homöopathie ein placebo?

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Mozart
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Mozart »

Capablanca hat geschrieben: @Mozart
Natürlich hat jede Krankheit eine Ursache, aber es gibt Ursachen, die sich der Wirkungsweise der Psyche entziehen bzw. irrelevant sind.
Z.B. kann man Krankheiten vererben oder sie können durch Bakterien ausbrechen, weil man beispielsweise als Kind im Sandkasten gespielt hat. Es gibt unglaublich viele mögliche Gründe für Krankheiten.
Ein gesunder Körper läuft Hand in Hand mit einem gesunden Geist. Aber ein gesunder Geist bringt denke ich nicht viel, wenn man aus einem somatischen Grund erkrankt, und er kann das meiner Auffassung nach in keiner Weise verhindern.
das sehe ich halt etwas anders...
ich bin der meinung das unsere denkenskraft unendlich starck ist und somit jegliches leid oder krankheit damit bekämpfen lässt resp. erst gar nicht entstehen kann.

Ein " körperlich behinderter" Mensch kann doch genauso einen gesunden geist haben wie wir. im gegenteil, ihm ist es wahrscheinlich möglich im kopf noch einiges fitter zu sein als wir normalos es sind...

wenn ich was vererbt bekomme oder mich bakterielle erkranke hat das nichts mehr mit mir zu tun? einfach unglückliche umstände oder einfach nur pech gehabt oder wie?

wir menschen gehen ja schon davon aus das wir krank werden, wie sonst käme es uns in den sinn überhaupt uns dagegen zu versichern? wir besiegeln ja mit unserer unterschrift schon das wir finanziell abgesichert sind falls wir krank werden....und wer diese denke hat wird es auch erfahren müssen....resonanzgesetzt!

das ich nicht auf meinen mist gewachsen, das habe ich aus büchern welche mich im herzen berührt haben....ich fühle und denke so, aber dass kann und wird jeder für sich anders handhaben....

auf den punkt gebracht:

die alternative medizin sollte als chance genutzt werden sein leben in die hand zu nehmen.
/color
Psychobella
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Psychobella »

Capablanca hat geschrieben:Ob ein Placebo wirkt, hängt von der Art der Krankheit (z.B. ob sie psychosomatisch ist)
Ich gehe davon aus, dass jede Krankheit ihren Ursprung in der Psyche hat.
Capablanca hat geschrieben:...und der Bereitschaft des Patienten ab, an den Heilungsprozess zu glauben.
absolut! Nebst Glaube soll aber auch die Bereitschaft des Patienten vorhanden sein, aktiv an seiner Heilung zu arbeiten.
Viele Menschen sehen sich in ihrem Leben als Opfer der Umstände, obwohl es eigentlich umgekehrt funktioniert.

Capablanca hat geschrieben:...oder sie können durch Bakterien ausbrechen, weil man beispielsweise als Kind im Sandkasten gespielt hat
Fragt sich, was das Immunsystem des Kindes so geschwächt hat, dass Bakterien überhaupt die Chance haben, sich im Körper anzusiedeln.
Bei vererbten Krankheiten geb ich dir recht, da wirds ziemlich schwierig.
Psychobella hat geschrieben:Die klassische Homöopathie ist also auch nicht zu vergleichen mit den frei verkäuflichen Mitteln (wie z.B. Similasan), die längst nicht so tiefgreifende Wirkungen haben, jedoch im Akutfall durchaus positive Effekte zeigen.
Hier habe ich homöopathische Mittel miteinander verglichen. Similasan war eine der ersten Firmen, die die Homöopathie (wieder) populär und für den Laien zugänglich gemacht hat.
Diese Mittel bestehen in der Regel aus zwei oder drei verschiedenen Substanzen, die aufgrund ihrer Wirkung am häufigsten eingesetzt werden. Nun ist das aber ähnlich wie Lotto spielen: wenn man Glück hat, benötigt der Körper bei Beschwerden genau eine der eingenommenen Substanzen und genau in dieser Potenz. Ansonsten ist eben halt kein Erfolg da und homöopathische Mittel sind 'en Seich'.

