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Drogen und die Potenz
Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 08:41
von weiblicher gast
Mir bestätigt sich immer häufiger der verdacht, dass drogen vor allem bei langzeitkonsumenten einen hohen zoll erfordern: potenzstörungen bei männern. Sehr beunruhigend. Oft kriegen sie "ihn" gar nicht richtig hoch, oder das "timing" gerät durcheinander. Manchmal kommt der entspannende orgasmus viel zu früh, viel zu spät oder überhaupt nicht. Genauso schlimm: oft sind sie on drugs voll weg in den sternen und denken nicht mal an körperliche berührung. Cola ist so ein ding: einige werden davon anscheinend megascharf (?) während andere zum absoluten tiefkühlschrank werden.
Bin ich alleine dieser meinung, oder liege ich mit meiner annahme gar falsch?Kommt hinzu, dass es immer mehr unfruchtbare männer gibt, was doch sehr zu denken gibt.
Wie es bei frauen aussieht, weiss ich natürlich nicht so genau

, doch kann ich von mir behaupten, dass mir selbst solche probleme ein fremdwort sind. Zum glück.
Was sind eure erfahrungen und eure meinungen darüber?
Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 08:45
von Gast
*lol* weiblicher gast...du redest als hättest du jedes week einen anderen "impotenten" auf irgendwelcher substanz druffnigen mann?
Aso i denk villicht liit da chli a dir oder a dene lüt wo du vernaschisch?*loool*...na ja mir passiert da nid
Ein Mann
Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 09:02
von weiblicher Gast
Habe mir schon gedacht, dass jetzt, wo mal eine frau darüber spricht, als erstes einige lächerliche antworten kommen und sorry gast, nein, ich "vernasche" keine männer wie du denkst und sicherlich nicht jede woche, denn ich respektiere männer und liebe sie, genauso wie ich schönen sex mag.
Evt. bist du ja ein "vernascher" oder würdest dir es zumindest wünschen.
Männer sind für mich nicht zum naschen da. Dafür gibt's snickers oder knackige chips.
Ich hätte aber trozdem freude an überlegteren statements.
Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 09:17
von ChriSmoS
aso ich hab ne ganz andere Richtung aber mit dem gleichen Ergebnis@ immer mehr impotente männer...
hab gelesen das der Inhalt einer (Frauen)Pille nicht ausm wasser rausgefiltert werden kan bzw es wird jedenfalls nicht gemacht. Und das hat irgendwie ne Auswirkung auf die Männliche Potenz. auch die Fische haben laut dem Text probleme... (google)
drogen haben sicherlich auch eine Auswirkung darauf, aber genaue Fakten ken ich da nicht. Jedenfalls ist es logisch das Sex auf drugs was andres ist als ohne: psychisch + physisch...
gruss
Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 10:09
von Psymäleon
Der Aspekt mit der Pille, den Crismos erwähnt hat ist beängstigend aber wahr. Seit den 60ern haben die Männer durch Trinkwasser ständig weibliche Hormone aufgenommen. Das hat sich nicht nur auf ihre Potenz sondern auf den gesamten Hormonhaushalt ausgewirkt... Metrosexualität und Softietum lassen grüssen
Was den Aspekt Drogen und Sex angeht ist wohl klar, dass das sicher nicht ohne Einfluss ist. Es trifft sicher nicht auf jeden zu, aber wie bei übermässigem Alkoholkonsum haben auch Drogen nicht selten ihren Einfluss auf das Stehvermögen der Männer (und natürlich auch sonst auf Sex). Aber eben, jeder muss selber wissen, was und mit wem er in welchem Zustand machen will (kann). Bitter finde ich einfach (und das habe ich bereits mehr asl einmal gehört), wenn gesagt wird: Sex auf Drogen ist viel besser als ohne. Wenn man die schönste Nebensache der Welt nicht mal mehr ohne Zusatzstoffe geniessen kann, ist man wohl ganz unten angekommen.
Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 10:50
von Psymäleon
Mir ist noch gerade ein Gedanken zum Thema durch den Kopf gegangen. Die meisten Drogen bringen einen näher zu sich, man ist auf sich konzentriert, manchmal sogar fixiert. Sex in einem solchen Zustand scheint für mich nicht mehr als ausgebaute Selbstbefriedigung zu sein; hauptsache man hat seine Befriedigung, der Partner ist dabei nicht wirklich wichtig. Wenn man mit gewissen Leuten nicht mal mehr ein ernsthaftes Gespräch führen kann, wie kann man dann erwarten, dass sie sich noch auf einen Partner einlassen können? Aber eben, wenn's für beide stimmt, dann viel Spass dabei...

Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 15:50
von Waldgnurpf
Zum thema sex und drogen kann ich nur aus eigener erfahrung reden, hatte sex mit mdma und cola.
Zu dem erlebten mit cola kann ich nur sagen das "er" länger steht und es ein geiles gefühl war, doch mache ich das nicht mehr da ich finde das es mir nicht viel bringt und ich lieber die finger davon lasse.
Was mdma angeht, werde ich immer spitz und bei meiner ex war es so das sie mich immer wegestossen hat und sagte ich sei zu aufdringlich was ich aber nicht so empfunden habe. Wobei ich hier erwähnen sollte das sie adhs hatte und drogen wie mamd wirkten bei ihr anders ... sie wurde ganz ruhig und überlegt un ein bisschen in sich und die gedanken zurückgezogen. Bei mir ist es so das ich die nähe und das schöne gefühl das ich bekomme mit meiner partnerin gniessen möchte und sie in den arm nehen möchte, schon alleine die berührungen sind überwältigend. Beim sex war ich in der phase des "runterkommens", alles war gut bis ich zwischendurch so ein komisches gefühl hatte ... wie soll ich sagen ... alles ist super und plötzlich stehst du nackt auf der strasse und weis nicht was du hier eigentlich machst oder wieso es vorhin so geil war. Das fand ich nie besonders toll und "er" machte dan meistens auch schalpp.
Was ich mal erleben möchte wie es ist wenn es am einfahren ist so nach 2h und nicht erst nach 5h. Mal schauen ob sich das mal ergiebt.
So genug erzählt, haut in die tasten und erzählt von euch und euren erlebnissen.

Verfasst: Mo 14. Aug 2006, 16:30
von Käpten Hirni
Also etwas alk, nicht zu viel im blut kann bei gewissen menschen wunder bewirken...aber wie schon von einigen erwähnt geht nichts gegen die nüchternheit und dem gegenseitigen "aufpuschen":-)
LEBE und LIEBE
Verfasst: Di 15. Aug 2006, 08:51
von Männlicher Gast ;)
also der orgasmus wird bei mir ganz sicher verzögert, wenn ich auf drogen sex habe. aber meistens habe ich auf drogen gar keinen bock auf sex, weil ich schon genug sex im hirn habe

hehe.
aber aus eigener erfahrung habe ich eben eher zuviel potenz auf drogen. das heisst stunden durchbumsen, ohne zu einem orgasmus zu kommen.
aber grundsätzlich muss ich auch festhalten, ob nun mit oder ohne drogen, dass ich nicht unbedingt immer zwanghaft zum orgasmus kommen muss. klar ist der O der höhepunkt des vereinens. aber auch schon der sex an sich kann mega schön sein.
Verfasst: Di 15. Aug 2006, 09:08
von weibl. gast
@Psymaeleon: Du sprichst mir in vielen punkten aus der seele. Ja, es ist mehr wie bitter wenn sex nur noch mit substanzen aller art nachvollziehbar ist, wobei experimentierfreude in diesem zusamenhang hin und wieder sicherlich auch ganz spassig sein kann. Das mit der erweiterten selbstbefriedigung sagt klar und deutlich, was (noch manche!) frau des öfteren so empfindet. Mir ist klar, dass ich hier ein heikles thema aufgeworfen habe, aber es scheint mir wichtig, darüber zu reden obschon sich damit viele männer eher verlegen vorkommen werden.
Noch eine bemerkung zu deinem genannten softietum und metrosexualität: *schmunzel* sowas ist mir auch schon mehrmals durch den kopf gestreift, auch wenn "machos" nicht unbeding mein ding sind. Ob wohl deshalb grad in dieser szene soviele homo- u.bisexuelle vertreten sind? Aber da sind ja nur all die weiblichen hormone im wasser dran schuld und somit wieder mal die frauen, indirekt

. Ich habe diese these auch schon vernommen, vermute aber, dass hier ein zusammenspiel vieler faktoren ausschlaggebend ist, nicht nur die antibabypille (huch, welch schreckliches wort) in unseren gewässern. Aehm so nebenbei: was ist eigentlich metrosexualität? Hab den ausdruck noch nie gehört

