homöopathie ein placebo?

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satropa
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von satropa »

Vielleicht könnte man es so formulieren: Die Schulmedizin setzt zur Heilung einer Krankheit bei den Symptomen an...die Homöopathie (und auch andere alternative Heilmethoden) beim Ursprung in der Psyche (?)
Um dies mit der Frage, ob homöopathische MIttel Placebos sind, in Verbindung zu brignen würde ich als Antwort auf eine bestätigende Aussage von Ezard Ernst zurückgreifen.
Ich bin nicht überzeugt, dass die unspezifischen Effekte immer gleich wirksam sind. Schulmediziner sind eben häufig sehr kurz angebunden; naturheilkundlich ausgerichtete Mediziner nehmen sich mehr Zeit, haben mehr Empathie, bauen eine bessere Patienten-Beziehung auf. Das ist sozusagen eine Art Psychotherapie, die da wirksam ist. Der andere Faktor ist, dass eben die Akupunktur als exotisches, leicht invasives, manchmal sogar leicht schmerzhaftes Verfahren potenziell viel deutlichere Placebo-Effekte hat als etwa das Verschreiben eines Medikamentes.

Ich sage also nichts aus über die Wirksamkeit der Homöopathie, die ich nicht abstreite, denn die Homöopathen sind sehr effektive Psychotherapeuten, wenn Sie so wollen. Wir sagen nur etwas aus über die Wirksamkeit der Homöopathika und die ist gleich Null.
Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
Fallen Angel 2

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Fallen Angel 2 »

@Capa
Die Problematik mit Deinem Ach-so-realistischen Weltbild ist, dass sich mit dieser Einstellung nicht das geringste auf dieser Welt aendern wird. Religion wird hauptsaechlich zum streiten verwendet, das liegt an dem ganzen formellen Unsinn, den die Leute als Religion bezeichnen. Das muesste aber nicht so sein. Angenommen die Menschen wuerden beginnen, ihre jeweilige Religion wirklich zu verstehen, wobei "alles ist eins" sowohl in der Bibel, wie auch in ALLEN anderen Religioesen Werken mehrmals vorkommt (mit freundlicher Unterstuetzung der modernen Wissenschaft, namentlich Quantenphysik, Biologie usw.) nun dann muesste man nicht mal mehr vom Frieden traeumen. Wenn jeder Mensch dies verinnerlicht haette, wie koennte ein Mensch, dann einem anderen Schaden zufuegen, wie koennte ein Mensch einen See vergiften, wenn er wuesste dass er sich nur selbst schaden zufuegt?
Idealistisch daran ist eigentlich nur, dass nicht beruecksichtigt wird, dass die Menschen letztendlich durchaus faehig sind, sich selbst schaden zuzufuegen. Eine soziologische Studie wuerde vermutlich zweifelsfrei zutage foerdern, das Selbsthass hinter 90% aller Faelle von Mord&Totschlag sowie dem Wunsch nach Macht und der Zerstoerung von Waeldern und Fluessen stehen.
Bevor Du aufhoerst zu lesen, weil es Dir zu polemisch daher kommt (von religioes ganz zu schweigen) - die aktuelle Weltlage BEDINGT etwas mehr Polemik, hier in Indien gibt es Fluesse, die sind schwaerzer als Coca Cola (ohne Uebertreibung), Millionen von Autos verpesten die Luft, 50% aller Inder pissen irgendwohin, weil es keine WC's fuer die aermeren Schichten hat, 75% haben kein "sauberes" Trinkwasser, wobei SAUBER nicht mit dem Hahnenburger der Schweiz verwechselt werden sollte. Und das ist nur Indien. Noch immer gibt es genug Atomwaffen um die Welt ungefaehr 100 Mal zu vernichten, sodass kein Grass mehr waechst, weil Waffenlobbys Geld und Einfluss haben und stets mehr davon wollen. Kriege gegen den Terror werden gefuehrt, dennoch gibt es eher mehr Anschlaege als weniger. China ist ein Faschistischer Staat, der vom Rest der Welt gehaetschelt wird. Wir reden in der Schweiz von irgendwelchen Umweltmassnahmen, bei einer Flaeche, die winzig ist. Wir haben Demokratie, waehrend der gesamte Rest der Welt nicht mal eine funktionierende Repuplik zustandebringt (Zweiparteiensysteme, einfach nur laecherlich).
Alles schon gesagt worden, und hat nichts mit dem Thema zu tun. Aber mit einer Lebenseinstellung aus dem 18. Jahrhundert, werden wir diese Probleme mit Sicherheit nicht loesen. Einem Typen wie diesem Ezard Ernst zu vertrauen, statt den Millionen von Menschen, denen Homeopathie geholfen hat, zeigt nur, wie Obrigkeitshoerig die Menschen im Westen sind. So viel zur Demokratie.
Wenn es um diese Themen geht, die wirklichen Themen, und nicht wer jetzt wieder Musicstar geworden ist, artet es jeweils in Argumenten aus (Streit). Doch mit Worten wird nichts davon geloest. Und mit einem verzweifelen Festhalten an veralteten Paradigmen schon gar nicht. Das Motto Nach uns die Sintflut funktioniert nicht mehr, da nach uns nicht mehr viel kommen wird, wenn das so weiter geht.
Pessimistich? Solange selbst die Alles ist Eins Philosophie attackiert wird, und die Psyche des Menschen als reines biologisches Mittel zur Arterhaltung stigmatisiert, mit Sicherheit.
Statt streiten, sollten die intelligenten Koepfe dieses Planeten selbige zusammenstecken und miteinander und gemeinsam zusammenarbeiten. Im Weg steht dieser Zusammenarbeit nur eines: das Geld. Immer wieder das Geld und die Gier danach. Und auch fehlender Mut, der Glaube an die eigene Unzulaenglichkeit, was sowohl in Europa wie ueberall sonst, gefoerdert wird, wie es nur geht. Solange das Cattle nicht denkt, meckert es nicht. Hat viele Jahrhunderte wunderbar funktioniert, doch jetzt ist es noetig, dass viele und zwar gleichzeitig aufwachen / nur so kann eine voellige Vernichtung des Planeten Erde in wenigen Jahren noch abgewendet werden.
Ich denke, dass die Gedanken der Menschen durchaus sehr viel Einfluss haben. Man mag das religioes nennen, oder auch wissenschaftlich betrachten. am Ende kommen beide Wege zur gleichen Erkenntnis: Wir haben es in der Hand. Wir alle. Es erfordert ein Umdenken.
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Melliandra
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Melliandra »

