selbst in die augen schauen zu können...
...vielleicht muss man/frau sich zuerst verlassen, um sich finden zu können...
...genauso wie man/frau erst finden kann, wenn man/frau aufgehört hat zu suchen...
...denn man/frau ist vielleicht schon da...
...nur erfahren sie das vor lauter suchen nicht...
...oder?
...nicht direkt, oder?
...kann ich mich suchen, von dort aus, von wo ich suche - also von mir aus?
...sicherlich, suchen geht - das finden ist schwierig...oder gar unmöglich?
...man/frau sollte mit anderen sinnen sehen, als mit den augen, um sich selbst in die augen schauen zu können...
...vielleicht muss man/frau sich zuerst verlassen, um sich finden zu können...
...genauso wie man/frau erst finden kann, wenn man/frau aufgehört hat zu suchen...
...denn man/frau ist vielleicht schon da...
...nur erfahren sie das vor lauter suchen nicht...
...oder?
- Indigo
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Re: Auf der Suche...und wo ist findet man sich selbst?
salue Häxli
schön, dass du dir solche gedanken machst ... . es ist ein wenig schwierig auf dein anliegen zu antworten, doch ist mir spontan folgendes eingefallen (ich hoffe, du verstehest meine zeilen, die übrigens frei von mir sinniert und nur gut gemeint sind):
---
das meer der materiellen dinge (und der ablenkung) ist gross, verführerisch und hat einen im nu überrumpelt. es ist aber nicht ein meer von wasser, sondern besteht aus einer extrem klebrig-zähen substanz.
einmal darin eingetaucht um gierig nach den darin verborgenen gegenständen (schätzen?) zu fischen, ist man danach, wenn man wieder an land kommt, dauernd nur damit beschäftigt, die erhaschte "ernte" und diesen zähen, ekligen leim wieder von den fingern und dem körper loszukriegen, statt auf einer klippe zu sitzen, meeresluft einzuatmen und einen sprung in klares, erfrischendes wasser zu geniessen.
badehose genügt. nackt ist es noch schöner ... .
---
PS:
the "devil" got very sticky fingers. it's up to you: take-it or leave-it.
schöner gruss an dich
schön, dass du dir solche gedanken machst ... . es ist ein wenig schwierig auf dein anliegen zu antworten, doch ist mir spontan folgendes eingefallen (ich hoffe, du verstehest meine zeilen, die übrigens frei von mir sinniert und nur gut gemeint sind):
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das meer der materiellen dinge (und der ablenkung) ist gross, verführerisch und hat einen im nu überrumpelt. es ist aber nicht ein meer von wasser, sondern besteht aus einer extrem klebrig-zähen substanz.
einmal darin eingetaucht um gierig nach den darin verborgenen gegenständen (schätzen?) zu fischen, ist man danach, wenn man wieder an land kommt, dauernd nur damit beschäftigt, die erhaschte "ernte" und diesen zähen, ekligen leim wieder von den fingern und dem körper loszukriegen, statt auf einer klippe zu sitzen, meeresluft einzuatmen und einen sprung in klares, erfrischendes wasser zu geniessen.
badehose genügt. nackt ist es noch schöner ... .
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schöner gruss an dich
"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Geist ein treuer Diener.
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."
(Zitat von Albert Einstein)
e qui i miei piccoli "fratelli":
- http://www.youtube.com/watch?v=Rp1eOqYF ... re=related
- http://www.youtube.com/watch?v=D3HwnYbU_1A
- http://www.youtube.com/watch?v=49e9rYk5FyI
- http://www.youtube.com/watch?v=zM_MEAijeu0
Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat."
(Zitat von Albert Einstein)
e qui i miei piccoli "fratelli":
- http://www.youtube.com/watch?v=Rp1eOqYF ... re=related
- http://www.youtube.com/watch?v=D3HwnYbU_1A
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Kollegoli
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Re: Auf der Suche...und wo ist findet man sich selbst?
guets thema. ich kenn das ganz gnau und ha teils enorm müeh demit, wie dgsellschaft dur verdrängig "funktioniert".