Der erfahrene Homöopathe wählt nur eine einzige Substanz (aufgrund diverser Abklärungen) und in einer sinnvollen Potenz.
Hohe Potenzen sind (oder waren) nicht einfach so erhältlich, da sie physisch wie psychisch sehr starke Erstreaktionen hervorrufen können.
(Wie es heute geregelt ist mit dem freien Verkauf, kann ich nicht sagen, da ich schon länger nicht mehr als Drogistin arbeite)
Diese Tatsache ist für mich ein weiterer Beweis, weshalb Homöopathie kein Placebo sein kann O:)
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Capablanca

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Capablanca »

Psychobella hat geschrieben:Ich gehe davon aus, dass jede Krankheit ihren Ursprung in der Psyche hat.
Warum?
Passt es nur ins Weltbild oder gibt es dafür einen anderen Grund?

Psychobella hat geschrieben: Fragt sich, was das Immunsystem des Kindes so geschwächt hat, dass Bakterien überhaupt die Chance haben, sich im Körper anzusiedeln.
Es hat wohl im Alter von 3 Jahren eine zu negative Weltanschauung gehabt, die Aufgrund eines mangelnden spirituellen Einflusses enstanden ist ;)
Im Ernst: was spielt das für eine Rolle? Und wer sagt, dass man beim Beseitigen einer Ursache alle Folgen gleich mit beseitigt hat? Die Ursache für eine Krankheit können z.B. Bakterien sein. Diese können von mir aus einen Magentumor auslösen. Verschwinden die Bakterien irgendwann mal aus dem Körper, ist dann der Tumor auch weg?
Dieses Zurückführen auf eine Super-Ursache ist doch oftmals sinnlos, ja fast albern.

Psychobella hat geschrieben:Der erfahrene Homöopathe wählt nur eine einzige Substanz (aufgrund diverser Abklärungen) und in einer sinnvollen Potenz.
Hohe Potenzen sind (oder waren) nicht einfach so erhältlich, da sie physisch wie psychisch sehr starke Erstreaktionen hervorrufen können.
(Wie es heute geregelt ist mit dem freien Verkauf, kann ich nicht sagen, da ich schon länger nicht mehr als Drogistin arbeite)
Diese Tatsache ist für mich ein weiterer Beweis, weshalb Homöopathie kein Placebo sein kann O:)
Diese Tatsache ist für mich ein weiterer Beweis, das homöopathische Mittel gefährlich sein können.
Capablanca

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Capablanca »

Mozart hat geschrieben:ich bin der meinung das unsere denkenskraft unendlich starck ist und somit jegliches leid oder krankheit damit bekämpfen lässt resp. erst gar nicht entstehen kann.
Diese Meinung respektiere ich voll und ganz.
Ich sehe die menschliche "Denkeskraft" als endlich, ja sogar als sehr begrenzt an (obwohl ich das nicht wissen kann). Die Fähigkeit zur Phantasie verleiht ihm lediglich die Illusion von Unendlichkeit, weil er nicht mal im Stande ist, seine eigenen Gedanken zu ordnen und zu kontrollieren.

Grundsätzlich hat aber diese Sichtweise nichts mit einer pessimistischen Einstellung zu tun, sie ist nur nicht an Ideale (in denen der Mensch eine besondere Rolle spielt) gebunden.
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Psychobella »

Capablanca hat geschrieben:Passt es nur ins Weltbild oder gibt es dafür einen anderen Grund?
Beides...es passt in mein Bild von der Welt und den anderen Grund kann ich dir persönlich erzählen, falls es dich interessiert O:)

Capablanca hat geschrieben:Die Ursache für eine Krankheit können z.B. Bakterien sein. Diese können von mir aus einen Magentumor auslösen. Verschwinden die Bakterien irgendwann mal aus dem Körper, ist dann der Tumor auch weg?
ja...wenn du die Ursache dafür gefunden hast, was dir in deinem Leben so auf dem Magen liegt, dass dein Körper einen Tumor macht, werden Tumor und Bakterien verschwinden.
Das homöopathische Mittel soll den Anstoss geben, dir des Problems bewusst zu werden und deine innere Haltung, Verhaltens- oder Lebensweise zu ändern.
Ob das albern ist oder nicht, entscheidet jeder für sich selbst :wink:

Capablanca hat geschrieben:Diese Tatsache ist für mich ein weiterer Beweis, das homöopathische Mittel gefährlich sein können.
Ganz meine Meinung. Ein Placebo wäre ungefährlich oder?