*off topic on*
He jetzt lueg au da euse Indiereiser isch online. =o)

Luschdig genau über das wo du schriebes, hämmer letscht Frietig 3 Stund philosopiert und
ei Frag isch offe bliebe. Wenn's kei Chrieg meh uf de Wält gid, alli gnueg zÄsse händ
und z'friede läbet, denn wäremer warschiendlich i 2 Mönet total überbevölkered.

Was nämlich nid beachtet wird, isch de Platz uf dere Erde. Das mit em Friede & Co.
würd i minere Meinig nur funktioniere, wenn z'erscht mal 80% vo de Mänsche würsch
kille und denn mit em neue Friede a fange. Drum, mier sind ufem beschte Wäg 80%
vo de Mänschheit, oder viellicht sogar alli z'kille. Nachher hämmer viellicht wieder
en Changse de Friede wirklich z'läbe.

Lauft also alles nach Plan. ;o)
*off topic off*

hm... ich weiss gar nid werum dass mer um die Frag Placebo oder nid diskutiert? Es
isch doch völlig egal, hauptsach mer wird gsund. Es wär mer sogar scheiss egal,
wenn de Arzt (egal öb schuel- oder komplementärmedizien) wür cho und gfinde, nänä
isch nume es Placebo gsie. Wenn ich dur das gsund bin, bini sogar no stolz, dass es
mien Körper sälber gschafft hed, wenn sHirni überlischdet wird. Das bruchts ja
schienbar, suscht hätti mi ja wirklich sälber chöne haile vo Afang ah.
Zuletzt geändert von Melliandra am Mi 30. Jul 2008, 08:35, insgesamt 1-mal geändert.
*poink*
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von ilenja »

was ich an meiner Homöopathin schätze ist .. das sie sich zeit und geduld nimmt für mich und meine sorgen ...und nur das reicht mir schon aus zu einem Homöopat zu gehen wenn ich das gefühl habe krank zu sein ..
Tanzen ist Ausdruck der Lebensfreude
Drachenherz