ich für mich mach das e so, dass ich versuech möglichscht nöd zfest in routine zlebe bzw. e möglichscht breitgfächerti/abwechslichsriichi routine zha. ich gsehns zugliich als sinn vom lebe und mis ziel bzw. de weg zu mim ziel (es geils lebe), lediglich i dem zuestand zverwiile. mit "dem zuestand" meinich, ide mitti/ im zentrum zsii, i mir ine zsii, mich zgspühre und voll und ganz demit klar zcho, mir mim unterbewusstsii voll und ganz klar zsii und demit klar zcho, kein drang zverspühre vo miine gfühl wegzluege und zwar nie, mir gfühlsmässig voll und ganz chönne id auge zluege, mit mim körper im reine zsii, usw.
ich schaffs immer wieder i dem zuestand azcho, jedoch nie konstant drin zverwiile. für mich isch ganz klar de zuestand sziel, well us dem zuestand use ergid sich de rest vo selber. wenn was schön isch, dann isches oberaffegeil, well ich die ganz schönheit in volle züüg gnüsse chan... wenn öpis schlimm oder truurig isch, dann brüel ich, well ich die ganz schlimmheit mitüberchum. und dadurch chumich dann au mit allem klar, well ich mir bewuust bin und dsache nöd i mis unterbewusste verschiebe und sie mir dann vo det, möglicherwiis vo mir ungmerkt, in rugge falled. so isch eifach alles igendwie klar und schlussendlich gahn ich i dem zuestand miteme grosse und ehrliche "jaaa!!!" durs lebe... wellis lebe dann eifach voll fühle und gnau gspühre, was das ganze da isch und wases söll. s'erfahre vom lebe i sinre ganzheit isches.
wie gseit versuech ich i dem zuestand zbliibe und ihn, wenn ich ihn mal wieder verlah han, zerreiche, indem ich mini routine durbrich. sparademittel und wohl für mich swichtigschte diesbezüglich ischs trippe. dadurch wird eifach alles in frag gstellt und ich ha kei möglichkeit zum verdränge (well alk, speed oder so nimmich ja kei, was mehr oder weniger die einzige mittel wäred, zum i dem moment wieder rückwärts zgah). ich bin zwunge anezluege und wenni das nöd mach, fangts a sich scheisse azfühle. es isch mega krass zbeobachte, wie i dem zuestand mini gfühl erst wieder besser werded, wennich sproblem (evtl. i mim unterbewusstsii, zu dem ich dann ja guete zuegang han) gfunde han. und wennis probelm/min innere konflikt gfunde han und gsehne, dann hani erst dmöglichkeit zum ihn aluege und e lösig zfinde. uf die art hani scho mega viel inneri konflikt chönne löse und min konstante/alltägliche zuestand befindet sich scho viel viel nöcher a mim zielzuestand. dann versuechich natürli au suscht i mim lebe immer wieder neui sache zmache, abentüür zerlebe und sache zverstah.
ganz wichtig findi au suselah vo dem was i mich inecho isch. im alltag machi das ide regel durs musig mache und an partys ide regel durs tanze. so nimmt sgwicht uf mim wese ab und ich wirde freier. und dann, idere freiheit und unbeschwertheit, hanich erst würklich chraft, zum no meh mache, also zum igendwie mich drum zkümmere, wies lebe no geiler wird (zb. wie ich mis guete gfühl uf anderi uswiite chan zum nacher das ganze gmeinsam z'zelebriere und dgeilheit vom lebe gmeinsam zpotenziere).
ich für mich mach das e so, dass ich versuech möglichscht nöd zfest in routine zlebe bzw. e möglichscht breitgfächerti/abwechslichsriichi routine zha. ich gsehns zugliich als sinn vom lebe und mis ziel bzw. de weg zu mim ziel (es geils lebe), lediglich i dem zuestand zverwiile. mit "dem zuestand" meinich, ide mitti/ im zentrum zsii, i mir ine zsii, mich zgspühre und voll und ganz demit klar zcho, mir mim unterbewusstsii voll und ganz klar zsii und demit klar zcho, kein drang zverspühre vo miine gfühl wegzluege und zwar nie, mir gfühlsmässig voll und ganz chönne id auge zluege, mit mim körper im reine zsii, usw.