Damit kein falscher Eindruck entsteht: ich bin absolut nicht gegen die konventionelle Medizin! Ich bin jedoch der Meinung, dass zu oft nur Symptome unterdrückt und somit eine Krankheit nicht geheilt wird. Sie äussert sich früher oder später wieder in anderer Form.
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Mozart »

Capablanca hat geschrieben:
Mozart hat geschrieben:ich bin der meinung das unsere denkenskraft unendlich starck ist und somit jegliches leid oder krankheit damit bekämpfen lässt resp. erst gar nicht entstehen kann.
Diese Meinung respektiere ich voll und ganz.
Ich sehe die menschliche "Denkeskraft" als endlich, ja sogar als sehr begrenzt an (obwohl ich das nicht wissen kann). Die Fähigkeit zur Phantasie verleiht ihm lediglich die Illusion von Unendlichkeit, weil er nicht mal im Stande ist, seine eigenen Gedanken zu ordnen und zu kontrollieren.

Grundsätzlich hat aber diese Sichtweise nichts mit einer pessimistischen Einstellung zu tun, sie ist nur nicht an Ideale (in denen der Mensch eine besondere Rolle spielt) gebunden.
Wir haben es verlernt unsere gedanken zu ordnen und zu kontrollieren, dass ist ein wie von dir richtig erkannter sehr wichtiger punkt. stattdessen lassen wir uns kontrollieren....das heisst aber nicht, dass wir es nicht wieder erlernen können oder sogar gar nicht erst jemals gekonnt haben.

ich durfte die efahrung machen das sich träume in meine realität umgewandelt haben, das alleine mit der gedankenkraft, in dem ich mir was mit voller überzeugung gewünscht habe. ist es nicht so, dass jeder von uns seine eigene realität durch seine eigenen gedankenkraft resp. das kolletiv erschaffen lässt?

wir sind doch alle eins, somit auch einen teil des schöpfers welche die unendliche schaffenskraft/gedankenkraft inne wohnt. wieso sollten wir als kleines hologramm davon nicht auch solche fähigkeiten haben...i würde das niemals einfach so kategorisch ausschliessen wollen...denn für mich ist jeder von uns was besonderes, genauso wie jedes lebewesen im allgemeinen.

ich respektiere natürlich deine ansicht capa und möchte auch nicht werten. nur so viel möcht ich noch sagen. ich habe bei dir manchmal das gefühl dass du unbedingt an etwas festklammern willst und irgendwie angst hast vor dem neuen, vor dem anderen, unbekannten. im gegenzug könntest du von mir sagen das ich ein phantast bin oder absolut nicht realistisch oder wie auch immer...so mein gefühl. gut finde ich aber das es überhaupt eine möglichkeit gibt wie ihr in diesem forum über solche dinge zu sprechen...
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von abraxas »

psychobella: was ist mit krank geborenen menschen? und sind zum beispiel die an aids sterbenden afrikaner selber schuld?
mozart, psychobella, würdet ihr das bitte einem aidswaisen ins gesicht sagen? oder mal in ein kinderspital gehen, und dort ein krebskrankes kind im endstadium gutreden, oder ihm erklären, dass es eigentlich selber schuld ist?

mozart: könntest du bitte mal frieden auf der erde träumen und wünschen? dafür wär ich dir sehr dankbar, ganz im ernst.

sorry wenn ihr euch jetzt angegriffen fühlt. das dürft ihr, mir gehts aber nur um eure meinung, nicht um euch...
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Kollegoli »

aso ich denk "es" liet igendwo dezwüsche...

wie starch s'imunsystem isch, isch sicher sehr starch mit de psyche verbunde. en "psychisch schwache" hat es viel schwächers immunsystem als en "psychisch starche" mensch und isch demnah wohl au afälliger für vieli übel... oder er macht sich viel stress und deswege entstönd zb. tumor oder er hat chunnt oft chopfweh über oder weis nöd was.

ich denk aber au, dasses vieli chrankheite, wie zb. aids, gid, wo zu starch sind, als dass die no rücksicht uf psychischi stärchi näh würded. anderersiits chönntme dasteckigsgfahr, zumindest da be eus ide westliche welt, au mit psychische eigeschafte in verbindig bringe (mussmer wohl sogar), da mensche mit gwüsse psychische eigeschafte zb. bem sex weniger vorsichtig sind und sich so eher astecked.