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Drachenherz »

Was nämlich nid beachtet wird, isch de Platz uf dere Erde. Das mit em Friede & Co.
würd i minere Meinig nur funktioniere, wenn z'erscht mal 80% vo de Mänsche würsch
kille und denn mit em neue Friede a fange. Drum, mier sind ufem beschte Wäg 80%
vo de Mänschheit, oder viellicht sogar alli z'kille. Nachher hämmer viellicht wieder
en Changse de Friede wirklich z'läbe.
Boah da wird mir grad schlecht bei diesen Zeilen. Ich möchte Dir jetzt nicht unterstellen, Melliandra, dass Du es gut heisst, dass 80 % der Menschheit ausgelöscht wird...

Aber es gibt tatsächlich Menschen, die genau so denken und genau auf diese Eliminierung von 80 % der Menschheit hinstreben... Genau solche Menschen pflanzen in der restlichen Menschheit den Gedanken, dass es zu viele Menschen gibt, dass die Erde die gar nicht alle beherbergen könnte, dass deshalb ein Grossteil der Menschheit eliminiert gehört...

AUTSCH! GAHT'S EIGENTLICH NO???? Die Erde hat mehr als genug Platz und Ressourcen für alle Grundbedürfnisse der Menschen, die sich auf ihr tummeln, aber nie und nimmer genug Platz und Ressourcen für die GIER der Menschen...

Anstatt jetzt für eine Dezimierung der Menschheit zu sein empfehle ich mal ein Umdenken, nämlich was kann man dafür tun, dass die Menschen sich selbst und ihren Planeten wieder wert-schätzen. Und nein, das ist nicht utopisch, denn es fängt bei jedem einzelnen selber an: Möchte man sich selber ändern oder nicht? Wenn das der Fall ist, wenn man selber wirklich für eine Änderung bereit ist, dann ändert man auch die Welt.

Aber einfach resignieren... nönö...

Sorry für den "wutausbruch", aber solche Gedanken, dass eine "Dezimierung der Menschheit" gut sein soll, das macht mich /aaahh

PS: hier ein paar links zu ein paar Infos über die Dezimierung der Menschheit. Aber vorsicht, pssst, sind halt "Verschwörungstheorien" und deshalb nicht ernst zu nehmen... ;-P

mal ein Link zu einem Thread in einem anderen Forum, wo es um die "Depopularisierung" der Erde um 80 % geht:
http://forum.infokrieg.tv/viewtopic.php?t=4174

hier noch ein Link mit diversen Artikel über "Depopularisierung":

http://infokrieg.tv/eugenik_und_umwelt_archiv.html

sorry für's Offtopic, musste ich einfach noch kurz loswerden.
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Melliandra
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Melliandra »

Drachi, ich schriebe dazu ein PM, wäre sonst off topic
*poink*
Drachenherz

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Drachenherz »

Jutt jutt, ist wohl der bessere Weg. Tut mir leid, dass ich so ein notorischer "Thread-Hijacker" bin, hehe. :)
Capablanca