. Und zum thema unfruchtbarkeit kam mir so ein komischer gedanke: vielleicht muss ganz einfach alles so sein wie es eben sein muss? Wer hat heute schon noch lust auf nachwuchs und verantwortung für kinder übrig? Die geburtenrate in europa spricht für sich, würde ich mal sagen.
Grad gestern habe ich mich mit einem mann über meinen beitrag hier unterhalten. Dieser bestätigte mir, dass drogenkonsum sehr wohl einen einfluss auf die libido im allgemeinen hat, bei ihm zumindest. Anscheinend hat er, seit er fast nichts mehr konsumiert, wieder viel mehr freude an dieser sache, die uns im tiefsten doch alle so schön beschäftigt.
Danke, für alle offenen und ehrlichen meinungen hierzu. Es wäre auch interessant, wenn mal eine andere frau sprechen würde ......
Verfasst: Di 15. Aug 2006, 09:52
von LittleMissGinger
Tja.... da bleibt mir ja die Spucke aus

Verfasst: Mi 16. Aug 2006, 08:39
von Psymäleon
weibl. gast hat geschrieben:Mir ist klar, dass ich hier ein heikles thema aufgeworfen habe, aber es scheint mir wichtig, darüber zu reden obschon sich damit viele männer eher verlegen vorkommen werden.
Hehe, das kann man wohl sagen von wegen heikel... Aber du hast ja nicht um detailierte Erfahrungsberichte gebeten und von mir aus gesehen ist das Thema für die Szene (allgemein Drogen und Sex) nicht einfach unter den Tisch zu kehren. Klar muss das nicht öffentlich diskutiert werden. Aber vielleicht haben die Beiträge ja ein paar zum Nachdenken angeregt. Und wem es peinlich ist, der muss sich nicht dazu äussern, ja nicht einmal mitlesen.
weibl. gast hat geschrieben:Aber da sind ja nur all die weiblichen hormone im wasser dran schuld und somit wieder mal die frauen, indirekt

.
Klar sind die Frauen schuld. Das waren sie doch bisher bei jedem Uebel...

(für alle Nicht-Zwischen-den-Zeilen-Leser: Das ist nicht ernstgemeint) Natürlich gibt es da tausend andere Dinge, die zu einer ständigen Veränderung der Männerwelt beitragen. Von den meisten anderen Faktoren kann man(n) sich aber einigermassen abgrenzen, die Hormone nimmt man aber gezwungenermassen zu sich. Aber vielleicht muss es ja so sein, damit wir Männer etwas "menschlicher" werden und nicht immer nur den harten Macho markieren müssen... Man schreibe ich heute wieder unglaublich coole Dinge und gut aussehen tue ich heute auch... und erst mein neuster Sportflizer mit 250Ps...
weibl. gast hat geschrieben:Aehm so nebenbei: was ist eigentlich metrosexualität? Hab den ausdruck noch nie gehört

.
Den Ausdruck gibt es dank David Backham... Metrosexualität hat nichts mit der sexuellen Ausrichtung von Männern zu tun, sondern mit dem Verhältnis zu ihrem Körper und ihrem Aussehen: Demnach werden alle männlichen Augenbrauenzupfer, Brust- und andere Körperhaarrasierer, Make-up-Benutzer (abgesehen für öffentliche Auftritte) als metrosexuell bezeichnet.
So, das war's von mir... muss nun zur Kosmetikerin

Adam & Eva
Verfasst: Mi 16. Aug 2006, 21:00
von Gast
Dieser Thread hat's in sich. Mir würde schon genügen, wenn sich einige Leute einmal ernsthafte Gedanken darüber machen. Mehr muss meinerseits nicht gesagt werden ausser thanks. Hier stimmt so vieles.
Lebt und liebt gut. Ihr Lieben. Schmatz. Knuddel. Kiss.
Ginger (dieser Name ist bereits belegt? Hemhem.....

Verfasst: Mi 16. Aug 2006, 21:04
von Gast
Ohjeh. Hab vorher vergessen, mich einzuloggen. Sorry.
Verfasst: Mi 16. Aug 2006, 21:27
von Männlicher Gast ;)
weiblicher Gast hat geschrieben:Männer sind für mich nicht zum naschen da. Dafür gibt's snickers oder knackige chips.
danke weibl. gast. das freut mich zu hören, dass es noch gefühlvolle frauen gibt, die die männer nicht einfach als ware anschauen. habe da so meine schlechten erfahrungen gemacht... eigentlich das, was viele frauen den männern vorwerfen. das ist all zu oft eben auch umgekehrt. vielleicht sind wieder machos mit rasierten brusthaaren und keine gefühlvollen männer mehr gefragt, weiss es nicht. die gesellschaft wird immer oberflächlicher und wahre freundschaften sind schwer zu finden, die nicht beim kleinstem pipapu gleich enden. ok, offtopic, das musste einfach mal raus. schönen abend und gute nacht.