au en beibruch zb. chönntme damit in verbindig bringe, dass mensche mit gwüsse psychische eigeschafte wilder als anderi sind und sich deswege, sägemer mal, sich eher es bei breched. e so chamer sehr vieles mitenand in verbindig bringe und me muss zum ergebnis cho, dass dpsyche oft sogar be ebe zb. emne bruch oder emne schnitt in finger e grossi rolle spielt.
Es hat wohl im Alter von 3 Jahren eine zu negative Weltanschauung gehabt, die Aufgrund eines mangelnden spirituellen Einflusses enstanden ist
dem mussi wiederspreche, da nöd bem chind, aber wohl uf siite vo de eltere e zu negativi weltaschauig vorhande isch oder spiritualität fählt.
ich zb bin oft chrank gsi als goof, well ich zuuuu extrem fest im mittelpunkt vom lebe vo minre muetter gstande bin und sich viel vo ihrne konflikt igendwie uf mich übertreit händ...
11
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von 11 »

einersyts gets do d'schuelmedizin, wo wirkt ond andersyts werkt d'alternativmedizin be gwösse erchrankige sogar besser, zomenescht bi enzelne.
wieso gets denn en kampf zwösche denne laager?

e stohne tagtäglich ir apithek ond versueche de chranke z'hälfe. seig etz das met schuelmedizin oder met homöopathie, met chrütli oder ganz eifach nome met weisheite. e verstand eifach ned, wieso mer s'einte besser als s'ander söll fende.
d'schuelmedizin esch nun mal wösseschaftlicher, das heisst: e weiss besser, wie das medikamänt wirkt. das bout uf em chemische verständnis vom mönsch uf, won i usführlich im studium g'lernt han.
denn gets die zwöschewält vo de pflanze, wo so veli subschtanze hend, dass es meischtens schwierig esch usezfinde, was denn nun wirkt, oder öb d'summe vo de inhaltsstoff halt äbe potenzierendi wirkige hend. aber ou det chammer studie mache ond chonnt zonnere gwösse sicherheit dass es wirkt.
öb etz homöopathie nor placeboeffekt isch oder ned isch mer eigentli schnurzegal. e weiss, wenn i met homöopathie was erreiche chan, ond bi wem i's lieber ganz lohne lo sy.
e han en indianische medizinmaa als kolleg, ond was är me glernt het, isch dass es äbe ou de wille zom gsondwärde brucht. öb i etz homöopathie oder antibiotika gebe, es wird sicher ned besser, wenn i säge das seig e en schrott ond werki ned.
öbrigens het är letschmol won i ne troffe han (är chonnt äbe ab ond zue i'd schwyz cho töpferkurs gäh) loschtig gmacht öber all die wysse, wo i's reservat chömed ond eres seeleheil sueched. noch indianerlogik isch es absolut sonderbar sin frede wyt wäg vo deheime z'sueche. mer goht zo sinne ahne, ond die send, wo mer härchonnt. die ahne, d'mueter ärde, de vatter himmel beschtimme was mer z'erlyde hend. do chan niemer was derför, dass är chrank werd, das isch eifach so. de medizinmaa versuecht denn die ahne z'fröge, wieso sie denn wöiged, dass dä lydi. wenn är gschickt isch, chan är sy öberzüge, ne z'heile. dröber use versuecht natürli ou de medizinmaa sini medizin im chranke z'gäh. ond e sötts jo ned verrate, aber sini zoubertränk hend mängisch ou schuelmedizinischi medis drinn. är luegt das ganz pragmatisch aa ;) so versuech e ou betz voodo i'd apithek z'bringe.

ok, e ben weder mole i's plöiderle verfalle.