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Capablanca »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:Die Problematik mit Deinem Ach-so-realistischen Weltbild ist, dass sich mit dieser Einstellung nicht das geringste auf dieser Welt aendern wird. Religion wird hauptsaechlich zum streiten verwendet, das liegt an dem ganzen formellen Unsinn, den die Leute als Religion bezeichnen. Das muesste aber nicht so sein. Angenommen die Menschen wuerden beginnen, ihre jeweilige Religion wirklich zu verstehen, wobei "alles ist eins" sowohl in der Bibel, wie auch in ALLEN anderen Religioesen Werken mehrmals vorkommt (mit freundlicher Unterstuetzung der modernen Wissenschaft, namentlich Quantenphysik, Biologie usw.) nun dann muesste man nicht mal mehr vom Frieden traeumen. Wenn jeder Mensch dies verinnerlicht haette, wie koennte ein Mensch, dann einem anderen Schaden zufuegen, wie koennte ein Mensch einen See vergiften, wenn er wuesste dass er sich nur selbst schaden zufuegt?
Idealistisch daran ist eigentlich nur, dass nicht beruecksichtigt wird, dass die Menschen letztendlich durchaus faehig sind, sich selbst schaden zuzufuegen. Eine soziologische Studie wuerde vermutlich zweifelsfrei zutage foerdern, das Selbsthass hinter 90% aller Faelle von Mord&Totschlag sowie dem Wunsch nach Macht und der Zerstoerung von Waeldern und Fluessen stehen.
Bevor Du aufhoerst zu lesen, weil es Dir zu polemisch daher kommt (von religioes ganz zu schweigen) - die aktuelle Weltlage BEDINGT etwas mehr Polemik, hier in Indien gibt es Fluesse, die sind schwaerzer als Coca Cola (ohne Uebertreibung), Millionen von Autos verpesten die Luft, 50% aller Inder pissen irgendwohin, weil es keine WC's fuer die aermeren Schichten hat, 75% haben kein "sauberes" Trinkwasser, wobei SAUBER nicht mit dem Hahnenburger der Schweiz verwechselt werden sollte. Und das ist nur Indien. Noch immer gibt es genug Atomwaffen um die Welt ungefaehr 100 Mal zu vernichten, sodass kein Grass mehr waechst, weil Waffenlobbys Geld und Einfluss haben und stets mehr davon wollen. Kriege gegen den Terror werden gefuehrt, dennoch gibt es eher mehr Anschlaege als weniger. China ist ein Faschistischer Staat, der vom Rest der Welt gehaetschelt wird. Wir reden in der Schweiz von irgendwelchen Umweltmassnahmen, bei einer Flaeche, die winzig ist. Wir haben Demokratie, waehrend der gesamte Rest der Welt nicht mal eine funktionierende Repuplik zustandebringt (Zweiparteiensysteme, einfach nur laecherlich).
Fallen Angel 2 hat geschrieben:Alles schon gesagt worden, und hat nichts mit dem Thema zu tun.
Richtig.
Fallen Angel 2 hat geschrieben:Einem Typen wie diesem Ezard Ernst zu vertrauen, statt den Millionen von Menschen, denen Homeopathie geholfen hat, zeigt nur, wie Obrigkeitshoerig die Menschen im Westen sind. So viel zur Demokratie.
Hier fehlt der Zusammenhang zu dem obigen Text, in dem du eine Moralpredigt hältst, mit der Absicht, dass man nicht wissenschaftliche Arbeiten (ich vertraue nicht dem Ernst, ich vertraue aber wissenschaftlicher Arbeit, insofern sie gewissenhaft nach wissenschaftlichen Grundsätzen durchgeführt worden ist) sondern irgendwelchen Scharlatanen, die mir etwas von einem Schöpfer erzählen (das ich nicht lach), von ihren so wunderbar schön abgeleiteten personifizierten christlichen Gottesbildern mit buddhistischen Einflüssen, die sie brauchen, um ihre Scheinmoral zu begründen und zu festigen. Solches Gedankengut ist meiner Meinung nach die Ursache für die oben von dir genannten Probleme. Für die Probleme der Welt gibt es keine ultimative religiöse Antwort und es wird sie niemals geben. Der einzige Weg zum Frieden und Glückseeligkeit ist Vernunft und eine gesunde Moral. Beides hat mir einem Schöpfer resp. religiösem Gedankengut nichts zu tun.