ich schaffs immer wieder i dem zuestand azcho, jedoch nie konstant drin zverwiile. für mich isch ganz klar de zuestand sziel, well us dem zuestand use ergid sich de rest vo selber. wenn was schön isch, dann isches oberaffegeil, well ich die ganz schönheit in volle züüg gnüsse chan... wenn öpis schlimm oder truurig isch, dann brüel ich, well ich die ganz schlimmheit mitüberchum. und dadurch chumich dann au mit allem klar, well ich mir bewuust bin und dsache nöd i mis unterbewusste verschiebe und sie mir dann vo det, möglicherwiis vo mir ungmerkt, in rugge falled. so isch eifach alles igendwie klar und schlussendlich gahn ich i dem zuestand miteme grosse und ehrliche "jaaa!!!" durs lebe... wellis lebe dann eifach voll fühle und gnau gspühre, was das ganze da isch und wases söll. s'erfahre vom lebe i sinre ganzheit isches.
wie gseit versuech ich i dem zuestand zbliibe und ihn, wenn ich ihn mal wieder verlah han, zerreiche, indem ich mini routine durbrich. sparademittel und wohl für mich swichtigschte diesbezüglich ischs trippe. dadurch wird eifach alles in frag gstellt und ich ha kei möglichkeit zum verdränge (well alk, speed oder so nimmich ja kei, was mehr oder weniger die einzige mittel wäred, zum i dem moment wieder rückwärts zgah). ich bin zwunge anezluege und wenni das nöd mach, fangts a sich scheisse azfühle. es isch mega krass zbeobachte, wie i dem zuestand mini gfühl erst wieder besser werded, wennich sproblem (evtl. i mim unterbewusstsii, zu dem ich dann ja guete zuegang han) gfunde han. und wennis probelm/min innere konflikt gfunde han und gsehne, dann hani erst dmöglichkeit zum ihn aluege und e lösig zfinde. uf die art hani scho mega viel inneri konflikt chönne löse und min konstante/alltägliche zuestand befindet sich scho viel viel nöcher a mim zielzuestand. dann versuechich natürli au suscht i mim lebe immer wieder neui sache zmache, abentüür zerlebe und sache zverstah.
ganz wichtig findi au suselah vo dem was i mich inecho isch. im alltag machi das ide regel durs musig mache und an partys ide regel durs tanze. so nimmt sgwicht uf mim wese ab und ich wirde freier. und dann, idere freiheit und unbeschwertheit, hanich erst würklich chraft, zum no meh mache, also zum igendwie mich drum zkümmere, wies lebe no geiler wird (zb. wie ich mis guete gfühl uf anderi uswiite chan zum nacher das ganze gmeinsam z'zelebriere und dgeilheit vom lebe gmeinsam zpotenziere).
Re: Auf der Suche...und wo ist findet man sich selbst?
minere meinig no troued sech fell mensche au noeme sech saelber z gschpoere .well sie maengisch eifach echli z feig send oder was au emmer,sie tscheggets eifach nonig das es eifach ned chan si das all em gliche trott latschet,alla druckgeselschafft,mer choemed das je laenger je meh z gschpoere oeber,
aber wen mer sech den langsam afangt z gschpoere, onds eim ned nor em buch, afangt chruesele sondern am ganze koerper. den fangts langsam a gfalle. ond teil luet schnallets eh nie das es no anders geht als konto uszog,prestige ond erfolg, =; vell spass en thailand zieh der mol die moensche ie, ond du wersch secher oepis afo gschpoere,die rue vo dene ond die locker heit esch scho no lehrrich vor allem voer s herz en zwoierlei. mfg firetiger ps. hesch du mol e lange gruene mantel gha so met bluemli 
..Bem Bass esch es wie e de metzg, Echli meh esch au Guet...
- Zauberhäxli
- Platin Member

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- Registriert: Fr 22. Sep 2006, 08:49
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Re: Auf der Suche...und wo ist findet man sich selbst?
Hi firetiger, ja ich hab nen langen, gruenen Mantel mit grossen Sonnenblumen drauf (wer bisch denn du?)
Hier in Thailand bin ich sooo relaxt (kein Wunder bei der Hitze), dass ich sowieso alles easy nehme!!!
Ich denke nicht nach sondern geniesse einfach, let it flow, kein Problem wenn Verkehrsmittel zu spaet kommen!!
Hier in Thailand bin ich sooo relaxt (kein Wunder bei der Hitze), dass ich sowieso alles easy nehme!!!
Ich denke nicht nach sondern geniesse einfach, let it flow, kein Problem wenn Verkehrsmittel zu spaet kommen!!
Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern erschaffen zu können