FAZIT:
gsond sy esch ned nome d'abweseheit vo schmärze, gsond sy het met zfredeheit z'tue.
d'schuelmedizin, naturheilkond, schamanismus ond homöopathie send alles nor onterschidlichi wäg zom heil. dass sich religione bechriege länget doch, sölle sech doch wysschittel ond blüemlidökter d'hand gäh ond friede mache! /grim
Mozart
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Mozart »

abraxas hat geschrieben:psychobella: was ist mit krank geborenen menschen? und sind zum beispiel die an aids sterbenden afrikaner selber schuld?
mozart, psychobella, würdet ihr das bitte einem aidswaisen ins gesicht sagen? oder mal in ein kinderspital gehen, und dort ein krebskrankes kind im endstadium gutreden, oder ihm erklären, dass es eigentlich selber schuld ist?

mozart: könntest du bitte mal frieden auf der erde träumen und wünschen? dafür wär ich dir sehr dankbar, ganz im ernst.

sorry wenn ihr euch jetzt angegriffen fühlt. das dürft ihr, mir gehts aber nur um eure meinung, nicht um euch...

ich zwinge ja niemanden meine überzeugung zu teilen, ich könnte es auch nicht, auch wenn ich es wollte. es gibt einen freien willen...

kann es nicht so sein, dass sich jede seele vor der inkarnation auf unserem planeten sein körper bestimmt, mit welcher er sich erfahren will? könnte es nicht aus freiem wille sein schon todkrank oder/und "behindert" geboren zu werden? Ist das eine Erfahrung nicht wert, oder ist es minder als ein anderes Leben? wieso haben wir nur so angst vor dem tod?

Ich bin kein richter und versuche auch nicht zu richten. warum also soll ich einem menschen ver-/oder beurteilen für was er gemacht hat oder erleben muss/will? Das einzige was ich versuchen würde ist die angst vor dem tode abzuschwächen...suchen werde ich das aber bestimmt nicht! ich habe noch genug probleme mit mir selber welche meine ganze kraft beansprucht.

und ja abra, ich träume ja schon frieden und erlebe es auch in meinem umfeld. wollten wir wirklich frieden auf erden müsste da die mehrheit frieden auf erde wirklich ernsthaft träumen. aber zuerst mal müssen wir lernen was wir alles verlernt haben, respekt vor jedem lebewesen, respekt vor mutter natur, rerspekt vor dem schöpfer. ansonsten würde es nicht funktionieren, das ist ja eindeutig zu sehen....wie willts du im frieden zusammenleben wenn z.b. tiere für einen egotripp gezüchtet und getötet werden? Oder wir aus gewinnmaximierung über leichen gehen? Oder aus Profitgründen Mutter Erde auschlachten und vergiften? Oder wir uns selber einreden das wir all den elektronischen SchnickSchnack brauchen um unser leben bequemer zu machen...oder oder oder.....Das Kolletiv ist wichtig einer allein kann schon viel bewegen, aber wenn wir erkennen können das wir alle eins sind, und jeder einzelne was zum ganzen beitragen wird, dann wird es wirklich erst interessant... O:)
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von abraxas »

gute antwort mozart :)
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Capablanca »

Psychobella hat geschrieben:Ein Placebo wäre ungefährlich oder?
Jein. Ein Placebo muss nicht heißen, du nimmst etwas, was überhaupt keine Wirkung hat. Es kann bedeuten, dass es keine Wirkung hat in Bezug auf das, was du behandeln willst (sowas wie aktive Placebos).
Psychobella hat geschrieben:Damit kein falscher Eindruck entsteht: ich bin absolut nicht gegen die konventionelle Medizin! Ich bin jedoch der Meinung, dass zu oft nur Symptome unterdrückt und somit eine Krankheit nicht geheilt wird. Sie äussert sich früher oder später wieder in anderer Form.
Ich hätte dich auch nicht als jemanden eingeschätzt, der gegen konventionelle Medizin ist.
In der Medizin werden tatsächlich oftmals nur Symptome unterdrückt. Aber dies ist nur eine Seite der Medaille.
Psychobella
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Psychobella »

abraxas hat geschrieben:was ist mit krank geborenen menschen? und sind zum beispiel die an aids sterbenden afrikaner selber schuld? ..würdet ihr das bitte einem aidswaisen ins gesicht sagen? oder mal in ein kinderspital gehen, und dort ein krebskrankes kind im endstadium gutreden, oder ihm erklären, dass es eigentlich selber schuld ist?
Die Unausgeglichenheit von Körper, Geist und Seele kann über Jahre und/oder über Generationen bestehen, bis sie sich in körperlichen Symptomen, also einer Krankheit, manifestiert. Dadurch leiden oft die schwächsten, nämlich die Kinder, die krank geboren werden.
Von Schuld würde ich in keinster Weise sprechen. Es ist unser kollektives Unbewusstsein, welches die Welt zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Das ist nicht von gestern auf heute passiert und wird sich leider bis morgen auch nicht geändert haben. Es tut mir genauso weh, das Leid auf der Welt und speziell bei Kindern zu erleben.
Was wir tun können, ist das, was Mozart sehr treffend beschrieben hat. Respekt vor Menschen, Natur und Tieren zu haben und nicht nur zu unserem, sondern auch zum Wohle unserer Umwelt zu handeln.