Allein schon, dass du schreibst "diesem Ezard Ernst zu vertrauen", zeigt, dass du nicht verstanden hast, worüber es im Interview geht. Es ist doch keine Glaubensfrage und er ist kein Scharlatan oder Prediger. Stattdessen beruft er sich auf Studien, die über Jahrzehnte hinweggehen. Studien sind auch keine Predigten, sondern wissenschaftlichen Beobachtungen. Wissenschaftliche Beobachtungen sind aber auch keine Predigten, noch schreiben sie Menschen, die auf ein Ergebnis hoffen oder nicht hoffen, sondern sie werden von Menschen verfasst, die sich streng vom objektiven Verlauf der Dinge diktieren lassen müssen (Ausnahmen gibt es, die Pfuscher genannt werden, und ihre Arbeiten entsprechend Pfusch). Und wenn es über ein Zeitraum von über 10 Jahren keine einzige Studie gibt, die die Wirkungsweise von Homöopathika nachweisen kann (weshalb ich auch in dem anderen Thread der Homöopahtie Wissenschaftlichkeit nicht zugesprochen habe), viele Menschen aber von Erfolgen berichten, kann es sich dabei nur um reversible psychosomatische Krankheiten handeln (und da ist eine ganze Menge wirklich gefährlicher Krankheiten außen vorgelassen), die unter anderen Umständen, mit einer hinreichend glaubwürdigen beliebigen Naturheilkunde ebenso geheilt würden. Und wenn ich die Berichte der Menschen hier aus dem Forum so lese, wundert es mich nicht, dass ihnen Homöopahten helfen können. Sie bestätigen das, was Her Ernst gesagt hat: sie glauben fest daran, dass ihnen die Homöopathie helfen kann, was das Wirkprinzip von Placebos ist. Wenn ich beispielsweise ein Abführmittel schlucken würde, mir aber jemande erzählen würde, dass es sich um ein Placebo handelt, kann mein Glaube daran noch so groß sein, krachen wird es trotzdem -> was veranschaulicht, dass es sowohl somatische als auch psychosomatische Einflüsse/Effekte in unserem Körper gibt. Beides ist meinetwegen eins, aber beides ist getrennt angreifbar und heilbar. Das ist der Punkt, mit dem ihr Probleme habt, ihn zu aktzeptieren. Warum eigentlich? Ist das so böse? Oder dafür schuld, dass Menschen in Indien kein klares Trinkwasser haben?
Da Frage ich mich, wer von uns sich unbedingt an etwas festklammert :-$
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Melliandra
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Melliandra »

Drachenherz hat geschrieben:Jutt jutt, ist wohl der bessere Weg. Tut mir leid, dass ich so ein notorischer "Thread-Hijacker" bin, hehe. :)
:wink:
*poink*
Psychobella
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Psychobella »

Capablanca hat geschrieben:.. Und wenn ich die Berichte der Menschen hier aus dem Forum so lese, wundert es mich nicht, dass ihnen Homöopahten helfen können. Sie bestätigen das, was Her Ernst gesagt hat: sie glauben fest daran, dass ihnen die Homöopathie helfen kann, was das Wirkprinzip von Placebos ist.
So habe ich auch jahrelang gedacht, Homöopathie mitleidig belächelt und mir gesagt 'jänu, wenn s den Leuten denn hilft....'
Bis ich ein 'Schlüsselerlebnis' diesbezüglich hatte, als ich (nur unter heftigstem Widerspruch) einen Homöopathen aufsuchte. Und da man mir sowieso alles noch siebenmal beweisen muss, bevor ich etwas glaube, bin ich weiterhin dahin gegangen in der Erwartung, bald einmal triumphierend verkünden zu können: 'ätsch, es wirkt eben doch nicht'. Bis heute hat's nicht geklappt...
(Ob man von Psychotherapie sprechen kann, wenn ich heute innert 2-3 Min. telefonisch meine Beschwerden beschreibe und das Mittel dann bei nächster Gelegenheit abhole, sei dahingestellt.)

Dies meine Überzeugung, die ich niemandem aufzwingen will. Da die Diskussion ein Meinungsaustausch sein soll und es nicht darum geht, wer schlussendlich recht hat, belasse ich es bei diesem Beitrag.
Sei das Wunder, das du erleben willst! Bild

Man bekommt im Leben nicht das, was man sich wünscht, sondern das, woran man glaubt oder was man für möglich hält!
satropa
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von satropa »

Es geht nicht darum wer recht hat und wer nicht, oder wer die besseren Argumente im Patronengürtel hat.
Es geht darum, dass es Fakten gibt. Tatsachen wie diese, dass die Welt rund ist und nicht viereckig, darüber muss man nicht mehr diskutieren.
Entwicklungspotenzial liegt nur ihm Annehmen von Wahrheiten, so bauen wir nicht auf falschen Tatsachen auf. Es ist doch gut, wenn die Homöopathie wirkt, egal ob Placebo oder nicht. Es ist doch auch ok daran zu glauben, dies wird ja nicht angegriffen.

(nur so zur Anmerkung, es wissen alle, dass es sich um Homöopathie und nicht Phytologie handelt? denn der Zustand nach einem Biss Fliegenpilz ist wohl kein Placebo-Effekt)
Hörst du zu, lernst du meistens etwas.
Fallen Angel 2

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Fallen Angel 2 »

@Satropa
Gut formuliert O:) / und wenn es ein als Placeboeffekt bezeichneter Effekt IST, so ist doch die ganze Frage letztlich hinreichend sinnlos, denn Effekt = Wirkung, oder etwa nicht? Somit WIRKT Homeopathie - und gemaess den wissenschaftlichen Studien "psychisch" (Psyche heisst glaub Seele *laechel*) was quid erat demonstrandum ein Beweis dafuer ist, dass der Geist den Soma durchaus heilen KANN. Aber nicht muss. Und drum gibts ja AUCH die Pharmazie, die genauso berechtigt ist in ihrer Existenz. Warum also staendig dieser Kampf zwischen diesen beiden Heilmethoden?
Was ist daran so schwierig, dass es von Pharmakonzernen bekaempft werden muss? Eben wiederum die GIER die dahintersteht, weil die eigenen Einnahmequellen schrumpfen, wegen den boesen boesen Placebos.... und was ist an Gier bitteschoen moralisch oder vernuenftig?

@Capa
Du glaubst doch genauso, siehst Du das nicht? Du forderst Beweise, Fakten, und Studien. Doch wie viele Studien brauchst Du bis Du *glaubst*, was vor sich geht? Diese Welt faellt auseinander und alles was man im Westen hoert sind Parteiparolen und Ideologische Grabenkaempfe, hier im Forum, wie am Stammtisch und in den Parlamenten (alles ist eins *grins*). Und im Osten... Umsiedlungen in Millionenhoehe um Ackerbau im Regenwaldgebiet zu betreiben. Olympiahymnen um die Menschenrechtsforderungen zum schweigen zu bringen. Terroranschlaege und darauffolgende Worthuelsen wie verachtenswert es doch ist. Ja ist es, natuerlich ist es das, aber das loest das Problem nicht. Im Koran steht, wer andere umbringt, wird in der Hoelle schmoren, und die Terroristen bezeichnen sich als Islamisten, was sie nicht mal im entferntesten sind, sondern gottlose, unmoralische und negative Krebsgeschwuere. Hervorgerufen durch einen Koerper (die Erde, Menschheit) die sich ungesund ernaehrt, alles mit Luxus und Drogen ertraenkt, im Sport Ablenkung sucht, statt einmal eine Schau nach Innen zu betreiben / und nicht laenger Symptome zu bekaempfen, sondern den Willen finden, das umzusetzen, was von der Mehrheit der Menschen gewuenscht, erbeten, und erhofft wird: ein Planet, auf dem wir leben koennen, in unserer Individualitaet gemeinsam. Denn wir Menschen SIND nun mal unterschiedlich, unterschiedlich in unsereren Religionen, in unserem Denken und in dem was wir fuer richtig befinden. Und doch sind wir AUCH gleich, wollen eben auch alle das selbe. Schoen waere einfach wenn wir gesamthaft nicht nur das beste fuer uns wollten, sondern das beste fuer uns UND alle anderen.

Ich bin nicht besser, ich benenne es nur. Du sprichst von Moralpredigt, und berufst Dich wiederum auf die Moral, hey super beweist doch wie wichtig diese Worte sind, auch wenn sie repetiert werden, bis es auch die stursten Status Quo Glaeubigen glauben und einsehen... doch was ist Moral anderes als die Summe dessen, was eine Gesellschaft als gut und richtig ansieht. Und was ist DAS anderes als ein Glaubenssystem. Ob es nun der Glaube an die Marktwirtschaft ist, die Heilmethoden fuer den einzelnen Mensch oder den gesamten Planeten hervorbringt?