Weiter möchte ich mich dazu nicht äussern, denn es ging ja ursprünglich um die Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln. Mir lag es am Herzen, zu erklären (zumindest habe ich das versucht), wie die Wirkungsweise dieser Mittel ist. Aufgrund jahrelanger Erfahrung weiss ich, dass sie keine Placebos sind, da ich die Wirkung an mir selber, jedoch auch an Kindern und Tieren beobachtet habe.

Berufsbedingt habe ich heute oft mit Hautkrankheiten zu tun und erlebe immer wieder, dass Ärzte, wenn sie nicht mehr weiter wissen, Kortison verschreiben. Das kann auf die Dauer doch einfach keine Lösung sein.

Vielleicht könnte man es so formulieren: Die Schulmedizin setzt zur Heilung einer Krankheit bei den Symptomen an...die Homöopathie (und auch andere alternative Heilmethoden) beim Ursprung in der Psyche (?)
Positiv finde ich, dass eine zunehmende Akzeptanz der Schulmedizin für alternative Heilmethoden da ist. Eine vernünftige Kombination aus beidem ist sicherlich ein guter Weg.
Sei das Wunder, das du erleben willst! Bild

Man bekommt im Leben nicht das, was man sich wünscht, sondern das, woran man glaubt oder was man für möglich hält!
Capablanca

Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Capablanca »

Mozart hat geschrieben:ich respektiere natürlich deine ansicht capa und möchte auch nicht werten. nur so viel möcht ich noch sagen. ich habe bei dir manchmal das gefühl dass du unbedingt an etwas festklammern willst und irgendwie angst hast vor dem neuen, vor dem anderen, unbekannten.
Das mag schon richtig sein. Wobei ich sagen muss, dass ich in meinem Leben schon mal diese neue, andere und unbekannte Weltsicht hatte, aber die Realität hat mich irgendwann mal erbarmungslos in ihren Bann geholt und ich bin ihr nun verfallen :-)

Mozart hat geschrieben:wir sind doch alle eins, somit auch einen teil des schöpfers welche die unendliche schaffenskraft/gedankenkraft inne wohnt. wieso sollten wir als kleines hologramm davon nicht auch solche fähigkeiten haben...
Das ist religiös. Ich finde über Religion lässt sich nicht streiten.

Meine Weltbild beruht auf wissenschaftlichen Grundsätzen. D.h. nicht, dass ich ohne Liebe und Gefühle bin und es heißt nicht, dass ich diese wissenschaftlichen Grundsätze so super gut und schön finde, dass ich von ihnen begeistert bin. Ich sehe die Welt, so wie sie sich mir gibt. Ich kann sie nicht anders sehen. Als ich das mal in meiner Jugend getan habe, hat sie sich mir auch anders offenbart. Später, mit höherem Alter, größerer Lebenserfahrung und vor allem viel Nachdenken, stellte ich fest, das mein ursprüngliches Weltbild trügerisch war. Und das sah ich so klar, wie diese Buchstaben, die ich jetzt runter geschrieben habe.

Ich kann nicht gegen meine eigene Vernunft handeln resp. denken, obwohl ich es manchmal gerne tun würde.
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Re: homöopathie ein placebo?

Beitrag von Titali »

11 hat geschrieben:
öbrigens het är letschmol won i ne troffe han (är chonnt äbe ab ond zue i'd schwyz cho töpferkurs gäh) loschtig gmacht öber all die wysse, wo i's reservat chömed ond eres seeleheil sueched. noch indianerlogik isch es absolut sonderbar sin frede wyt wäg vo deheime z'sueche. mer goht zo sinne ahne, ond die send, wo mer härchonnt.
O:)
ja, die issicht hani au mal müsse mache!

guete bitrag vo dir 11 :-D
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