Es wird einige hier ueberraschen, doch ich glaube durchaus an die Forschung und die Wissenschaft. Ich glaube sogar, dass sie letztlich die einzige Loesung sein wird, rueckgaengig zu machen, was 300 Jahre Industrialisierung zerstoert haben. Wir brauchen Loesungen, um die verdreckten Seen, die zerstoerten Waelder und die vernichteten Genome wieder herzustellen. Um sauberes Trinkwassser zu erhalten, und eine sinnvolle Verteilung von Guetern. Wir brauchen Terraforming und neue Energiequellen, all das ist Forschung (und wir brauchen vermutlich auch noch einige Medikamente fuer kommende Seuchen und Krankheiten, ausgeloest durch zu wenig oder zu viel Zivilisation). Und es ist dies in der Verantwortung und im Wissen derer die als Forscher und Ingeneure taetig sind. Jene, die als Soziologen und Psychiater, als Bioingeneure und Genetiker arbeiten. Es bedingt keinen Glauben an Gott, um sein Werk zu tun. (sozusagen)

Was wir aber nicht brauchen ist ein verdammtes Augenverschliessen und negieren, ein schoenreden und ignorieren, von Dingen, die vor unseren Augen abgehen. Was brauche ich denn eine Studie, um herauszufinden, dass es doof ist taeglich Hunderttausende von Baeumen und Arten auszurotten? Das ist doch sonnenklar, und es sollte laengst das oberste Ziel der Weltgemeinschaft sein, das zu verhindern - und nicht, wie es aktuell gemacht wird, zu verhindern, dass die Leute darueber nachdenken!

Mit politischen Grabenkaempfen um Unsinn, rechts links, kapitalismus, kommunismus, FUCK IT. Back to the roots, die schon tausende von Malen genannt wurden: Peace Love Unity und Respect, voreinander, fuereinander, fuer diese Welt, fuer die Menschen um uns und in uns und neben und oben und so weiter. Du musst nichts aufgeben, und kannst Deine Dir angeborene Intelligenz auch nutzen, ohne etwas zu bekaempfen. Klarheit darf und soll man schaffen, aber keine Kleinkriege. Und das gilt genauso fuer jene die unter Gentechnik klonen verstehen, weil sie keine Ahnung davon haben und fuer jene, die Wirtschaft mit Ausbeutung gleichsetzen. Auch das ist naemlich Ideologischer Unsinn.

Der Glauben an das Gute im Menschen ist eine zwingende Voraussetzung. Sowohl an die Vernunft, als auch an die Unvernunft. Lasst uns verrueckt sein und an eine Zukunft fuer diese Welt glauben, denn daraus erwaechst die Staerke, Warheit wirklich zu suchen, und Fakten zu schaffen. Nicht indem alles bekaempft wird, was einen Ausweg bieten koennte.

Na wenn das keine Homeopathie ist, fuer diese Welt.
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Chrümel82
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Chrümel82 »

Meine meinung zu dem thema ist beides kann helfen. ich war zur akkupunktunr immer skeptisch gegenübergestanden. bis ein kolleg von mir der in china traditionelle medizin studiert zur ferien wieder gekommen. akkupunktur hilft habe es am eigenen leib erfahren. mich hat diese erfahrung soweit gebracht das ich der meinung bin eine gesunde mischung aus beider arten von medizin tut verdammt gut. /bigs

wieso sucht die moderne medizin immer mehr naturvölker auf die eine traditionelle medizin ausüben? /frage

klar weil sie von ihnen lehrnen will mehrere jahrhunderte medizin sind doch kein papenstiel. da sie unbeeinflust von ausen weiter ihre heilpflanzen sammeln und ihre medizin praktizieren. ob jetzt die hälfte placebo ist oder nicht ist egal da es noch zu viel unendecktes auf dieser erde gibt, zuviel was der mensch noch nicht versteht. ob er es endekt oder vorher zerstört ist eine frage die die zeit zeigt. /aaahh
Zuletzt geändert von Chrümel82 am Mi 30. Jul 2008, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
Kann sich jemand Moses, Jesus oder Gandhi bewaffnet mit Carnegies Geldsack vorstellen?
Zitat von A. Einstein


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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von 11 »

Fallen Angel 2 hat geschrieben:. @Satropa
Gut formuliert O:) / und wenn es ein als Placeboeffekt bezeichneter Effekt IST, so ist doch die ganze Frage letztlich hinreichend sinnlos, denn Effekt = Wirkung, oder etwa nicht? Somit WIRKT Homeopathie - und gemaess den wissenschaftlichen Studien "psychisch" (Psyche heisst glaub Seele *laechel*) was quid erat demonstrandum ein Beweis dafuer ist, dass der Geist den Soma durchaus heilen KANN. Aber nicht muss. Und drum gibts ja AUCH die Pharmazie, die genauso berechtigt ist in ihrer Existenz. Warum also staendig dieser Kampf zwischen diesen beiden Heilmethoden?Und drum gibts ja AUCH die Pharmazie, die genauso berechtigt ist in ihrer Existenz. Warum also staendig dieser Kampf zwischen diesen beiden Heilmethoden?
Ganz richtig.
Dass man zum Homöopathen gehen kann und Gesund werden kann, bestreitet hier keiner.

Jedoch werden die Medikamente der Pharmafirmen während rund 10 Jahren auf Herz und Nieren geprüft, was etliche 100 Mio. Dollar kostet. Dabei wird der Wirkstoff auch mit Placebo verglichen, weil eben auch die Schulmediziner wissen, dass es Kräfte gibt, die die Heilung fördern, die jenseits des Medikametes stehen. Die Tablette mit dem Wirkstoff muss nun besser wirken als das blosse Placebo.
Bei der Homöopathie wurden solche Vergleichsstudien auch durchgeführt. Doch leider konnte in solch einem Studiendesign soweit ich weiss nie eine bessere Wirksamkeit als mit Placebo bewiesen werden.

Das heisst nun aber nicht, dass ich nicht trotzdem Homöopathie als Behandlungs-Methode begrüsse. In unserer Wohlstandsgesellschaft haben wir kaum mehr "richtige" Krankheiten. Viel öfters leiden wir unter "Befindlichkeitsstörungen" Diese können weit besser mit Zuwendung als mit blosser Medizin behandelt werden. Da Kommt die Homöopathie mit ihrem Menschenverständnis entgegen, das Zusammenhänge hinter der Gesundheit des Menschen begreift.

Noch was zum Placebo-Effekt:
Viele Menschen nehmen eine Kopfschmerztablette, wenn sie Kopfschmerzen haben und merken schon bald nach der Einnahme eine deutliche Besserung. Nach Untersuchungen könnte die Wirkung aber erst nach einer 1/2 Std. einsetzen, da es solange geht, bis die Tablette im Magen zerfallen ist und vom Körper aufgenommen wird. Man ist aber beruhigt, wenn man was nimmt, so kann dieser psychische Effekt schneller wirken, als der Wirkstoff in der Tablette.
Anderseits wirkt ein Placebo bei rund 40% aller Kopfschmerzanfällen.
Der Placeboeffekt wird meist massiv unterschätzt!
Mozart
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Mozart »

nur weil die wissenschaft nicht fähig ist in einem potensierten, homeopathischen Mittel irgendwas verwertbares zu finden, soll es ein placebo sein? beim potensieren eines heilmittels wird nur noch die information z.b. einer pflanze behalten. das wasser oder der alkohol sind die informationsträger.
das dies die wissenschaft total überfordert, ist ja nur menschlich O:) denn was nicht bewissen werden kann, mittels ihren doch sehr primitiven methoden, existiert einfach nicht. was wurde doch nicht schon im namen der wissenschaft alles für grosse weisheiten der menscheit eingetrichtert. von der erde die einen scheibe sein soll bis zur atomenergie, die einzig wirklich wahre energiequelle usw.....Wie kommt es, dass die Wissenschaftler alle paar Jahrezehnte ihr bücher wieder neu schreiben müssen, weil sich ihre bewissenen wahrheiten als placebo heraus stellte... :-"


Die achso perfekte Wissenschaft, welche nicht mal fähig ist leben zu schaffen aber im zerstören von demjenigen den olymp schon lange erreicht hat....nein danke!, da finde ich es gut zu wissen das es noch viel mehr gibt... O:)

nur noch am rande um ihr misstverständnisse zu umgehen. ich bin vor kurzem aus der reformierten kirche ausgetretten und gehöre zur zeit keiner "glaubensgemeinschaft" an. ich brauche mehr als glauben, ich will wissen! also bin ich sozusagen ein wissenschaftler der neuen generation O:)
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